Was, wenn Impfen alles schlimmer macht? Warum die Bundesregierung einen miserablen Job macht

Wir hoffen, Sie sind gut ins Neue Jahr gestartet.
Wir bedanken uns für all die netten Wünsche, die uns erreicht haben, und wir können unseren Lesern versprechen, dass 2021 bei ScienceFiles noch besser werden wird als 2020!

Fangen wir doch gleich damit an, das in Deutschland und anderswo weitgehend verbotene Sylvesterfeuerwerk nachzuholen.

Noch vor Weihnachten gab es die b.1.1.7-Hysterie.
Der Eurotunnel wurde geschlossen.
Tausende LKW-Fahrer wurden von der EU daran gehindert, Weihnachten zuhause zu verbringen.
Die Polit-Darsteller haben sich in ihren düsteren Prognosen, was b.1.1.7 angeht, gegenseitig überboten.
Nach der Katastrophe, die seit Wochen mit Blick auf die Ergebnisse fehlerhafter PCR-Tests beschworen wird, kommt wohl die Apokalypse…

Und dann ist b.1.1.7 aus den Nachrichten verschwunden.
Denn b.1.1.7 ist eine harmlose Mutation, eine von vielen Tausenden, die seit China der Welt SARS-CoV-2 geschenkt hat, entstanden sind, weil RNA-Viren wie SARS-CoV-2 recht häufig mutieren.

Wenn Sie nachlesen wollen, was es mit b.1.1.7 auf sich hat, dann können Sie das hier tun:



Dass die “United Kingdom Mutation”, wie b.1.1.7 auf dem Kontinent bekannt wurde, im United Kingdom entdeckt wurde, ist kein Zufall. Warum? Nun, man kann es so ausdrücken: Wer viele Proben von SARS-CoV-2 sammelt und die Sequenzen des Genoms bestimmt, der hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine Mutation zu finden als derjenige, der das kaum oder gar nicht tut. Die folgende Abbildung zeigt die Häufigkeit, mit der verschiedene Länder SARS-CoV-2 Proben sammeln und das Genom sequenzieren. Wie man sieht, steht Deutschland mit Kenia und Bangladesch auf einer Stufe, in den drei Ländern werden 0,9 SARS-CoV-2 Sequenzen auf 1000 Fälle bestimmt. Im Vereinigten Königreich sind es 49 auf 1000 Fälle. In Deutschland herrscht wieder die Methode: Wer nicht sucht, der findet auch nicht.

Quelle

Die Vernachlässigung der Sequenzierung von SARS-CoV-2 könnte unangenehme Folgen haben. Vielleicht sind diese unangenehmen Folgen der Grund dafür, dass Polit-Darsteller in Deutschland lieber den Kopf in den Sand stecken, nachdem sie Lockdown gerufen haben. Der Ruf “Lockdown” ist neben “Impfen” das einzige Mittel, das sich im Arsenal dieser Leute, im an Armseligkeit kaum zu überbietenden Arsenal findet. Dass in Deutschland so gut wie keine Sequenzierung stattfindet, kann im besten Fall dazu führen, dass Deutschland als Trittbrettfahrer der Ergebnisse anderer unterwegs ist und man bequem auf “die britische Mutation” oder dergleichen verweisen kann. Im schlimmsten Fall kann es dazu führen, dass Impfungen für die Katz sind oder noch schlimmer, dass alles noch schlimmer wird.

Dass diese Gefahr eine reale Gefahr ist, zeigt ein Paper, das Emanuele Andreano und 17 Ko-Auoren von überwiegend Universitäten in Italien, mit Beteiligung von Wissenschaftlern aus den USA und dem Vereinigten Königreich gerade unter dem Titel “SARS-CoV-2 escape in vitro from a highly neutralizing COVID-19 convalescent plasma” veröffentlicht haben.



Die Wirksamkeit von Impfstoffen hängt im Wesentlichen von der Fähigkeit eines Virus ab, sich an die Antikörper, die eingesetzt werden, um es zu neutralisieren, anzupassen. Es gibt eine Reihe von Studien, die zeigen, dass ein Virus, das konstant mit monoklonalen Antikörpern (ein Antikörper, der daraus entstanden ist, dass ein weißes Blutkörperchen geklont wurde) konfrontiert ist, die Fähigkeit entwickelt, durch Mutation den Antikörpern zu entkommen. Antikörper zielen in der Regel auf eine Sequenz im Genom von Viren, wenn diese Sequenz gelöscht oder verändert wird, dann verschwindet oft auch die Fähigkeit von Antikörpern, ein Virus zu neutralisieren.

Vincente Mas, Harish Nair, Harry Campbell, Jose A. Melero und Thomas C. Williams haben in einem Beitrag mit dem Titel „Antigenic and sequence variability of the human respiratory syncytial virus F glycoprotein compared to related viruses in a comprehensive dataset” gezeigt, dass die Gegenwart eines monoklonalen Antigens dazu führt, dass Viren in einer Weise mutieren, die dazu führt, dass das mutierte Virus nicht mehr vom Antikörper erkannt wird und entsprechend nicht mehr neutralisiert werden kann.

Dieses bekannte Problem wird in der Regel dadurch umgangen, dass Impfstoffe eine Kombination von mindestens zwei Antikörpern erzeugen sollen. In den meisten Fällen, wenn auch nicht allen, reicht dies, um mit Impfung einen Schutz vor einem Virus, selbst wenn es mutiert, zu gewähren. Mas et al. (2018) zeigen, dass Masern, Polio und RSV (Respiratory syncytial virus) diese Fähigkeit haben. Andere Autoren haben gezeigt, dass Hepatitis und HIV ebenfalls über die Fähigkeit verfügen, in Gegenwart von Antikörpern (z.B. denen, die durch einen Impfstoff gebildet werden) durch Mutation der Neutralisierung durch diese Antikörper zu entgehen.

Emu, Brinda, Fessel, Jeffrey, Schrader Shannon, Kumar, Princy, Richmond, Gary, Win, Sandra, Weinheimer, Steven, Marsolais, Christian & Lewis, Stanley (2018). Phase 3 Study of Ibalizumab for Multidrug-Resistant HIV-1. New England Journal of Medicine 379:645-654.

Simões, Eric A F, Forleo-Neto, Eduardo, Geba, Gregory P, Kamal, Mohamed, Yang, Feng, Cicirello, Helen, Houghton, Matthew R, Rideman, Ronald Zhao, Qiong, Benvin, Sarah L, Hawes, Alicia, Fuller, Erin D, Wloga, Elzbieta, Novoa Pizarro, Jose M, Munoz, Flor M, Rush, Scott A, McLellan, Jason S, Lipsich, Leah, Stahl, Neil, Yancopoulos, George D, Weinreich, David M, Kyratsous, Christos A & Sivapalasingam, Sumathi (2020). Suptavumab for the Prevention of Medically Attended Respiratory Syncytial Virus Infection in Preterm Infants. Clinical Infectious Diseases. (Online)

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Für SARS-CoV-2 und die Polit-Darsteller, die derzeit im anti-rationalen Hysterie- und Angstmachmodus unterwegs sind, Sie wissen schon, der Modus in dem man nur „Lockdown“ rufen, alle, die einen Einwand vorbringen, als COVIDIOTEN denunzieren und ansonsten seine ganze irrationale Hoffnung in einen Impfstoff setzen kann, ist die Frage, wie diese Fähigkeit in Gegenwart von Antikörpern zu mutieren, bei SARS-CoV-2 entwickelt ist.

Die Antwort lautet: Gigantisch.

Emanuele Andreano, Giulia Piccini , Danilo Licastro , Lorenzo Casalino , Nicole V. Johnson , Ida Paciello , Simeone Dal Monego , Elisa Pantano , Noemi Manganaro, Alessandro Manenti, Rachele Manna , Elisa Casa, Inesa Hyseni, Linda Benincasa , Emanuele Montomoli, Rommie E. Amaro , Jason S. McLellan und Rino Rappuoli haben diese Frage in der oben genannten sehr gut gemachten Studie untersucht und die Frage, wie SARS-CoV-2 reagiert, wenn es von Antikörpern unter selektiven Druck gesetzt wird, beantwortet.

In einem ersten Schritt haben die Autoren Blutplasma von 20 Personen, die von einer Erkrankung an COVID-19 genesen sind, bezogen und dieses Blutplasma, in dem Antikörper enthalten waren, die aus der erfolgreichen Bekämpfung von SARS-CoV-2 resultieren, mit der ursprünglichen Variante von SARS-CoV-2 infiziert. Nach 90 Tagen haben sie aus den 20 infizierten Proben die Probe ausgewählt, in der die höchste Zahl von Antikörpern enthalten war. Diese Probe wurde im nächsten Schritt verdünnt und erneut mit der ursprünglichen Variante von SARS-CoV-2 infiziert. Nach 5 bis 8 Tagen, nach ersten Anzeichen einer Inkubation von Zellen, wurde die Probe erneut verdünnt und abermals mit SARS-CoV-2 infiziert. Diese Passagen wurden mehrfach wiederholt. Nach 6 Passagen und nach 38 Tagen war es den Antikörpern im Blutplasma immer noch möglich, SARS-CoV-2 zu neutralisieren. Bereits nach 7 Passagen und 45 Tagen war diese Fähigkeit deutlich reduziert, eine erste Mutation von SARS-CoV-2 war die Ursache. Nach 12 Passagen und 80 Tagen erfolgten kurz nach einander die Mutationen 2 und 3, alle drei Mutationen finden sich in der Rezeptor Binding Domain und in der N-terminal Domain. Die Folge war der komplette Verlust der der Fähigkeit der Antikörper, SARS-CoV-2 zu neutralisieren. SARS-CoV-2, wenn mit multiplen monoklonalen Antikörpern konfrontiert, benötigt somit drei Mutationen und rund 80 Tage, um die Antikörper unwirksam werden zu lassen und der Neutralisierung zu entgehen.

Quelle: Andreano et al. 2020: 15

Ein insofern erschreckendes Ergebnis als die Autoren SARS-CoV-2 mit poly-klonalen Antikörpern, also mehr als zwei monoklonalen Antikörpern, die in der Regel als Reaktion auf Impfstoffe gebildet werden, konfrontiert haben, poly-klonale Antikörper greifen mehrere Epitope des SARS-Genoms an, weshalb man aus diesem Ergebnis den Schluss ziehen muss, dass Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 nicht nur dazu führen können und werden, dass neue Mutationen von SARS-CoV-2 entstehen, sondern vor allem dazu, dass Mutationen entstehen, die die Impfstoffe wirkungslos machen. Und weil das alles noch nicht reicht, zeigen die Ergebnisse von Andreano et al. (2020), dass im Gegensatz zu anderen RNA-Viren, SARS-CoV-2 durch die dargestellten Mutationen seine hohe Transmissibilität nicht verliert. SARS-CoV-2 ist in der Lage zu mutieren, ohne dass das Virus dabei in seiner Übertragbarkeit degeneriert, wie es für andere RNA-Viren die Normalität darstellt.

Schließlich legen diese Ergebnisse den Schluss nahe, dass bereits Mutationen, wie b.1.1.7 oder 501Y.V2 aus Südafrika vorhanden sein könnten, die die Impfstoffe zu einer monumentalen Verschwendung von Steuergeldern machen könnten. Die Autoren schreiben zu ihren Erhebnissen:

“In conclusion, we have shown that the authentic SARS-CoV-2 virus, if constantly pressured, has the ability to escape even a potent polyclonal serum targeting multiple neutralizing epitopes. These results are remarkable because while escape mutants can be easily isolated when viruses are incubated with single monoclonal antibodies, usually a combination of two mAbs is sufficient to eliminate the evolution of escape variants and because SARS-CoV-2 shows a very low estimated evolutionary rate of mutation as this virus encodes a proofreading exoribonuclease machinery (21, 22)(23, 24). The recent isolation of SARS-CoV-2 variants in the United Kingdom and South Africa with deletions in or near the NTD loops shows that what we describe here can occur in the human population. The ability of the virus to adapt to the host immune system was also observed in clinical settings where an immunocompromised COVID-19 patient, after 154 days of infection, presented different variants of the virus including the E484K substitution (25). Therefore, we should be prepared to deal with virus variants that may be selected by the immunity acquired from infection or vaccination. This can be achieved by developing second-generation vaccines and monoclonal antibodies, possibly targeting universal epitopes and able to neutralize emerging variants of the virus.”

Die Ergebnisse von Andreano et al. (2020) sowie die Ergebnisse, die wir im Zusammenhang mit b.1.1.7 und 501Y.V2 diskutiert haben, legen den Schluss nahe, dass SARS-CoV-2 dann, wenn das Virus über längere Zeit mit Antikörpern konfrontiert ist, wie dies bei Menschen der Fall sein kann, deren Immunsystem kompromittiert ist, z.B. weil sie an HIV/AIDS erkrankt sind oder eine Organtransplantation hinter sich haben, in einer Weise mutieren kann, die die derzeit verfügbaren Impfstoffe obsolet werden lässt. Tatsächlich zeigen die Mutationen b.1.1.7 und 501Y.V2, dass derartige Mutationen nicht unwahrscheinlich, sondern vermutlich längst vorhanden sind, sie wurden bislang nur noch nicht sequenziert, was u.a. daran liegt, dass Länder wie Deutschland, deren Polit-Darsteller sich rühmen, einen so erfolgreichen Kampfe gegen SARS-CoV-2 zu führen, keinerlei Anstrengungen unternehmen herauszufinden, mit welcher Art von SARS-CoV-2 sie es in ihrem Land eigentlich zu tun haben. Das ist nicht nur sträflich, es grenzt, schon ob der Milliarden Steuergelder, die in Impfstoffe investiert wurden, an Kriminalität.



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