Neil Oliver: Österreich – von Sadisten regiert – Geschichte reimt sich auf sich selbst

Gestern Abend zur besten Sendezeit hat Neil Oliver auf GB News wieder Klartext geredet, der uns in weiten Teilen befriedigt zurückgelassen hat, weil es einfach schön ist, jemandem zuzuhören, der dieselben Dinge beobachtet, die man auch beobachtet. Wir wollen es unseren Lesern nicht vorenthalten, dass es viele von uns gibt, die denken, wenn sie nach Österreich schauen, dass Faschismus eine Ursache in Dummen hat, die in der Regierung sitzen, eine andere in gefügigen und mitlaufenden Bürgern, die sich lieber gegen andere Bürger stellen, als dass sie den Mut haben, ihrer von allen guten Geistern verlassenen Regierung die Stirn zu bieten.

Wir sehen in Echtzeit, wie Österreich zu einem autoritären System transformiert wird. Niemand schreit auf. Regierungen, deren Vertreter sich für Demokraten halten, sie schweigen. Die EU-Kommission, die voller Eifer “die Demokratie” in Polen und Ungarn verteidigen will, ihre Mitglieder bekommen die Kauleisten nicht auseinander, wenn im tiefsten Europa der Faschismus sei ekeliges Haupt wieder erhebt.

Geschichte wiederholt sich nicht, sie reimt sich, sagt Neil Oliver.
Wir haben seinen Beitrag wie üblich für unsere Leser übersetzt.


Wer schweigt, stimmt zu, so heißt es. Werden wir schweigen oder werden wir laut, vernehmlich, klar und ehrlich sprechen?

Mark Twain hat einst gesagt: Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich. An fünf Tagen in der vergangenen Woche hat Österreich Ungeimpfte  eingesperrt. Fast zwei Millionen Menschen war es nur gestattet, zur Arbeit zu gehen oder Nahrungsmittel und dergleichen einzukaufen.

Viele Ungimpfte haben in dieser Zeit in Läden, Cafés und Restaurants usw. gearbeitet, als demütige Diener, wenn man so will. Aber sobald ihre Schicht endete, konnten sie nicht in den Läden, Cafés oder Restaurants verweilen, sicher nicht als Kunden.

Bevor man die Frage nach der Moral solcher Regeln stellt: Auf welchem Planeten macht eine solche Strategie überhaupt Sinn? Die Ungeimpften waren gut genug, um Geimipften ihren Kaffee zu servieren oder ihre Einkäufe zu verpacken, darüber hinaus wurden sie jedoch als unrein und untaugliche dazu angesehen, mit den guten, den reinen Menschen Umgang zu pflegen.

Österreicher, die dazu auf der Straße befragt wurden, waren erschreckend gleichgültig, unerschüttert, ja sie haben die soziale Diskriminierung ihrer Mitbürger sogar unterstützt. Das Virus müsse gestoppt werden, haben sie mit zuckender Schulter gesagt, sich offensichtlich vollkommen unbewussst der Tatsache, dass kein vorhandener Impfstoff, vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 schützt.

Es erscheint mir sehr klar zu sein, dass die Entscheidung der österreichischen Regieurng nichts mit der Gesundheit der Bevölkerung zu tun hat. Es geht um Gefügigkeit und Gehorsam – es ist ein weiterer Versuch, diejenigen, die sich weigern zu gehorchen und gefügig zu sein, zu unterwerfen.

Tut, was Euch gesagt wird!

Und nun hat die Österreichische Regierung ohnehin ihre gesamte Bevölkerung wieder eingesperrt. Vielleicht hatte irgendwo jemand den Geistesblitz, dass die Stigmatisierung und Segregation der Ungeimpften zwar den gewünschten Effekt haben könnte, aber sicher nicht die Verbreitung von SARS-CoV-2 aufhalten wird.

Nicht in Wien, dem Ort, in dem ein Bordell seinen Kunden “30 Minuten mit der Prostituierten ihrer Wahl” anbietet, wenn – und ich zitiere – sie sich auf der Stelle impfen lassen.

Hier werden Frauen auf eine Stufe gestellt mit Kebab, Burgern, Eiscreme, Lotteriescheinen und dem Rest der Bestechungsgeschenke, die geboten werden, um Menschen für Gefügigkeit zu belohnen.

Es geht nicht um Gesundheit – mit Sicherheit nicht um die mentale und physische Gesundheit von Frauen. Sex-Trafficking von Frauen ist ein Merkmal moderner Sklaverei – aber das interessiert uns nicht – oder?

Stattdessen schauen wir weg, wenn Männer sich anstellen, um eine medizinische Prozedur über sich ergehen zu lassen und sich dann eine Prostituierte ihrer Wahl auszusuchen.

Weiterhin unbefriedigt, haben die Verantwortlichen in Österreich beschlossen, dass sie ihre Muskeln weiter spielen lassen müssen: Ab Februar herrscht in Österreich eine Impfpflicht. Es gibt keine Alternative mehr zur Impfung.

Andere Länder, Deutschland, die Tschechei, Griechenland, Italien, sie sind auf dem selben Weg wie Österreich. Am Ende dieses Weges steht das Einsperren von Ungeimpften. Vermutlich werden sich diese Regierungen auch dazu entschließen, Impfung zur Pflicht zu machen, früher oder später.

Es ist erschreckend deutlich, dass die Regierungen in Österreich und Anderswo derzeit nach Sündenböcken suchen, Menschen, die sie dafür verantwortlich machen können, dass ihnen das Virus nicht gefügig sein will und nicht gehorsam ist.

Die Zahl der Infizierten steigt in Ländern, in denen die Mehrheit der Bevölkerung geimpft ist, mit zwei oder drei Dosen, rasant an.

In Gibraltar sind so viele Menschen geimpft, wie fast nirgendwo im Rest des Planeten – Israel ist nur kurz dahinter – dessen ungeachtet steigen die Infektion an beiden Orten.

Es ist einfacher, die Augen davor zu verschließen, dass die Strategie der letzten Monate falsch war oder zumindest nicht das vorhergesagte Ergebnis hatte, und mit dem Finger auf Menschen zu zeigen, denen man die Schuld dafür anlasten will.

Die Geschichte ist voller Beispiele schlechter Regierungen, die die Schuld für das eigene Versagen oft genug eigenen Bürgern in die Schuhe geschoben haben. Die Mehrheit der Gesellschaft gegen eine Minderheit in Stellung bringen, ängstlichen, ärgerlichen Menschen ein Objekt, ein menschliches Ziel geben, auf das sie ihre Frustration und ihre Verachtung fokussieren können – es ist so alt wie die Berge.

Wenn uns die Geschichte des 20. Jahrhunderts etwas gelehrt hat, eine Lektion, die so dauerhaft wie unauslöschlich ist, wie eine Narbe oder ein Tattoo, dann dass die Ermutigung von Bürgern eine Minderheit von Mitbürgern als unreine, als Überträger von Krankheiten anzusehen, generell ins Verderben für alle führt.

1941 gab es in Polen eine Propaganda-Kampagne, die Juden bezichtigt hat, Typhus zu verbreiten, eine tödliche Krankheit. Eine identifizierbare Minderheit der Verbreitung einer Krankheit zu beschuldigen, das ist ein Geist, den wir besser nicht rufen sollten, einer, den wir vor langer Zeit beerdigt haben sollten.

Aber hier ist er wieder. Tatsächlich war er nie weg. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich. Der Ton verändert sich in Europa, kehrt in vielen Weisen zu den Rhythmen alter Gesänge zurück. Könnt Ihr schon die Trommeln hören und das Schafott sehen?

Am meisten besorgt mich, dass keiner unserer politschen Führer, die Entscheidungen der österreichischen Regierung verurteilt hat. Nicht einmal eine Warnung zur Vorsicht war zu vernehmen. Wo sind die geistigen Führer? Man muss nicht weit im 20. Jahrhundert zurückschauen, um eine Zeit zu finden, zu der die Kirchen denen, die zu gesellschaftlich Aussätzigen gemacht wurden, die kalte Schulter gezeigt haben.

Durham Cathedral hat verkündet, dass Weihnachts-Gottesdienste nur denjenigen zugänglich sind, die im Besitz eines Impf-Ausweises des NHS sind. Ich bin mir nicht klar, wie das mit Matthäus 25 bis 35 zusammenpasst: Ich war hungrig und Du hast mich genährt. Ich war durstig und Du hast mit getränkt. Ich war ein Fremder und Du hast mich willkommen geheisen. Ich war nackt und Du hast mich gekleidet. Ich war krank und Du hast mich besucht.

Wie um Himmels willen, sind wir so schnell, hier geendet. Österreich, angeblich eine liberale Demokratie, hat entschieden sich die vollständige Verfügungsgewalt über Fleisch und Blut seiner Bürger anzueignen. Eine Regierung im 21. Jahrhundert hat entschieden, dass sie die letzte Entscheidung darüber hat, welche Chemikalien in die Körper ihrer Bürger gespritzt werden, hat.

Es gibt keine Möglichkeit zu bestreiten, dass hier der Rubikon überschritten wurde.

Wenn Bürger die Kontrolle über ihren Körper an ihren Staat abtreten müssen, leben diese Bürger in einer vollkommen anderen Welt – eine Welt, in der sie keine autonomen Lebewesen mehr sind, sondern Marionetten. Es ist zudem eine Welt, von der es kein zurück gibt – vermutlich keines.

Manche werden sagen: Die können doch das Land verlassen, wenn es ihnen nicht passt. Wandert aus. Lebt woanders. Aber wo kann man noch hingehen. Im 20. Jahrhundert gab es Ausweichmöglichkeiten, Länder, in die man gehen konnte, um denen zu entkommen, in denen das Leben unmöglich, lebensgefährlich geworden war.

Aber wo geht man hin, wenn die ganze Welt im Gleichschritt wandelt. Was, wenn die Welt zu Österreich wird. Ich will von unserer Regierung hören, dass sie die Entscheidungen, die in Österreich getroffen wurden, verurteilt. Zumindest will ich von unserer Regierung das Versprechen, einen Schwur bei allem, was ihnen heilig ist, dass es solche Gesetze im Vereinigten Königreich nie geben wird.

Wenn sie weder versprechen noch einen Eid sprechen, der nicht gebrochen werden kann, dann muss man daraus schließen, dass sie beobachten, beobachten, um zu sehen, was in Österreich und woanders passiert – vielleicht mit dem Hintergedanken, es ihnen gleich zu tun.

Über die letzten 20 Monate ist der Ton der Verachtung in der Sprache von manchem Politiker deutlicher geworden.

In der letzten Woche hat ein Twitter Nutzer gegenüber Gesundheitsminister Sajid Javid, seine Sorge darüber, dass ihm nach zwei Impfungen mit Pfizer/Biontech nun der Impfstoff von Moderna als Booster angeboten wurde, zum Ausdruck gebracht. Javids Antwort zusammengefasst war: Na und? Wie wäre es, wenn Du ein wenig Respekt für den NHS zeigst. Na und. Wie wäre es, wenn Du ein wenig Respekt für den NHS zeigts – Klammer auf: Du Wurm, Klammer zu.

Dieses Ausmaß an Verachtung für jemanden, der die Medizin wie verordnet eingenommen hat, vom Gesundheitsminister, einem Diener der Bürger, jedenfalls vor kurzem noch. Wie wäre es, wenn Ihr keine Fragen mehr stellt und einfach das tut, was Euch gesagt wird? Das sagt ein Politiker, der gewählt wurde, um den Bürgern zu dienen, der auf unsere Kosten lebt. Das überschreitet die Grenze in einen Bereich, in den gewählte Repräsentanten nicht gehen sollten.

Die Geschichte reimt sich.

Wir lamentieren über die Sklaverei in der Vergangenheit und schließen die Augen gegenüber der sexuellen Ausbeutung von Frauen und Kindern, gegenüber Kindern, die in unsicheren Minen im Kongo das Kobalt abbauen, das wir für unsere Telefone und elektrischen Autos benötigen, die die billigen Klamotten machen, die wir einmal tragen und dann wegwerfen.

Wir schauen weg und halten uns die Ohren zu, um nicht von den ungezählten Mädchen zu erfahren, die in Rotherham und anderen Städten Englangs missbraucht und vergewaltigt wurden, weil wir Angst haben, die Beziehung zu anderen “Gemeinschaften” zu stören. Wir versprechen, den Holocaust nie zu vergessen und gleichzeitig ignorieren wird den Genozid an den Uiguren, Muslimen in China.

Wir werden schon dazu ermutigt, auch bei dem wegzuschauen, was in Österreich geschieht, dem Wegsperren der Ungeimpften.

Werden wir auch wegschauen, wenn Menschen zu medizinischen Prozeduren gezwungen werden?. Bleiben wir stumm, wenn diese dunken Wellen immer näher an unsere Strände kommen, ein Land nach dem nächsten vereinnahmen?

Wer schweigt, stimmt zu – so oder so ähnlich geht der alte Spruch. Werden wir schweigen oder werden wir laut, klar und wahrheitsgemäß unsere Stimme erheben?

Martin Luther King hat einst gesagt, dass wir die Verpflichtung haben, Unrecht nicht zu befolgen.

Werden wir den Mund aufmachen, um unseren Widerspruch vernehmbar zu machen? Werden wir Unrecht nicht befolgen? Und wenn wir nicht den Mund aufmachen, wenn wir gefügig sind, wer sind wir dann?




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