Genderismus führt zu Totalitarismus

Unter dem Deckmantel der Frauenrechte wird Deutschland immer sozialistischer und totalitärer. Dies zeigt sich z.B. daran, dass die Bundesfamilienministerin Schröder sich zum Mehrheitsaktionär börsennotierter Unternehmen erklärt und zum Mehrheitsgesellschafter in Personen- und Kapitalgesellschaften des Handwerks. Bestimmen will die Ministerin über die Anzahl der Frauen, die in Führungspositionen zu sitzen haben. Die Besetzung der Unternehmensleitung mit Politfunktionären oder nach den Vorgaben von Regierungen ist ein Phänomen, das aus sozialistischen Staaten bestens bekannt ist – die Ergebnisse davon sind ebenfalls bestens bekannt.

Unternehmen wird nicht nur vorgeschrieben, wie sie ihren Aufsichtsrat zu besetzen haben, wer dagegen verstößt wird ganz offen mit der Keule des Gesetzes und zunächst mit einer Geldbuße von 25.000 Euro bedroht. Damit wird der “Verstoß” gegen eine staatliche aufgezwungene Frauenquote in die Nähe des Strafrechts gerückt, und es ist nur noch ein kleiner Schritt, bis die Vorstände von Unternehmen direkt von Ministerien besetzt werden  – die Grundlagen dafür werden derzeit gelegt.

Interessant an der ganzen Diskussion um Frauen in Führungsetagen ist, dass die Diskussion mit keinerlei Argumenten geführt wird. Dass in Führungsetagen ein bestimmter Frauenanteil vorzufinden zu sein hat, ist ein Dogma. Wer sich für die Gründe der staatlich regulierten Zusammensetzung von Führungsetagen interessiert oder gar nach den Vorteilen der entsprechenden Frauenquote fragt, betreibt Häresie und wird entsprechend “behandelt”. Unternehmen, die es wagen, die aufgezwungene Frauenquote nicht einzuführen, werden durch den neuesten Vorstoß der Bundesministerin in eine Reihe gestellt mit Falschparkern, Steuerhinterziehern und vor allem der Rechtssystematik des Strafrechts unterstellt, ganz so, wie die katholische Kirche im Mittelalter alle diejenigen, die ihren allumfassenden Herrschaftsanspruch bezweifelt haben, der heiligen Inquisition überantwortet hat. Dass Genderismus als solcher und die Forderung nach einer Frauenquote im Besonderen ein Glaubensystem darstellen, das nicht rational begründet werden kann, wird u.a. dann deutlich, wenn man die wenigen Versuche, die es gegeben hat, ein rationales Fundament dafür zu schaffen, an den Kriterien misst, die Logik und Wissenschaft bereitstellen.

Vor diesem Hintergrund ist der neue Vorstoß der Bundesfamilienministerin (sic!) ein weiterer Nagel im Sarg der Freiheit, und es stellt sich die Frage, ob nicht Unternehmen als Bastionen freiheitlichen Austausches, den Widerstand gegen die systematische Beseitigung von in diesem Fall unternehmerischer Freiheit antreten sollten.

Was meinen Sie? Sollen Unternehmen passiven Widerstand leisten oder sollen Unternehmen ihre Führungsetage nach Geschlecht besetzen?

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