Ich glaube, wir haben vor gut 15 Jahren, als wir zum ersten Mal den Quatsch, der Gender Studies oder Cultural Studies sein wollte, gelesen haben, damit begonnen von “Kaffeekränzchen” zu schreiben. Davon, dass Leute, die von Tuten und Blasen und vor allem von Wissenschaft keine Ahnung haben, durch irgend eine Form der Privilegierung, durch affirmative action oder das Professorinnenprogramm oder eine sonstige Überholspur für weniger Bemittelte, in der Wissenschaft, vor allem in den Sozialwissenschaften platziert wurden, um diese von innen heraus mit ihrem BS zu zerstören.
Gerade im Fall der Soziologie, die mittlerweile noch mehr als die ebenfalls abgeschiffte Politikwissenschaft zum Prügelknaben geworden ist, ist diese Entwicklung niederschmetternd, denn Soziologie ist, neben der Sozialpsychologie die Sozialwissenschaft, die auf dem Sprung von der Vor- in die Normalwissenschaft war, auf dem Weg zur Wissenschaft, in der auf Basis fester methodischer Standards Erkenntnis gewonnen und vor allem geprüft wird, eine Sozialwissenschaft, in der Wachstum in soziologischer Theorie und Empirie stattfindet, war.
Das alles ist Vergangenheit.
Die Invasion der Schwätzer, Feministen und sonstigen Mineuren wissenschaftlicher Fundamente hat die Soziologie als SozialWISSENSCHAFT zerstört. Geblieben sind pathetische, elend wirkende Schwätzer, die nur dadurch Außenwirkung erzielen, dass sie sich Regierenden andienen. Eine Wendung in Ironie, die man nur mit Sarkasmus kommentieren kann: Aus einer Wissenschaft, die von Polit-Darstellern ob der Ergebnisse, die sie produziert hat, gefürchtet wurde, wurde eine Form akademischer Prostitution, die von Polit-Darstellern nach Belieben instrumentalisiert werden kann.
Heute sind wir über eine Veröffentlichung in “Social Science and Humanities Open” gestoßen, die unsere Ansicht bestätigt, alles, was Soziologie und das meisten, was einst Sozialwissenschaft war, ist zu einer Schwätzbude, einem Kaffeekränzchen gelangweilter Travestien auf Wissenschaft geworden, die ihre Langeweile dadurch bekämpfen, dass sie sich als Opfer abstrakter Begriffe, deren Existenz sie sich einbilden, stilisieren, um sich vor diesem Hintergrund in eine gemeinsame Welt kollektiver Halluzination zu flüchten, in der sie dem Irrtum frönen können, sie hätten etwas mit Wissenschaft am Hut, obschon sie sich lediglich als Beteiligte zu einem Kaffeekränzchen eingefunden haben.
Drei Personen, die sich über ihr Geschlecht und ihre Hautfarbe interessant zu machen versuchen, haben den folgenden BS in einer angeblich wissenschaftlichen Zeitschrift platziert, eine Sammlung von Geschwätz ohne Erkenntniswert, ohne Unterhaltungswert und vor allem ohne irgend einen Bezug zu Sozialwissenschaft. Das Ergebnis des Influx methodisch Ahnungsloser, von deren Platzierung in Sozialwissenschaften, die nun, weil sie sich an einer Universität herumdrücken, der Ansicht sind, sie seien Wissenschaftler:
Wilson, Ciann L., Mary Ajayi, and Teresa Bennett (2026). “Angry, Mad, Sick and Tired” Black Women in the Academy: A reflective dialogue about anti-Black sexism in the academic industrial complex.“ Social Sciences & Humanities Open 13: 102149.
Kapitel 3 dieses “reflexiven Dialoges” darüber, warum keine Typen sich für auch nur eine der drei interessieren, ist dem “methodischen Ansatz” gewidmet. Darin wird im Wesentlichen beschrieben, dass es keinen methodischen Ansatz gibt, dass man ein Kaffeekränzchen abgehalten hat, dessen Früchte, mit vollem oder leerem Mund, man nun als etwas ausgibt, das man in wissenschaftlichen Zeitschriften anderen zumuten kann.
Bullshit.
Aber lesen Sie selbst [Ich habe darauf verzichtet, das Gequassel zu übersetzen. Auch eine Übersetzung haucht der Aneinanderreihung von Worten, die im Wesentlichen der Umschreibung methodischer Inkompetenz dienen, keinen Sinn oder gar Wert ein. Verschwenden Sie also nur ihre Zeit mit diesem Mist, wenn Sie wissen wollen, wie tief Sozialwissenschaft bereits gesunken ist:
3. Methodological approach
This paper is grounded in a dialogical, narrative, and autoethnographic approach rooted in Black feminist thought and critical race theory. Rather than positioning ourselves as distant and objective observers of our own lives and experiences, we disrupt a positivist orientation and enter into this work as co-constructors of lived and living knowledge, deeply reflecting on our personal experiences shaped by intersecting systems of anti-Black racism, sexism, and systemic exclusion and the erasure of our full humanity.
Our process emerged organically out of informal conversations that commenced when Bennett and Ajayi sought supervisory support from Wilson in her capacity as a faculty member. Bennett and Ajayi were seeking the perspective and supervision of a racialized faculty member, given some of their challenging experiences as Black women students in a predominantly white, mid-sized Canadian university. Bennett and Ajayi were particularly very interested in writing about their lived experience as young Black women and students, and the impact of those experiences on their mental health and wellbeing. We felt a paper centering our dialogue about our lived experience would be the most authentic approach in achieving our goals for our collective process of intergenerational storytelling and mentorship. The intention of this work was to document what we had often processed privately and individually, namely our emotional, intellectual, and physical experiences navigating academia in Canada as Black women. These conversations were conducted in person and online, audio-recorded with our collective consent, and then transcribed, revisited, and collectively shaped through multiple rounds of review and writing to each other in our own form of call and response. Each author retained control over how her voice and narrative was represented.
Mit demselben Recht kann man die Gespräche zwischen x uns einem Psychiater oder die Deliberationen dreier Betrunkener, die sich gemeinsam in den Rausch reden, sie wären eigentlich nüchtern und Herr ihrer Sinne, als Begründung dafür geben, dass man Blödsinn, der in betrunkenem Zustand verbreitet wurde oder die tiefen Erfahrungen und das erleichternde Gefühl, das mit dem Auskotzen des zuviel Getrunkenen verbunden war, nunmehr der Nachwelt als pseudo-wissenschaftliches Elaborat zumuten will. Dass so ein Müll gedruckt wird, sagt mehr als man über den Zustand der Sozialwissenschaften eigentlich wissen wollte.
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„Soll die Betrachtung der Erbärmlichkeit Anderer uns übermütig oder demütig machen ? Auf Einen wird sie auf die eine auf den Anderen auf die andere Weise wirken; und dies wird charakteristisch seyn.“ – Arthur Schopenhauer, „Zur Ethik“, § 225.
Sehr gute Karikatur „Aber…
…bitte mit Sahne“ Otto Waalkes & Udo Jürgens:
„Soll die Betrachtung der Erbärmlichkeit Anderer uns übermütig oder demütig machen ? Auf Einen wird sie auf die eine auf den Anderen auf die andere Weise wirken; und dies wird charakteristisch seyn.“ – Arthur Schopenhauer, „Zur Ethik“, § 225.
Sehr gute Karikatur „Aber…
…bitte mit Sahne“ Otto Waalkes & Udo Jürgens: