Und dann will es niemand gewesen sein: Impfverantwortung Fehlanzeige

Irgendwer muss die Adressen der Menschen ausfindig gemacht haben. Wer auch immer es war, ist nicht für das verantwortlich, was passiert ist.
Irgendwer muss die Menschen über ihre bevorstehende Umsiedlung informiert und sie abgeholt haben.
Irgendwer muss die Wagons für den Transport der Menschen bereitgestellt haben.
Irgendwer muss die Züge gefahren haben.
Irgendwer hat die Weichen gestellt.
Irgendwer hat die Menschen verladen.
Irgendwer hat sie wieder entladen.
Irgendwer hat sie in die Gaskammer gebracht.
Irgendwer hat Zyklon B freigesetzt.
Irgendwer hat die Leichen verbrannt.
Irgendwer das Lager bewacht.
Irgendwer hat von all dem gewusst.
Aber natürlich war niemand verantwortlich.
Verantwortlich waren Hitler, Himmler und die Lagerkommandanten.

Wenn es um Verantwortung geht, dann gibt es in Deutschland viele Geschichten, die man über deren Verschiebung erzählen kann. Wir haben die markanteste herausgegriffen. Sie hat die heftigsten Folgen produziert. Wer indes weiß, was passiert, wenn in einer Behörde ein falscher Bescheid ausgestellt wurde und derjenige, zu dessen Lasten er ging, Rabatz macht, der weiß auch, dass sich an der Verschiebung von Verantwortung nicht viel geändert hat. Einer hat nur die Eingabe in die Maske gemacht. Einer hat ausgedruckt. Einer hat eingetütet, einer verschickt. Verantwortlich für den Fehler war vermutlich der Computer…

Oder besser noch, ein unbekannter Programmierer, der die Felder der Maske so anfällig für Fehleingaben gemacht hat.

Derzeit spielt sich vor unseren Augen eine weitere Episode der Verschiebung von Verantwortung ab, Verschiebung im großen Stil. Auch dieses Mal wird es am Ende niemand gewesen sein. Denn, einer hat nur die Anordnungen des anderen befolgt, hatte keine Einfluss auf das, was geschehen ist. Einer hat nur das verabreicht, was ihm geliefert wurde.

Und überhaupt, ist nicht jeder von uns selbst für seine Gesundheit verantwortlich?
Richtig: es geht um das Impfen.
Das gegen COVID-19 Impfen.

Seit gegen COVID-19 geimpft wird, hat sich die Welt in einer erstaunlichen Weise verändert. Linke, die noch vor kurzem tiefrot gesehen haben, wenn es um Pharmakonzerne ging, haben plötzlich ihre Liebe für dieselben entdeckt und vertrauen dem, was Pfizer, Biontech, Moderna, Johnson&Johnson verlautbaren, blind. Grünbewegte, die noch vor kurzem eigenhändig gentechnisch veränderte Maispflanzen ausgerissen haben, um die Erde von diesem gefährlichen Zeug zu befreien, haben keinerlei Problem damit, sich gefärhliches gentechnisch verändertes Zeug in die Oberamre spritzen zu lassen, nicht einmal, nein gleich zwei- oder dreimal.

Seit gegen COVID-19 geimpft wird, hat sich die Welt vollständig verändert.

Die Entwicklung von Impfstoffen, die noch vor kurzem als Angelegenheit von mindestens 10 Jahren angesehen wurde und selbst dann mit zweifelhaftem Ausgang, ist nun zu einem Einjahres-Projekt geworden, dass nicht nur einen, sondern gleich sechs vermeintlich erfolgreiche Impfstoffe zutage befördert hat. Erstaunlicher noch: Sie alle kommen ganz ohne ernste Nebenwirkungen, fast ganz und diejenigen, die es gibt, vielleicht besser: die nicht mehr verschwiegen werden können, die sind Pipifax.

Nehmen Sie z.B. die Anaphylaktischen Schocks oder die Thrombozytopenie als Spezialität der auf Adenoviren basierenden Impfstoffe von AstraZenca und Janssen/Johnsen&Johnsen. Das ist angeblich nicht der Rede wert. Es tritt eben ein paar besonders Empfindliche. Manche davon sterben vor Schock. Aber mal ehrlich: Müssen wir nicht alle irgendwann sterben. Oder Myokarditis, Herzmuskelentzündung, die Spezialität der mRNA Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna. Myokarditis ist keine Lappalie, denn die Schäden am Herzen, die daraus resultieren, sind in der Regel dauerhaft. Myokarditis ist keine Seltenheit bei Impfung mit Pfizer/Biontechs Comirnaty oder Modernas Spikevax. Tatsächlich nehmen die Meldungen von Myokarditis in der Datenbank der WHO sprunghaft zu, seit Kinder und Jugendliche mit mRNA-Impfstoffen geimpft werden, denn Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für Myokarditis:

Um mit der Gewissheit umzugehen, dass eine Impfung mit Pfizer/Biontech dann, wenn sie Kindern und Jugendlichen verpasst wird, eben diese Kinder und Jugendliche, denen von COVID-19 so gut wie keine Gefahr droht, dem doch recht erheblichen Risiko einer Herzmuskelentzündung ausgesetzt werden, muss man – wie es Leon Festinger beschrieben hat – Strategien zur Reduktion von kognitiver Dissonanz einsetzen. Es sei denn, man ist der Ansicht, das die Kinder und Jugendlichen, die nach Impfung an Myokarditis erkranken, eben nicht fit für ein Leben ohne Erkrankung waren. Sozialdarwinismus soll in Deutschland ja schon einmal eine weite Verbreitung gefunden haben.

Für diejenigen, die ihr Gewissen, sofern sie eines haben, nicht mit Sozialdarwinismus entsorgen, ihm vielmehr mit kognitiven Tricks zuleibe rücken, bieten sich zwei Strategie an, um mit der Gewissheit durch Impfung von Kindern und Jugendlichen für die Verbreitung von Herzleiden zu sorgen, zu entgehen:

  • Man kann die Nebenwirkungen durch den Nutzen für die Volksgesundheit rechtfertigen, der angeblich aus einer Impfung von Kindern und Jugendlichen resultiert. Da es keinen Nutzen für die individuellen Kinder und Jugendlichen durch Impfung gibt, bleibt nur ein gesellschaftlicher. Kollektive Geister mögen diesen Weg nehmen, um sich die Taschen voll zu lügen.
  • Für alle anderen bietet sich die Möglichkeit an, die Verantwortung zu verweigern. Man selbst hat damit nichts zu tun. Führt nur aus, reicht nur durch, bietet nur an, was auch immer, hat in jedem Fall keine Verantwortung.

Die zuletzt genannte historisch oft belegte Strategie findet derzeit in Göppingen Anwendung. In Göppingen hat sich die Stadtverwaltung entschlossen, an Schulen eine Impfaktion durchzuführen. Im Jubelschreiben der Stadt, in dem diese Aktion angekündigt wird, heißt es:

“Die Corona-Schutzimpfung schützt Euch selbst und die Menschen, mit denen Ihr Euch trefft, also Eure Familie und Eure Freundinnen und Freunde. Jede geimpfte Person zählt und trägt dazu bei, dass es weniger schwere Erkrankungen und weniger Mutationen des Virus gibt.

In Deutschland ist der Impfstoff von BionTech auch für Eure Altersgruppe geprüft und zugelassen.

Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr in Absprache mit Euren Eltern oder Euren gesetzlichen Vertreter*Innen von einer Ärztin oder einem Arzt geimpft werden. Die Impfung ist kostenlos und freiwillig. Für einen vollständigen Impfschutz werden zwei Impfungen benötigt.”

Ist das nun Propaganda oder Dummheit?
Ist ein vermeintlicher Schutz, der vor einer nicht vorhandenen Gefahr schützt und mit einem Risiko verbunden ist, noch ein Schutz?
Ist die Lüge, dass die Schutzimpfung den Geimpften und andere schützt, also Ansteckung mit und Weitergabe von SARS-CoV-2 verhindert, Dummheit geschuldet oder eine perfide Methode, Kinder und Jugendliche zu manipulieren? Wissenschaftlich belegt ist jedenfalls das Gegenteil.
Ist die Behauptung, eine Impfung verhindere “Mutationen des Virus” vollkommener Ahnungslosigkeit geschuldet, oder ein weiteres Beispiel dafür, dass gelogen wird, um Kinder und Jugendliche zu manipulieren? Tatsächlich schafft Massenimpfung neue Varianten von SARS-CoV-2, von neuen Mutationen ganz zu schweigen.

Man kann somit feststellen, dass im Rathaus von Göppingen entweder unverantwortliche Lügner oder unverantwortlich Dumme sitzen, die Behauptungen aufstellen, die keinerlei Überprüfung standhalten. Unterschrieben ist das entsprechende Schreiben, das wir am Ende dieses Posts angehängt haben, von Almut Cobel, dem Ersten Bürgermeister von Göppingen. Ist Cobel damit verantwortlich?

Ein Leser von ScienceFiles hat die Bereitschaft zur Verantwortung geprüft. Er hat Cobel einen Brief geschrieben und drei Fragen im Hinblick auf die Impfaktion, die die Stadt in ihren Schulen durchführt gestellt:

1. Warum wird hier ein Impfstoff an junge, geringstgefährdete Menschen zwischen 18 und 19 Jahren verimpft, welcher aufgrund der Nebenwirkungen von der Stiko nur für Menschen ab 60 Jahren empfohlen wird ?

Diese Frage bezieht sich auf den Impfstoff von Johnson&Johnson-Janssen, den die Ständige Impfkommission nur für Personen über 60 Jahren empfohlen hat. Bei der Impfaktion in Göppinger Schulen soll Comirnaty (Pfizer/Biontech) an Kinder (ab 12 Jahre) und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre verimpft werden, an Schüler, die das 18 Lebensjahr bereit erreicht haben oder älter sind, soll Johnson&Johnson-Janssen verimpft werden.

2. Warum wird dieser Impfstoff überhaupt und noch viel fragwürdiger an junge Erwachsene verimpft, wenn die Wirksamkeit “ungenügend” ist ?

Die European Medicines Agency schreibt zur Wirksamkeit von J&J-Janssen:

The trial found a 67% reduction in the number of symptomatic COVID-19 cases after 2 weeks in people who received COVID-19 Vaccine Janssen (116 cases out of 19,630 people) compared with people given placebo (348 of 19,691 people). This means that the vaccine had a 67% efficacy.”

Die Frage, ob man mit Saliner Lösung denselben Schutz vor COVID-19 erreichen kann, den man mit dem Impfstoff von J&J-Janssen erreichen kann, ist nicht ganz unberechtigt. Durch die Impfung wurde das Relative Risiko an COVID-19 zu erkranken um 3% reduziert. Die Welt ist somit gerettet.

3. Wie können Sie Ihre Ziele der Impfung aus dem Brief: “keine Schulschließungen, Schutz der Schülerinnen und Schüler, Schutz der Gesellschaft” mit den Aussagen der Stiko zum Impfstoff Johnson&Johnson erreichen ?

Die letzte Frage zielt darauf ab, dass von Impfungen, weder von Impfungen mit Biontech/Pfizers Stoff noch von Impfungen mit dem noch weniger effektiven Stoff von Johnson&Johnson-Janssen ein nenneswerter Schutz vor Ansteckung oder Weitergabe von SARS-CoV-2 ausgeht.

Alle drei Fragen sind berechtigte Fragen, die unser Leser an den Ersten Bürgermeister der Stadt, Almut Cobel, gestellt hat. Man sollte meinen, ein Bürgermeister, der in den Schulen seiner Stadt Impfungen durchführen lässt, hat die entsprechenden Antworten parat, ist informiert, hat seine Entscheidung verantwortungsbewusst und mit voller Übernahme der Verantwortung getroffen.

Wer das im Hinblick auf den Bürgermeister von Göppingen denkt, der irrt sich. Hier die Antwort, die unser Leser erhalten hat:

Die wohl offizielle Haltung der Stadt Göppingen und des ersten Bürgermeisters:

Wir bieten nur an, wir sind nicht verwantwortlich.
Sie sind verantwortlich, für die Entscheidung, die Sie treffen.
Wir haben keinen Einfluss und daher keine Verantwortung.
Wir führen nur Befehle aus.
Wir sind in jedem Fall nicht schuld, an nichts, gar nichts.

Es gibt wenige Begriffe, die in den Jahren, wenn nicht Jahrzehnten so strapaziert wurden, wie der Begriff der Zivilgesellschaft, der Bürgern eine aktive, verantwortliche Rolle in ihrer Gesellschaft zuschreibt. Behörden wird im Rahmen der Zivilgesellschaft eine verantwortliche und transparente Rolle bei der Bereitstellung von Dienstleistungen zugewiesen. Letzteres setzt Kompetenz, Kenntnis und die Bereitschaft, für getroffene Entscheidungen gerade zu stehen, voraus. Rund 18 Monate COVID-19 waren notwendig, um jeden Ansatz von Zivilgesellschaft zu beseitigen, um Bürger auf ein Empfängerdasein zu reduzieren, das von Regierungs-Güte abhängig ist und Behörden zu unverantwortlichen Durchlauferhitzern zu machen, die NUR Entscheidungen umsetzen, die woanders getroffen wurden und auf die sei keinerlei Einfluss haben.

Man hat eben nur den Hahn aufgedreht.



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