Die verlässlichen UK-Hasser der ARD – öffentlich-rechtlicher Propagandafunk

Kennen Sie John Bercow?

Erinnern Sie sich an John Bercow?

John Bercow, das ist der ehemalige Speaker of the House, also so eine Art Zeremonienmeister des Britischen Unterhauses, der seine Position missbraucht hat, um allerlei Intrigen zu spinnen, deren Ziel indes immer dasselbe war: Den Brexit des Vereinigten Königreichs zu verhindern.

John Bercow war Abgeordneter der Conservatives bevor er Speaker of the House wurde. Als Speaker of the House ist er zur Neutralität verpflichtet, ergo zählt er nicht mehr als Abgeordneter der Conservatives und hatte auch kein Stimmrecht mehr im Parlament. Indes ist Bercow seiner Verpflichtung zu politischer Neutralität nie nachgekommen, und er hat sich nicht nur den Ärger von Theresa May zugezogen, wie die ARD berichtet, sondern vor allem den Ärger von Boris Johnson, der European Research Group und des 1922er Committees, die beiden letzteren vereinen rund 200 Abgeordnete der Conservatives im Unterhaus.

Bercow war von 2009 bis 2019 Speaker of the House. Ab 1997 war er Abgeordneter im House of Commons, in dem er Buckingham als Wahlkreis vertreten hat. Zuvor hatte Bercow vergeblich versucht, als Abgeordneter für Motherwell South (Scotland) bzw. Bristol South (Wiltshire) in das House of Commons zu gelangen. 2019 erklärte er seinen Rücktritt. Da im Wahlkreis von Buckingham ein Gegenkandidat für ihn aufgestellt wurde, hat er zudem seinen Rücktritt als Abgeordneter im House of Commons erklärt. Seither ist er in politischer Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Eine Episode gibt es noch zu erzählen, denn im Vereinigten Königreich gibt es den Usus, dass ein Speaker of the House nach Ende seiner Amtszeit ein Peerage erhält, also zum Lord gemacht wird, um fortan im House of Lords Steuerzahlern zur Last zu fallen. Im Falle von Bercow war dies nicht so. Boris Johnson und die vielen Feinde, die sich John Bercow in seiner eigenen Partei gemacht hat, haben verhindert, dass Bercow eine Peerage erhält. Damit ist Bercow seit Arthur Onslow der erste Speaker, der keinen Platz im House of Lords nehmen kann. Arthur Onslows Fall geht ins Jahr 1761 zurück. Daraus kann man ersehen, wie groß der Ärger war, den sich Bercow durch den eklatanten Missbrauch seines Amts als Speaker zugezogen hat, das er zum Beispiel dazu genutzt hat, im Bruch mit Parlamentstraditionen den Gegnern des Brexit nicht nur ein Forum, sondern auch gesetzgebende Funktion einzuräumen, ein absolutes Unding in britischer Parlamentstradition, das seither wieder revidiert wurde.

Zum Ende des Jahres 2019 gab es in der Fraktion von Labour, die damals noch von Jeremy Corbyn geführt wurde, Bestrebungen, Bercow über die Liste von Labour ein Peerage zu verschaffen. Diese Versuche sind im Anfangsstadium stecken geblieben, eben weil Bercow kein Mitglied von Labour, sondern Parteimitglied der Tories war. Dieses Hindernis hat Bercow nun mit seinem Übertritt in die Labour Party beseitigt. Wir sagen somit vorher, dass in der nächsten Ernennungssession für das House of Lords der Name “Bercow” auf der Liste der Labour Party auftauchen wird.

Sein kurzes Auftauchen aus politicher Bedeutungslosigkeit hat Bercow zu einem Interview genutzt, in dem er die Zeilen zu Protokoll gegeben hat, von denen er weiß, dass sie von Link(sextrem)en begierig aufgenommen werden. In der Formulierung der ARD-Tagesschau:

“Die Konservativen seien unter Premierminister Boris Johnson zu einer reaktionären, populistischen und bisweilen sogar fremdenfeindlichen Partei geworden, sagt Bercow”…”

 

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Und er sagt diesen Blödsinn, für den es keinerlei Beleg gibt, damit ihn Ideologen eindeutiger Ausrichtung, die eine entsprechende Agenda verfolgen, aufnehmen und publizieren können. Die Sykophanten der ARD-tagesschau haben Bercow nicht enttäuscht.

Die ARD-tagesschau zitiert gar den sanctimonious crap, den Bercow wie gewöhnlich mit viel zu vollem Mund im “Observer” von sich gegeben hat, in wörtlicher Übersetzung:

“Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass diese Regierung ersetzt werden muss”, sagt er. “Die Labour Partei ist das einzige Mittel, um dieses Ziel zu erreichen.”

Ein Journalist, also das, was in der ARD-tagesschau nicht vorkommt, ein Journalist würde jetzt fragen, was hat es mit den Erfolgsaussichten der Labour Party auf sich? Und er würde sehr schnell zu dem Schluss kommen, dass die britische Labour Party seit Boris Johnson Regierungschef ist, auf dem Weg in das politische Aus ist. Die nächst Katastrophe steht dem Konkursverwalter von Labour, Keir Starmer, bereits bevor, die Nebenwahl (by-Election) in Batley and Spen. Seit 1997 ist der Wahlkreis fest in der Hand von Labour, aber damit hat es ganz offensichtlich ein Ende, wie die folgende Umfrage zeigt:

Die Umfrage liegt im Trend, denn Boris Johnson mag als Prime Minister nicht das sein, was wir und andere uns erhofft haben, aber er ist “popular with the voters”:

Wie man sieht, hat Bercow Labour gerade noch zum Glück gefehlt. Wenn ein Schiff am Sinken ist, dann wird jeder Mann als Ballast benötigt, damit es auch schnell sinkt.

Aber natürlich berichtet die ARD-tagesschau nicht deshalb von Bercow, weil er die Rettung nach Labour bringt, sondern einzig deshalb, weil er in die UK-Hass-Agenda des Sykophantenfunks passt. Keine Nachricht, in der die britische Regierung haltloser, belegloser und absurder Dinge bezichtigt wird, ist der ARD-tagesschau keine Meldung wert. Wenn es darum geht, das bislang bekannte unterste Niveau an Moral und Aufrichtigkeit zu schlagen, dann ist die ARD-tagesschau dazu jederzeit in der Lage.

Dann wird sogar ein abgehalfterter Feld-Wald-und-Wiesen-Polit-Clown, dessen Zweitkarriere als Schreihals im italienischen Fernsehen offenkundig nicht gestartet werden konnte, aus dem Orkus gezogen.

Quelle: Guido Fawkes


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