Die Untrennbarkeit von Theorie und Methode: Bronislaw Malinowski zum 78. Todestag
von Dr. habil. Heike Diefenbach Bronislaw Malinowski, der am 7. April 1884 in Krakau geboren wurde und am 16. Mai 1942 in New Haven, in Connecticut, USA, im Alter von nur 58 in Folge eines Herzinfarktes gestorben ist, zählt zweifellos zu den auch heute noch bekanntesten Ethnologen. Er gilt Vielen…
Covid-19 bringt es an den Tag: Die ganz „normale“ Dehumanisierung alter Menschen
von Dr. habil. Heike Diefenbach Wie die Praxis verschiedener Staaten zeigt, gibt es verschiedene Arten und Weisen, auf das Auftreten und die Ausbreitung des neuen Corona-Virus SARS-CoV-2 zu reagieren. Dabei spielen Kenntnisse und Annahmen über die Eigenschaften des Virus bzw. der Krankheit, die es…
Vere Gordon Childe, ein fast vergessener Prähistoriker
– dem es nichts ausmacht, vergessen zu sein, der aber trotzdem nicht vergessen sein sollte von Dr. habil. Heike Diefenbach Wenigen im deutschsprachigen Raum dürfte der Name des in Australien geborenen britischen Archäologen und Prähistorikers Vere Gordon Childe etwas sagen. Es ist schon 52…
Sekten in der Wissenschaft: für eine wehrhafte Wissenschaft!
von Dr. habil. Heike Diefenbach Ähnlich wie die Demokratie muss Wissenschaft sich gegenüber Angriffen und Missbrauchsversuchen als wehrhaft erweisen, wenn sie mehr als bloß verbalen Bestand haben bzw. sich selbst als Idee treu bleiben will. D.h. sie muss im Stande sein, zurückzuweisen, was ihren…
Harold Garfinkel zum neunten Todestag: Die Realität sozialer Ordnung
– und nein, die Ethnomethodologie beschäftigt sich nicht mit der Interpretation von Zeichen von Dr. habil. Heike Diefenbach Der amerikanische Soziologe Harold Garfinkel, der am 21. April 2011 im Alter von 93 Jahren verstorben ist, ist Sozialwissenschaftlern verschiedener Disziplinen und…
Cyber-Truppen im Einsatz: Wiederherstellung des staatlichen Propaganda-Monopols?
von Dr. habil. Heike Diefenbach Wer kann sie noch hören, die ständig wiederholten Klagen über die Bedrohung des „guten“, einfältigen und normalerweise institutionenhörigen Bürgers durch „fake news“, die prinzipiell vom politischen Gegner kommen oder denen, die als solcher konstruiert werden sollen,…
Der lange Marsch durch die Institutionen – und warum er nicht dorthin führen kann, wohin man wollte
von Dr. habil. Heike Diefenbach Wer kennt sie nicht, die Rede vom langen Marsch durch die Institutionen?! Manche verbinden damit den langen und häufig teuren Weg durch die verschiedenen Ebenen der Rechtsprechung auf der Suche nach ihrem Recht, andere ihren – letztlich vergeblichen – Versuch, von…
„Aber das ist ja gar nicht peer reviewed“ – Argumentationshilfe gegen Blödsinn
Wer hat es nicht schon gehört: „Das ist ja gar nicht peer reviewed“. Der Fehlschluss eines argumentum ad auctoritatem wird denen, die kritisieren, was als politisch korrekt gilt, in ermündender Intonierung in der Regel von Leuten entgegengehalten, die einen Text, der peer reviewed ist,…
Wer solche Wissenschaftler hat, der braucht keine Ideologen – Trotz Hufeisen(theorie) kein Glück beim Denken
von Dr. habil. Heike Diefenbach Am 19. Februar 2020 hat sich jemand namens Johannes Wallat in einem Text mit dem Titel „Extremismus – links ist nicht gleich rechts“ von n-tv.de in den Dienst der Verbreitung von fake news gestellt (oder stellen lasen), deren Urheber der seit 2010 im Ruhestand…
Peer Review: Verfahren für die Tonne oder ist noch etwas zu retten?
Die Bestandsaufnahme die Dr. habil. Heike Diefenbach zur Qualität, Verlässlichkeit und Aussagekraft des Peer Review-Verfahrens gemacht hat, kann man nicht anders als im Ergebnis katastrophal für das Verfahren bezeichnen. Alles, was ein Verfahren, das aussagekräftige Ergebnisse zur Folge haben soll,…
Betrug und Fälschung in der Wissenschaft – häufiger als man denkt
Bislang haben wir die Angebotsseite der Peer Review betrachtet, wobei sich gezeigt hat, dass die Peer Review so ziemlich an allem leidet, was den Prozess verzerren kann: geringe Verlässlichkeit des Ergebnisses der Peer Review, geringe Verlässlichkeit der Reviewer, geringe Verlässlichkeit des…
Selbst Hitlers „Mein Kampf“ schafft es durch die Peer Review
Eine Lotterie, gespielt von oft unfairen und häufig inkompetenten Gutachtern, die verhindern, was sie nicht kennen … Soweit bisher. Heute nun ergänzt Dr. habil. Heike Diefenbach einen weiteren Nagel zum Sarg des Peer Review-Verfahrens. Im Rahmen der Verfahrens ist es nicht möglich, Unsinn zu…
Kompetent, unparteiisch, fair: Drei Irrtümer im Zusammenhang mit Peer Reviews
Sie schreiben einen wissenschaftlichen Text, nach bestem Wissen und Gewissen. Sie reichen den Text bei einer wissenschaftlichen Zeitschrift ein – peer reviewed. Sie erwarten, dass der Peer, der ihren Text begutachtet, kompetent, fair, unabhängig, nach bestem Wissen und Gewissen beurteilt, was…
Peer Review ist wie Lotterie spielen, … nur unzuverlässiger
Was passiert, wenn man Texte, die in peer reviewed Zeitschriften veröffentlicht wurden, aus den Zeitschriften entnimmt, die Namen der Autoren mit fiktiven Namen ersetzt, nicht existente Universitäten als Arbeitsort der angeblichen Autoren angibt und die Texte wieder bei DEN SELBEN Zeitschriften…
Peer Review: Ein Qualitätssiegel? Mitnichten!
Unter den Kompetenzlosen, die in ihrer Not, Fehlschlüsse aller Art, vor allem aber den Fehlschluss ad auctoritatem einsetzen, um Gefolge für ihre wirren Ideen zu rekrutieren, ist der Ruf „peer reviewed“ weit verbreitet. Mit der Kraft von „peer reviewed“ sollen Zweifel an…