Der Baerbock des Jahres

Annalena Baerbock hat sich in eine lange Reihe gestellt.
Diese Reihe:

  • Konrad Adenauer
  • Heinrich von Brentano
  • Gerhard Schröder [nicht der Schröder, ein CDU-Schröder]
  • Willy Brandt
  • Walter Scheel
  • Hans-Dietrich Genscher
  • Helmut Schmidt
  • Hans-Dietrich Genscher
  • Klaus Kinkel
  • Joschka Fischer
  • Frank-Walter Steinmeier
  • Guido Westerwelle
  • Frank-Walter Steinmeier
  • Sigmar Gabriel
  • Heiko Maas

Zugegeben ab dem zweiten Gastspiel von Frank-Walter Steinmeier ist das Amt des Deutschen Außenministers vollständig zerstört und das internationale renommé, das vor allem Brandt und Genscher aufgebaut haben, beim Teufel. Aber Annalena Baerbock stellt dennoch das dar, was die Systemmedien derzeit so gerne im Mund führen, einen Zeitenwandel. MIt ihr ist endgültig klar, dass von einem Polit-Darsteller, der ein Amt, gleich welches, bekleiden will, keinerlei Qualifikationen mehr verlangt werden, weder in fachlicher oder intellektueller, noch in ethisch-moralischer Hinsicht. Gesucht ist eine Marionette, die vorgeschriebene Sätze ausspricht und sich ansonsten in Szene setzen will, um die Illusion aufrecht zu erhalten, es gebe hier einen politischen Akteur, der etwas tut und vor allem, etwas zu sagen hat.

Dass dem so ist, das zeigt bereits, was Annalena zu sagen hat, was sie dann zum Besten gibt, wenn kein Skript vorbereitet, kein Text eingeübt wurde.

Wir haben die Baerböcke des Jahres 2022 gesammelt.
Viel Spaß beim Lesen!


Die Sprache “Englisch”

Annalena Baerbock ist nicht nur der Beleg dafür, dass Ministerämter Inszenierungen darstellen, die – wie das auch beim Ukrainischen Präsidenten der Fall ist, nach Schauspielern oder doch zumindest nach Leuten rufen, die in der Lage sind, jegliche Form von eigenständigem Denken und Bedenken abzulegen und das zu verbreiten, was die Ideologie von ihnen erwartet. Der personellen Notlage der Endlagerstätten in der Gesellschaft Gescheiterter entsprechend, die sich selbst als politische Parteien bezeichnen, kann derzeit jeder ein Amt einnehmen, der sich im innerparteilichen Wettbewerb am besten durchzusetzen vermag, also entweder die besten Intrigen zu schmieden im Stande ist oder sonstige Mittel oder Hintermänner hat, um Delegiertenstimmen für sich zu generieren. Und so kommt es, dass das wohl mit Abstand beste Beispiel für gelungene Resozialisierung in nur kurzer Zeit vom Lebenslauffälscher zum Außenminister avancieren kann.

Und da ist sie nun, die Annalena und produziert Baerböcke, zum Beispiel wenn es darum geht, die eigene – trotz vermeintlichem Studium im Vereinigten Königreich vorhandene, Unfähigkeit, ein für britische Ohren erträgliches Englisch zu sprechen, zu verarbeiten.

“Dann fügte Baerbock hinzu: „Den kleinen Scherz kann ich mir kurz vor Weihnachten nicht verkneifen: Die gleiche Sprache sprechen mit einem perfekten Deutsch – darauf schauen einige auch bei uns im Land mit Blick auf mein Englisch.“ Auch in dem Sinne freue sie sich auf den weiteren Austausch mit Asselborn – der für sein gutes Deutsch mit nur leichtem Akzent bekannt ist. Asselborn antwortete, ob sein Deutsch „so perfekt ist – das sieht man in Luxemburg nicht so. Aber ich geb’ mir Mühe.“ Baerbock war von Kritikern ein deutscher Akzent bei auf Englisch gehaltenen Pressekonferenzen während ihrer ersten Antrittsreisen im Ausland vorgehalten worden.”

Es geht in dieser Passage darum, dass Baerbock im englischsprachigen Ausland das, was man als deutscher Auswanderer so fürchtet, mei ze inglisch is nodd se jaellow offf se eck” [we say yolk] in Volllendung verkörpert, den Englischsprechversucher, der den Gehörgang in Aufruhr versetzt und das Bild vom sprechbehinderten Teutonen so lebendig macht. Damit. dass Baerbock Englisch spricht, das an Fünftklässler in einer Realschule erinnert, hat sie nicht nur im englisch sprechenden Ausland für Belustigung gesorgt, sondern auch im deutschsprachigen Inland. Die Passage oben ist eine Reaktion auf diese Belustigung. Die eigene Unfähigkeit, sich in verständlicher Weise in englischer Sprache auszudrücken, bei der Rheinischen Post als “deutscher Akzent” bezeichnet [nach 15 Jahren, die wir im Vereinigten Königreich den unterschiedlichsten Slangs ausgesetzt sind, sind wir in einer Position, aus der heraus wir feststellen können, dass Baerbock keinen “deutschen Akzent” hat, sondern schlicht kein Englisch sprechen kann], setzt Baerbock in Relation zur Fähigkeit von Jean Asselborn, Deutsch mit nur einem leichten Akzent zu sprechen.

Wie steigert man Peinlichkeit?

LËTZEBUERGESCH ist das, was die Mehrheit der Luxemburger spricht. Wer in der Nähe von Trier wohnt und von dortaus – wie so viele aus der Region – ins Großherzogtum zur Arbeit fährt, der kennt LËTZEBUERGESCH, einen “moselfränkischen Dialekt, der bis ins 19. Jahrhundert die hauptsächlich gesprochene Sprache war und 1984 zur Nationalsprache” von Luxemburg wurde. Einem Luxemburger zu attestieren, er spreche ein gutes, fast akzentfreies Deutsch, wie Annalena, die Kenntnislose, das hier tut, kommt der Feststellung gleich, ein Berliner, Bayer, Pfälzer, ein Westfale, ja gar ein Hamburger spreche ein akzentfreies Deutsch. Rund 55% der Luxemburger sprechen die offizielle Amtssprache des Landes zuhause, der Rest verteilt sich in mehr oder weniger gleichen Anteilen auf anderes Deutsch und Französisch.

Es kommt selten vor, dass Unkenntnis und görenhafte Dreistigkeit sich in so vollenedeter Weise miteinander vereinen, um ein solch’ herausragendes Beispiel persönlicher Ungebildetheit zu Stande zu bringen.


Keine Kriegsmüdigkeit vorschützen

Wie sich die Zeiten doch ändern.
Einst saßen Linke vor Mutlangen und haben das Atomwaffenlager blockiert – des Friedens willen.
Heute ist Linken nichts verhasster als Frieden. Krieg ist ihnen ans Herz gewachsen. Sie sind Feuer und Flamme für Krieg. Liefern Waffen für Krieg. Sind von ihrer gerechten Sache auf der Seite der ausschließlich-und-nur Opfer überzeugt. Halten flammende Reden für den Krieg, für Waffen, Waffenlieferungen, wehren sich gegen Defätismus, nachlassende Wehrhaftigkeit, gegen KRIEGSMÜDIGKEIT:

“15:21 Uhr – Baerbock warnt vor „Kriegsmüdigkeit“ in westlichen Staaten

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat vor einer „Kriegsmüdigkeit“ in den westlichen Staaten gewarnt. „Wir haben einen Moment der Fatigue erreicht“, sagte Baerbock in Kristiansand nach einem Außenministertreffen des Ostseerates. Dennoch müssten die Sanktionen gegen Russland und die Hilfen für die Ukraine aufrechterhalten bleiben. Eine wachsende Skepsis hänge auch daran, dass der russische Angriffskrieg zu höheren Preisen bei Energie und Nahrungsmitteln führe. Dies sei aber genau die Taktik von Russlands Präsident Wladimir Putin. Daher sei es so wichtig, an der Unterstützung der Ukraine festzuhalten.

Also keine Müdigkeit vorschützen.
Nicht zuhause bleiben.
In der Ukraine anmustern.
Waffe in die Hand nehmen.
Schießen, viel schießen, gezielt schießen, töten, töten, ich will töten, töten…
Vielleicht hat Annalena Baerbock etwas falsch verstanden, vielleicht auch nicht, aber hören Sie selbst:

oder klicken Sie den KILL. I wanna kill, I wanna see blood, I wanna see blood, and gore, and guts … Kaum einer beschreibt den Wandel der Linken von friedensheuchelnden zu kriegsgeilen Opportunisten besser als Arlo Guthrie Annalena Baerbock.


I wan’t (you) to kill

Der Krieg in der Ukraine, über den uns die ARD-tagesschau tagtäglich in einer Weise nicht informiert, die bei leicht Manipulierbaren den Eindruck erwecken soll, sie seien gerade informiert worden, er ist eines jener Ereignisse, die für Sozialwissenschaftler von großem Interesse sind, denn sie bringen die Wahrheit, die bislang hinter der Mimikry versteckt wurde, zum Vorschein, zeigen die Fratze hinter der Medien-Visage:

Die Ukraine verteidigt die Werte Europas.
Welche Europäischen Werte da auch immer von der Ukraine verteidigt werden, dass sie verteidigt werden, muss dazu führen, dass die Europäische Union ihre Werte in den Wind schreibt und durch Strategie ersetzt. Sie kennen das, diese Klasse von Menschen mit festen, unverrückbaren, fundamentalen Prinzipien, mit WERTEN, unverrückbaren Werten, die verteidigt werden müssen, es sei denn, es sei denn, es stellen sich Umstände ein, die es opportun erscheinen lassen, die Werte zu vergessen, die unverrückbaren Werte, die verteidigt werden müsen, die fundamentalen Prinzipien, die die Grundlage der europäischen Staatengemeinschaft sind.

Nein, man muss flexibel sein und der Heuchelei einen Namen geben: “strategisch handeln”. Strategisch handeln, Derek B. Cornish und Ronald V. Clarke haben eine Reihe von Forschern zusammengetrommelt, um strategisches Handeln zu beschreiben und zu analysieren. Das Buch trägt den Titel “The Reasoning Criminal“. Es geht darin – wider Erwarten – nicht um Politiker. Es geht um andere Kriminelle.


Prinzipien sind hinderlich im Kindergarten des Außenministeriums

Beeindruckend, diese Fähigkeit, keinerlei Prinzipien verpflichtet zu sein. Jeder Wendehals wird blaß vor Neid. Die Gemeinsamkeit beider Aussagen, die sich so diametral entgegenstehen, besteht in dem Bemühen von Baerbock, Lawrow schlecht aussehen zu lassen. In Zeiten, in denen der Inhalt unwichtig, allein das Gefühl zählt, in dem mit Gefühlen Politik gemacht werden muss, weil diejenigen, die Politik machen, nicht die Ausstattung mitbringen, um mit Argumenten und mit Verstand Politik zu machen, in diesen Zeiten kann es schon einmal vorkommen, dass man mit zwei sich widersprechenden Aussagen versucht, dasselbe Ziel: Lawrow schlecht machen, zu erreichen.

Stimmt: So ist das im Kindergarten.


Kriegstreiber fürchtet Volksaufstand

Annalena Baerbock entwickelt sich zum der ALB der deutschen Außenpolitik.

“„Die Kanadier haben gesagt, ‚wir haben viele Fragen‘, da haben wir gesagt, ,das können wir verstehen, aber wenn wir die Gasturbine nicht bekommen, dann bekommen wir kein Gas mehr, und dann können wir überhaupt keine Unterstützung für die Ukraine mehr leisten, weil wir dann mit Volksaufständen beschäftigt sind.“

Baerbock antwortete auf Nachfrage, ob sie tatsächlich Volksaufstände erwarte, dass dies „vielleicht etwas überspitzt“ formuliert sei, aber dies könne eintreten, „wenn wir kein Gas mehr hätten.“ Deutschland brauche weiterhin Gas aus Russland. Überdies ging Baerbock auf die Belastung der Bürger durch die hohen Gaspreise ein.

Die wichtigste Aufgabe im kommenden Winter sei es, dafür Sorge zu tragen, dass der Krieg die Gesellschaft nicht spalte. Auftrag der Bundesregierung sei es, die „sozialen Kompetenzen“ abzufedern. [Gemeint sind wohl Konsequenzen…]

Es geht, das nur am Rande, um die Turbine, die den Sanktionen Kanadas gegen Russland zum Opfer gefallen ist, obschon sie für den Gasstrom nach Deutschland notwendig ist, jenen, der – wie Annalena Baerbock weiß – so wichtig ist, um “Volksaufstände” zu vermeiden. Der Begriff “Volksaufstand” sei, so räumt sie auf Nachfrage ein “vielleicht überspitzt”, nur um nachzuschieben, dass “dies”, also Volksaufstände eintreten könnten, wenn “wir kein Gas mehr hätten”. Innerhalb von einem Satz etwas als “überspitzt” zu bezeichnen und diese Bewertung der eigenen Aussage sofort wieder zurückzunehmen, ist schon bemerkenswert.

Aber natürlich ist die Gasturbine seit der Sprengung von Nordstream Makulatur.


Was bleibt dem Inkompetenten: Narzissmus und Faschismus

Narzissmus ist eine psychische Erkrankung, eine, von der wir der Ansicht sind, dass sie derzeit in endemischer Weise durch Erziehung in Kindertagesstätten und Schulen verbreitet wird. Narzissten, so schreibt der Net-Doktor sind Menschen, die “ein extremes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Anerkennung und Bewunderung [haben]. Oft stechen sie durch Arroganz und Selbstidealisierung heraus. Kritik ertragen sie nicht, und Misserfolg kann sie in schwere Krisen stürzen. Narzisstische Personen haben jedoch Schwierigkeiten, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, und verhalten sich anderen gegenüber oft herablassend.”

Gelangen Narzissten in Positionen, dann sind Sie der Ansicht, SIE seien die Position, nicht etwa, sie seien dazu da, die Aufgaben zu erfüllen, die mit der entsprechenden Position verbunden sind. Nicht nur das, sie fühlen sich durch die Position in ihrem Ego in einer Weise aufgewertet, die sie zu dem Irrglauben verleitet, mit der Position und nicht etwa mit der Leistung, die sie in der Position erbringen, komme Status, Status ganz unabhängig von Kompetenz und Fähigkeit.

Das bringt uns zu Annalena Baerbock, die in der WELT mit der folgenden Aussage zitiert wird:

“„Wenn ich den Menschen in der Ukraine das Versprechen gebe: ‚Wir stehen an eurer Seite, solange ihr uns braucht´, dann werde ich diese Versprechen einhalten. Egal, was meine deutschen Wähler denken. Aber ich werde die Menschen in der Ukraine wie versprochen unterstützen“, sagte Baerbock nach dem informellen Treffen der EU-Außenminister auf einer Podiumsdiskussion am Mittwoch in Prag.”

Was ist ihnen zuerst aufgefallen: Dass Baerbock auf ihre Bürger pfeift und sich selbst zum Omphalos erklärt? Oder dass Baerbock denkt, SIE habe etwas zu sagen, SIE habe etwas zu entscheiden, SIE sei wichtig? Egal, was ihnen zuerst aufgefallen ist, wir stehen vor der Frage, was vorherschend ist: die offenkundige Soziopathie oder der offenkundige Narzissmus. Dass sich diese Frage stellt, ist wiederum ein Ergebnis von Denkbehinderung, denn ein intelligenter Narzisst versucht zu verbergen, dass er Narzisst ist. Ein intelligenter Soziopath wird versuchen, nicht gleich alles soziale Porzellan, das ihm seine Wähler geschenkt haben, zu zerdeppern. Nur ein soziopathischer Narzisst, der auf einer Wolke der Selbstsicherheit schwebt, von der aus er Nerogesten zum eigenen Gefallen ausführt, ist so dumm, allen Bürgern seines eigenen Landes gleichzeitig auf die Füße zu treten und ihnen zu sagen: Was Ihr denkt, das interessiert mich nicht. Ihr seid nur die Statisten in dem Schauspiel, das mich in der Hauptrolle, also der Hauptrolle, die ich mir selbst zuweise, sieht.

Indes ist das, was die WELT da zitiert, nicht das Schlimmste:

So lange sie die Ukrainer brauchen, sei sie da, sagt Annalena B. Im Winter werde es für die deutschen, also für diese anderen Bürger, die Deppen, die Annalena und ihre Eskapaden bezahlen, schlimm, aber selbst wenn es Proteste geben werde, sagt sie, und selbst wenn – das einzige, was sie interessiert – es für Politiker hart werde, werde sie an Sanktionen und an der Ukraine festhalten. Vollmundiger hat noch kaum ein Polit-Darsteller seinem Wahlvolk gesagt, dass es irrelevant sei und dass er jederzeit bereit ist, dessen Wohlergehen auf dem Altar seiner eigenen Egomanie zu opfern.


Annalena trägt den Bock im Namen: Halali

Inkompetenz beschreibt Unkenntnis. Unkenntnis umfasst so ziemlich alles, was man kennen könnte, wenn man nicht inkompetent wäre. Historisches Wissen zum Beispiel, historisches Wissen fehlt in der Welt der Inkompetenten:

Wer erinnert sich nicht an die Panzerschlacht, die den Krimkrieg, der bis heute eine Neurose in der britischen Außenpolitik hinterlassen hat, entschieden hat? Diese Panzerschlacht:

Sie sehen “the charge of the light brigade”, den Angriff der leichten Brigade in der Schlacht um Balaklawa, eines der ersten Kommunikationsdesaster im Krieg, die der Nachwelt überliefert sind und eines, das Lord Raglan, den Oberbefehlshaber der Briten hat jahrelang an seinem Englisch feilen lassen.

Kommunikationsdesaster bringt uns zurück zu Annalena Baerbock.

“Gemeinsam müsse dafür gesorgt werden, dass der Krieg so schnell es gehe beendet werde – und zwar so, dass die Ukraine frei sei, sagt die Ministerin. Die nächsten Wochen und Monate seien entscheidend – „je mehr Menschen da befreit werden können, desto mehr Menschenleben können gerettet werden“. Deswegen sei auch mit Blick auf die Panzer „entscheidend, dass wir hier vorankommen“. Die Bundesregierung werde hier eine Entscheidung verantwortungsvoll und in Abstimmung mit den Partnern treffen.

Sie habe mehrfach „deutlich gemacht, dass westliche hochmoderne Systeme einen Unterschied machen und deswegen essenziell sind, um Menschenleben zu retten“, sagt Baerbock. Zugleich betont sie, „dass wir diese Schritte aber, so wie wir es im letzten halben Jahr gemacht haben, nur gemeinsam gehen können“.

“Hochmoderne Systeme”, Waffensysteme sind gemeint, sind, so sagt Baerbock “essenziell, um Menschenleben zu retten”.

Ob Sie den BS glaubt, den sie verbreitet?

Was macht hochmoderne Waffensysteme zu eben solchen? Ihre Durchschlagskraft, ihre “fire power”, die Tatsache, dass mit einem hochmodernen Schuss mehr Verheerung angerichtet werden kann als mit einem vormodernen Schuss aus dem Vorderlader. Mehr Verheerung durch “hochmoderne Systeme” führt zwangsläufig zu mehr Toten unter denen, die von der hochmodernen Ladung in die Luft gesprengt werden. Mehr Tote durch “hochmoderne Systeme” sind demnach für Baerbock notwendig, um “mehr Menschenleben” retten zu können.

So dumm kann man nicht sein, sagen die einen.
Doch sagen die anderen.
Baerbock kann das.


Ein BaerBOCK kommt selten allein

Natürlich haben nur nicht-Deutsche Menschenrechte. Deutsche haben keine. Auf Deutsche ist in der Welt des Baerbocks gepfiffen. Die deutschen Bürger haben zu zahlen und die Klappe zu halten. Wo kämen wir hin, wenn ein deutscher Bürger sein Recht auf freie Meinungsäußerung missbrauchen würde, um Baerbock in ihrer wichtigen Mission als Wohltäter der Ukraine zu kritisieren. Wo kämen wir hin, wenn deutsche Bürger der Ansicht wären, diejenigen, die sich in öffentlichen Ämtern und finanziert von deutschen Bürgern herumtreiben, hätten zunächst einmal die Interessen von Deutschen zu vertreten und dann irgendwann die von Zelenskiy

Doch zurück:

Wir erschießen Menschen, weil wir gegen Mord sind.
Wir verarmen Deutsche, weil wir für Wohlstand eintreten.
Wir sperren politische Gegner ein, weil wir Freiheit verteidigen.

Wir saufen, weil wir abstinent sind.
Wir fressen, um abzunehmen.
Wir beschimpfen Menschen, weil wir ihre Würde achten.

Annalena Baerbock spielt in einer eigenen Liga.


Hysteria

Hysterie wurde bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts ausschliesslich als „weibliche Hysterie“ erfasst und diagnostiziert. Die Erklärungen dafür, dass Hysterie in erster Linie Frauen ereilt, waren vielfältig und müssen uns hier nicht interessieren, denn die Forschung zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat dazu geführt, dass die Diagnose „weibliche Hysterie“ weitgehend verschwunden ist. Die 1895 von Sigmund Freud gemeinsam mit Josef Breuer veröffentlichten „Studien über Hysterie“ hatten zur Folge, dass Hysterie als Krankheitsbild betrachtet wurde, das zwar mehrheitlich, aber nicht nur Frauen befällt und darüber hinaus dazu, dass nicht mehr von weiblicher Hysterie, sondern von Hysterie als einer Angst-Störung gesprochen wurde. Auch diese Klassifikation ist zwischenzeitlich und aus vielen Gründen in Ungnade gefallen. Der Hauptgrund findet sich in der variablen Verwendung, die das Konzept „Hysterie“ im Verlauf des 20. Jahrhunderts gefunden hat, eine Verwendung, hinter der sich neurologische, psychophysiologische Bedingungen und Massenpaniken in gleicher Weise finden. Kurz: Der Begriff war beliebig geworden und wurde deshalb fallen gelassen. Deshalb schreibt R. E. Kendall in einem Beitrag aus dem Jahre 2001:

“Contemporary understanding of hysterical behavior has been influenced strongly by the sociological concepts of the ‘sick role’ and ‘illness behavior’ and by learning theory, and attempts to reduce both the attractions of the sick role and influences discouraging healthy behavior now have a central role in management. This conceptual model explains the distribution of hysterical behaviors in populations, including the predominance in young women, and many other clinical observations, but it fails to account either for neurological conversion symptoms or for fugues and other dissociative phenomena.”

Hysterisches, also den Umständen nicht angemessenes Verhalten, wird nunmehr als erlerntes Verhalten betrachtet, das sich vornehmlich bei Mädchen und Frauen findet, die versuchen, über eine Opferrolle, die sie sich zuschreiben, Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Irgendwie benötigt man keine Überleitung mehr zu Annalena Baerbock. Bestenfalls der Hinweis ist angebracht, dass Hysterie mit einer übersteigerten Zuweisung von eigener Wichtigkeit einhergeht, der ins extrem-Narzisstische gesteigerten Überzeugung, die eigene armselige Existenz sei das, das tausende und abertausende von bösen Menschen beeinträchtigen, ja vernichten wollten, eine Selbstüberhöhung, die natürlich entsprechende sprachliche Niederschläge finden muss und auch findet, in der Regel in Begrifflichkeiten, die in ihrer monumentalen Aufblähung zwar dem eigenen Bedürfnis, die oben beschriebene Hysterie auszuleben, gerecht werden, nicht aber der Realität.

Man muss diesen monströsen Blödsinn einfach für die Nachwelt verewigen;

“… was sind die Folgen für mein Nachbarland oder auch für ein Land, das hunderttausende von Kilometern entfernt liegt”.

Eine Aussage wie diese hätte bei einem Kindergeburtstag noch vor ein paar Jahrzehnten zu herzlichem Lachen geführt, heute kann sich Baerbock, die Außenminister spielt, hinstellen, und diesen Blödsinn vor einer versammelten Gemeinde von menschengemachtem-Klimawandel-Jüngern verbreiten, OHNE das jemand lacht, lacht über diese Verbalisierung von Hysterie und von Narzissmus getriebener aufgeblähter (Seltbs-)Wichtigkeit, die natürlich ihren Niederschlag in adäquaten Begriffen, aufgeblähten Begriffen, die der dem eigenen Dasein zugeschriebenen Relevanz gerecht werden, finden muss: “ein Land, das hunderttausende von Kilometern entfernt liegt”.

Die geographischen Verhältnissen, wie sie sich in den Wissenschaften, die – zugegeben – von weißen Männern erdacht wurden, darstellen, haben zur Folge, dass man die Erde rund zweieinhalb Mal umrunden müsste, um in das fiktive Land zu gelangen, das Baerbock hier mit ihrer übergroßen, ins absurde gesteigerten angeblichen Sorge, einem Surrogat für emotionale Leere, belästigen will. Sofern man sich für einen kürzeren Weg durch den Erdkern entscheidet, wären mindestens 10 Bohrungen notwendig, um ein 100.000 Kilometer entferntes Land zu erreichen, geschweige denn eines, das hunderttausende Kilomenter entfernt liegt.

Leute mit Kenntnissen wie Baerbock wollen über Wohl und Wehe von Bürgern entscheiden. Bei einem Viertklässler wären wir besser aufgehoben, sofern Erdumfang, Erddurchmesser bzw. Erdradius noch Gegenstand des Unterrichts in der vierten Klasse Grundschule sind.


Bonus: Erlogener Baerbock-Kriegs-Tourismus mit Photograph

Aus der Tagesschau:
Baerbock in Kiew
“Mehr als erschreckend” [Haben Sie die Realsatire bemerkt?]
Stand: 10.09.2022 13:35 Uhr
von Kai Küstner

“”Einigermaßen fassungslos steht die deutsche Außenministerin neben einem völlig zerstörten Autowrack. Ein Fahrzeug, wie ihr erläutert wird, das im März – kurz nach Kriegsbeginn also – auf einem Feldweg unweit der Hauptstadt Kiew auf eine Mine gefahren sei – die zwei Insassen seien dabei ums Leben gekommen. Selbst vier, fünf Meter hoch, in den Ästen des Baums darüber, sind noch Trümmerteile zu entdecken.

“Was ich hier sehe, ist mehr als erschreckend”, sagte Annalena Baerbock beim Besuch des mit deutschen Geldern unterstützten Minenräumungsprojekts HALO Trust nicht weit von der Hauptstadt: Die russische Armee habe “ganz bewusst” nicht nur Anti-Panzer-Minen eingesetzt, sondern gezielt auch Anti-Personen-Minen, “um Zivilisten zu töten”.

Selbst im Kinderspielzeug hätten die Mitarbeiter der Hilfsorganisation Minen gefunden – “die offensichtlich nichts anderes zum Ziel hatten, als unschuldige Menschen, selbst Kinder zu töten”.


Sowohl ukrainische als auch russische Militärs hatten nach Angaben von Projektmitarbeitern in der Gegend Minen verlegt. Die Räumung dient nun dem Zweck, dass die Menschen wieder in ihre Häuser und auf ihre Felder zur Arbeit zurückkehren können.”

Haben Sie es bemerkt?
Nicht dass Baerbock nur einigermaßen fassungslos, also nicht fassungslos dasteht, sondern die Art und Weise, wie Ihnen untergeschoben wird, dass das in die Luft gesprengte Auto von russischen Minen in die Luft gesprengt wurde, obschon, nachdem kunstvoll alle emotionalen Anker verteilt worden sind: “Anti-Personen-Minen”, “gezielt Zivilisten töten”, “selbst Kinder zu töten” [daraus folgt: Kinder haben einen größeren Wert wenn lebendig als Erwachsene, die man ruhig in die Luft sprengen kann], nachdem gezielt ein Verweis auf einen anderen Beitrag der ARD-tagesschau mit Bild eingeschoben wurde, der Autor eingestehen muss, dass “[s]sowohl ukrainische als auch russische Militärs … in der Gegend Minen” verlegt haben. Propaganda beim Photo-Shoot mit Baerbock, deren Ernsthaftigkeit wohl noch unter Larifari angesiedelt ist.

Leichentourismus

Einfach nur widerlich.

Aber es wird noch besser.

“Ein Fahrzeug, wie ihr erläutert wird, das im März – kurz nach Kriegsbeginn also – auf einem Feldweg unweit der Hauptstadt Kiew auf eine Mine gefahren sei”

Das Fahrzeug fuhr somit zu einem Zeitpunkt auf eine Mine, zu dem sich die russischen Truppen auf Kiew zubewegt haben. Gelände vermint man nicht, bevor man es erobert, sondern dann, wenn man seine Eroberung oder Rückeroberung verhindern will. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der PR-Fototermin mit Leichentouristin Baerbock also an einem Ort stattgefunden, an dem zwei Menschen von einer ukrainischen Mine zerfetzt wurden, wohl eher – der Sprengkraft nach zu urteilen – eine Anti-Panzer-Mine, was den Publicity Stunt mit den Anti-Personen Minen geradezu lächerlich macht.

Wir wissen nicht, wie es ihnen geht, wir finden Leute wie Baerbock, die sich Kriegskulissen zum Hintergrund wählen, um sich dort ablichten zu lassen und etwas in die bereitgestellten Mikrophone zu heucheln, beyond contempt [keine deutsche Entsprechung].

Sie zahlen dafür, dass sie von Küstner und Baerbock nach dem fake-war photoshoot belogen werden, Gebühren!
Und falls Sie es nicht gewusst haben, vermittelt der Beitrag doch zumindest ein Faktum: Wenn man auf eine Mine fährt, ist man tot. Wer hätte es gedacht? Gut, dass Küstner und Baerbock es verraten haben. Achten Sie also auf Minen, wenn Sie das Haus verlassen.


Politik ist tot.
Politiker sind unnötig.
Benötigt werden Figuren, die Sätze aufsagen, die man ihnen vorgibt, die sich willig in den Vordergrund drängen und in Szene setzen, die keine Ahnung haben und deshalb vor nichts, gar nichts zurückschrecken, nützliche Idioten, die alles erzählen, wenn man ihnen 15 Minuten Fame verspricht.


 


Anregungen, Hinweise, Kontakt? -> Redaktion @ Sciencefiles.org
Wenn Ihnen gefällt, was Sie bei uns lesen, dann bitten wir Sie, uns zu unterstützen.
ScienceFiles lebt weitgehend von Spenden.
Helfen Sie uns, ScienceFiles auf eine solide finanzielle Basis zu stellen:

Entweder direkt über die ScienceFiles-Spendenfunktion spenden [das ist sicher und Sie haben die volle Kontrolle über ihre Daten]:
Zum Spenden einfach klicken


Oder über unser Spendenkonto bei Halifax: ScienceFiles Spendenkonto:
HALIFAX (Konto-Inhaber: Michael Klein):
  • IBAN: GB15 HLFX 1100 3311 0902 67
  • BIC: HLFXG1B21B24


Wenn Sie ScienceFiles weiterhin lesen wollen, dann sind Sie jetzt gefordert.
Print Friendly, PDF & Email
13 Comments

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Liebe Leser,

Robert Habeck hat es auf den Punkt gebracht:

Wenn Sie uns nicht mehr unterstützen, "dann sind wir nicht pleite", hören aber auf zu publizieren.

Damit es nicht soweit kommt, gibt es zwei mögliche Wege für ihre Spende:

  • Unser Spendenkonto bei Halifax
  • Unsere sichere in den Blog integrierte Spendenfunktion.

Sie finden beides hier:
ScienceFiles-Unterstützung

Vielen Dank!