Professionelle Angstmacher: Lauterbach und die Corona-Toten

Wie ist das mit Ihnen, haben Sie sich schon an die 400 bis 500 Toten am Tag gewöhnt? Es waren übrigens gestern (6. Dezember) 184 und vorgestern 284 (5. Dezember) Corona-Tote. Der übliche Einbruch über das Wochenende in den Daten, weil Halbtagskräfte in Landratsämtern am Wochenende auch in angeblichen Krisenzeiten Familie vor Beruf stellen.
Die Entwicklung der Toten in Deutschland, stellt sich übrigens wie folgt dar:

Lauterbach und die “Deplorables”

Wie man sieht, sind die 497 Toten, die am 1. Dezember gemeldet wurden, bislang ein Ausreißerwert, ob er sich wiederholt, ist eine offene Frage, jedenfalls für neutrale Beobachter, die auf Grundlage von Daten argumentieren. Das ist Karl Lauterbach offenkundig nicht. Er hat es sich wohl zur Aufgabe gemacht, so viel Doom und Gloom zu verbreiten, wie nur möglich. Er mahnt, und warnt und ist entsetzt, über das Verhalten seiner Mitmenschen, die sich nicht an das halten, was er für richtiges Verhalten zur Eindämmung von Corona hält, er trinkt Sekt mit Pianisten und denkt sich stets neue Formen aus, mit denen man Menschen für drakonische Einschnitte in ihre Freiheit empfänglich, sie gefügig machen kann.

Ein wichtiges Mittel auf dem Weg zur Gefügigkeit ist Angst. Angst machen, ist dann auch oberstes Ziel all derer, die von Katastrophen auf Intensivstationen phantasieren, obwohl z.B. die Daten der Helios-Kliniken zeigen, dass Intensivstationen bislang weniger ausgelastet sind als im Vorjahr. Ängstliche Menschen kann man einsperren, wenn man sie glauben macht, es sei zu ihrem Schutz. Ängstliche Menschen kann man als Verbündete gegen weniger ängstliche Menschen gewinnen, sie zur Überwachung von Nachbarn anstiften, sie zu eindimensionalem Hass manipulieren, so dass sie in jedem, der nicht so gefügig ist, wie sie selbst, einen Menschen sehen, den sie als Cov-Idioten diffamieren, was sie natürlich nur tun, um ihre eigene Gefügigkeit vor sich selbst zu legitimieren.



Wenn man Angst machen will, dann ist der Tod ein guter Verbündeter. Die Angst davor, zu sterben, ist, wenn man sie aktivieren kann, ein hervorragendes Mittel, um die Ängstlichen zu nahezu allem zu bewegen, wenn es nur angeblich dazu dient, die eigene Mortalität zu vermeiden.

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Und so verdingt sich Lauterbach heute einmal und in guter SPD-Manier als jemand, der ein Recht auf ewiges Leben propagiert. Das Verteilen von Rechten ist für Sozialdemokraten zu einem Ersatz für fehlende politische Inhalte geworden. Und so nimmt Lauterbach Anstoß an 400 bis 500 Toten pro Tag, an die wir uns nach seiner Ansicht gewöhnt hätten, 400 bis 500 Coronatote versteht sich.

Damit die Betroffenheit, die Lauterbach heuchelt oder vielleicht sich tatsächlich einbildet, zu haben, Betroffenheit über den Tod einer Zahl, auch wirkt, muss man sie natürlich aus dem Kontext reißen. Nicht nur aus dem Kontext der Entwicklung der Zahlen derjenigen, die bislang in Deutschland an COVID-19 gestorben sein sollen, sondern auch aus dem Kontext der Zahl derer, die in Deutschland an einem ganz normalen Tag, sagen wir am 7.12.2019 versterben.

Was glauben Sie, wie viele Menschen sterben an einem normalen 7. Dezember?
500?
1000?
2000?
3000?



Am 7. Dezember 2019 sind in Deutschland 2.699 Menschen verstorben. Im Jahr davor waren es 2.761, 2017 sind am 7. Dezember 2.677 Menschen verstorben und 2016 waren es 2.678. Indes findet Lauterbach nur 400 bis 500 Tote pro Tag, an die „wir“ uns nach seiner Ansicht gewöhnt haben, beanstandenswert. Dass darüber hinaus täglich mindestens weitere 2.100 Menschen versterben, ist Lauterbach kein Wort wert. Hat er sich etwa an die vielen Toten gewöhnt? Oder eignen sich die anderen Toten nicht dazu, Angst zu verbreiten, weil sie zu dem gehören, was als tägliche Sterblichkeit in Statistiken erfasst und für Deutschland eine normale Zahl von Toten ist?

Hinzu kommt, dass es bislang nicht einen einzigen Beleg dafür gibt, dass die Toten, die Lauterbach heraushebt und damit den anderen Toten am selben Tag vorzieht, eine Übersterblichkeit darstellen. Im Gegenteil, wir haben hier gezeigt, dass die Anzahl der Toten derzeit keinerlei Abweichung von den Vorjahren zeigt, dass sich 2020 als weitgehend normales Jahr in die Reihe seiner Vorgängerjahre einordnen lässt. Das heißt nicht, dass man keine Übersterblichkeit finden kann. Übersterblichkeit ist ein statistisches Konstrukt, und wie wir ebenfalls hier gezeigt haben, kann man für jedes der Jahre seit 2016 eine Übersterblichkeit finden. Eine ganz andere Frage ist die Frage, wie man diese Übersterblichkeit erklären kann, ob man sie überhaupt erklären kann oder ob sie sich als statistisches Artefakt erweist.

Aber solche Fragen eignen sich natürlich nicht, um Angst zu verbreiten und eine Inszenierung weiterzutreiben, an der die politischen Darsteller in Berlin Gefallen gefunden haben: Die SARS-CoV-2 Katastrophe, an die man in ein paar Jahren zurückdenken wird als die Zeit als die Krebs- und Herzkreislauf-Erkrankten verstorben sind wie die Fliegen, weil sie nicht behandelt wurden oder sich nicht zur Behandlung ins Krankenhaus getraut haben.



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