Wir müssen uns langsam damit abfinden, dass das, was einst als “höhere Bildung” bezeichnet wurde, Hochschulen, Universitäten, Fachhochschulen, zu Anstalten ideologischer Verblödung umfunktioniert wurde, in denen Personal gegroomed wird, das Ideologie nützlich und Erkenntnis zerstörend wirkt.
Gehen wir gleich in medias res, stürzen uns mitten in den Junk:
Wenn Sie an die Zeit vor ihrem 15. Geburtstag zurückdenken, wie haben sich die folgenden Aspekte nach ihrer Meinung verändert?
Gemessen an jedem methodischen Standard, der einst entwickelt wurde, um empirische Sozialforschung aus dem Kaffeekränzchen in den Bereich ernstzunehmender und vor allem valider und reliabler Forschung zu befördern, ist das das, was man BS nennt. B u l l s h i t.
Vermutlich versuchen diejenigen, die diesen Mist in Frageform entwickelt haben, einen “Cut-off Point” zu etablieren, der quasi per summarischer Phantasterei über das, was davor gelegen haben mag, einen Anspruch auf Validität erheben soll, also darauf, dass hier auch gemessen wird, was zu messen vorgegeben wird: Erinnerung an Ereignisse vor dem 15. Geburtstag. [Warum nicht vor dem 14. oder dem 16. Geburtstag? Eine dieser Fragen, die derartige Pseudo-Forscher nicht beantworten können … denn: wie will man Willkür verteidigen?]
Aber natürlich muss man den Kontext in Rechnung stellen. Wir befinden uns im Bereich der “sykophantischen Forschung”, also in dem Bereich, in dem sich angebliche Forscher bemühen, von Parteischranzen vorgegebene Narrative zu erfüllen, sich als Erfüllungsgehilfen zu betätigen, in der Hoffnung auf eine halbe Stelle, ein Parteipöstchen oder eine Art von warm glow, der für manche aus besonders intensivem Arschkriechen zu resultieren scheint.
Ergo muss man von Absicht ausgehen, Absicht, Bestätigungsforschung zu betreiben und Befragte in dieser Hinsicht zu missbrauchen. Und dass man mit der Hypothese einer Mischung aus eigener methodologischer Kenntnislosigkeit und böswilliger Absicht, Befragte hinters Licht zu führen, relativ nahe an der tatsächlichen Motivation ankommt, das zeigt das, was als “Aspekt” im Rahmen dieser Frage fungiert.
Die “Aspekte” stehen als Bezeichnung in der y-Achse vor den Ergebnissen:
Nicht nur werden Befragte gebeten, eine Zeit zu erinnern, die vor ihrem 15. Geburtstag lag, sie werden auch gebeten, diese Zeit im Hinblick auf “Aspekte” zu erinnern, die in ihrer Allgemeinheit kaum zu steigern sind. Wenn ein Wissenschaftler auf die abstruse Idee käme, die veränderte Wahrnehmung von älteren Befragten im Hinblick auf bestimmte Ereignisse zu erheben, er würde KONKRETE Ereignisse zum Ausgangspunkt nehmen, eine Erinnerung an einen heftigen Sturm, von dem der WOHNORT betroffen war, um auf dieser Erinnerung aufbauend zu fragen, ob der Befragte denkt, Stürme wie dieser seien an seinem DAMALIGEN Wohnort häufiger geworden. Man sieht, wie abstrus eine solcher Versuch selbst dann ist, wenn man versucht, ihn methodisch zu retten.
Beantworten wir zunächst die Frage, welche Junk Studie wir besprechen und wer dafür verantwortlich ist:
Wir leben längst jenseits des Schreckens, dass ein solcher Junk tatsächlich veröffentlicht wird, in angeblich von Peers reviewten Zeitschriften abgedruckt wird. Die Sozialwissenschaften sind durch. Wir verwalten lediglich den Nachlass.
Bringen wir auch hinter uns, was die Autoren glauben, mit diesem Junk gezeigt zu haben:
„Ältere Menschen erleben den Klimawandel nicht in einem sozialen Vakuum“, sagt Jasmin Riederer vom Kompetenzzentrum für Gerontologie und Gesundheitsforschung an der KL Krems. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Wahrnehmung von Extremwetterereignissen stark von Umweltbewusstsein, Lebensumfeld und sozioökonomischen Faktoren geprägt ist. Dieses Wissen ist entscheidend, damit Klimakommunikation und Anpassungsmaßnahmen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen wirksam erreichen können.“
Angebliche Wissenschaftler, die aus der Tatsache, dass ihre seltsamen Ergebnisse eine Korrelation mit formalem Bildungsabschluss, Grad der Verschuldung und Wohnort “Stadt” aufweisen, tatsächlich etwas entnehmen können, um diesen Junk politisch Verantwortlichen andienen zu können, damit sie “Anpassungsmaßnehmen” an “unterschliedliche Bevölkerungsgruppen” vornehmen können, damit die ideologische Propaganda zielgerichteter eingesetzt werden kann, um noch den letzten um den eigenen Verstand zu bringen.
Als wir ScienceFiles begonnen haben, 15 Jahre ist es her, hätte ich an dieser Stelle die Frage gestellt, welche Theorie aus dieser Datensammlung etwas Sinnvolles machen soll. Wie man sich die Verbindung zwischen Alter und der Wahrnehmung des Vorkommens von mit abstrakten Begriffen bezeichneten Ereignissen, wo auch immer, vorzustellen hat. Heute, im Zeitalter, in dem der Hinweis, dass man rund 3.100 Befragte im Sample hat, die alle 50 Jahre und älter sind, als Begründung der Forschung auszureichen scheint, bleibt einem diese Frage, die man an Leute, die immerhin noch mit einem wissenschaftlichen Anspruch auftreten, stellen muss, im Hals stecken.
Aber das ändert nichts daran, dass man derartigen Junk mit dem konfrontieren muss, was EIGENTLICH Wissenschaft ist.
Und wenn man es mit Erinnerungen zu tun hat, ist das erste, was einem Wissenschaftler einfällt, mit dem Namen von Elizabeth Loftus verbunden. Loftus gehört zu den Kognitionspsychologen, von denen man schon einmal gehört haben sollte, wenn man “etwas mit Erinnerung” machen will.
Gemeinsam mit Pickrell hat Loftus Probanden eingeredet, sie wären als Kinder in einem Einkaufszentrum verloren gegangen. 25% der Probanden, von denen keiner in seiner Kindheit im Einkaufszentrum verloren gegangen ist, hatten plötzlich sehr lebhafte Erinnerungen an ihr entsprechendes Martyrium. Mit einem Experiment wurde belegt, dass nichts so fragwürdig ist, wie angebliche genaue Erinnerung.
In einem gemeinsam mit Miller und Burns durchgeführen Experiment hat Loftus Probanden Bilder vorgelegt, die den Verlauf eines Unfalls zeigten, darunter ein Bild von einem, der am Unfall beteiligten Autos, das an einem Stopschild stand. Anschließend wurde ein Teil der Befragten mit Misinformation in Frageform gefüttert: Gibt es noch ein anderes Auto, das das Vorfahrtachtenzeichen überfahren hat? Hier wurde also ein Verkehrszeichen, das es nicht gab, erfunden. Befragte, denen diese Frage gestellt wurde, vergasen, dass sie das in Frage kommende Auto am Stopschild hatten stehen sehen und waren fortan der Ansicht, der Unfall sei durch dessen Fahrer verursacht worden, weil er die Vorfahrt missachtet hatte.
Im sogenannten “Wallet-Experiment” bat Loftus Probanden, Kindheitserinnerungen zu aktivieren und sich zudem eine Situation vorzustellen, in der sie eine Geldbörse gefunden und an deren Besitzer zurückgegeben haben. Je häufiger sich Probanden vorstellten, eine Geldbörse gefunden und zurückgegeben zu haben, desto sicherer waren sie sich, dass sich dieses Ereignis, eine Ausgeburt ihrer Phantasie, tatsächlich ereignet habe.
Wer es nachlesen will:
Loftus, E. F., & Palmer, J. C. (1974). Reconstruction of automobile destruction: An example of the interaction between language and memory. Journal of Verbal Learning and Verbal Behavior, 13(5), 585–589.
Loftus, E. F., Miller, D. G., & Burns, H. J. (1978). Semantic integration of verbal information into a visual memory. Journal of Experimental Psychology: Human Learning and Memory, 4(1), 19–31.
Loftus, E. F., & Pickrell, J. E. (1995). The formation of false memories. Psychiatric Annals, 25(12), 720–725.
Garry, M., Manning, C. G., Loftus, E. F., & Sherman, S. J. (1996). Imagination inflation: Imagining a childhood event inflates confidence that it occurred. Psychonomic Bulletin & Review, 3(2), 208–214.
Loftus, E. F. (2005). Planting misinformation in the human mind: A 30-year investigation of the malleability of memory. Learning & Memory, 12(4), 361–366.
All diese Experimente zeigen, wie einfach es ist, (a) Befragte in einen Eindruck zu manipulieren, (b) ihnen Ereignisse ihrer Kindheit zu suggerieren, die es nie gegeben hat, (c) ihre Wahrnehmung in eine gewünschte Richtung zu manipulieren.
Und nun versetzen wir uns in die Rolle eines Befragten, der nach unkonkreten Wettereignissen gefragt wird, nach genau den Wettereignissen, deren angebliche zunehmende Häufigkeit ihm Shitstream-Medien von morgens bis abends einbleuen [Rechtschreibung bis 1996] wollen. Er soll einen Eindruck aus einer Jugend beschreiben, in dem er derselben Propaganda nicht täglich ausgesetzt war und in der Nachrichtensendungen nicht von Irren betrieben wurden, die weltweit auf der Suche nach Ereignissen sind, die man als Folge des “Klimawandels” inszenieren kann. Was kommt wohl heraus, wenn man einen solchen Befragten um ein Häufigkeitsurteil, im Vergleich der Zeit vor seinem 15. Lebensjahr als es noch keine Klimawandel-Propaganda gab und heute bittet?
Das, was gewünscht ist.
Das, was die angeblichen Forscher herausfinden wollen, um es politisch Verantwortlichen anzudienen.
Mit Wissenschaft hat dieser Junk nicht einmal entfernt etwas zu tun. Blödsinn wie dieser ist Ergebnis von Sykophantenforschung, davon, dass die Suche nach Erkenntnis längst vom Bemühen, politisch gefällig zu sein, ersetzt wurde. Im selben Maße, in dem sich Sykophantenforschung an Hochschulen ausgebreitet hat, sind methodologische und methodische Kenntnisse verschwunden. Heute sind wir mit einer Generation ideologisch Verblödeter konfrontiert, die ihre umfassende methodische Ahnungslosigkeit, ihre Kenntnislosigkeit soziologischerund sozialpsychologischer Theorien und Theoreme (nicht dasselbe) mit einer Inkompetenz ergänzen, die noch dem Letzten deutlich machen muss, dass die Zeiten, als Hochschulen etwas mit Bildung oder gar Erkenntnis zu tun hatten, lange vorbei sind und die Ursache dafür, die findet sich in der kontinuierlichen, linken Unterwanderung von Hochschulen.
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Vor ein paar Jahrzehnten haben wir im Rahmen einer Scheidungsstudie geprüft, inwieweit die Antworten eines der Partner in noch bestehenden oder geschiedenen Ehen als zuverlässige Angaben über den anderen oder die Ehe allgemein angesehen werden können. Eines der highlights der Ergebnisse war, dass ein beachtlicher Teil der Ehepartner unterschiedliche Angaben über das Geburtsdatum des gemeinsamen Kindes gemacht haben; ich kann den genauen Prozentsatz jetzt leider nicht mehr erinnern, aber wir haben damals vermutet, dass die Übereinstimmung hinsichtlich dieses Datums sehr hoch, wenn nicht 100%, sein würde. Und das waren keineswegs Senioren, die wir damals befragt haben, also keine Leute, die das inzwischen vergessen haben konnten oder einfach senil geworden waren!
Soweit ich sehe haben die, die für die Junk-Studie aus Österreich verantwortlich zeichnen, keine Aufarbeitung der methodischen „Erinnerungs“-Literatur vorgenommen. Sie können es auch eigentlich gar nicht getan haben, sonst hätten sie ihre „Studie“ erst gar nicht angefangen! Sie haben also einfach vollkommen naiv und unbelastet von jeder methodischen Bildung ins Blaue hinein gefragt, frei nach dem Motto: Forschen kann doch jeder!
Und anscheinend haben sie auch gar nicht gewusst, was sie eigentlich fragen wollen, denn auf der einen Seite fordern sie Befragte auf, zurückzudenken an ihre Kindheit, also sich zu erinnern, aber auf der anderen Seite fragen sie sie dann eben doch nicht danach, was sie erinnern, sondern sie fragen sie nach ihrer „Meinung“ – ihre „Meinung“ darüber, was sie erinnern, was sie erinnern sollten, oder ihre „Meinung“ darüber, wie es in der Rückschau, ausgerüstet mit einem Haufen Klimawandel-Indoktrination, ausgesehen haben sollte mit den „Aspekten“?!
Und von „Aspekten“ zu reden, macht auch keinen Sinn, wenn man nicht klar sagt, WOVON die „Aspekte“ Aspekte sein sollen. Anscheinend soll suggeriert werden, dasss es sich bei den Fragen nach dem Wetter um „Aspekte“ von Klimawandel handle.
Was also wurde hier gemessen?? Falls überhaupt etwas gemessen wurde – außer „Rauschen“ wie man in der Sozialforschung so treffend sagt – dann kann hier nur gemessen worden sein, wie einfältig Leute sind, d.h. wie stark die Indoktrination bei ihnen funktioniert hat, ggf. so stark, dass sie bereit sind, (Pseudo-/)Erinnerungen an Wetter in ihrer Kindheit, als „Aspekte“ von Klimawandel und in der gewünschten Richtung auf Zunahme zu interpretieren. Aber selbst, wenn das die eigentliche Absicht hinter der „Studie“ gewesen sein sollte, muss man konstatieren, dass sie hoffnungslos schlecht gemacht und von allen Seiten angreifbar ist, man Indoktrinationsstudien also sehr viel besser machen kann. So oder so – diese „Studie“ ist einfach Junk, für den sich jeder, der meint, ein akademischer Abschluss sei ein Zeugnis irgendeiner Kompetenz, schämen sollte.
Kleines Spielchen für den Sonntag nachmittag: Fragen Sie sich, wie viele „heiße Tage“ es in den Jahren vor Ihrem 15. Geburtstag gab! Oder fragen Sie sich, in welchem Alter Sie gelernt haben, was das Wort „Tsunami“ bedeutet! Oder ab welchem Alter Sie die Nachrichten im Fernsehen angeschaut haben, in denen ggf. über Naturkatastrophen berichtet wurde!
Man kann viel aus solchen Spielchen lernen; solche Spielchen können sogar dazu führen, dass man den größten Quatsch als solchen erkennen kann. Vielleicht haben die Autoren dieser „Studie“ zu früh gedacht, sie seien erwachsen, oder anders ausgedrückt: sie sollten noch für mindestens ein Jahrzehnt spielen, bevor sie sich als erwachsene Forscher betätigen können.
Warum sind bei polizeilichen Ermittlungen forensische Beweise soviel „beliebter“ als Zeugenaussagen. Wie in diversen Versuchen festgestellt, zeigen Befragungen/ Aussagen unmittelbar nach Geschehnissen oftmals haarsträubende Unterschiede.
Hatte die Ehre an einer niederbayrischen Uni wirken zu dürfen, als Psychodoktor. Die ersten Jahre waren noch ganz ok, viele weinerliche Klienten, denen man empfahlnsich neben dem Studoum einen Job zunsuchen. Das half und die jungen Menschen taten das auch. Aber dann kam die Welle an CO2 und sonstigen woke Mist erkrankten. Sorry, dafür wurde noch keine Therapie entwickelt…
Kann man sich nicht ausdenken. Hatte oft Kontakt zu asta und anderen Gruppen. Die These, daß heute zu viele studieren ließ sich anektodisch leicht bestätigen.
In Erinnerung blieb mir die Evaluation einer Studentin (Leeramt) zu einem Seminar:“ Das Seminar war toll, weil wir hatten alle dieselbe Meinung zu x“.
Zitat Ende und Leserkommentar Ende. Da kannste nix mehr kommentieren.
Wissenschaft gibt es noch in mint Fächern.
Abee, aber, lieber Herr Klein.!
Frau Riederer und Herr Richter veröffentlichen doch ganz sicher bewusst in “Frontiers in Psychology”. Ich würde den Titel dieses Journals (oder was auch immer!) im konkreten Falle mit Grenze zum Schwachsinn übersetzen. Offensichtlich haben die Autoren diese überschritten. Ganz bestimmt!
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Soweit ich sehe haben die, die für die Junk-Studie aus Österreich verantwortlich zeichnen, keine Aufarbeitung der methodischen „Erinnerungs“-Literatur vorgenommen. Sie können es auch eigentlich gar nicht getan haben, sonst hätten sie ihre „Studie“ erst gar nicht angefangen! Sie haben also einfach vollkommen naiv und unbelastet von jeder methodischen Bildung ins Blaue hinein gefragt, frei nach dem Motto: Forschen kann doch jeder!
Und anscheinend haben sie auch gar nicht gewusst, was sie eigentlich fragen wollen, denn auf der einen Seite fordern sie Befragte auf, zurückzudenken an ihre Kindheit, also sich zu erinnern, aber auf der anderen Seite fragen sie sie dann eben doch nicht danach, was sie erinnern, sondern sie fragen sie nach ihrer „Meinung“ – ihre „Meinung“ darüber, was sie erinnern, was sie erinnern sollten, oder ihre „Meinung“ darüber, wie es in der Rückschau, ausgerüstet mit einem Haufen Klimawandel-Indoktrination, ausgesehen haben sollte mit den „Aspekten“?!
Und von „Aspekten“ zu reden, macht auch keinen Sinn, wenn man nicht klar sagt, WOVON die „Aspekte“ Aspekte sein sollen. Anscheinend soll suggeriert werden, dasss es sich bei den Fragen nach dem Wetter um „Aspekte“ von Klimawandel handle.
Was also wurde hier gemessen?? Falls überhaupt etwas gemessen wurde – außer „Rauschen“ wie man in der Sozialforschung so treffend sagt – dann kann hier nur gemessen worden sein, wie einfältig Leute sind, d.h. wie stark die Indoktrination bei ihnen funktioniert hat, ggf. so stark, dass sie bereit sind, (Pseudo-/)Erinnerungen an Wetter in ihrer Kindheit, als „Aspekte“ von Klimawandel und in der gewünschten Richtung auf Zunahme zu interpretieren. Aber selbst, wenn das die eigentliche Absicht hinter der „Studie“ gewesen sein sollte, muss man konstatieren, dass sie hoffnungslos schlecht gemacht und von allen Seiten angreifbar ist, man Indoktrinationsstudien also sehr viel besser machen kann. So oder so – diese „Studie“ ist einfach Junk, für den sich jeder, der meint, ein akademischer Abschluss sei ein Zeugnis irgendeiner Kompetenz, schämen sollte.
Kleines Spielchen für den Sonntag nachmittag: Fragen Sie sich, wie viele „heiße Tage“ es in den Jahren vor Ihrem 15. Geburtstag gab! Oder fragen Sie sich, in welchem Alter Sie gelernt haben, was das Wort „Tsunami“ bedeutet! Oder ab welchem Alter Sie die Nachrichten im Fernsehen angeschaut haben, in denen ggf. über Naturkatastrophen berichtet wurde!
Man kann viel aus solchen Spielchen lernen; solche Spielchen können sogar dazu führen, dass man den größten Quatsch als solchen erkennen kann. Vielleicht haben die Autoren dieser „Studie“ zu früh gedacht, sie seien erwachsen, oder anders ausgedrückt: sie sollten noch für mindestens ein Jahrzehnt spielen, bevor sie sich als erwachsene Forscher betätigen können.
Warum sind bei polizeilichen Ermittlungen forensische Beweise soviel „beliebter“ als Zeugenaussagen. Wie in diversen Versuchen festgestellt, zeigen Befragungen/ Aussagen unmittelbar nach Geschehnissen oftmals haarsträubende Unterschiede.
Hatte die Ehre an einer niederbayrischen Uni wirken zu dürfen, als Psychodoktor. Die ersten Jahre waren noch ganz ok, viele weinerliche Klienten, denen man empfahlnsich neben dem Studoum einen Job zunsuchen. Das half und die jungen Menschen taten das auch. Aber dann kam die Welle an CO2 und sonstigen woke Mist erkrankten. Sorry, dafür wurde noch keine Therapie entwickelt…
Kann man sich nicht ausdenken. Hatte oft Kontakt zu asta und anderen Gruppen. Die These, daß heute zu viele studieren ließ sich anektodisch leicht bestätigen.
In Erinnerung blieb mir die Evaluation einer Studentin (Leeramt) zu einem Seminar:“ Das Seminar war toll, weil wir hatten alle dieselbe Meinung zu x“.
Zitat Ende und Leserkommentar Ende. Da kannste nix mehr kommentieren.
Wissenschaft gibt es noch in mint Fächern.
Lange vor meinem 15. Geburtstag haben sich meine Aspekte so verändert, wie es Wilhelm Busch treffend formuliert hat:
„Früher, da ich unerfahrner
Und bescheidner war als heute,
Hatten eine höchste Achtung
Andre Leute.
Später traf ich auf der Weide
Außer mir noch mehre Kälber,
Und nun schätz‘ ich, sozusagen,
Erst mich selber.“
Werter Erinnerung! Aus welchem Busch-Werk stammt dieser Text, kannte ich noch nicht, obwohl bei Busch sehr belesen
Es blieb, vor über 70 Jahren einmal nebenbei gehört, in meiner Erinnerung. Im IT finden sich verschiedene mir nicht näher bekannte Quellangaben.
Abee, aber, lieber Herr Klein.!
Frau Riederer und Herr Richter veröffentlichen doch ganz sicher bewusst in “Frontiers in Psychology”. Ich würde den Titel dieses Journals (oder was auch immer!) im konkreten Falle mit Grenze zum Schwachsinn übersetzen. Offensichtlich haben die Autoren diese überschritten. Ganz bestimmt!