Auf dem Weg zur Entfernung des privilegierten Lann-Hornscheidt von der Humboldt-Universität

Vor einiger Zeit haben wir einen Beitrag veröffentlicht, in dem wir die Entfernung von Lann Hornscheidt von der Humboldt-Universität in Berlin gefordert und diese Forderung begründet haben. Die Forderung, der sich zwischenzeitlich 83 Unterstützer angeschlossen haben, hat für einigen Wirbel gesorgt, hat jedoch nicht dazu geführt, dass über die Berechtigung von Lann Hornscheidt, an einer Universität zu lehren, diskutiert wurde. Wir sind noch in dem Stadium, in dem versucht wird, eine notwendige Diskussion durch geheuchelte Empörung zu verhindern.

Notwendig ist die Diskussion deshalb, weil Lann Hornscheidt Steuermittel verzehrt. Lann Hornscheidt erhält aus den unterschiedlichsten Töpfen, die ausschließlich von Steuerzahlern gefüllt werden, ihren/seinen Unterhalt. Und mit dieser Finanzierung geht eine Verpflichtung einher, nämlich die Verpflichtung, denjenigen, die für Lann Hornscheidt bezahlen, zu belegen, wofür sie bezahlen und warum sie dafür bezahlen sollten. Wer die Diskussion über die Legitimation, den Zweck oder den Nutzen von Lehrstuhlinhabern verweigert, der zeigt eine antidemokratische Haltung, die erschreckend ist.

HU-BerlinZudem sind Universitäten Stätten, an denen Erkenntnis erreicht werden soll, was eine klare Methodologie erfordert. Wer diese Methodologie nicht beherrscht oder nicht bereit ist, sich ihren Zwängen zu unterwerfen, Zwängen, die darin bestehen, dass man anderen nachvollziehbar macht, zu welchen Erkenntnissen man gelangt ist und es anderen somit ermöglich, diese Erkenntnisse zu überprüfen, der hat an Universitäten in der Tat nichts verloren, denn Universitäten und Hochschulen im Allgemeinen sind keine Orte, an denen durchgeknallte Spinner, um es einmal pointiert auszudrücken, einen Schutzraum finden, um ihren Unsinn zu verbreiten bzw. ihre persönlichen Idiosynkrasien auszuleben. Dazu sind die gesellschaftlichen Ressourcen zu kostbar, Ressourcen, die z.B. von dem LKW-Fahrer erwirtschaftet werden, der nicht nur den Supermarkt versorgt, in dem Lann Hornscheidt ganz selbstverständlich vorzufinden erwartet, was er/sie/es gerne einkaufen will, sondern der mit seinen Steuern auch das Kapital erwirtschaftet, aus dem Lann Hornscheidt finanziert wird.

Schließlich sind Universitäten sicher keine Orte, an denen zu Straftaten aufgerufen werden darf, wobei die Humboldt-Universität in Berlin offensichtlich eine Ausnahme darstellt, denn die Tatsache, dass Lann Hornscheidt zu Straftaten aufruft, bis heute, hat nicht dazu geführt, dass der scheidende Präsident der Humboldt-Universität sich einen ehrenvollen Abgang verschafft hat.

Das Lann fristet weiter ein steuerzahlerfinanziertes Dasein – trotz wachsenden Widerstands.

Wir haben unsere Leser vor einiger Zeit gefragt, ob Lann Hornscheidt tragbar ist oder von der Humbold Universität entfernt werden muss (Die Umfrage läuft weiterhin). 728 Leser haben sich bis zum jetzigen Zeitpunkt an der Befragung beteiligt. Das Ergebnis ist eindeutig.

Kann Lann Hornscheidt

Es wird interessant sein zu sehen, was der zunehmende Druck bewirkt. Ob sich ein scheidender Präsident daran erinnern mag, dass er Steuerzahlern gegenüber Verpflichtungen hat, sich am Ende gar dazu herablässt, mit Normalsterblichen, also den so gerne in Anspruch genommenen Menschen auf der Straße zu sprechen, um sie von der Notwendigkeit, Lann-Hornscheidt an einer Universität gewähren zu lassen, zu überzeugen, oder davon, dass aus der Tätigkeit von Lann-Hornscheidt der Humboldt-Universität und der deutschen Gesellschaft ein angebbarer Nutzen entsteht?

Wir werden es sehen.

Bis dahin wollen wir unseren Lesern einen neuen Eindruck dessen vermitteln, was derzeit an der Humboldt-Universität von Lann-Hornscheidt in vermeintlichen Lehrveranstaltungen dargeboten wird. Der folgende Anschlag auf die deutsche Rechtschreibung ist komplett und unverändert von Lann-Hornscheidts Webpage bei der HU-Berlin entnommnen. Die Tatsache, dass alles klein geschrieben ist, ist vermutlich der Einbildung geschuldet, dass es auf diese Weise möglich sei, die Privilegierung von manchen Buchstaben zu verhindern, nicht dass sich Großbuchstaben noch einbilden, sie seien etwas Besseres.

Lann Hornscheidt

Quelle: HU-Berlin

“in diesem kurs lernen wir verschiedene modelle zu diskriminierungsanalysen kennen mit einem schwerpunkt auf privilegierungen: welche ansätze gibt es? welche rolle spielen sprachliche handlungen, d.h. wie und wann werden privilegien wie benannt und verhandelt? welche argumentationen gibt es zu privilegierungen und welche effekte haben diese auf politiken, akademische wissensbildungen und (kollektive) selbstbilder? können privilegierungen verändert oder abgelegt werden? wie kann politisch und wissenschaftlich mit privilegien sinnvoll umgegangen werden, wie können sie konzeptualisiert und behandelt werden? wie wird intersektionalität in bezug auf privilegierungen gefasst und umgesetzt? welche konsequenzen hat eine analyse von privilegierungen auf konkrete anti-diskriminierende projekte? ausgehend von einem ansatz sozialer und politischer positionierung und auf der grundlage von betroffenheitskontrollierten forschungsdesgins bietet der kurs eine einführung in mechanismen, analysen und konsequenzen einer privilegierungs-fokussierten intersektionalen arbeitsweise.

arbeitsweise: zu jeder sitzung sollte vorbereitend ein text gelesen werden. im seminar wird mit verschiedenen interaktiven methoden gearbeitet. ein schwerpunkt liegt dabei auf der reflexion eigener sozialer und politischer positionierungen und dem entwerfen von handlungsoptionen.”

Wer sich wöchentlich für zwei Stunden in die angegebene Veranstaltung verirrt hat, der weiß jetzt alles über die Privilegierung von vor allem weißen Männern, von, noch wichtiger, weißen Männern ohne Behinderung und, extrem wichtig, von weißen Männern ohne Behinderung, die heterosexuell sind.

Wer die Veranstaltung durchgestanden hat und eine nicht näher bezeichnete Leistung erbracht hat, vermutlich gilt im Seminar: Dabeisein ist alles, schon um nicht Studenten den Eindruck zu vermitteln, sie wären besser als andere und am Ende durch ihre Leistung privilegiert, wer also die Veranstaltung durch- oder überlebt hat, der weiß nun alles über Privilegien bei anderen, und, nicht zu vergessen, bei sich, wie man dem Text entnehmen kann, der als Einstiegsliteratur benannt ist.

Die Einstiegsliteratur stammt von einer Andrea Smith, die ein Blog mit dem Namen “ANDREA366 The 18 year plan to end global oppression” betreibt, das bereits mit dieser Benennung als unwissenschaftlich ausgewiesen ist. Der Text, der den Einstieg geben soll, kann dahingehend zusammengefasst werden, dass es nicht ausreicht, sich seiner eigenen Privilegierungen im Gesamt der Struktur der Privilegierung bewusst zu werden, vielmehr müsse nicht nur “beyond privilege” gedacht werden, “but beyond the sense of self that claims privilege”.

Nicht nur, dass man sich als weißer Mann seiner Privilegierung als ebensolcher bewusst werden soll (warum auch immer), man soll auch das Ich, das diese Privilegierung aus der Struktur der Gesellschaft (weiß und heteronormativ) ableitet, hinterfragen – oder so. Wie man es anstellt, sein Ich zu hinterfragen, also jenes Ich, das Ich ist und sich als Ich aufführt, das ist eine Frage, die jeder für sein Ich auf der Couch eines Psychiaters seiner Wahl beantworten kann.

Wir wollen hier nichts vorwegnehmen, nur anmerken, dass die gesamte Litanei, die als Lehrveranstaltung über Privilegierung verkauft wird, die wichtigsten Privilegien, die es an Universitäten zu berücksichtigen gilt, auslässt, nämlich die Privilegien auf Kosten von Steuerzahlern freigestellt und in die Lage versetzt zu werden, nicht nur zu studieren, sondern sich auch als Lehrstuhlinhaber einen schönen Lenz damit zu machen, sich über die Privilegierung natürlich der anderen bewusst zu werden.

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… concerned with and about science

21 Responses to Auf dem Weg zur Entfernung des privilegierten Lann-Hornscheidt von der Humboldt-Universität

  1. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

  2. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Auf dem Weg zur Entfernung des privilegierten Lann-Hornscheidt von der Humboldt-Universität | netzlesen.de

  3. rote_pille says:

    da man nicht mehr bewerten kann: hier meine 5 sterne, weiter so!

  4. zrwd says:

    als jemand der 50% seiner Gage direkt dem Staat opfern muss, damit u.A solche Gestalten wie Frollein Hornscheidt ihren rassistischen und sexistischen Müll absondern dürfen, bin ich für die fristlose Kündigung ohne Anspruch auf Sozialhilfe von Frollein Hornscheidt. Die kann ja dann an der Kasse vom Aldi malochen.

    • Welehamm says:

      Klingt im ersten Moment einsichtig, aber die/das/der möchte ich nicht an der Kasse sehen. Ich befürchte, dass dieses Wesen dazu überfordert ist. Wie wäre es mit einer leichten Arbeit im Steinbruch?

  5. CountZero says:

    Inwiefern thematisiert Lann eigentlich ihrx_e eigene Privilegierung als zu Lehre und Erkenntnisleistung verpflich_tetx Profx? Und wie sei_nxe Stu_dentx deren Privilegien, auf Kosten der Steuerzahler ‘höhere Bildung’ (okayokay, kostet aber genausoviel…) genießen zu können?

    Kerle, als jemand, der ebenfalls aus dem Arbeitermilieu stammt, kommt mir die Galle hoch bei so’nem (Triggerwarnung: die folgende blumige Metapher könnte von manchen Leserinnen (und von den als ‘männlich’ lesbaren Personen Kemper/Rosenbrock/Gesterkamp u.dgl.) als anstößig empfunden werden. Lesen Sie daher nur weiter, wenn Sie in der Lage sind, Sachverhalte als das benannt zu sehen, was sie wirklich sind) #@!!)@#!! (tatsächlich verbietet mir meine Erziehung zu einem einigermaßen kultivierten Menschen das zu schreiben, was hier tatsächlich hergehört. Sorry Kemper, keine Mun für Deinen nächsten Schmierenartikel 🙂 ).

  6. CountZero says:

    >Die kann ja dann an der Kasse vom Aldi malochen.

    Gender-Profxe in die Produktion! 😀

    • Gerti says:

      Witzig, aber in ihren eigenen Phantasien ihrer optimalen totalitären Welt gehen diese Gedankenpolizisten selbstverständlich davon aus, dass sie eine leitende Funktion übernehmen. Produktion ist für den Pöbel. Was für kaputte Typen. Aber ich habe letztens erst gelernt, dass man mit Menschen, die von Geburt an oder durch Erziehung psychopathisch sind, kein Mitleid haben sollte. Im Gegenteil, sie sollten bekämpt werden, da sie mitfühlende Menschen nur zu ihrem Vorteil missbrauchen, um Macht zu erlangen.
      Also weiter so, hinfort mit ihnen aus der Gesellschaft. Die Masse sind keine Psychopaten, sondern einfach Menschen, die in Ruhe ihr Leben leben wollen.

  7. Ich habe vor einiger Zeit den Entschluss gefasst, dieses identitätsgestörte Wesen als “weiblich” zu betrachten. Zum Einen, weil das ihrem Chromosomensatz zu entnehmen ist, sowie es auch in ihren Papieren steht. Zum Zweiten, weil es der Wahrheit entspricht und nicht irgend ein eingebildeter Gender-Unsinn von 60 vermeintlichen Geschlechtern. Und Drittens, das ist das Entscheidende, es die Sicht auf sie selbst zu sein scheint, die sie am meisten stört. Mag sich Lann Hornscheidt in ihrem Wahn einbilden zu sein, was immer sie möchte, ein Profesx, ein Rentier oder ein Alien vom Polarstern, sie ist eine Frau, eine sehr kranke Frau. Das allein ihr nahezubringen und ihr zu einer Therapie zu verhelfen ist ein Akt der Menschlichkeit. Sie jedoch, wie es von der HU und anderen ihrer vermeintlichen Freunde getan wird, noch in ihrem Wahn zu bestärken, ist als nichts anderes als bösartig zu bezeichnen.

  8. magi says:

    Hey, bei aldi zu arbeiten ehrt die menschen dort, weil sie arbeiten, warum auch immer dort! Steuerparasiten dagen, stehen weit unter den selbstversorgern!

  9. Henk says:

    Gibt man den Text des Lann in die Analyse des Bla-bla-Meters, ergibt sich folgendes Ergebnis:

    Ihr Text: 1368 Zeichen, 164 Wörter
    Bullshit-Index :0.73
    Es stinkt gewaltig nach heißer Luft! Auch wenn Sie PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sind – beim Eindruck schinden sollten Sie Ihre Aussage nicht vergessen.

    Quelle: http://www.blablameter.de

  10. F. Huber says:

    Das ist zwar nicht wissenschaftlich. Aber lustig. Kennen Sie die Seite http://www.blablameter.de (BlaBlaMeter – wie viel Bullshit steckt in Ihrem Text?) ?

    Lann Hornscheidts Veranstaltungsankündigung erreicht einen ziemlich hohen Wert…

    Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben!

  11. ReinerH says:

    “Vor einiger Zeit haben wir einen Beitrag veröffentlicht, in dem wir die Entfernung von Lann Hornscheidt von der Humboldt-Universität in Berlin gefordert und diese Forderung begründet haben”
    http://sciencefiles.org/2014/10/31/profxin-lann-hornscheidt-von-der-humboldt-universitat-entfernen/%22

    => Not Found, Error 404

  12. Roland says:

    Ich glaube Lann Hornscheidt ist ein getarnter Agent der Druckerpatronenindustrie. Das erklärt alles. Der einzige Sinn den eine Sprachumgestaltung hat, besteht darin mehr oder längere Zeichenketten zu bilden, um ja dann doch wieder das gleiche zum Ausdruck zu bringen, was man eben in seinem zweigeschlechtlichen “Wahn” als biologisch nicht wegzudiskutierendes Frauchen oder Männchen zum Ausdruck bringen will. Was wird also durch Kurpfuscherei an der Sprache erreicht, wenn nicht ein höherer Verbrauch von Tinte?
    Epson, Cannon, Hewlett Packard und wie ihr alle heißt. Ich habe euch im Auge!

  13. AndreasT says:

    Volltreffer, wieder 0,73 auf dem Bullshit-Index bei blablameter.de, der Text von Hornscheidt also :).

  14. Entwicklungen says:

    “Die Tatsache, dass alles klein geschrieben ist, ist vermutlich der Einbildung geschuldet, dass es auf diese Weise möglich sei, die Privilegierung von manchen Buchstaben zu verhindern, nicht dass sich Großbuchstaben noch einbilden, sie seien etwas Besseres.”

    Ein Satz, der dieses ganze Pseudo-Theater auf den Punkt bringt und gleichzeitig entlarvt.
    Super, Danke.

  15. hgb says:

    Das profx wird selbst von der HU – Verwaltung nicht ernst genommen. Da ist sie nach wie vor als Prof. gelistet, ohne dem x, das sie anderen wohl als u vormachen will.

    Ihr 2. Seminar erreicht auch eine hohen blabla-Wert. 0,65 mit der Anmerkung:

    “Ihr Text: 1355 Zeichen, 162 Wörter

    Bullshit-Index :0.65

    Sie müssen PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sein! Sollten Sie eine echte Botschaft transportieren wollen, so erscheint es fraglich, ob diese Ihre Leser auch erreicht.”

    Etwas Wirkung scheint nun doch schon erreicht sein, da sie bei Seminaren zum Teil als nicht öffentliche Person vermerkt ist, bzw. gar nicht bei Lehrperson eingetragen ist.
    Höchste Anerkennung sollte man aber ihrem konzentrierten Arbeitseinsatz von 4 Stunden hintereinander zollen: 2 Seminare ( 10 – 12 Uhr UND 12 – 14 Uhr), jeden Donnerstag.

    Wie heisst es so schön:
    Niemand ist zu nichts zu gebrauchen, und sei es nur als abschreckendes Beispiel.

  16. FDominicus says:

    Diese Frau hat ein Riesenproblem – sich selbst.

  17. Marek Litbarski says:

    ‘Lann Hornscheidt arbeitet seit dem 1. Dezember 2016 nicht mehr an der HU.’
    https://de.wikipedia.org/wiki/Lann_Hornscheidt#Leben_und_Forschung

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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