Universität oder ideologisches Shithole? Universität Kassel tendiert zu Letzterem

Es ist hinlänglich bekannt, dass das Ergebnis mathematischer Rechnung, wissenschaftlicher Forschung, das Ergebnis eines PCR-Tests, von statistischen Verfahren, das Ergebnis philosophischer Überlegungen, chemischer Experimente, von Beobachtung und qualitativer wie quantitativer Forschung davon abhängig ist, in welcher Sprache die Ergebnisse abgefasst werden. Korrekte Ergebnisse sind geschlechtergerecht formuliert, falsche Ergebnisse in lesbarer Sprache unter Wahrung von Grammatik und Kasus.

Für alle, die es nicht verstehen, ein paar Erkenntnisse:

Das Kepplersche Weltbild konnte sich nur deshalb etablieren, weil Keppler geschlechtergerechte Sprache verwendet hat. Die Principia Mathematica, von Bertrand Russell und Alfred North Whitehead wäre vollkommen unlesbar, wäre nicht geschlechtergerechte Sprache genutzt worden. Isaac Newton hätte nie die Gravitationstheorie formulieren können, wenn er nicht zwischen der Apfel und die Apfel unterschieden hätte. Der Faradaysche Käfig wäre nie aufgebrochen worden, wenn es weiterhin beim maskulinen “der Käfig” geblieben wäre, und von Priestley’s Entdeckung des Sauerstoffs (der Sauerstoff) wäre ohne geschlechtergerechte Sprache nur das Lachgas (N2O) übrig geblieben, das Priestley auch entdeckt hat. Und davon, was aus den Röntgenstrahlen geworden wäre, wenn nicht deren Durchdringung weicher Masse geschlechtergerecht aufbereitet worden wäre, daran wagen wir gar nicht zu denken. Wir sehen, ohne die jahrhundertelange Verwendung geschlechtergerechter Sprache wäre die Welt, in der wir leben, nicht möglich.

Insofern ist es nur folgerichtig, dass die Universität Kassel, deren Meldungen in wissenschaftlicher Erkenntnis eher ans Dürftige grenzen, nunmehr versucht, mit geschlechtergerechter Sprache die Einsichten zu gewinnen, die bislang versagt blieben.

Verlassen wir die Satire und wenden uns nunmehr der real in Kassel existierenden Travestie auf eine Universität zu, deren Leitung gerade die folgende Pressemeldung unter die lesende Bevölkerung geworfen hat.

Die Führung der Universität Kassel stand vor einer schwierigen Entscheidung: Soll die Universität Kassel weiter als Universität geführt oder in ein ideologisches Shithole verwandelt werden. Die Pressemeldung zeigt, die Wahl ist gefallen: Kassel gibt den Titel “Universität” ab und nennt sich fortan “ideologisches Shithole”.

Dass dem so ist, dafür sorgt Willkür, die in der zitierten Pressemeldung als “Element prüfungsspezifischer Bewertung” als “Einzelfall [der] mit der zu respektierenden Einschätzung des Lehrenden begründbar ist”, umschrieben wird.

Gegenstand der Pressemeldung ist ein Rechtsgutachten zu einer Frage, die KEINE rechtliche Frage ist. Insofern ist eigentlich egal, was Dr. Michael Sachs in seinem Gutachten schreibt, denn die Verwendung geschlechtergerechter Sprache an Hochschulen wäre nur dann zu rechtfertigen, wenn von dieser ideologischen Verballhornung deutscher Sprache ein positiver Effekt auf das, was an Hochschulen erfolgen soll: Die Vermittlung von Wissen und der Gewinn von Erkenntnis, zu erwarten und für diesen BS zu belegen wäre.

Wie bei allem ideologischen Mist, so verhält es sich auch bei geschlechtergerechter Sprache; Sie hat ausschließlich einen psychologischen, man kann auch sagen psychopathischen Charakter, definiert eine Ingroup, deren Mitglieder sich durch die Verwendung weitgehend unverständlicher Sprache von der normalsprechenden Außenwelt abgrenzen wollen. Die Universität Das ideologische Shithole Kassel versucht in seiner Pressemeldung normale Sprache als “abweichenden Sprachgebrauch” zu diskreditieren [mal ehrlich: Wem ist es aufgefallen?] und definiert sich damit als Ingroup, zu der all diejenigen gehören, die es nicht aushalten, mit Normalsprechern konfrontiert zu werden und die ihre nicht vorhandene Intelligenz und Kompetenz durch die Wahl besonders abstruser Sprachregelungen übertünchen wollen.

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Derartige Sprachregelungen haben indes NICHTS mit Wissenschaft, aber viel mit Ideologie zu tun. Alle linksextremen Ideologien versuchen Sprache nach ihrem Gusto zu gestalten, und unter Linken hält sich bis heute die irrige Ansicht, dass man über Sprache Handlung beeinflussen, ja determinieren könne, ganz so als würde die Meinung “X ist ein Arschloch” dadurch aus der Welt geschafft, dass verboten wird, das Wort “Arschloch” zu benutzen. Das einzige, was damit erreicht wird, ist, dass X nicht mehr weiß, dass viele es für ein Arschloch halten. So wie die ganzen Gender-Spinner jeden Kontakt zur Realität verloren haben, sich durch ihren Schutzraum, in dem nur ihre Sprachabsurdität gelten darf, von jeder Erfahrung depriviert haben, die ihnen Aufschluss darüber geben könnte, wie sehr die Menschen in der normalsprechenden Welt sie für durchgeknallte und vor allem lebensunfähige Psychopathen halten.

Die Universität Kassel Das ideologische Shithole Kassel will safe haven für diese Psychopathen sein, indes kann man vor Ort nicht daran vorbei, dass Sachs in seinem Gutachten eine generelle Berücksichtigung geschlechtergerechter Sprache als “allgemeines Kriterium” zur Bewertung studentischer Leistungen abgelehnt hat, aber nicht Manns genug war, dem Müll grundsätzlich eine Absage zu erteilen. Vielmehr hat er ein Schlupfloch gelassen, eines das “geschlechtergerechte Sprache” als “Element prüfungsspezifischer Bewertung” zulässt. Ein solches Element kann geschlechtergerechte Sprache aber nur sein, wenn sie in einem Verhältnis zum Lehrstoff steht, und zwar in einem für dessen erfolgreiche Vermittlung notwendigen Verhältnis.

In welchem Zusammenhang könnte geschlechtergerechte Sprache das Ergebnis wissenschaftlicher Tätigkeit beeinflussen. In allem, was unter dem Dach “Wissenschaft” subsumiert wird, ist die Sprache irrelevant. Bestenfalls formale Sprache, wie sie in der Logik ihre Verwendung findet, macht hier eine Ausnahme, aber geschlechtergerechte Sprache ist keine formale Sprache, schon gar keine Sprache, die etwas einfacher machen soll, sie ist eine aberwitzige Sprache, die Einfaches verkompliziert und Lesbares entstellt. Insofern ist das Schlupfloch keinesm durch das man entweichen kann, wenn man den Anspruch erheben will, Universität zu sein.

Aber es ist ein Schlupfloch, das man ntzen kann, wenn man den Anspruch erheben will ideologisches Shithole zu sein. Kassel tut das und führt die dazu notwendige Willkür als “fachliche Einschätzung des Lehrenden” ein, der im “Einzelfall” zu folgen sei. Es ist unter Lehrenden, die ihre Position nicht mit Kompetenz füllen können, schon seit langem zur Regel geworden, hanebüchene Dinge zum Gegenstand ihrer Bewertungen zu machen. Die Art und Weise, in der ein Literaturverzeichnis erstellt wird, die Art und Weise, in der im Text zitiert wird und zumeist sind die Arten und Weisen, die diesen Lehrenden vorschweben, falsche Arten und Weisen, die vollkommen den Zweck, der zur Erstellung eines Literaturverzeichnisses führt oder den Zweck, der dem Zitieren unterliegt, verfehlen. Aber, wer nichts kann, der muss sich überlegen, womit er seine nicht vorhandene Überlegenheit inszenieren kann. Geschlechtergerechte Sprache ist offenkundig die letzte Zuflucht unter denen, die aus nicht angebbaren Gründen ihren Hintern an Hochschulen platt drücken.

In Kassel ist das offenkundig so.

Die Wahl eines Studienorts ist damit einfacher geworden: Kassel scheidet für all diejenigen, die etwas lernen wollen, aus. Kassel bietet sich für diejenigen an, die ihr Leben auf ideologisch verbrämte Inkompetenz bauen wollen.



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