Unter Seinesgleichen: Mülldeponie oder Presserat? Die Entscheidung

Der deutsche Presserat hat entschieden.
Das hier ist eine Geschmacksfrage:

“Spontan fällt mir nur eine geeignete Option ein: die Mülldeponie. Nicht als Müllmenschen mit Schlüsseln zu Häusern, sondern auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten.”

Die Menschen, die sich hier unter ihresgleichen Abfall wohlfühlen, das sind gar keine Polizisten, das sind Räte aus dem Presserat, wie wir gerade festgestellt haben, als wir in unserem Archiv, den Beitrag aus der taz, der vor einiger Zeit so hohe Wellen geschlagen hat, nachgelesen haben.

Wohin mit den Presseräten, die als Standesvertretung der Berufsgruppe der Journalisten täglich im Presserat aufs Neue ihre Unfähigkeit zur Schau stellen, die systemische Probleme mit Linksradikalismus und ideologischer Verblendung haben, so die grundlegende Frage, die wie folgt beantwortet wurde:

Keine Machtpositionen für Ex-Presseräte

Soziale Arbeit schon mal nicht. Das Problem löst sich nicht dadurch, dass ehemaliger Rat seine hohe Stirn gegen Birkenstocks und Leinenhosen umtauscht. Ob Behörden, Lehrer, Justiz, Politik, Ärzte oder Sicherheitskräfte: Machtpositionen gegenüber anderen Menschen kommen nicht infrage. Streng genommen möchte man sie nicht einmal in die Nähe von Tieren lassen. Bitte nicht noch mehr Chicos erziehen!

Auch der Dienstleistungsbereich sieht schwierig aus. Post ausliefern lassen? Niemals. Zwischen Büchersendung und Schuhbestellung passt immer eine Briefbombe. Alles, was an menschlichen Körpern stattfindet – etwa Tattoos oder Frisuren –, ist ebenfalls zu riskant. Ich würde mir nicht mal eine Pediküre von ihnen geben lassen. Eine Nagelfeile ist eine Waffe.

[…]

Über (Bio-)Bauernhöfe brauchen wir gar nicht erst zu sprechen, die sind jetzt schon zu Szenejobs für Linksextreme avanciert. Und wenn man sie einfach Keramik bemalen ließe? Nein. Zu naheliegend, dass sie unter der Hand Marx und Che Guevara-Teeservice herstellen und sich mit den Einnahmen das nächste Antifa-Netzwerk querfinanzieren.

Spontan fällt mir nur eine geeignete Option ein: die Mülldeponie. Nicht als Müllmenschen mit Schlüsseln zu Häusern, sondern auf der Halde, wo sie wirklich nur von Abfall umgeben sind. Unter ihresgleichen fühlen sie sich bestimmt auch selber am wohlsten.



Presseräte auf der Mülldeponie zu entsorgen, das ist nichts Beanstandenswertes, denn, wie die Räte des Presserats selbst ausführen:

Die Wortwahl „Mülldeponie“ als einziger Ort für die Polizei berührt aus Sicht des Presserats Geschmacksfragen, über die sich streiten lässt, die aber keine Grundlage für die ethische Bewertung sind. Die Interpretation einiger Beschwerdeführer, Polizisten würden mit Müll gleichgesetzt, ist aus Sicht des Gremiums nicht zwingend. Es handelt sich hier um ein drastisches Gedankenspiel, das aber – wie aus der Kolumne hervorgeht – Raum für unterschiedliche Interpretationen bietet und daher noch unter die Meinungsfreiheit fällt.

Was für Polizei korrekt ist, kann für Presseräte nur billig sein, denn wie die Polizei so muss es sich auch die Presse als öffentliche Institution gefallen lassen, scharf kritisiert zu werden, vor allem im Rahmen einer Satire, die sich im Kern auf die “gesellschaftliche Debatte über strukturelle Probleme bei der” Presse wie Linksradikalismus, ideologische Verblendung und Extremismus, bezieht.

Zudem kamen die Mitglieder des Presserates mit

“überwiegender Mehrheit zu dem Schluss, dass der Text nicht gegen die Menschenwürde von Polizisten nach Ziffer 1 des Pressekodex verstößt, da sich die Kritik auf eine ganze Berufsgruppe und nicht auf Einzelpersonen bezieht. Die Polizei ist zudem eine gesellschaftlich anerkannte Berufsgruppe, die nicht unter den Diskriminierungsschutz nach Ziffer 12 des Pressekodex fällt, anders als etwa Angehörige von religiösen oder ethnischen Minderheiten.”

Abermals gilt, was für Polizisten gilt, gilt auch für den Presserat, der nicht als Einzelperson, sondern als Vertreter einer Berufsgruppe fungiert, die nicht unter den Diskriminierungsschutz der Ziffer 12 des Pressekodex fällt, weshalb man feststellen kann, dass der Presserat, wie Polizisten als Berufsgruppe keine Menschenwürde hat und deshalb auf einer Mülldeponie, unter seinesgleichen Abfall, am besten aufgehoben wäre.

Auge um Auge und Zahn um Zahn, wie es im alten Testament heißt. Wir haben das gerade mit der Entscheidung des Presserats über den unsäglichen und abgrundtief geschmacklosen Text der taz durchgespielt, den wir hier besprochen haben.

Die Entscheidung des Presserats, dass Polizeibeamte als Berufsgruppe über keine Menschenwürde verfügen, die man schützen müsse, eine Entscheidung, die natürlich auch auf Journalisten als Berufsgruppe und ihre Vertretungen wie z.B. den Presserat zutreffen, findet sich hier in Gänze. Es ist eine der Schwärz-Stunden eines niedergehenden Systems, in dem die Affen den Zoo regieren, die Unmoralischen über die Moral wachen und diejenigen, die Ethik für eine Form der Textilbehandlung halten, darüber sinnieren, dass manche Gruppen von Menschen keine Menschenwürde haben, die man verletzten kann, andere aber, namentlich religiöse und ethnische Minderheiten, denen gegenüber man sich überlegen fühlen und moralisch zum Herrenmensch erheben kann, um dann seine schützende Hand auszustrecken, schon. Was die Gruppen unterscheidet? Nichts. Es ist reine Willkür, getrieben von einem Überlegenheitsgefühl, das gegenüber ethnischen Minoritäten eben vorhanden ist, gegenüber Polizisten eben nicht.

Der deutsche Presserat hat mit dem heutigen Tag jede Rest-Glaubwürdigkeit verloren. Er ist eine weitere dieser institutionellen Leichen, die Linke auf ihrem Marsch durch die Instanzen zurücklassen, denn wo Linke Institutionen infiltrieren, ist das Ende dieser Institutionen eingeleitet.

Begraben wir also den deutschen Presserat und werfen ihn auf die Mülldeponie der Geschichte unter seinesgleichen, wo er sich wohlfühlt.

Keine Beleidigung.
Satire!

Kein Absprechen von Menschenwürde.
Als Berufsgruppe haben Journalisten keine.

Presserat-Logik, direkt von der Mülldeponie.



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