Widerstand gegen COVID-Willkür ist keine Seltenheit! Wider den Defätismus

Ein Leser spricht uns in einer eMail aus dem Herzen.

Gegenstand seines Schreibens ist verbreiteter Defätismus, den er sogar in Kommentaren bei ScienceFiles findet.

Defätismus hat eine Reihe von Gründen, der wichtigste dabei ist wohl der Versuch, die eigene Untätigkeit vor sich selbst zu legitimieren, also kognitive Dissonanzen, die aus z.B. einem wahrgenommenen Unrecht auf der einen und der eigenen Untätigkeit angesichts dieses Unrechts auf der anderen Seite resultieren.

Defätismus hat darüber hinaus, was wohl noch viel schlimmer ist, verheerende Auswirkungen auf diejenigen, die sich gerade überlegen, aus ihrer passiven in eine aktive Haltung des Widerstands überzugehen. Die “daran-kann-man-nichts-ändern-Haltung”, auch in der Variante, man selbst würde ja sofort x tun, sehe auch ein, dass x notwendig sei, aber die große tumbe Masse bewege sich nicht, wird zum Anlass genommen, die eigene Bewegungslosigkeit vor anderen und sich selbst zu rechtfertigen. Schon vor Jahren als wir mit ScienceFiles begonnen haben, hat uns der Fakt, dass der Begriff “Männerbewegung” einen lose zusammengewürfelten Haufen von Einzelkämpfern beschrieben hat, der von einer Reihe Männern als Zaungäste begleitet wurde, die alles getan haben, aber die sich sicher nicht “bewegt” haben, in guten Zeiten zum Lachen, in schlechten Zeiten an den Rand der Verzweiflung gebracht.

Dr. habil. Heike Diefenbach ist seither nicht müde geworden, gegen Defätismus anzuschreiben, anzukämpfen und anzuklagen (vor Gericht), denn Defätismus trägt den Keim des Scheiterns in sich. Erfolgreiche Bewegungen, erfolgreicher Widerstand baut auf Determination, darauf, dass es keine Alternative zur Handlung [!sic] gibt und dass niemand die Notwendigkeit der Handlung in Frage stellt. Das mag auch ein Grund dafür sein, dass Widerstandsbewegungen in aller Regel eine Veranstaltung junger Menschen sind. Nun ist die heutige Situation in vielerlei Hinsicht eine besondere, denn junge Menschen sind derart indoktriniert, dass sie nicht einmal eine eigenständige Jugendkultur zuwege bringen, geschweige denn eine jugendliche Widerstandskultur, wie es Generationen vor ihnen getan haben. Das einzige, was man von nachwachsenden Generationen derzeit zu Gesicht bekommt, sind Kinder, die aussehen wie junge Menschen, die sich vor den Karren von Parteien oder Regierung spannen lassen und immer dann, wenn ein Hintermann an der Strippe zieht, auf der Straße die abstrusesten Verrenkungen zeigen.

Die neue Situation erfordert es, dass die Alten, dass wir, die wir eigentlich auf einen ruhigen Lebensabend gehofft haben, aktiv werden müssen, aktiv dadurch, dass wir nicht müde werden, gegen die staatlich verursachten Missstände anzuschreiben, Lügen und Täuschungen aufzudecken, um damit den Boden zu bereiten, auf dem wiederum Handlung gedeien kann, ziviler Widerstand gegen ein Regime, das darauf aus ist, seine Bürger zu Figuren auf einem Brett zu reduzieren, denen je nach Gusto der regierenden Schicht, Ressourcen zugewiesen werden, Zugang zu Ressourcen gewährt wird oder auch nicht, je nach Wohlverhalten.

Defätismus ist hier fehl am Platze.
Welche erfolgreiche Widerstandsbewegung wäre wohl erfolgreich gewesen, wenn ihre Mitglieder vor jeder Aktion erst die Defätisten in den eigenen Reihen hätten bekämpfen müssen: “Weißt Du Christian [Führer], es ist ja schön, hier in der Kirche zu beten, aber durch die Stadt zu laufen… da sehen uns Leute. Und wir sind so wenige. Das bringt nichts. Die Masse wird sich uns nicht anschließen. Die Partei hat alles im Griff. Das wird kein gutes Ende nehmen. …” Hätten sich die Defätisten durchgesetzt, die DDR hätte nicht das Ende genommen, das sie genommen hat.”

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Zudem sind Aussagen, die die eigene Position als unterlegen darstellen, strategisch wenig sinnvoll.
“Hey, General Wellington, wir sind viel weniger, können die Stellung nicht halten, schon gar nicht, bis diese lahmarschigen Preusse kommen. Lass’ uns zur Küste laufen und Dunkirk/Dünnkirchen ein Jahrhundert früher stattfinden lassen…. Ich habe Bonaparte schon einmal ein entsprechendes Angebot überbringen lassen und es damit begründet, dass wir zu wenige sind, um erfolgreich Widerstand zu leisten.”

Lange Rede, kurzer Sinn: Erfolgreicher Widerstand verlangt Geschlossenheit, Determination und vor allem eines: keine Leute in den eigenen Reihen, die den Sinn der eigenen Haltung stets in Frage stellen und abgesehen davon liegen Defätisten in den meisten Fällen schlicht falsch.

Übergeben wir das Wort unserem Leser

“Es fällt mir beim Lesen von Kommentaren zu ihren Artikeln, und von Kommentaren in anderen Publikationen immer wieder auf, wie demotiviert so viele zu sein scheinen, und sich immer wieder darauf beziehen, dass die Herde nicht belehrbar ist. Das erscheint mir wie ein Narrativ im Geiste vom Corona- und vom Klima-Narrativ zu sein. Alles nur schlecht, schwarz. Sie haben etwas Absolutes, Schicksalhaftes an sich. Alles ist schon verloren, und wir können eigentlich nichts tun.
Ich hoffe, dass ich nicht wie ein Angeber klinge, aber ich mache ständig auch die Gegenerfahrung, also dass es Leute gibt, die Bescheid wissen; die sich nicht allem fügen; Leute, die an der Oberfläche so tun also ob, aber wenn man mit ihnen ein wenig redet, wenigstens anklingen lassen, dass sie Bescheid wissen; oder das Ganze von der Spritze abhängig machen, und die sich nicht einreden lassen werden, dass die Wirkungen der Spritze mit Ungeimpften zusammenhängen; Leute, die dem üblichen Narrativ nach, mich als Nazi oder sonstwas diffamieren und mich isolieren müßten, was nicht geschieht; und vor allem ist meine Erfahrung, dass es in unserem Sinne voran geht.
Meine Frage ist nun, wie man die Leute in den Kommentaren (unabhängig von der Publikation) wenigstens emotional stabilisieren kann, dass sie wenigstens ein gewisses Sicherheitsgefühl haben, auch wenn sie aufhören, andere überzeugen zu wollen”.

Und diese Frage geben wir nun an unsere Leser weiter!



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