Tag: PEGIDA

Früchte des Zorns: Der Pegida-Effekt

Die deutschen Medien feiern heute den Pegida-Effekt: “Erstmals nach sechs Jahren Wachstum sind die Touristenzahlen für die Stadt rückläufig. Insgesamt gingen im vergangenen Jahr die Übernachtungen um 3 Prozent auf 4,3 Millionen zurück, bei den Ankünften gab es ein Minus von 2,3 Prozent. Der Grund: Gäste aus dem Inland sind zurückhaltender. Ihre Zahl sank 2015

Radikaler Erzbischof zeigt Grenzen auf

Früher war Logik Pflicht für Theologen, nicht nur für Scholastiker. Die Größen der Katholischen Weltanschauung, sie waren auch Größen der Logik. Noch heute erinnern die Bücher des Dominikaners Józef Maria Bocheński an diese große Tradition. Erinnern ist das entscheidende Wort, denn heute sind Bischöfe, Erzbischöfe, nicht mehr in Sachen Logik, sondern in Sachen Politik unterwegs

Boshaftigkeit oder Dummheit: ZDF-heute macht katholische Politik

Fangen wir mit einer Befragung an, die vornehmlich studentische Hilfskräfte der Universität Göttingen wohl unter Anleitung ihres Professors Franz Walter und eines seiner Mitarbeiter am Rande einer Pegida Demonstration, die am 30. Dezember 2015 in Dresden stattgefunden hat, durchgeführt haben. 1.800 Fragebögen haben die Studenten nebst frankiertem Couvert für die Zusendung des ausgefüllten Fragebogens an Teilnehmer

Angeblicher Mainzer Politikwissenschaftler über “ostdeutsches Pack”

Akademisierte Beleidigung – diesen Begriff haben wir geprägt, um Denunziation, Beleidigung, zuweilen auch Diffamierung, die von angeblichen Wissenschaftlern vorgetragen und im Zusammenhang mit einer angeblich wissenschaftlichen Argumentation vorgebracht werden, zu bezeichnen. Gerd Mielke, von dem der SWR behauptet, er sei Politikwissenschaftler, ist einer derjenigen, der sich in akademisierter Beleidigung übt. Er scheint die neue Forschungsrichtung

Das Pöbeln ist des Politikers Lust, das Pöbeln ist des Politikers Lust,

das Pö.ö.beln… Wie man sich nach den überlegenen Staatsmännern früherer Tage zurücksehnt. Dem Kettenraucher-Kanzler mit seiner unterkühlten Ruhe, dem Aussitz-Birnen-Kanzler mit seiner, “ich-weiß-nicht-was-ihr-wollt” Einstellung, dem feinen Herrn Genscher, dem man den Politiker nie abgenommen hat (er konnte einfach nicht so tief sinken), ja selbst der Kanzler mit dem ewig ungefäbrten Haaren, er hatte eine fast

Lügenpresse und Meinungsmacher: Was für eine Koalition!

Die Meinungsforscher sind wieder unterwegs. Und dieses Mal ist die Grenze zwischen Meinungsforscher und Meinungsmacher so verschwommen, dass man sie vollkommen aus dem Blick verloren hat. Doch der Reihe nach: “44 Prozent der Deutschen teilen den ‘Lügenpresse’-Vorwurf von Pegida“, so titel der Stern seit 13.30 Uhr. 44% der Deutschen wurden natürlich nicht befragt, sondern nur 1.002

Rechtsextremismus-Hype: Wie seit Jahren Rechtsextremismus geschaffen wird

Wer von unseren Lesern war dieses Jahr im Süden Italiens? In Pompeij? In Neapel? In Sorrento? Amalfi? Wer hat einen kleinen Abstecher auf den Vesuv gemacht? Und wer hat dabei gedacht, dass er sich in Lebensgefahr begibt, bzw. darauf vertraut, dass der Vesus, der eigentlich überfällig ist, nicht gerade in dem Moment ausbricht, in dem

Gegen rechts Pöbeln und Diffamieren: Wissenschaft wird in Deutschland neu definiert

Es gab in Deutschland einmal einen Werturteilsstreit. Ja, wirklich! Es gab einmal eine Zeit, die 1960er Jahre, um genau zu sein, da haben sich selbst in Deutschland Wissenschaftler und Philosophen, allen voran Karl Acham, Hans Albert und Ernst Topitsch, Gedanken darüber gemacht, ob Wissenschaft normativ sein kann, d.h. ob in einem Erkenntnisprozess Werturteile enthalten sein

Exempel statuieren: Akif Pirincci, ehemaliger Vorzeigetürke

Es ist wieder einmal Zeit für ein wenig Logik. Um niemanden zu überfordern, Logik aus einem Reclam-Bändchen. Wesley Salmon hat die folgende Passage verfasst, die wir gerade wiederentdeckt haben: “Viele Menschen neigen bedauerlicherweise dazu, ‘undifferenziert zu denken’ – zum Beispiel alles für ganz und gar gut oder aber für ganz und gar schlecht zu halten.

“Problembürger”: neue akademisierte Beleidigung durch Problembeamte?

Der Ton wird rauer. Norbert Frei, der als Hochschullehrer im Fach “Geschichte” an der Universität Jena von Steuergeldern lebt, er hat eine neue Note in die Diskussion um Pegida gebracht: “‘Pegida’ verwendet Begriffe wie die Nationalsozialisten in der Weimarer Republik, so der Historiker Frei in den tagesthemen. Die Demonstranten seien keine besorgten Bürger, sondern Problembürger.

Die Mitstech-Legende: Öffentlich-rechtlicher Schmierenjournalismus vereint im Hass

Patrick Gensing, den Namen muss man sich merken. Gensing ist Redakteur bei Tagesschau.de und Autor eines Beitrags, mit dem die öffentlich-rechtliche ARD nun endgültig den Boden des seriösen Journalismus verlassen und ins Lager des Schmierenjournalismus übergewechselt ist. Für uns Beobachter von der Insel ist es wirklich erstaunlich, wie wenig es braucht, damit die deutsche Schönwetterdemokratie

Die Hemmschwelle: Ein Justizminister, der diffamiert und an Geister glaubt

Wir haben uns gestern schon zu einer interessanten geistigen Fehlleistung geäußert. Dabei geht es um kausale Beziehungen. Also um Ursache-Wirkungs-Beziehungen. Wenn z.B. jemand eine Frage stellt und ein anderer antwortet, dann ist man zumeist geneigt, die Frage als Ursache der Antwort anzusehen, selbst dann, wenn die Antwort mit der Frage nicht viel gemein hat. Die

Das böse Agens “Pegida”: Die Wahnvorstellung schreibt mit

So lange es Menschen gibt, so lange gibt es mentale Krankheiten. Wahnvorstellungen faszinieren Wissenschaftler und Novellisten entsprechend seit vielen Jahrhunderten. Der Fall of the House of Usher, der Fall Charles Dexter Ward oder die gerade erschienene wissenschatfliche Bestandsaufnahme “The Measure of Madness” von Philip Gerrans zeigen dies. Eine Wahnvorstellung wird in der klinischen Psychologie wie

Feindbild weg: Pegida-Demonstranten sind keine Nazis

Was haben sich Medien, Politiker, Gewerkschaftler und die ideologisch der Linken zuordenbaren Organisationen und ihre Vertreter nicht bemüht, die Pegida-Demonstranten samt und sonders als Nazis abzuqualifizieren. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine Gestalt, die es irgendwie auf einen Lehrstuhl geschafft hat, von Verbitterung als Motiv bei denen phantasiert, die mit der Zuwanderung von

Das Gehirn ohne Hochschulabschluss ist xenophob:

Die Sicht des Borwin Bandelow auf fremdenfeindliche Einstellungen Einem Leser und Stammkommentator von Sciencefiles haben wir den Hinweis auf einen Text zu verdanken, der am 09. Oktober 2015 auf T Online der Öffentlichkeit zugemutet wurde und dieselbe über die “Sicht des[!] Psychologen” auf fremdenfeindliche Einstellungen unterrichtet. Nun ist allgemein bekannt, dass es auf der Erde
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