Aufruf deutscher Polit-Darsteller: Sparen Sie Energie, sitzen Sie im Kalten [denn?]: Kälte tötet 77 Mal so viele Menschen wie Hitze [Neue Studie]

Es gibt im Englischen den Ausdruck “to add insult to injury”, ein Ausdruck der dann gebraucht wird, wenn jemand, der einen anderen GESCHÄDIGT hat, diesen anderen auch noch beleidigt. Das, was sich derzeit in westlichen Staaten abspielt, ist mit diesem Ausdruck perfekt beschrieben. Diejenigen Polit-Darsteller, die im Schwange ihrer umfassenden Inkompetenz, die nur von ihrem narzisstischen Geltungsbedürfnis übertroffen wird, seit Jahrzehnten daran arbeiten, westliche Gesellschaften zu ruinieren, deren Wohlstand zu zerstören und deren Bevölkerung zu verarmen, diese Polit-Darsteller, die dafür gesorgt haben, dass westliche Staaten einen Winter des Energiemangels vor sich haben, der Millionen entweder im Kalten sitzen sieht, weil sie sie sich eine Heizung nicht leisten können oder weil es keine Energie gibt, mit der sie heizen können, sie sind nun, nachdem sie Bürger massiv geschädigt haben, dabei, sich auf Kosten dieser Bürger zu produzieren und diejenigen, die bereits den Schaden der irren Politik haben, die in die Verantwortung dieser Polit-Darsteller fällt, auch noch zu verspotten.

Fahndungsfoto von © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons),

Zwei die dabei in öffentlich-rechtlich erster Reihe stehen, sind Klaus Müller und Andreas Jung:

“Die Bundesnetzagentur hat die Menschen in Deutschland aufgefordert, mehr Gas zu sparen, als sie es derzeit tun. “Aktuell liegen die Einsparungen insgesamt nur noch bei 13 Prozent”, sagte der Präsident der Behörde, Klaus Müller, dem “Tagesspiegel”. Die Bundesnetzagentur hält jedoch Einsparungen von 20 Prozent für nötig. “Wenn das ein Ausreißer bleibt, muss uns das noch nicht beunruhigen. In den nächsten Tagen wird es aber kalt bleiben. Es ist deswegen wichtig, dass wir mit den Sparanstrengungen nicht nachlassen und den ganzen Winter durchhalten”, mahnte Müller.”

[…]

Risikofaktoren seien ein kalter Winter, zu wenig Flüssiggaslieferungen und ein zu hoher Verbrauch. “Noch hat der Frost (…) nicht hart zugeschlagen”, sagte der energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Trotzdem wurde das Sparziel vergangene Woche deutlich verfehlt.

“Das muss ein Weckruf für die Bundesregierung sein. Es muss kurzfristig gehandelt und stärker sensibilisiert werden”, sagte Jung [der stellvertretende CDU-Vorsitzende Andreas Jung] und forderte einen Aufruf des Bundeskanzlers an die Bevölkerung, mehr Energie zu sparen.”

Ob Müller so dumm ist, dass er nicht weiß, dass Prozentzahlen ohne Basis aussagelos, leer sind oder die Basis zu seinen 13 Prozent absichtlich weglässt, damit nicht sofort ersichtlich wird, dass er Bundesbürger hinters Licht führen will, das wissen wir nicht. Wir wissen allerdings, dass deutsche Haushalte und kleine Gewerbekunden im November 2022 sage und schreibe 30% weniger Gas verbraucht haben, als im Jahr 2021 und 27,3% weniger Gas als im Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2021. Von wegen 13%…

Aber das alles ist nicht genug Einsparung, um die Folgen der irren grünen Energie-Politik, die seit Jahrzehnten von wechselnden Regierungen verfolgt wird, zu beherrschen. Ergo wollen der Grüne, der der Bundesnetzagentur vorsitzt und der stellvertretende Vorsitzende der CDU in trauter parteiübergreifender Eintracht, partners in crime, quasi, dass Bundesbürger noch mehr Gas einsparen, dass sie, darauf wird es hinauslaufen, im Kalten und im Dunkeln sitzen.

Nun ist eine solche Forderung eine Art verklausulierter Aufruf zum Selbstmord, zumindest eine Form der fahrlässigen Körperverletzung / Tötung.
Das zeigt eine aktuelle Studie, die im Vereinigten Königreich durchgeführt wurde.
Ihr Ergebnis: Rund 77 Mal so viele Menschen sterben in Folge von Kälte als in Folge von Hitze sterben.

Solche Ergebnisse werden natürlich in Systemmedien, die die menschengemachte Klimawandel-Lüge verbreiten müssen, unterschlagen. Ergo berichten wird dieses Ergebnis, das in seiner Einsamkeit in einem seltsamen Kontrast zu den vielen vielen Studien aufgeregter Pseudo-Wissenschaftler steht, die hochrechnen, wie viele Menschen als Folge von Hitze sterben, wenn die Hochrechnungen, die angestellt werden, um dem Klimawandel ein Modell-Gesicht zu geben, weil es draußen kalt ist und man entsprechend verbal herbeireden muss, was es real nicht gibt, zutreffen. Wir wissen, dass keine der Hochrechnungen, die als Klimamodell verkauft wird, zutrifft, alle mehr oder weniger sehr weit von der realen Temperaturentwicklung abweichen. Das ändert aber nichts daran, dass pseudowissenschaftliche Sykophanten versuchen, auf der Hysterie-Welle des Klimwandels mitzureiten.

Abweichung der durch Klimawandelmodelle vorhergesagten Meeres-Oberflächen-Temperaturentwicklung von der gemessenen Temperaturentwicklung (schwarze Linie).
Abweichung der durch Klimawandelmodelle vorhergesagten Temperaturentwicklung (rote Linie) von den tatsächlich gemessenen Temperaturen.

Doch zurück zur Studie, die sie sich ausdrucken und sichern sollten, diese Studie:

Gasparrini, Antonio, Pierre Masselot, Matteo Scortichini, Rochelle Schneider, Malcolm N. Mistry, Francesco Sera, Helen L. Macintyre, Revati Phalkey, and Ana Maria Vicedo-Cabrera (2022). Small-area assessment of temperature-related mortality risks in England and Wales: a case time series analysis. The Lancet Planetary Health 6(7): e557-e564.

Diese Studie gehört zu den besten Studien, die wir im Bereich der Aggregatdatenanalyse bislang gesehen haben. Ein sorgfältiges methodisches Vorgehen kombiniert mit einer umfangreiche Datenarbeit, die in statistische Analysen mündet, an denen man nichts aussetzen kann, garantiert Ergebnisse, die wiederum nicht vom Tisch gewischt werden können.

Die Autoren haben für 34.753 regionale Einheiten in England und Wales, das sind Einheiten mit in der Regel rund 1.600 Einwohnern, tagesaktuelle Daten zu Sterblichkeit und Durchschnittstemperatur gesammelt. Diese Daten über eine Faktorenanalyse auf die Ebene von 348 lokalen Bezirken aggregiert und mit demographischen Daten (Alter, Bevölkerungsdichte), sozio-ökonomischen Daten (Einkommen, Arbeitslosigkeit, Bildung), sowie Daten über den Gesundheitszustand der Bevölkerung in Verbindung gebracht, um auf dieser Grundlage einen von anderen Effekten auf die Sterblichkeit bereinigten Effekt der Durchschnittstemperatur zu berechnen.

Die Tabelle zeigt die Übersterblichkeit, die entweder mit Kälte oder mit Hitze in Zusammenhang steht [bzw. auf eines davon zurückgeführt werden kann]. Insgesamt ergibt sich für England und Wales eine Übersterblichkeit von 60.573 Toten, die auf Kälte zurückgeführt werden kann. Dem stehen 791 Tote, die auf Hitze zurückgeführt werden können, gegenüber. Ein Verhältnis von einem Hitzetoten auf 76,8 Kältetote. Das ist der Stoff, aus dem die Klima-Hysteriker eine gesundheitliche Katastrophe durch Hitze konstruieren wollen. Ein an Zynismus nicht mehr zu überbietendes Unterfangen.

Die beiden Spalten rechts geben Standardisierte Mortalitätsraten an. Auf 100.000 Einwohner in England und Wales kommen demnach 122 an Folgen von Kälte Verstorbene und 1,6 an Folgen von Hitze Verstorbene.

Das jeweilige Risiko, an Kälte oder Hitze zu versterben, ist in der folgenden Abbildung auf Basis von Perzentilen berechnet, also Einheiten, die auf Grundlage der tatsächlichen Werte eine Relation abbilden. Wie man sieht, ist die Sterbewahrscheinlichkeit in den Extremen von Hitze und Kälte in allen vier Altersgruppen am höchsten. Wie man auch sieht, ist die Sterbewahrscheinlichkeit, die sich mit extremer und auch schon moderater Kälte verbindet (links) deutlich höher als die Sterbewahrscheinlichkeit, die von extremer Hitze ausgeht (rechts).

Das interessanteste Ergebnis in der nächsten Abbildung lautet: Die wenigen, die als Folge von Hitze versterben, sind einheitlicher über soziale Klassen verteilt, als dies für Kältetote der Fall ist, die sich deutlich häufiger in ärmeren als unter reicheren Haushalten finden.

Fasst man die Ergebnisse zusammen, dann ergibt sich ein deutlich höheres Risiko, als Folge von Kälte, denn als Folge von Hitze zu sterben. Das höhere Risiko besteht vor allem in (a) ärmeren Schichten, (b) in ländlichen Regionen und (c) wird mit dem Alter höher. Die Forderung, man möge Energie sparen, trifft also diejenigen besonders hart, um die sich die Heuchler, die Polit-Darsteller sind, angeblich besonders sorgen: arme und alte Menschen. Erstere sind regelmäßig der Vorwand, um Steuermittel zweckzuentfremden und die eigene besitzlose Mittel-Schicht damit zu mästen, Letztere sind der Vorwand gewesen, um mit allerlei abstrusen und aberwitzigen Maßnahmen ein Virus zu bekämpfen, das in etwa so gefährlich ist wie das Grippe-Virus.

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Neil Oliver hat diesen sozial-differenzierenden Kälte-Genozid wie folgt auf den Punkt gebracht:

“Now the grannies saved by locking down the world until its heart stopped beating are sitting down to die alone of cold and hunger. It’s amazing how inventive the establishment has proven to be in coming up with ways to invite the elderly to die miserable lonely deaths.”

Die Alten, die mit einem Lockdown der Welt gerettet wurden, der so lange durchgeführt wurde, bis das Herz der Welt fast zu schlagen aufgehört hat, werden nun sich selbst überlassen, um alleine und vor Kälte und Hunger zu sterben. Der Einfallsreichtum des Establishment, wenn es darum geht, alte Menschen einem miserablen einsamen Tod zuzuführen, ist wirklich erstaunlich.

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

Derartige Analysen für Deutschland fehlen bislang. Würden sie durchgeführt, das Ergebnis wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit kein anderes.


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