Amadeu-Antonio und ARD: Manipulation in der ersten Reihe

Ausgangspunkt: FaktenERfinder unter sich

ARD-Faktenfinder bei der Arbeit

Eric Beres, SWR, berichtet heute im „FaktenErfinder“ der ARD von Forschern, die für das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“ in Jena untersucht hätten, wie Islamisten und Rechtsextremisten zusammenhängen. 10.000 [Wow!] „islamistische und rechtsextreme Facebook-Inhalte“ seinen analysiert worden. Und mehr als „eine Million deutschsprachige muslimfeindliche Twitter-Inhalte“ [Doppel-Wow]. Ergebnis: „Sowohl Islamisten als auch Rechte [Rechte und Rechtsextremisten sind für Beres offensichtlich dasselbe] verwenden gezielt Schlüsselbegriffe, um ihre Narrative – also ihre Weltsicht – in der Bevölkerung zu verankern“ [noch ein Wow]. Die „Narrative“ würden dann gezielt in den Foren der Gegenseite platziert, um eine Reaktion zu provozieren. Dies sei kein Zufall, sondern Strategie, so will Beres nahelegen. Die “Strippenzieher” im Hintergrund würden geradezu auf die Provokation der Gegenseite setzen, so ein Ergebnis der „Studie“. Matthias Quent, den Beres als „Jenaer Politikwissenschaftler“ und einen der Studienautoren vorstellt, sagt gegenüber dem SWR: „Das zynische Spiel mit der Angst gibt den beiden antidemokratischen Lagern Legitimation und gesellschaftliche Relevanz. Die Angst – und damit das eigentliche Ziel der Terroristen – wird von den Rechten geschürt, verstärkt und auf ‚den Islam“ verallgemeinert. Diese Diskriminierung nutzen Islamisten wiederum, um eine muslimische Verteidigungspflicht zu behaupten“.

Der Verschwörungs-Junk, den Quent und Beres hier unter die Leute bringen wollen, lautet also: Islamisten und Rechtsextremisten (also Rechte, Konservative und all die, die von linksaußen eben Rechtextremisten sind) seien von geheimen grauen Eminenzen gesteuert, die gemeinsame Sache über die ideologische Grenzen hinweg machten, um Angst und Terror zu verbreiten.

Manche der Leute von Ancient Aliens, die hinter jeder menschlichen Errungenschaft ein Einwirken von Aliens sehen, werden gerade blass, ob der veritablen Verschwörungstheorie, die Quent hier ungehindert im öffentlich-rechtlichen Rundfunk platzieren darf (oder muss).

Warum: Na um zu manipulieren, Angst vor Rechten zu schüren, Terror zu verbreiten …

Lösen wir das Manipulations-Stück von Beres doch einmal auf.

Sachverhalt.

Forscher hätten für das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“ etwas wissenschaftlich untersucht, so behauptet Beres. Einer dieser Forscher, der etwas für das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“, also in dessen Auftrag untersucht haben soll, ist Matthias Quent. Matthias Quent ist der Leiter des „Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft“. Er hat sich wohl selbst beauftragt. Ein Fakt, über den FaktenErfinder Beres seine Leser im Unklaren lassen, über den er sie täuschen will.

Quent ist nicht nur Leiter des „Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft“, er ist auch als solcher der Angestellte der Amadeu-Antonio-Stiftung [nach unten scrollen], die wiederum und weitgehend vom Bundesministerium für alle außer Männer finanziert wird. So hat das BMFSFJ auch die Studie, die Quent bei sich bestellt hat, finanziert. Beres schreibt:

„Forscher haben das Phänomen nun für das “Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft” in Jena wissenschaftlich untersucht. “Hassliebe: Muslimfeindlichkeit und Islamismus im Tango” heißt ihre bisher unveröffentlichte Studie, die vom Bundesfamilienministerium gefördert wurde und dem SWR vorliegt.“

Eine der Unsitten, die in letzter Zeit um sich greifen, besteht darin, vermeintliche Studien (Auftrags- und Legitimationstexte, die von Ministerien in Auftrag gegeben wurden) schon durch die Medien zu prügeln noch bevor sie veröffentlicht sind. Auf diese Weise hoffen die Macher wohl den maximalen Manipulationsimpact erreichen zu können, bevor herauskommt, was für einen Junk sie da verbreitet haben. Dazu kommen wir noch. Zuvor ist der Hinweis notwendig, dass die angeblichen Studien, die im Auftrag des BMFSFJ erstellt werden, nicht ohne Zustimmung aus dem nämlichen Ministerium an die Presse lanciert werden können. Somit muss man sich fragen, warum das Ministerium unbedingt Berichte lancieren will, noch bevor ein unabhängiger Wissenschaftler die Chance gehabt hat, die angebliche Studie auf Herz und Nieren zu prüfen? Die Antwort ist klar: Wenn eine Studie erst als Junk-Studie bekannt ist, dann kann man sie nicht mehr zur Manipulation gebrauchen. Und Manipulation war doch der einzige Grund, warum diese angebliche Studie überhaupt in Auftrag gegeben wurde.

Fakten: Die angebliche Studie ist Junk

Was Pseudo-Wissenschaftler einfach nicht verstehen wollen: Man benötigt nicht die komplette Studie, um feststellen zu können, dass eine Studie Junk ist. Es reicht, wenn man den methodischen Ansatz rekonstruieren kann, um zeigen zu können, dass die vorliegende Studie ein Manipulations-Machwerk ist.

Und die angebliche Studie, die Quent bei sich selbst in Auftrag gegeben hat, sie ist Junk.

Fangen wir mit dem Untersuchungsgegenstand an.

Wer sich in Extremismusliteratur auskennt, z.B. weil er ScienceFiles und unsere Reihe über Links- und Rechtsextremismus gelesen hat, die Dr. habil. Heike Diefenbach erarbeitet hat, der weiß, dass es eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, von guten Arbeiten gibt, die zeigen, dass Links- und Rechtsextreme mehr gemeinsam haben als sie trennt. Wenn man sich mit einem Forschungsfeld beschäftigen will, wie dies Quent in seinem eigenen Auftrag und mit Geldern aus dem BMFSFJ getan haben will, dann muss man dieses Forschungsfeld und die darin geleistete Arbeit zur Kenntnis nehmen. Wenn man beides zur Kenntnis genommen hat, dann kann man seine Forschung nicht auf Islamisten und Rechtsextremisten begrenzen, dann muss man mindestens Linksextremisten, wenn nicht Genderisten und andere Formen des Extremismus mitberücksichtigen.

Es sei denn, man weiß schon, welche Ergebnisse man am Ende haben will.

Eine der wichtigsten Methoden, um in der Wissenschaft Erkenntnis zu gewinnen, ist der Vergleich. Der Vergleich ist auch gleichzeitig die Methode, die am schwierigsten zu nutzen ist, denn das, was verglichen werden soll, muss etwas über das Forschungsgebiet aussagen. Stellen Sie sich vor, sie wollten etwas über die Niederschlagsmenge in Deutschland herausfinden und würden zu diesem Zweck München mit Stuttgart vergleichen. Als Ergebnis finden Sie heraus, dass Deutschland ein sehr niederschlagsarmes Land ist, und dass es in München etwas mehr regnet als in Stuttgart. Hätte man in den Vergleich Kiel miteinbezogen, das Ergebnis wäre ein vollkommen anderes gewesen, eines, das der Realität deutlich näher kommt als der ursprüngliche Vergleich zwischen München und Stuttgart. Mit der angeblichen Studie von Quent verhält es sich ähnlich, wer Islamisten und Rechtsextreme miteinander vergleicht, hat offensichtlich die Prämisse, dass beide etwas außer Extremismus gemeinsam hätten, denn hätten sie nichts gemeinsam, dann könnte man sie nicht vergleichen. An einer solchen Prämisse ist nichts auszusetzen, so lange sie unabhängig geprüft wird, was voraussetzt, dass man nicht nur die ideologischen Gruppen betrachtet, die man gerade nicht mag, sondern auch die, die man mag, die Linksextremisten, die Genderisten, die ökologischen Sozialisten. Nur auf diese Weise kann man wissenschaftliche Ergebnisse erzielen.

Das hat Quent nicht getan. Ihm ging es offensichtlich nicht um Wissenschaft, sondern darum, eine Verbindung zwischen Rechtsextremisten und Islamisten zu finden. Wenig verwunderlich hat er diese Verbindung auch gefunden, denn man findet immer etwas, wenn man es darauf anlegt, etwas zu finden.

Noch mehr Junk

Aber damit lassen es Beres und Quent nicht gut sein. Sie wollen den Lesern ins Hirn hämmern, dass Rechtsextreme und Islamisten gemeinsam Tango tanzen. Deshalb instigieren sie eine Verschwörungstheorie, die sich gewaschen hat, die so dumm ist, dass man fast Mitleid haben könnte.

Beres beginnt seinen Beitrag damit festzustellen, dass der „Islam-Konvertit Sven Lau“ ein Buch geschrieben habe, das den Titel trägt: „Fremd im eigenen Land“. Der Publizist der „neuen Rechten“ Jürgen Elsässer habe „wenige Monate später“ seine Zeitschrift Compact mit „Fremd im eigenen Land“ überschrieben.

Damit will Beres seine Message vorbereiten, nach der Rechtsextreme und Islamisten konspirativ verbandelt sind.

Wir enthüllen, dass die Konspiration, die Beres imaginiert, viel weiter verbreitet ist, als er denkt:

„Fremd im eigenen Land“: Liedtitel von Advanced Chemistry, Hip-Hop Band aus Heidelberg, 1992 (die Urväter der Konspiration)

„Fremd im eigenen Land“: „Annette Simon und Jan Faktor versuchen die politischen und gesellschaftlichen Konflikte ihrer ostdeutschen bzw. osteuropäischen Vergangenheit zu reflektieren“ Buchtitel in der Edition „psychosozial“ aus dem Jahre 2000. Der Shrink-Teil der Konspiration.

„Fremd im eigenen Land“: Sammelband herausgegeben von Hendryk Broder und Michael Lang aus dem Jahre 1979. Darin geht es um Juden (in der Logik von Beres machten nun Juden mit Islamisten und Rechtsextremisten gemeinsame Sache!).

„Fremd im eigenen Land“: “Am Dienstag, 4. September, 16 Uhr, wird in der Rathaushalle die Ausstellung „Fremd im eigenen Land – Sinti und Roma in Niedersachsen nach dem Holocaust“ von Oberbürgermeister Kurt Machens eröffnet; Stadt Hildesheim.

Damit soll es sein Bewenden haben. Es reicht, um feststellen zu können, dass der Versuch von Eric Beres, eine Analogie zwischen Islamismus und Rechtsextremismus zu begründen, zu den dümmsten linksextremenen Manipulations-Versuchen gehört, die wir bislang gesehen haben.

Aber die Dummheit ist noch nicht am Ende. Wie immer, wenn ahnungslose Journalisten und Pseudo-Wissenschaftler miteinander zum Wohle des BMFSFJ konspirieren, bleiben Verstand und Vernunft auf der Strecke, weil sie sich in Rage schreiben.

Bei Beres liest sich das so:

„Zufall oder nicht – das Beispiel lässt erahnen, dass sich Islamisten und Rechtspopulisten gar nicht so fremd sind, wie man denkt. Zumindest in ihrer Strategie und in ihren Denkmustern: Die Betonung der eigenen Opferrolle, die Dämonisierung und Ausgrenzung von Fremdgruppen, das Schwarz-Weiß-Denken, das Verbreiten von Verschwörungstheorien. Also zwei Seiten der selben Medaille?”

Und wie nahe sich erst Rechstextremisten, Islamisten und Genderisten sind:

Die Betonung der eigenen Opferrolle ist das zentrale Motiv im Genderismus, deshalb werden Quoten und Maßnahmen gegen z.B. eine vermeintliche gläserne Decke gefordert. Die Dämonisierung und Ausgrenzung der „alten weißen Männer“ ist ein fester Bestandteil der Ingroup-Bildung von Genderisten. Das Schwarz-Weiß-Denken, in dem Männer immer Täter und Frauen immer Opfer sind, unterliegt dem Konzept von Frauenhäusern ebenso wie es Ausgangspunkt der vielen Programme ist, die Frauen gegenüber Männern besser stellen sollen, und die Verschwörungstheorie haben die Genderisten natürlich auch: Ein vermeintliches Patriarchat, das es nicht gibt, sei an allem schuld.

Wer also gedacht hat, Unsinn könne man nicht steigern, der sieht sich durch Beres, der Unsinn zu völlig neuen Höhen steigert, eines Besseren belehrt.

Natürlich qualifizieren sich auch Sozialisten/Linksextremisten als Rechtsextremisten und Islamisten in der Logik von Beres:

Opferrolle: Produktivkräfte als Opfer der Bonzen;
Ausgrenzung von Fremdgruppen: z.B.: „Bullenschweine“ und Banker
Schwarz-Weiß-Denken: Die gute Plan- und die böse Marktwirtschaft, der gute Staat und der schlimme Markt;
Verschwörungstheorie: Das internationale Finanzkapital von Großunternehmen will aus Profitgier den Planeten zerstören oder – wahlweise – aus Profitgier die Menschen verarmen.

Wie gesagt, wenn es um Dummheit geht, dann sind bei der ARD keine Grenzen gesetzt, dann wird jeder Dilettantismus aus den Zwangs-Beiträgen finanziert und jeder Junk als Studie verkauft. Solange es ideologisch passt und zur Manipulation der öffentlich-rechtlichen Konsumenten taugen soll, ist anscheinend alles erlaubt.

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Bei Rundfunk(gebühren) hört die Demokratie auf!

Wir haben eine Rubrik, die wir intern „spitze Finger Forschung“ nennen. Das sind im Wesentlichen Themen, die im Kontext politischer Korrektheit nicht angefasst werden und wenn, dann mit spitzen, ganz spitzen Fingern.

Mit spitzen Fingern hat YouGov eine Befragung zum Thema „öffentlich-rechtlicher Rundfunk“ durchgeführt. Gegenstand: demokratische Teilhabe in Form einer Abstimmung über den öffentlichen Rundfunk – wie die Schweizer – und u.a. die gewünschte Höhe des Rundfunkbeitrags. YouGov führt derartige Befragungen immerhin durch, während andere Meinungsforschungsinstitute sich als Steigbügelhalter öffentlicher Rundfunkanstalten verdingen und Befragungen so konzipieren, dass Vertrauen und Zufriedenheit der Bevölkerung mit den Leistungen öffentlich-rechtlicher Anstalten dabei herauskommen (Wir haben über einige dieser „Umfragen“ auf ScienceFiles berichtet).

Die Jubel-Umfragen, die von den Chefs bei WDR, NDR oder SWR so gerne zitiert werden, sie stehen in einem krassen Gegensatz zu dem, was YouGov in seiner Befragung, an der 1.139 Personen ab 18 Jahren teilgenommen haben, herausgefunden hat.

Demnach wollen 76 Prozent der Befragten das gleiche Recht wie die Schweizer: Sie wollen über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abstimmen, also darüber, ob er abgeschafft werden soll. Ein Ergebnis bei dem 76 Prozent sich in einer Umfrage für etwas aussprechen, was auch immer, wird von Politikern, dann, wenn es ihnen in den Kram passt, bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten angeführt, um zu zeigen, wie sehr sie im Einklang mit der Bevölkerung sind, wie demokratisch doch alles in Deutschland ist, wie responsiv sie auf die Meinung der Bevölkerung reagieren, wie sehr sie sich an deren Meinung halten … Geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dann ist das anders. Dann werden die 76 Prozent ignoriert, dann gibt es kein Loblied auf die Bürgerbeteiligung, niemandem fällt Partizipation als Stichwort ein… Es steht viel auf dem Spiel, denn Politiker scheinen der Ansicht zu sein, sie könnten über öffentlich-rechtliche Anstalten eine Kontrolle über ihre Bevölkerung ausüben. Nur so macht der „Bildungsauftrag“, den ausgerechnet öffentlich-rechtliche Anstalten haben sollen, Sinn.

Wie auch immer, die Befragung von YouGov ist ein eindrückliches Zeugnis der Unzufriedenheit mit dem, was öffentlich-rechtliche Anstalten tun und anbieten. Seine Kulmination findet diese Unzufriedenheit darin, dass 49% der Befragten nur bereit wären 1 bis 5 Euro pro Monat an Rundfunkgebühren zu bezahlen, wenn sie es entscheiden könnten. Aber sie gehören nur zum Souverän in einer Demokratie. Sie haben entsprechend nichts zu entscheiden und keine Absolventen weitgehend nutzloser Studienfächer davon abzuhalten, sich ein schönes Auskommen zu verschaffen.

Immerhin 25% der Befragten wären bereit, 6 bis 10 Euro pro Monat zu bezahlen, weitere 9% könnten sich mit 11 bis 15 Euro anfreunden. Somit sind 83% der Befragten die derzeitigen Rundfunkgebühren von 17.50 Euro im Monat zu hoch. Ein eindeutiges demokratisches Votum. Aber kein Politiker der Parteien, die in den Rundfunkräten sitzen, nimmt es auf. Sie wollen eben nur das Beste von ihren Wähler, möglichst hohe Gebühren.

Warum die große Mehrheit der von YouGov-Befragten, die alle Indikatoren erfüllen, um unter anderen Vorzeichen von Politikern als repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung bejubelt zu werden, die Rundfunkgebühren von 17.50 Euro pro Monat nicht in dieser Höhe bezahlen will, wenn überhaupt, machen weitere Ergebnisse von YouGov deutlich:

  • 44% finden 17.50 Euro Rundfunkgebühren zu hoch;
  • 43% wollen eigentlich gar keine Rundfunkgebühren mehr zahlen;
  • 30% finden sich mit ihren Interessen im Angebot der öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht wieder;
  • 28% finden eine Rundfunkgebühr grundsätzlich in Ordnung, finden aber das derzeitige Angebot zu schlecht, als dass es Rundfunkgebühren rechtfertigen würde;
  • 23% nutzen das Angebot der öffentlich-rechtlichen Anstalten überhaupt nicht;
  • 20% finden sich mit ihrer Meinung im Angebot der öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht wieder

Das sind verheerende Zahlen, vor deren Hintergrund man es eigentlich nicht rechtfertigen kann, Deutsche weiterhin und ohne Ausnahme für öffentlich-rechtliche Sender bezahlen zu lassen. In einer Demokratie würden derartige Ergebnisse öffentlicher Meinung dazu führen, dass Politiker das Thema aufnehmen und letztlich eine Lösung in Form einer Volksabstimmung herbeiführen. Aber in Deutschland gibt es keine Demokratie. Hier herrscht die Parteienoligarchie, eine Autokratie, die sich wie eine Krake in alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche ausgebreitet hat und dort finanzielle Wohltaten für sich einsammelt. Parteivertreter sitzen in Aufsichtsräten von Unternehmen, in Vorständen von Vereinen und Stiftungen, sie sitzen in den Programmräten der öffentlich-rechtlichen Anstalten und erhalten für ihr aufopferungsvolles Handeln natürlich eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Es ist geradezu naiv anzunehmen, ausgerechnet Politiker würden sich den finanziellen Ast, auf dem sie sitzen, abschneiden, indem sie demokratische Grundrechte wie eine Partizipation ernst nehmen und Zwang gegen eine Mehrheit der Bevölkerung vermeiden.

Von Arnim könnte sein Buch der Parteienkritik heute nicht mehr mit „Der Staat als Beute“ betiteln. Das ist eine Untertreibung. Die Parteien haben sich längst die Gesellschaft zur Geisel genommen und die saugen sie nun aus, finanziell, moralisch, körperlich …

Und am Beispiel von YouGov sieht man, was dabei herauskommt, wenn man die falschen Fragen stellt, Fragen, auf die man Antworten bekommen kann, die politisch Korrekte gar nicht hören wollen. Da hilft nur eins: YouGov sind Rechte.

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Studie belegt großes Misstrauen gegenüber öffentlich-rechtlichen Medien

Vor einiger Zeit haben wir von einer Junk-Studie berichtet, mit der Kim Otto von der Universität Würzburg versucht hat, Medien im Allgemeinen und die (öffentlich-rechtlichen) Medien im Besonderen als das darzustellen, was sie nach Ansicht derer, die von Lügenpresse reden, eben nicht sind: glaubwürdig. Das Vertrauen in Medien habe einen neuen Höchststand erreicht, so hat Otto aus Daten des Eurobarometers herausgelesen, etwa so, wie man aus dem Kaffeesatz die Zukunft herauslesen kann, denn Otto weiß so wenig wie alle anderen, die die entsprechenden Daten des Eurobarometer nutzen, was eigentlich gemessen wurde. (Wen unsere Besprechung der Legitimationsforschung aus Würzburg interessiert, der kann sie hier nachlesen).

Heute wird unsere damalige Kritik durch Ergebnisse, die YouGov veröffentlicht hat, bestätigt. 2000 Befragte haben Angaben zum Vertrauen in Institutionen, darunter öffentlich-rechtliche Medien gemacht. Das Ergebnis ist verheerend für öffentlich-rechtliche Medien: 28% der Befragten sind der Ansicht, dass öffentlich-rechtliche Medien sehr (4%) oder eher vertrauenswürdig (24%) sind, 31% der Befragten sind der Ansicht, dass öffentlich-rechtliche Medien eher nicht (19%) oder überhaupt nicht vertrauenswürdig sind (12%). Mehr Befragte sind also der Meinung, man könne der Berichterstattung wie sie in öffentlich-rechtlichen Medien erfolgt, nicht vertrauen als der Ansicht sind, man könne der Berichterstattung vertrauen und deutlich mehr Befragte beziehen hierbei die Extremposition „überhaupt nicht vertrauenswürdig“ (12%) als bereit sind, den öffentlich rechtlichen Medien zu attestieren, dass ihre Berichterstattung „sehr vertrauenswürdig“ sei (4%).

[Methodischer Einschub: 35% der 2000 von YouGov Befragten wollen sich weder für die eine noch die andere Seite entscheiden und antworten mit „teils, teils“. Teils/teils ist hier wohl als eher verunglückter Versuch eine Mittelkategorie einzuführen, zu werten; weder vertrauenswürdig noch nicht vertrauenswürdig wäre wohl die bessere Wahl gewesen, wenn man eine derart nichtssagende Kategorie einführen will, um Befragten die Möglichkeit zu geben, eine Frage zu beantworten, ohne eine relevante oder sinntragende Antwort zu geben.]

Dass man selbst derart miserable Ergebnisse für öffentlich-rechtliche Medien noch gutschreiben kann, beweisen die Mannen von Yougov mit dem Titel, den sie der Folie spendiert haben, die die Ergebnisse, die wir hier berichten, darstellt: „Öffentlich-rechtlichen Medien wird eher vertraut als der Bundesregierung“. So kann man ein Ergebnis auf den Kopf stellen und aus Misstrauen Vertrauen konstruieren. Tatsächlich vertrauen noch weniger Befragte der Bundesregierung (nämlich 5% sehr und 20% eher) als den öffentlich-rechtlichen Medien. Das ändert aber nichts daran, dass das Misstrauen gegenüber öffentlich-rechtlichen Medien überwiegt.

Mit einer weiteren Frage untersuchen die YouGover die Wahrnehmung der Berichterstattung von Medien, Hier erklären 30% der Befragten, dass sie der Aussage:

„Die klassischen Medien (z.B. Tageszeitungen, TV, Radio) berichten oft nicht über wichtige Ergebnisse, weil sie politisch korrekt sein wollen“

voll und ganz (11%) bzw. eher (19%) zustimmen, 18% stimmen der Aussage eher nicht zu und 5% stimmen ihr überhaupt nicht zu. 38% der Befragten, geben hier „teils/teils“ zur Antwort.

Da öffentlich-rechtliche Medien sich insbesondere durch politisch-korrekte Berichterstattung hervortun, mag das Misstrauen gegenüber öffentlich-rechtlichen Medien mit deren politischer Korrektheit zusammenhängen und damit, dass immer weniger Bürger von Medien belehrt, anstelle von informiert werden wollen.

Wer die Ergebnisse, die wir hier besprochen haben, nachvollziehen will, der muss das Material der entsprechenden YouGov-Umfrage hier anfordern.

Zuschauer verschaukeln: SWR sucht Strohmann für vorgefertigte Meinung

Die neue Sendung des SWR trägt den Titel „Mal ehrlich“.

In der neuen Sendung des SWR sollen Bürger „mit ihren Sorgen und Meinungen, Erfahrungen und Wünschen im Zentrum stehen“.

Der SWR will diese Sendung seinen Zuschauern als Einblick in die Welt der normalen Menschen mit ihren Sorgen und Nöten verkaufen.

Hinter dieser Fassade steckt jedoch eine perfide Form von Täuschung, denn beim SWR wird gezielt nach Statisten gesucht, die vorgegebene Meinungen gegen ein Honorar vertreten.

Die folgende Suchmeldung wurde uns anonym zugespielt.

Sie zeigt, wie man bei öffentlich-rechtlichen Sendern versucht, Zuschauer zu verschaukeln oder pfälzischer ausgedrückt: zu verarschen, indem ihnen vorgegaukelt wird, das, was sie sehen, wären authentische Erfahrungen, Sorgen und Nöte von Menschen, die sich in ihrer Sorge an den SWR gewendet haben. Tatsächlich handelt es sich um bezahlte Statisten, die sich zu einem vorgegeben Thema gemeldet haben und gegen Bezahlung eine vorgegebene Meinung vertreten.

Widerlich!

Hier der Suchtext:

“Wir suchen für ein neues SWR-TV-Format eine/einen Alleinerziehenden, der sagt, dass sie/er aufgrund der Kindererziehung oder -ausbildung kein Geld für die Rente hat. Und mit Schrecken an die eigene Rente denkt. Bedingung: Die Person muss aus Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg kommen. Sie bekommen 150€ für Ihre Meinung und wir übernehmen Ihre Anreise nach Mannheim zur Sendung.

Hintergrundinfos zur Sendung:
Am 06. September startet mit „mal ehrlich…“ eine neue Gesprächssendung beim SWR, in der Bürgerinnen und Bürger mit ihren Sorgen, ihren Meinungen, Erfahrungen und Wünsche[n] im Zentrum stehen. In jeder Sendung, die 60 Minuten dauert und aus Mannheim gesendet wird, soll ein aktuelles und relevantes Thema behandelt werden. Hier werden die Bürger, Zuschauer und Betroffene vornehmlich zu Wort kommen, um ihre Erfahrungen, Probleme und Forderungen zum jeweiligen Thema zu benennen. Politiker und Experten sind zwar auch eingeladen, stehen hier aber eher Rede und Antwort. Die erste Sendung am 06.09.2017 soll sich mit der Frage befassen: „…macht meine Rente mich arm?“, das Thema, das die SPD für den kommenden Bundestagswahlkampf auserkoren hat. Kontakt: Beate Zimmermann b.zimmermann@encanto.tv 0221.925785-34″

Essentieller Quatsch oder: Dein SWR-Kollege – ein Idiot?

Das Blog Fisch und Fleisch berichtet heute von einer SWR-internen Information „Zum Umgang mit Fremdenfeindlichkeit am Arbeitsplatz”, die den Titel trägt: „Dein Kollege – ein Rassist?“. Verantwortlich für diesen Beitrag sind nach Recherchen von Fisch und Fleisch die „Stuttgarter Personalräte des Südwestrundfunks, Peter Beck und Stefan Tiyavorabun gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten Anna Koktsidou.

SWR1Offensichtlich, erstrecken sich die Integrationsbemühungen der Integrationsbeauftragten und der Personalräte nicht auf Personen, die aus ihrer Sicht Falsches denken. Vielmehr liefern sie eine Steilvorlage zur Bespitzelung und Ausgrenzung der entsprechenden verdächtigen Mitarbeiter beim SWR, sofern es sie überhaupt gibt.

Der Ablauf der Gesinnungssäuberungen beim SWR ist auf Fisch und Fleisch beschrieben. Dass die Ähnlichkeiten mit der Handreichung zu Gesinnungssäuberungen, die ver.di geliefert hat, nicht zufällig sind, ist ebenfalls nachzulesen.

Uns geht es weniger darum, dass mit dem internen Dokument des SWR abermals einen Beleg dafür gibt, dass Meinungsfreiheit in Deutschland längst nicht mehr vorhanden ist, dass sie vielmehr aktiv bekämpft und ein Klima der Bespitzelung der Kollegen gefördert wird, auf das Erich Mielke sicher stolz gewesen wäre, nein, uns geht es darum, dass diejenigen, die sich als Retter der politischen Korrektheit und Ausgrenzer der Falschdenker aufspielen wollen, dies aus einer intellektuellen Position heraus tun, die für Fehlschlüsse, Verkürzungen, Denkfehler und Dummheiten aller Art anfällig ist, so dass man im Hinblick auf die Macher von „Dein Kollege – ein Rassist?“ mit der Frage antworten muss: „Dein Kollege – ein Idiot?“

Zwei Beispiele unterirdischer kognitiver Leistung mögen als Demonstration genügen.

Die Macher von „Dein Kollege – ein Rassist“ wehren sich dagegen, dass Merkmale Einzelner aufgrund eines gemeinsamen Merkmals auf eine Gruppe übertragen werden. Ein syrischer Flüchtling begeht Straftaten. Alle syrischen Flüchtlinge sind Straftäter. Die zwei Sätze beschreiben einen solchen Fehlschluss, denn natürlich kann von einer Beobachtung nicht auf viele Beobachtungen geschlossen werden. Das ist in der Logik als induktiver Fehlschluss bekannt.

SWR2Diese scheinbare Einsicht in logische Zusammenhänge, hindert die Macher von „Dein Kollege – ein Rassist?“ aber nicht daran, denselben Fehlschluss nun ihrerseits zu begehen, wenn Sie schreiben: „Auch und trotz der Vorfälle von Köln: Wer nach dem Profil der Täter fragt, kann sehen, dass es keine Hinweise darauf gibt, wonach Flüchtlinge öfter straffällig werden als andere Menschen. Auch nicht, dass Menschen nichtdeutscher Herkunft krimineller sind als die Durchschnittsbevölkerung“.

Man muss sich gar nicht inhaltlich mit der Frage beschäftigen, ob richtig ist, was hier behauptet wird, denn es ist logischer Unsinn in Gestalt eines induktiven Fehlschlusses, gewürzt mit einem gehörigen Schuss romantischen Orientalismus‘.

Denn:

(1) Man kann Flüchtlinge nicht mit der Menge „anderer Menschen“ vergleichen und Menschen nichtdeutscher Herkunft nicht mit der Durchschnittsbevölkerung. Flüchtlinge sind eine selegierte Gruppe von Menschen. Der Opa aus Aleppo flieht nicht nach Deutschland. Aber sein Enkel. Alle Berichterstattung zeigt, dass es vornehmlich junge Männer sind, die nach Deutschland fliehen. Nur ein kriminologisch Kenntnisloser nimmt an, junge Männer zeigten dieselben Neigung zu Straftaten wie die Durchschnittsbevölkerung. Wenn eines in Jahrzehnten kriminologischer Forschung klar geworden ist und in jeder Polizeilichen Kriminalstatistik nachgelesen werden kann, dann dass junge Männer die höchste Wahrscheinlichkeit haben, Opfer wie Täter zu sein.

(2) Der Zweck eines Vergleichs einer selegierten Gruppe wie der der Flüchtlinge mit der Durchschnittsbevölkerung besteht darin, Abweichungen vom Durchschnitt sichtbar zu machen. Ansonsten wäre ein solcher Vergleich blanker Unsinn.

Logik f dummies(3) Er wäre nicht nur blanker Unsinn, er wäre auch Ausdruck einer ganz besondere Art von Rassismus, nämlich des romantischen Orientalismus, der in der Figur des edlen Wilden gipfelt. Die Macher von „Dein Kollege – ein Rassist?“ sind also offensichtlich nicht über ihre Winnetou-Periode hinausgekommen und denken immer noch, Menschen aus anderen Kulturen seien die besseren Menschen. Wenn man es Angehörigen anderer Gruppen verweigert, dieselben Eigenschaften zu haben zu dürfen, wie sie die Angehörigen der eigenen Gruppe zugeschrieben werden, dann erfüllt dies alle Kriterien von Rassismus. Insofern muss man schließen, dass die Macher von „Dein Kollege – ein Rassist?“ selbst Rassisten sind, Rassisten, die an essentielle Wahrheiten glauben, die Flüchtlinge zu besseren Menschen machen.

Ein Schmankerl haben wir noch zum Schluss, eines, der besonderen Art:

Die Macher vom SWR-Rassismus Test schreiben:
„Sollte es sich wiederholen oder wenn Beschäftigte gar unaufgefordert derartige fremdenfeindliche Perspektiven am Arbeitsplatz verbreiten, kann das ein Kündigungsgrund sein. Denn mit einer solchen Hetze wird der Betriebsfrieden insbesondere auch in der Zusammenarbeit mit den … Kollegen anderer Herkunft nachhaltig gestört“.

Diese Formulierung setzt logisch voraus, dass fremdenfeindliche Perspektiven beim SWR verbreitet werden dürfen, und zwar dann, wenn man dazu – von wem auch immer – aufgefordert wird.

Wir kommen also zu dem Schluss, dass die Macher des SWR-Rassismus Tests (1) Essentialisten sind, die einem romantischen Orientalismus huldigen, (2) selbst Rassismus verbreiten, (3) alle Kollegen unter Generalverdacht stellen, denn gäbe es keinen Generalverdacht gegen alle SWR-Mitarbeiter, es bedürfte des SWR-Rassismustests nicht. Alle Kollegen unter Generalverdacht zu stellen, ist eine Form von Hetze, die den Betriebsfrieden in erheblichem Umfang stört. Darunter leiden alle Kollegen in gleicher Weise, also unabhängig von ihrer Herkunft. Entsprechend sollten die Macher beim Wort genommen und ihnen gekündigt werden.

Angesichts von essentiellem Quatsch wie diesem SWR-Test „Dein Kollege – ein Rassist?“ muss man sich über die Qualität der Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, belegt, was den SWR betrifft, nicht wundern. Es hat vielmehr den Anschein, dass sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk in den letzten Jahren zu einem Market for Lemons entwickelt hat, auf dem sich nur die einfinden, die nichts Besseres finden konnten, nicht einmal in Bremen.

P.S.

Die Unfähigkeit zum logischen Denken zeigt sich auch in der folgenden Formulierung, die in den entsprechenden Netzwerken wohl so penetrant transportiert wird, dass sie Hinz und Kunz nachplappern:

“Solche Äußerungen verletzten die Menschenwürde von Minderheiten. Sie sind daher nicht vom außerordentlich wichtigen Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt”.

Scheinbar denken die Macher des Rassismus-Tests, wenn man das Recht auf Meinungsfreiheit als “außerordentlich wichtig” bezeichnet, dann fällt es nicht auf, wenn man es de facto abschaffen will. Das Recht, jede Meinung zu äußern, die er äußern will, kann man keinem Menschen absprechen. Insofern muss man damit leben, dass auch “Äußerungen, die die Menschenwürde verletzten” durch Meinungsfreiheit gedeckt sind. Wer seine Meinungsfreiheit in Anspruch nimmt, um die Menschenwürde anderer zu verletzten, tut dies in dem Bewusstsein, dass er sich damit einer juristischen Verfolgung aussetzen kann, die wiederum strafrechtliche Folgen zeitigen kann. Das hat mit dem Recht auf Meinungsfreiheit überhaupt nichts zu tun. Schließlich haben Minderheiten keine Menschenwürde, denn Menschenwürde ist ein individuelles Merkmal, das nur Individuen, nicht aber Gruppen haben können. Jeder Satz von “Dein Kollege – ein Rassist” stellt ein weiteres Indiz zur Beantwortung der Frage, “Dein Kollege .- ein Idiot?” bereit.

Was tut man eigentlich als harmloser Mitarbeiter des SWR, wenn man mit Idioten als Kollegen konfrontiert ist, die sich penetrant in die Abläufe des täglichen SWR-Daseins einmischen? Zeit für eine Handreichung.

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