Feindbild weg: Pegida-Demonstranten sind keine Nazis

Was haben sich Medien, Politiker, Gewerkschaftler und die ideologisch der Linken zuordenbaren Organisationen und ihre Vertreter nicht bemüht, die Pegida-Demonstranten samt und sonders als Nazis abzuqualifizieren. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine Gestalt, die es irgendwie auf einen Lehrstuhl geschafft hat, von Verbitterung als Motiv bei denen phantasiert, die mit der Zuwanderung von Flüchtlingen Probleme haben, oder an dem nicht alle ab der Mitte der Gesellschaft umfassend und ausnahmslos als Rechtsextremisten oder rechtsextremistisch Orientierte oder rechtsextremistisch Eingestellte diffamiert werden.

framingMit viel Liebe wurde ein Feindbild aufgebaut, das integrierend wirkt. Es schließt die Reihen derer, die sich für besser halten. Es gibt der eigenen Existenz einen Sinn, weil man nun zumindest weiß, was man nicht ist. Und es macht die Welt so strukturiert und einfach – wie alle Feindbilder.

Nur dumm, dass das aufwändig inszenierte und medial aufbereitete Feindbild von den Nazis, aus denen sich die Pegida zusammensetzt, nicht mit der Realität übereinstimmt, wie in der Regel kaum etwas, was in linken Ideologien (und in rechten) verbreitet wird, mit der Realität übereinstimmt (deshalb spricht man von Ideologie und nicht von Wirklichkeit oder Beschreibung der Wirklichkeit).

Dass wir wissen, aus welchen Personen sich die Pegida zusammensetzt, das verdanken wir nicht Journalisten, die vor Ort gefragt haben, sondern Wissenschaftlern, Professoren und Studenten, die Befragungen unter Pegida-Demonstranten durchgeführt haben. Hans Vorländer und Werner J. Patzelt von der TU-Dresden sind hier an erster Stelle zu nennen, wenn die Meriten dafür verteilt werden sollen, dass ein realistsisches Bild von denen, die an Pegida-Demonstrationen teilnehmen, gezeichnet wird.

Demnach sind die typischen Pegida-Demonstranten wie folgt zu beschreiben:

  • Sie entstammen des bürgerlichen Mittelstands;
  • Sie sind berufstätig;
  • Sie sind gut gebildet;
  • Sie sind gut situiert und haben entsprechend keine sozio-ökonomischen Abstiegsängste;
  • Sie sind keine politische Randgruppe;
  • Sie üben fundamentale Kritik an Politik und Medien, dabei dienen Flüchtlings- und Asylpolitik als zentrale Policies;
  • Die Einstellung von Pegida-Demonstranten zu Flüchtlingen und Asylbewerbern unterscheidet sich nicht von der Einstellung der Bevölkerung;
  • Pegida-Demonstranten zeichnen sich nicht durch autoritäre oder antidemokratische Orientierungen aus;
  • Im Gegenteil: Die zentrale Forderung von Pegida-Demonstranten lautet gerade: „Mehr Demokratie“ (eine Forderung, die nach Willy Brandt niemand mehr aus der politischen Klasse „wagen“ will);
  • Pegida-Demonstranten sehen sich mit einer „kulturellen Enteignung“ konfrontiert;
  • Die kulturelle Enteignung besteht im Wesentlichen aus einem gefühlten Verlust von Tradition und Identität
  • Pegdia-Demonstranten sehen, dass über ihre Köpfe hinweg Entscheidungen getroffen werden, die ihr Leben betreffen.
  • Pegida-Demonstrationen sind ein Mittel, die eigene Sprachlosigkeit in Medien, die Nichtberücksichtigung der eigenen Interessen in Medien und durch Politiker zu überwinden und sowohl Politiker als auch Medien zu zwingen, die Themen, die Pegida-Demonstranten bewegen, ernst zu nehmen.

PegidaDas Bild von Pegida-Teilnehmern, das eine Reihe empirischer Untersuchungen gezeichnet hat, jenes „Bild der Wirklichkeit„, wie Werner Patzelt schreibt, es weicht erheblich von dem Bild ab, das als identitätsstiftendes Feinbild unter Linken kursiert und in Medien, u.a. von Lehrstuhlbesetzern transportiert wird. Entsprechend stellt sich die Frage, warum angebliche Wissenschaftler und angeblich neutrale Vertreter von Medien einen falschen Eindruck von Pegida verbreiten.

Eine Antwort auf diese Frage verweist auf die psychologische Not von Gutmenschen, die zur Inszenierung der eigenen Überlegenheit eben Unter-Menschen brauchen.

Eine andere Antwort verweist auf die gerade in deutschen Medien und zunehmend an deutschen Universitäten auffindbaren prekären Mittelschichts-Existenzen, deren einziges sprachliches Mittel, mit dem sie die eigene Überlegenheit auszudrücken vermögen, in der Diskreditierung anderer besteht.

Schließlich verweist eine weitere Antwort auf die Gutmenschenindustrie, die davon lebt, Interessen zu delegitimieren, zum sozialen Problem aufzublasen und zur Gefährdung der demokratischen Reinheit zu hyperventilieren, um dann auf diesem Popanz aufbauend, Steuermittel kassieren zu können und das eigene Dasein zu finanzieren.

Angesichts der Ergebnisse, die Vorländer und Patzelt zusammengetragen haben, angesichts der Ergebnisse, die zeigen, dass Pegida aus ganz normalen Bürgern und nicht aus Nazis besteht, aus Bürgern mit legitimen Interessen, die z.B. in Fragen der Zuwanderung gehört werden und mitreden wollen (eigentlich ein ganz normaler Prozess in einer Demokratie) werden Politiker und Medienvertreter sich dazu bequemen müssen, die Interessen von Pegida-Demonstranten aufzunehmen und im politischen Prozess als legitime Interessen zu transportieren, so wie sie die Interessen der kleinen Gruppe von Homosexuellen ganz selbstverständlich im politischen Prozess transportieren.

Und Linke, die auf Pegida gerne ihre Identität aufbauen, die Identität des „gegen Nazis“ oder „gegen Rassismus“, die den warm glow verleiht, sie werden sich mit der Idee anfreunden müssen, dass in Demokratien ein Wettbewerb von Interessen stattfindet. Auf dem Markt der Interessen in einer Demokratie gibt es keine richtigen und falschen und keine guten und bösen Interessen, sondern ausschließlich Interessen, über die diskutiert und für oder gegen die argumentiert wird. Es ist nachgerade antidemokratisch, bestimmte Interessen, die einem nicht in den Kram passen, vom Wettbewerb ausschließen, sie diskreditieren zu wollen.

Aber es passt zum Intellekt, der sich häufig unter Linken findet, dass sie nicht verstehen können, dass die Diskreditierung von Interessen und die Verweigerung über Interessen anderer zu diskutieren und für oder gegen sie zu argumentieren, gerade das ist, was Faschisten und Antidemokraten immer ausgezeichnet hat: Der Glaube an die eigene Sendung, ob Gott oder Marx die Sendung auf den Weg gebracht hat, ob es das heilige Buch des Sozialismus oder Mein Kampf ist, das spielt letztlich keine Rolle, da ein entsprechendes Sendungsbewusstsein in keinem Fall mit demokratischen Grundsätzen zu vereinbaren ist.

Über Michael Klein
... concerned with and about science

47 Responses to Feindbild weg: Pegida-Demonstranten sind keine Nazis

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Feindbild weg: Pegida-Demonstranten sind keine Nazis

  2. markus sagt:

    Ich finde es lustig, dass dieser selbstgebastelte Holzgalgen fuer so viel Aufregung sorgt, haben doch Fritz Teufel und Freunde in Berlin 1968 genau den gleichen Spass gemacht, der heute in jedem Geschichtsschulbuch als ungeheuer mutige Aktion, antispiessiger Demokratievorstoss in repressivem Umfeld etc.gefeiert wird – ich stimme Klein zu, diese alberne Emotionalisierung jeglicher Kritik, dieses laut Aufheulen und/oder sich beleidigt schmollend in die Maedchenzimmerecke stellen, wenn auch nur entfernt die eigene Position in Frage gestellt wird, das ist alles so unvorstellbar und unertraeglich kindisch! Wo bleibt die Bereitschaft und Faehigkeit zu rationalem Dialog ? Die Akademie ist kein Ponyhof !

  3. rote_pille sagt:

    Ist auch sch…egal. Selbst wenn es Nazis wären, was würde das ändern, wen würden die noch schocken? Die Invasion geht solange weiter bis nicht alles zusammenkracht und es den Systemlingen an den Kragen geht. Wir sind schon bei 10k am Tag, das kann noch gesteigert werden.

  4. Hatte mich schon an den Gedanken gewöhnt, daß ich ein „Nazi“ bin.
    Bin zwar weder national noch sozialistisch eingestellt, aber leider einer von den vielen Menschen die sich ihre eigenen Gedanken machen.
    Möglicherweise liegt es daran, daß ich keinen TV habe.

    Schön geschriebener und hilfreicher Artikel, viel Dank !

  5. Carlos sagt:

    Man muss ihnen dankbar sein!

    Jahrzehntelang hat es gereicht in die „rechte Ecke“ gerückt zu werden. Ja, es musste nicht einmal das Wort vom „bösen Nazi“ fallen, um die Menschen un Deutschland zu disziplinieren.
    Rund hundert Jahre Umerziehung haben dann halt doch ihre Spuren hinterlassen.

    Aber seit einiger Zeit reagieren diese selbsternannten Eliten doch recht dünnhäutig auf jede Form von Kritik. Sie scheinen regelrecht panisch zu sein, ahnen Sie doch zumindest dass „das Volk“ langsam aber unaufhaltsam erwacht und die gegebenen Zusammenhänge erkennt!
    Deshalb betitulieren sie alles und jeden der anderer Meinung ist als Rechts, Rechtspopulistisch, Querfrontlerisch oder eben direkt als Nazi.

    Und genau dies ist es, was mich und auch einige meiner Bekannten, von diesem Trauma befreit hat.
    Störte es mich ungefähr 50 Jahre lang, wenn ich als Nazi bezeichnet worden wäre, oder aber auch nur in die Nähe gerückt worden wäre, so muss ich es heute fast schon als eine Auszeichnung empfinden, wenn die Herrschenden so etwas auch nur andeuten!

    Das dies aber leider auch den Effekt hat, das wirkliche Faschisten in dieser Situation durchaus freier agieren können, das ist zu bedauern!

    Jedenfalls als positiv empfinde ich, das ich nun wieder frei und ohne irgendwelche einengenden Korsette denken und sagen kann was ich will!

    Und das nächste mal bin ich wieder weniger ernsthaft.
    Versprochen!😉

    • Shari sagt:

      Genauso kann ich es für mich sagen!!! Ich, als Dresdnerin, sage stolz, dass ich nun eben zum „Pack“ gehöre!! Ich finde mich im Artikel exakt wieder (Abschluss Universität Dresden, Auslandsstudium, selbständige Honorardozentin, und seit September immer bei den komplett friedlichen Pegida-Spaziergängen

    • hirni sagt:

      Das interessante hier ist, dass ich im Laufe der Jahre – von „Kommunist“ – zu „Nazi“ mutiert bin — ohne dass sich meine Einstellung/Meinung haette aendern muessen…
      Ich bin einfach fuer Objektivitaet/Fairness/Transparenz politisch …
      Frueher – nur weil man z.B. gegen Kernkraft war – war man autom. ein Linker/Kommunist … — egal welche anderen Ansichten man noch hatte.
      Und heute – bin ich rel. sicher „ein Nazi“ – nur weil ich unsere Staatsmedien als Propagandaschleudern bezeichne und fast ausnahmslos alle Politiker korrupte Dumpfbacken nenne. (Ausnahme: Martin Sonneborn)
      Aber meine ‚damaligen‘ – Anti-Kernkraft-Argumente – sind heute alle „demokratischer Mainstream“ geworden …

  6. Uwe W. sagt:

    Die Studie sagt eigentlich nur das aus, was jeder vernünftige Mensch schon immer gewußt hat. Man braucht sich nur auf Youtube ein paar nicht manipulierte Videos von Pegida-Demos anzuschauen, und man weiß, was Sache ist.

    Daß die INTERNATIONALSOZIALISTEN der Blockpartei CDUCSUSPDGRÜNELINKE samt der von ihnen kontrollierten Medien ganz normale, patriotische, politisch in der Mitte einzuordnende Bürger als Nazis, Rechte, Pack, Dunkeldeutsche, Pack usw. diffamieren, passt völlig ins Bild und ist auch nichts neues. Schon die Ostblockkommunisten haben die freiheitlich denkenden Menschen aus dem Westen als Faschisten bezeichnet. Habe das seinerzeit in Rumänien permanent so erlebt.
    DIe INTERNAZIS sind in gesellschaftlicher (aber nicht ökonomischer) Hinsicht in vielen Belangen die legitimen Erben der früheren Ostblockkommunisten. Siehe auch ijre Einstellung zur Meinungsfreiheit.

  7. Marcus Junge sagt:

    Niemand braucht diese Untersuchung.

    Wer bei Pegida dabei ist, der sieht einfach jeden Montag wer dort ist und wer nicht.
    Lügenmedien und Verräterpolitiker scheren sich nicht um Fakten, welche denen schon immer bekannt waren, dafür gibt es Dienste und die Beobachtung vor Ort.
    Der Rest der Dumm-Deppen der BRD wird von dieser Untersuchung nie etwas hören, schließlich gibt es dafür die Lügenmedien.

    Ergo, nett das sich jemand den Aufwand gemacht hat, bringen tut es absolut nichts.

    • Wenn alles nichts bringt, warum schreiben Sie dann diesen Kommentar?

      • Marcus Junge sagt:

        1. Wo ist meine Antwort von gestern abgeblieben?

        2. Einfach mal antun, was die Miesere zu verkünden hatte. Und? Wo ist da jetzt der großartige Erfolg der Studie zu besichtigen? Die Lügen werden immer schwachsinniger, weil die Verzweiflung der Politkriminellen wohl immer größer wird.

  8. Oetinger sagt:

    Ich habe mit Interesse diesen Beitrag gelesen und ich kann sagen, ich kann ihn nur zum Teil mittragen. Die Erkenntnis, dass die Beteiligten bei der Pegida alles nette Leute sind, stimmt nicht, der größte Teil ist Rassistisch angehaucht – ich bin selbst mitgegangen und was ich da erlebt habe, ist intellektuell, unterste Schublade.

    • Und was sind schon Forschungsergebnisse, von mehreren Forschern auf Grundlage der Befragung von mehreren Tausend Pegida-Demonstranten gegen ihre unmittelbare Erfahrung… Es hat übrigens niemand behauptet, dass ALLE Pegida-Demonstranten nett sind.

      • Ralle sagt:

        Was mich ganz stark an den ganzen Aussagen stört, ist die Grundaussage „Alles LINKS, alles SCHXXSSE !“
        @Michael Klein: Kein Demonstrant nirgends ist nett – er verfolgt Ziele die nicht einer Mehrheit entsprechen müssen.
        Leider hat die „POLITIK“ dies noch nie begriffen und richtet sich nach einer „schreienden Minorität“, mehrheitsfähigem Gefasel oder zahlungskräftigem Gesocksch!
        vG Ralf

  9. Pingback: Feindbild weg: Pegida-Demonstranten sind keine Nazis | volksbetrug.net

  10. ruebezahl99 sagt:

    Kompliment !!
    Auch für die vorhergehenden Artikel, z.B. über die hochschulmässig kurzgeschlossenen Hirnteile , den akademischen „Haßsprech“ und nun noch die reale Auflistung…..
    Damit kann man ja wirklich etwas anfangen…🙂

    Jetzt bewegt mich aber ein theoretisches Problem…:
    Wie würden die „Gutmenschen“ rumeiern wenn sich ALLE bei „Pegida“ als „schwul“ outen würden ?
    ( und damit zu einer zu bemuttelnden Randgruppe mutieren würden.)

  11. alacran sagt:

    Ist es nicht sogar so, lässt man einmal das „National“ weg, dass die linken, dann ja wohl sozialistischen Bessermenschen dem Grundmuster der nationalsozialistischen Massenbewegung näherstehen, weil sie rationales,pragmatisches Handeln durch Emotion,Ideologie und „bewegtes“, moralisierendes Betroffenheitsgedöns ersetzen?Kein Reich, kein Volk, aber eine,- „alternativlose“-, Willkommenskultur? Wer diese Werte nicht teilt, der ist im „falschen“ Land und kann Deutschland ja verlassen!? Welcher Vergleich drängt sich für die randalierenden,noch „nur“ steinewerfenden“ Antifa“- Schlägerhorden auf?

  12. zrwd2 sagt:

    es ist natürlich schon so, dass Neonazis solche Bewegungen zu unterwandern versuchen, um sie für ihre totalitären Zwecke zu instrumentalisieren, exakt so, wie es ihr linken Zwillingsbrüder anderweitig auch tun.

  13. Roland sagt:

    Passend hierzu: Der recht hochfrequentierte Blog einer Lokalpersönlichkeit aus Dresden http://michaelbittner.info/

    Er hat es sich auch nicht nehmen lassen den Pegida/NSDAP Vergleich zu bringen. Hachja wenn dann mal die Argumente ausgehen… die Nazikeule zieht immer.😀

  14. Stellt sich die Frage nach der Repräsentanz dieser Studie, weil… (nein, den hatten wir jetzt schon zu oft)😀
    Auch dass von einem wie Werner Patzelt ja nichts anderes… (😉 )

    Finden wir uns damit ab, dass diese Studie in ihrer Aussage die Realität so gut beschreibt, wie irgend möglich. Es ist Tatsache, dass Ideologen (ob links, oder rechts) nicht dafür bekannt sind „inkognito“ aufzulaufen. Wenn die Zusammensetzung dieser Demonstrationen auch nur zum überwiegenden Teil aus Nazis bestehen sollte, hätten die Medien sicher Gebrauch von diesem Umstand gemacht und sich nicht auf die durchaus anzutreffenden braunen Randerscheinungen dieser Demonstrationen stürzen müssen. Warum wohl hat sich der Trend durchgesetzt die Mitte der Gesellschaft zu diffamieren? Wäre das nötig gewesen, wenn sich Pediga durchweg als Naziaufmarsch zu erkennen gegeben hätte? Sicher nicht.

  15. Killer1987 sagt:

    @ alacarn: Dieses ganze Antifa(für mich nur nach FA) pack kann man nur noch als rot Lackierte Nazis bezeichnen. Wenn du mal Bilder und Handlungen der SA in 3. Reich mit der heutigen „AntiFA“ vergleichst wirst du dich aber ganz arg wunderen bei der Ähnlichkeit.

    MFG

    • dentix07 sagt:

      Da kommst Du sehr spät, denn schon Kurt Schumacher sagte: „Kommunisten sind nur rotlackierte Faschisten!“
      Was mich zu dieser Anpassung bewegte: Ob Rot, Grün, Lila oder Braun, unter dem Lack herrscht derselbe Geist!

  16. Pingback: News 17.10. 2015 | Krisenfrei

  17. Trizonesier sagt:

    Wenn wir erstmal 11 Millionen „Neu-Bürger“ hier haben wird auch der letzte Gutmensch anfangen zu kapieren das ein pervertierter Narzißmus nicht sattmacht und einem im Winter nicht die Bude heizt…

  18. Diana Mayer sagt:

    • Was bitte? Die Pegida-Anhänger sind keine Nazis? Jetzt falle ich doch vollkommen von meinem Feindbild ab! Oder ist das jetzt die Gegenpropaganda die mich jetzt mürbe machen soll? Und die ganze Liste was da alles dazu gehören soll! Das sind ja Leute wie Du und ich! Das darf nicht sein. Auf gar keinen Fall. Ich muß heute sofort in mein Polit-Büro und mich dort beraten lassen! Und meine lieben Gutmenschen werden plötzlich als Übermenschen, die Untermenschen brauchen (kenne ich das nicht irgendwoher?) dargestellt. Das bringt mein Weltbild aber vollkommen ins Wanken. Um mich wieder zu fangen werde ich das auf jeden Fall erst mal verlinken unter Politische Meinungsbildung bei http://www.DDRZweiPunktNull.de

  19. Florian Geyer sagt:

    Dafür erfüllt das Merkel-Regime jede Definition von Faschismus, die mir bekannt ist.
    Vor allem die von Mussolini selbst.

  20. Hier wurden auch Homosexuelle aufgeführt und dass es ja eine „kleine“ Minderheit sei. Erst einmal stimmt das nicht, denn es sind ca. 6 bis 8 % der Bevölkerung, von den ganzen Bi-Sexuellen mal ganz zu schweigen. Es gibt viele Gruppen und grade Minderheiten brauchen den Schutz der Mehrheit. So wie auch Behinderte.

    Aber lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt leider nur die linke Basis, welche sich zB.. für die Interessen (welche meist nur elementar sind und nichts anderes gefordert wird, wie das, was jedem anderen Menschen auch zusteht) einsetzen und das STINKT vielen Homosexuellen und auch transsexuellen Menschen. Sie sind ganz normal, weder Homosexualität noch Transsexualität ist politisch, sondern biologisch.
    Es gibt extrem viele dieser, welche FÜR Pegida sind und einen regelrechten Fön auf die Politiker haben. Nur ein Teil davon und leider auch ein sehr lautstarker, ist links und ohne Kritik für den Mainstream.
    Es laufen bei Pegida nicht nur Heteros rum, auch wenn es so mancher glauben mag😉

    Ansonsten ist dem Text nichts hinzuzufügen, er trifft den Nagel ja sowas von auf den Kopf!

  21. Heiner sagt:

    Sucht man im Netz (Google) nach „Vorländer Pegida“, dann findet man am häufigsten Daten vom Anfang des Jahres 2015 (Januar/Februar) und schließt, daß die Studie von Vorländer et al. bereits Anfang 2015 veröffentlicht wurde.
    Ein Datum verweist auf den September 2015, wo man Kritik an der Studie übt (Bericht der Dresdner Neuesten Nachrichten).

    Für den mit soziologischen Studien wenig Erfahrenen stellen sich mehrere Fragen:

    Wird die Vorländerstudie den Kriterien, die sciencefiles an soziologische Studien stellt, gerecht?

    Wie sieht sciencefiles die Kritiker der Studie und ihre Kritikpunkte?

    Wie würden die Ergebnisse der Vorländerstudie bei einer erneuten Befragung zum jetzigen Zeitpunkt ausfallen?

    Und warum kommt sciencefiles erst jetzt mit dieser Studie im blog, wo doch anscheinend schon 9 Monate seit ihrer Erstveröffentlichung vergangen sind?

  22. Otfried sagt:

    Der letzte Absatz ist eine hervorragende Analyse!

    „Aber es passt zum Intellekt, der sich häufig unter Linken findet, dass sie nicht verstehen können, dass die Diskreditierung von Interessen und die Verweigerung über Interessen anderer zu diskutieren und für oder gegen sie zu argumentieren, gerade das ist, was Faschisten und Antidemokraten immer ausgezeichnet hat: …“

    Ja, faschistische Ideologien brauchen immer auch ein Feindbild, sonst können sie nicht „besser“ besser sein und laufen ins Leere; darin sind sie alle gleich, egal ob sie als Faschismus, (National)Sozialismus, Kommunismus, Islam, EU-Zentralismus oder Grünismus/Genderismus auftreten.

    Bevor mir jetzt das Wort in puncto Feindbilder „Politiker“ oder „Lügenpresse“ rumgedreht wird: Diese wurden ja nicht durch Ideologie geschaffen, sondern sind der Ausdruck einer enttäuschten breiten Öffentlichkeit, die in Praxis (!) bitter erfahren musste, wie sich Politik und Medien gegen sie, ihre Werte und ihre Interessen austobt.

  23. Für mich ist diese Studie von Vorländer und Patzelt absolut glaubwürdig. Ich habe mir selbst in Bonn Ende des Vorjahres eine sog. Bogida angeschaut. Die Teilnehmer waren überwiegend Männer und Frauen aus dem gutbürgerlichen Lager. Drumherum gab es eine hochaggressive Gegen-Demonstration mit gewaltbereiten Teilnehmern. In der Presse wurde anschließend über diese Demonstration völlig anders berichtet. Demnach wäre angeblich die Gewalt von den Bogida-Demonstranten ausgegangen. Diese Beobachtung ist sicherlich nicht repräsentativ.
    OT: schade, dass gestern Wales bei der Rugby Weltmeisterschaft ausgeschieden ist.

  24. Frank sagt:

    Wenn Pegida-Besucher begeistert mit bejahendem zustimmendem Klatschen und Jubel reagieren, wenn Lutz Bachmann sagt, sie hätten doch sicher auch alle schon mal so „ganz normale Sachen“ wie „Gelumpe“ oder „Viehzeug“ zu Ausländern gesagt – dann sind das keine Nazis? So geschehen am 09.02.2015. Bis dahin hatte ich selbst auch gesagt, man könne nicht alle Pegida-Besucher pauschal als Nazis einstufen. Seit diesem Ereignis steht für mich fest: Doch, kann man. Sollte man sogar.Seit diesem Vorfall war für mich Schluss mit meinen Versuchen der Pegida-Versteherei.

    • MasterMind sagt:

      Nicht alle Menschen, die nicht allen anderen Menschen grundsätzlich friedlich aufgeschlossen sind, sind Nazis. Nazis sind Nationalsozialisten. Suchen Sie mal nach einer Definition von Nationalsozialismus. Dann werden Sie erkennen, das dieses Totschlagwort „Nazi“ völlig falsch gebraucht wird.

      Es ist nicht verboten seine eigene Gruppe (Volk) gegenüber anderen zu verteidigen. Also in Deutschland schon, da ist man dann „Nazi“. In allen anderen Ländern und zu jeder anderen Zeitgeschichte, gehörte dieses Verhalten zum Ureigenstenden Verhalten der menschlichen Spezies. Nur in Zeiten von Links-Grünen Öko Gutmenschen, die dem Rest der Welt die Menschlichkeit aberziehen wollen, ist das ganz böse.

      „Sieg Heil“ oder „Das Gelumpe“ Sie können selbst entscheiden was von beiden Jetzt Nazi-Sprech ist.

    • Dichter Tatenlos sagt:

      Sie haben allerdings einen ganz wichtigen Teil weggelassen. Herr Bachmann hat selbst gesagt, dass solche Bemerkungen nicht richtig seien und bezog sich auf Privatgespräche in einem privaten Blog! Doch könne jedem Menschen im Zorn auch mal solch eine Bemerkungen herausrutschen. Beklatscht wurde also nicht seine Bemerkung, sondern, dass er anders als unsere Politiker Gesicht zeigt und auch seine Fehler anspricht. Aber Sie sind bestimmt ein völlig tadelloser Mensch! Die übrige Menschheit allerdings nicht.

      Was halten Sie eigentlich von der Antifa und anderen Linkskräften, die ruft, ich zitiere: „Deutschland verrecke!“ oder die eine neue Bombardierung Dresdens fordert? (Quellen kann ich liefern, u. a. eine Pressemitteilung der AfD)

    • So so, „Gelumpe“ zu Ausländern sagen = Nazi. „Pack“ zu den eigenen Bürgern sagen = ??? ( Zitat von Sigmar Gabriel zu den Bürgern in den östlichen Bundesländern) . Ist das etwa auf besserem Niveau?

  25. giovanni gruen sagt:

    …wie war das nochmal mit den Faschisten in den 30ern und den Kreisen der „Unterstuetzer“ – haupsaechlich Kleinbuerger und auch durchaus „Bildungsbuerger“ – jeder der halt glaubte es gaebe was zu „schnappen“.
    …der Schoss aus dem es kroch ist fruchtbar noch, oder “ Ich habe keine Angst vor der Rueckkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, ich habe Angst vor der Rueckkeher der Faschisten in der Maske der Demokraten… ( beide Aussagen nicht auf meinem „Mist“ gewachsen ) das gilt im uebrigen auch explizit fuer die gruen Lackierten…

  26. Pingback: Flüchtlinge aufnehmen - Ja oder Nein? - 86 - Forumla.de

  27. Mariele sagt:

    Danke und Jetzt wünsche ich mir eine Studie,
    die die Handlungen der Regierung dieses Landes
    ebenso genau untersucht (wie Pegida)
    und die uns dann die wahren und klaren Ergebnisse
    hier präsentiert.

    Ich freu mich drauf!!!

  28. neonschein sagt:

    „Die Bullet-Point-Liste mit Beschreibungen der typischen Pegida-Demonstranten mag stimmen, m.E. liegt das Problem tatsächlich tiefer, sh Link … und insofern ist das Bild „Pegida macht glücklich“ doch passend:
    http://michaelbittner.info/2015/10/13/pegida-und-nsdap-ein-vergleich

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