Welchen Teil des Kartenhauses, mit dem es Pharmaunternehmen gelungen ist, Milliardengewinne zu generieren, haben wir eigentlich noch nicht zum Einsturz gebracht?
Eigentlich ist nichts mehr übrig, spätestens seit wir von Studien berichtet haben, die zeigen, dass auch die angeblich auf Omikron (Ba.4/BA.5) angepassten COVID-19 Gentherapien von Pfizer/Biontech und Moderna keinen zusätzlichen Schutz, statt dessen ein erhöhtes Risiko auf Nebenwirkungen, erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen.
Rekapitulieren wir die Beleglage:
Collier, Ai-ris, Jessica Miller, Nicole Hachmann, Katherine McMahan, Jinyan Liu, Esther Bondzie, Lydia Gallup et al. (2022). Immunogenicity of the BA. 5 Bivalent mRNA Vaccine Boosters. bioRxiv (2022).
Collier et al. (2022) zeigen nicht nur, dass die Immunsysteme von zweifach mit mRNA-COVID-19-Spritzbrühen Behandelten auf einen Booster, egal ob angepasste oder nicht angepasste mRNA-Spritzbrühen verwendet werden, in gleicher Weise nicht reagieren, in einer Weise, die nahelegt, dass das Immunsystem von mRNA-Gespritzen eingefroren ist und auf neue Varianten von SARS-CoV-2 generell so reagiert, als seien sie die alten, wenn überhaupt, also entweder inadäquat oder gar nicht.
Wir haben die Studie hier besprochen.
Wang et al. (2022) berichten dieselben Ergebnisse im Hinblick auf die Effektivität von angeblich angepassten Impfstoffen / Gentherapien, die auch Collier et al. (2022) berichten. Auch Wang et al. sehen in ihren Ergebnissen Indizien für ein Immunological Imprinting.
Wir haben die Studie hier besprochen.
Kerr et al. zeigen mit ihrer Untersuchung, dass Pfizer/Biontechs und AstraZenecas Spritzbrühen, die Hospitalisierungs- und Sterbewahrscheinlichkeit für Geimpfte gegenüber Ungeimpften erhöhen.
Wir haben die Studie hier besprochen.
Und mit der folgenden Studie aus Katar, ist klar, dass Kinder und Jugendliche KEINEN, um es noch einmal zu wiederholen: KEINEN, absolut KEINEN Nutzen aus einer COVID-19 Gentherapie von Pfizer/Biontech ziehen. Dagegen ist belegt, dass die Gentherapie mit einer Vielzahl von Nebenwirkungen einhergeht, die von Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall bis zu schweren Autoimmunerkrankungen, Herzerkrankungen und Erkrankungen des Zentralen Nervensystems reichen.
Und wenn es noch jemanden gibt, der eine Booster-Gentherapie mit einem Gebräu von Pfizer/Biontech bzw. Moderna für sinnvoll hält. Es soll derart seltsame Menschen immer noch geben, präsentieren wir heute die Ergebnisse der folgenden Studie:
Die Autoren zeigen in ihrer großen Studie, dass eine Infektion mit Omikron oder einem der Vorgänger von Omikron, genau untersuchen sie es für vor-Alpha, Alpha, Delta, Omikron /BA.1 und Omikron/BA.2 mindestens genauso guten, in den meisten Fällen aber besseren Schutz vor einer neuen Infektion mit SARS-CoV-2 bietet als die Gebräue von Pfizer/Biontech/Moderna, die doch angeblich so effektiv auf BA.4/BA.5 angepasst sind. Tatsächlich sind sie das nicht und führen bestenfalls zu gleichen, in den meisten Fällen aber zu deutlich geringeren Leveln von Antikörpern wie eine Infektion. Oder wie die Autoren schreiben:
„In this UK population study, we found that breakthrough SARS-CoV-2 infection provided longer lasting protection against further infections than booster vaccinations, although both breakthrough infection and booster vaccination result in substantial increases in anti-spike IgG antibody levels, regardless of the third/booster vaccine type and the primary vaccine course. Breakthrough infections generated similar antibody levels to third/booster vaccinations, and the subsequent declines in antibody levels were similar or slightly slower than those after third/booster vaccinations. However, as antibody levels associated with the same level of protection level against new Omicron BA.4/5 infections were lower in those with a previous infection than those without, the duration of protection after a breakthrough infection was longer than after a third/booster vaccination.“
Das Ergebnis steht am Ende einer jener britischen Studien, deren Ergebnis man aufgrund der Datenbasis nicht mit dem heute unter Unkundigen so beliebten Verweis auf Fallzahl oder Repräsentativität vom Tisch wischen kann. Seit April 2020 gibt es im Vereinigten Königreich die COVID-19 Infection Study, an der zufällig ausgewählte Haushalte, die über das gesamte Königreich verteilt sind, teilnehmen. Die Autoren konnten für ihre Studie auf 62.146 Personen zurückgreifen, die vor dem 17. Mai 2022 einen Booster erhalten haben, für die es aber keinerlei HInweis gibt, dass sie zu irgendeinem Zeitpunkt davor mit SARS-CoV-2 infiziert waren. Diesen 62.146 Personen werden 58.373 gegenübergestellt, die ebenfalls einen Booster erhalten haben, für die es aber zusätzlich eine belegte Infektion, eine, die mit Symptomen einhergeht, gibt. Dass die Autoren derart tiefgliedrige Unterscheidungen vornehmen können, das liegt daran, dass die COVID-19 Infection Study eine longitudinale Studie ist, in deren Verlauf dieselben Haushalte und Haushaltsmitglieder seit nunmehr zweieinhalb Jahren zuhause aufgesucht werden, auf SARS-CoV-2 getestet und zu ihrem gesundheitlichen Befinden befragt werden. Ergibt der Test auf SARS-CoV-2 ein positives Ergebnis, dann wird den Teilnehmern und den Mitgliedern ihrer Familie, mit denen sie zusammenleben, zudem Blut gezapft [wenn sie das zulassen]. Kurz: Die Datenbasis ist das, was man grundsolide nennt.
Und auf Grundlage dieser Datenbasis haben die Autoren dann berechnet, wie es mit dem Schutz gegen eine neue Infektion aussieht, und zwar auf Basis der Menge gebildeter Antikörper. Das Ergebnis sieht so aus:
Was Sie im oberen Teil der Abbildung sehen, dass ist die Menge der Antikörper, die die Autoren bei ihren Analysen bestimmt haben. Diejenigen, die NUR eine Boosterimpfung erhalten haben, schneiden in allen Fällen schlechter ab als diejenigen, die eine vorhergehende Infektion mit SARS-CoV-2/Alpha oder einem Vorgänger, SARS-CoV-2/Omikron/BA.1 bzw. SARS-CoV-2/Omikron/BA.2 hinter sich haben. Dieses Ergebnis wird im unteren Teil der Tabelle in seiner ganzen Dramatik deutlich. Der jämmerliche Stummel, der sich am rechten Rand von Abbildung d findet, das ist die Anzahl der Antikörper, die als Reaktion auf eine so genannte Booster-Impfung gebildet werden. Die deutlich höheren Balken am rechten Rand der Abbildungen e, f und g geben an, wie viel intensiver die Immunreaktion auf SARS-CoV-2/BA.4-5 ausfällt, wenn eine Infektion mit einer der Vorgängervarianten vorhanden war. In jedem Fall ist die Immunreaktion, die NICHT auf die Booster“Impfung“ zurückgeht, deutlich höher als die durch den Booster induzierte Immunreaktion.
Angesichts der Tatsache, dass die mRNA-Booster mit einer ganzen Vielzahl von zum Teil schweren Nebenwirkungen im Gepäck kommen, ist es kein Wunder, wenn die Autoren letztlich zu dem Schluss kommen, dass es besser ist, als zweifach „Geimpfter“ eine Infektion mit SARS-CoV-2 in Kauf zu nehmen, als sich boostern zu lassen. [Ungeimpfte sind in den Analysen nicht berücksichtigt].
Dies vor allem, wenn man den Zeitverlauf des Schutzes gegen SARS-CoV-2 nach Booster oder Infektion betrachtet:
Was diese Abbildungen im Wesentlichen zeigen ist, dass die Entwicklung der Antikörper nach Infektion bzw. nach Booster weitgehend identisch verläuft. Unmittelbar nach Booster bzw. Infektion werden Antikörper in großer Zahl gebildet, die ab dem Erreichen eines Scheitelpunkts, in der Regel nach 42 Tagen, schnell abnehmen, wobei die Abnahme nach Infektion langsamer verläuft als nach vermeintlicher Impfung. Mit anderen Worten: Ein Booster hat keinerlei Vorteil gegenüber einer Infektion, kommt vielmehr mit einer ganzen Reihe von zum Teil erheblichen Nebenwirkungen, die selbst in den milden Fällen das, was man an gesundheitlicher Beeinträchtigung durch eine SARS-CoV-2 Infektion zu erwarten hat, übersteigen.
Es gibt, um es noch einmal deutlich zu sagen, KEINEN GRUND sich boostern zu lassen.
„Nevertheless, continuing with the widespread use of booster vaccination is associated with substantial costs, both the direct costs and the opportunity costs from diversion of healthcare. Taken together with the lower effectiveness of current vaccines against Omicron infection than against earlier variants, continuing vaccinating the whole population may have limited benefits. New vaccines with a higher effectiveness against Omicron variants or more sustained protection could be beneficial, but the current Omicron-specific vaccines only offer similar protection to existing booster vaccines. Therefore, breakthrough infection could still be a reasonable immune-boosting strategy for subgroups of the population that have low risks of adverse consequences from infection.“
Selbst wenn die Autoren, wie in solchen Fällen üblich, vorsichtig formulieren, ist ihre Schlussfolgerung eindeutig: Wenn man Sie vor die Wahl stellt: Booster oder Infektion, dann ist Infektion die bessere Wahl. Gesellschaftlich, weil mit dem Massenverspritzen wirkungsloser COVID-19 Gentherapien ein gesellschaftlicher Schaden in Milliardenhöhe angerichtet wird. Gesundheitlich, weil der COVID-19 Booster nicht ohne zum Teil erhebliche Nebenwirkungen zu haben ist.
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