Nazi-Süchtig: Politisch-korrekte Blockwarte vergiften das öffentliche Klima

Kennen Sie Großfischlingen?

Nein?

Wieso kennen Sie Großfischlingen nicht?

Grossfischlingen.svgGroßfischlingen liegt nahe bei Edenkoben, in der Nähe des Pfälzerwalds, hat 627 Einwohner nach der letzten oder vorletzten Zählung. Zum Rhein kommt man auch recht schnell, von Großfischlingen aus.

Na, klingelt es jetzt?

Immer noch nicht.

Aber bestimmt kennen Sie Hermann Hollerith. Der Vater von Hermann Hollerith, Prof. Georg Hollerith ist 1848 in die USA ausgewandert und Hermann hat dort eine Apparatur erfunden, mit der man Lochkarten auswerten kann, 1929 oder 1928 oder so.

Großfischlingen ist Ihnen immer noch kein Begriff?

Woran mag das liegen – angesichts der Lage und Geschichte dieses Ortes?

Ah!
Großfischlingen hat kein Hakenkreuz! Kein Rechtsextremer aus Großfischlingen schafft es in die täglichen Belanglosigkeiten von No-Nazi-Net. Am Ende gibt es keinen Rechtsextremen in Großfischlingen? Aber bestimmt gibt es Rassisten. Die Amadeu-Antonio-Stiftung sollte eines ihrer Racist-SWAT-Teams nach Großfischlingen schicken, um erste Aufklärung zu betreiben. Bestimmt findet sich ein Rassist, oder ein Rechter, oder einer, auf dessen Dachstuhl man Mein Kampf in der Originalausgabe findet oder der die Wehrmachts-Uniform von Opa im Schrank aufbewahrt oder …

Dann ist Großfischlingen der Renner: Spiegel, MDR, n-tv, Süddeutsche, Neues Deutschland all die Sammelbecken der politisch korrekten Geiferer, sie werden Großfischlingen ganz groß rausbringen, mindestens so groß wie Colmnitz, ein Kaff in Sachsen.

Colmnitz, das sagt Ihnen was – oder? Sicher, der Wehrmachtsuniformträger mit dem Hakenkreuz auf der authentischen Uniform, er hat den Ort berühmt gemacht. 399 Statisten sind neben einem Wehrmachtsuniformträger bei einem historischen Umzug her marschiert und in der Unkenntlichkeit, der Bedeutungslosigkeit versunken, denn der Wehrmachtsuniformträger, hat alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Zuerst die des lokalen Beobachters:

“Der sächsische Fotograf Marcus Fischer hat Bilder der irritierenden Szenerie gemacht. Laut seiner Aussagen schienen die umstehenden Besucher des Festzugs jedoch weniger irritiert. “Manche der Schaulustigen haben die Militaria-Fans eher bejubelt und beklatscht”, sagte Fischer SPIEGEL ONLINE. Ihn als Fotografen hätten einige halb spöttisch, halb verächtlich als Vertreter der “Lügenpresse” beschimpft.“

Nicht gestört haben sich die Schaulustigen an dem, was Fischer so offensichtlich war: Dem Hakenkreuz. Der Wehrmachtsuniformträger, er hatte ein Hakenkreuz, das Fischer aufgefallen ist (und nebenbei bemerkt: eines, das er nicht bemerkt hat), dabei. Katastrophe nach Paragraph 86a StGB.

Fischer hat seine Beobachtung schnellstmöglich versilbert. Spiegel und Konsorten sind immer willige Empfänger, wenn es darum geht, ein kleines Kaff im vermeintlich rechts verseuchten Sachsen an den Pranger zu stellen, und Recht hat er, der Fischer. Was 399 Teilnehmer eines historischen Umzugs anlässlich des Schul- und Heimatfestes 2016 nicht schaffen, ein Wehrmachtsuniform-Träger schafft es: Colmnitz ist mit einem Mal berühmt. Jeder kennt den Ort. Der Publicity-Stunt, er hat funktioniert, denn in der politisch-korrekten Presse sitzen Journalisten, die richtig versessen darauf sind, über Nazis zu berichten. Alles ist recht, um die eigene Nazi-Fixierung auszuleben. Selbst ein Schul- und Heimatfest in einem weitgehend unbekannten sächsischen Örtchen.

Eine kleine Bemerkung am Rande: Es wird schwierig sein, eine Wehrmachtsuniform zu finden, auf der sich kein Hakenkreuz befindet. Das Hakenkreuz war nun einmal das Reichssymbol in den Tausend Jahren zwischen 1933 und 1945.

Aber solche historischen Gegebenheiten sind nebensächlich, wenn es deutschen Journalisten darum geht, sich selbst zu geißeln, denn man kommt mittlerweile nicht mehr um die Feststellung herum, dass viele deutsche Medienvertreter Nazi-süchtig, ja schon Nazi-abhängig sind. Gäbe es keine Nazis, kein Hakenkreuz in Colmnitz, sie wüssten schlicht nicht, worüber sie sich aufregen sollen. So sehr ist ihr ideologisches Dasein von der Existenz des Verboten, vom Reiz des Verbotenen, von den Nazis abhängig, dass sie bis in die letzten Winkel der Republik vordringen, bis in die kleinsten Orte, die des Deutschen Bauwesen hervorgebracht hat, immer auf der Suche nach dem Nazi, nach der berichtenswerten Verfehlung, nach dem, womit man einerseits Kasse machen kann, andererseits feststellen kann: ich bin kein Nazi! Ich bin ein Guter! Ich bin gegen Nazis! Und bei all den Feststellungen hat man das Gefühl, man sieht einem Kettenraucher zu, der beteuert, gegen Rauchen zu sein.

Doch zurück zu Großfischlingen, dem Ort, den Sie nicht kennen. Hier ist, was die Großfischlinger tun können, um ihren Ort bekannt zu machen:

  1. Josef Niemitz

    Anschauungsmaterial aus dem Bundesarchiv in Koblenz – Wer findet das Hakenkreuz zuerst? Spiegel oder MDR?

    Alle Großfischlinger durchsuchen ihre Keller und Dachstühle nach Gegenständen, die aus der Zeit von 1928 bis 1945 stammen.

  2. Von besonderem Interesse sind Urkunden, die nach 1933 ausgestellt wurden, Briefe von Ämtern, die ebenfalls nach 1933 ausgestellt wurden, alles, worauf sich ein Hakenkreuz befinden kann.
  3. Uniformen sind natürlich besonders nützlich, aber nicht immer leicht bei der Hand. Dafür wird es die ein oder andere Kopie von „Mein Kampf“ noch irgendwo geben.
  4. Dann muss der Gemeinderat beschließen, dass ein Heimatfest stattfindet, eines mit Flohmarkt, denn Umzug mit Uniform, das hatten wir schon.
  5. Schicken Sie anonyme Hinweise an die Redaktionen von Spiegel, ZEIT oder Alpen Prawda. Inhalt: Nach ihrer Kenntnis werden in Großfischlingen Nazi-Devotionalien (Hakenkreuze, Nazi-Orden und Mein Kampf für die Journalisten, die nicht wissen, was Devotionalien sind) zum Kauf angeboten. Vergessen Sie nicht Ort und Datum genau anzugeben.
  6. Am Tag des Heimatfests mit Flohmarkt verteilen Sie die Nazi-Devotionalien geschickt über die Stände, so dass es nicht offensichtlich ist und lassen den Dingen ihren Lauf.

Wetten innerhalb von wenigen Stunden weiß ganz Deutschland, dass es Großfischlingen in der Pfalz, nahe bei Edenkoben gibt? Und weite Teile von Zeitungs-Deutschland überschlagen sich in ihrer geheuchelten Empörung über Großfischlingen, während der große Rest von Deutschland den Kopf über die Süchtigen in den Redaktionen schüttelt und sich fragt, ob es noch eine Rettung für den deutschen Journalismus gibt – oder ob man Journalist langsam als neue Form der Störung in das internationale Verzeichnis der geistigen Störungen aufnehmen muss.

Was derzeit geschieht, nennt der Volksmund, aus einer Mücke einen Elefanten machen, die Sozialpsychologie hat das Konzept der Salience entwickelt, um zu erklären, warum bestimmte Dinge Prominenz erreichen können, während andere das nicht schaffen, und die Psychologie kennt eine Reihe von Störungen, die sich durch eine krankhafte Fixierung auf Nebensächlichkeiten oder vollkommen unwichtige Dinge beschreiben lassen, eine Fixierung, die schnell zur manischen Episode, zur Neurose oder gar Psychose wird, die einer Sucht vergleichbar ist, hier: einer Sucht nach allem, was Nazi ist.


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105 Responses to Nazi-Süchtig: Politisch-korrekte Blockwarte vergiften das öffentliche Klima

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  2. Benjamin says:

    Vielleicht mal aus einer anderen Perspektive betrachten: Ostdeutschland steht dank der zahlreichen Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und diversen bekannt gewordenen Entgleisungen (wie der Bedrohung von Menschen, die per Bus zu Ihrer neuen Unterkunft gebracht werden sollten) sowieo schon im Fokus der Öffentlichkeit. Wen wundert es, wenn gerade hier genau hingeschaut wird? Das Tragen des Hakenkreuzes ist verboten, auch Reenactment-Leute wissen das und sollten entsprechend handeln. Trage ich ein Hakenkreuz dann muss ich damit rechnen als Nazi bezeichnet zu werden. Eigene Dummheit. Die Dorfbewohner sollten auf die Reenactment-Darsteller sauer sein, nicht auf die Presse. Die macht ihren Job.

    • Art Study 3D says:

      In dem Dorf ging es aber um eine Darstellung der historischen Entwicklung des Dorfes. Es gab Ritter zu sehen, Landsknechte, Bauern, Mägde und ja, auch Nazi-Uniformen. So wie auch andere historische Uniformen und Kleidung.

      Und oh Schreck: Gehen sie in ein beliebiges Museum zur Zeitgeschichte der letzten 100 Jahre und sie werden überschwemmt von Hakenkreuzen.

      Meine persönliche Vermutung ist ja, dass unsere tapferen Antifaschisten wenn überhaupt dann nur mit geschlossenen Augen durch Museen laufen (wegen der faschistischen Ansteckungsgefahr). Und dabei übersehen sie dann glatt, dass das Problem der Nazis nicht die ansteckenden Symbole waren, sondern die Ideologie der Gleichschaltung.

      Wer wirklich nationale Sozialisten finden will, muss nicht in ein sächsisches Dorf fahren. Ein Blick in den Bundestag oder deutsche Redaktionsstuben reicht völlig.

      • Heike Diefenbach says:

        … und dann sind wir noch nicht bei den ethnographischen Ausstellungsstücken in allerlei Museen. geschweige denn denen in Völkerkunde-Museen. Da gibt es z.B. Schrumpfköpfe zu sehen, die Kopfjäger aus den Köpfen von Feinden hergestellt und als Schmuck und Statussymbol getragen haben.

        Muss man kulturelle Artefakte wegschließen, damit die höchstpersönlich genehme Version der Kulturgeschichte der Menschheit schön sauber und unanstößig bleibt?

        Und was ist mit Fernsehbildern aus Indien, auf denen Busse zu sehen sind, die mit Swastikas verziert sind? Müssen sie zensiert werden, weil man ja nie weiß, wer beim Anblick derselben woran denkt und mit welchen Gefühlen das Bild von jedem einzelnen Zuschauer aufgenommen wird?

        Nun ja, vielleicht können Museen ihre Darstellungen menschlicher kultureller Erzeugnisse zukünftig auf die Ausstellung von Kunst aus ehemaligen Kolonialgebieten reduzieren, in der Europäer nicht immer auf schmeichelhafte Weise dargestellt sind; vielleicht wäscht sie das in den Augen der politisch Korrekten und sonstiger Menschenfeinde, die Menschen, so, wie sie sind oder waren, nicht ertragen können, irgendwie rein, denn immerhin trifft es ja dann zur Abwechslung einmal in ihren Augen die Richtigen: weiße Männer.

        Wenn ich Geschichte manipulieren dürfte, dann hätte es niemals Schlachthäuser und Tierausbeutung gegeben. Nur leider hätte ich dann nicht eine schier unübersehbare Masse kultureller Artefakte verschwinden zu lassen, sondern es wäre auch einfach faktisch falsch, und es würde keinem einzigen Tier helfen, wenn diese Falschheit verbreitet würde – ich glaube, eher im Gegenteil.

        Lange Rede, kurzer Sinn:
        Was ändert es an der Realität in Vergangenheit und Gegenwart, wenn wir versuchen, Dinge zu unterschlagen oder zu ignorieren, weil sie angeblich genau eine Funktion oder genau eine Bedeutung haben/hatten?

        Wären wir nicht besser damit beschäftigt, uns zu fragen, wie wir unsere Zukunft und unser Zusammenleben gestalten wollen?

        Aber dann müsste man natürlich miteinander reden, und derzeit kommt es in Deutschland ja einer transzendenten Verunreinigung gleich, wenn man mit jemandem spricht, der tatsächlich in irgendeinem Punkt anderer Meinung ist als man selbst.

        Also wird lieber weiterhin dummes Zeug geredet und getan, alles, um sich eine Karrikatur dessen bauen zu können, was im Sinne des Wortes als Realität bezeichnet werden kann! Dann genügt es vollkommen, destruktiv zu sein und belehrend aufzutreten; man muss nicht konstruktiv sein, sich Argumente überlegen, sich dem besseren Argument beugen …

        • corvusalbusberlin says:

          “Aber dann müsste man natürlich miteinander reden, und derzeit kommt es in Deutschland ja einer transzendenten Verunreinigung gleich, wenn man mit jemandem spricht, der tatsächlich in irgendeinem Punkt anderer Meinung ist als man selbst.”

          Da sprechen Sie ein wahres Wort – vielmehr einen Satz gelassen aus.

          • corvusalbusberlin says:

            “Wären wir nicht besser damit beschäftigt, uns zu fragen, wie wir unsere Zukunft und unser Zusammenleben gestalten wollen?”
            Oh ja, das wären wir, anstatt allein erziehenden Väter die Frage zu stellen:
            “Aber genügt Ihnen das wirklich als Lebensleistung?!

      • Benjamin says:

        Und genau dorthin gehören Hakenkreuze: ins Museum. Einen Erkenntnisgewinn durch einen echten Reichsadler sehe ich nicht, auch wenn Reenactment-Darsteller oft Wert auf Details legen. Das Symbol ist aus triftigen Gründen verboten worden, und auch in Sachsen gilt das Gesetz. Viel schlimmer finde ich den Image-Schaden für das Dorf; den Auftritt hätte man sich knicken sollen. Auch während des Kriegs gab es andere Kleidung als Uniformen, da hätte es genug Auswahl für einen anderen Auftritt gegeben.

        • Carlos says:

          @Benjamin
          Zitat:
          “Einen Erkenntnisgewinn durch einen echten Reichsadler sehe ich nicht, auch wenn Reenactment-Darsteller oft Wert auf Details legen.”
          Zitat ende.

          Ich gebe zu, ich bin relativ ungebildet, dachte ich zumindest, da ich den Begriff “Reenactment”
          nicht kannte und habe Sie aufgrund Ihrer Weisheit für einen Gott oder zumindest ein ähnliches Wesen gehalten!

          Dann jedoch habe ich in der Wikilügia nachgeschaut und das folgende gefunden:

          “Reenactment (englisch für Wiederaufführung, Nachstellung) nennt man die Neuinszenierung konkreter geschichtlicher Ereignisse in möglichst authentischer(!) Weise.

          … und weiter, immer noh im Wiki:
          “Authentizität (von gr. αὐθεντικός authentikós „echt“; spätlateinisch authenticus „verbürgt, zuverlässig“) bedeutet Echtheit (!) im Sinne von „als Original (!) befunden“.”

          Ich stelle fest: Sie sind gar kein Gott!

          (!) = von mir

          • Benjamin says:

            Nun ja, macht ja nichts. Gegen mangelnde Bildung kann man etwas unternehmen, Bücher z.B. sollen helfen. Nein. Keine Telefonbücher durchreißen. Lesen.

            Im Ernst: wer sich solche Mühe macht eine authentisch aussehende Uniform anzufertigen (oder zu restaurieren) stammt vermutlich aus der Reenactment-Szene (falls dir der Anglizismus nicht passt: Historienspieler). Es lässt jedenfalls keinen Rückschluss auf seine politische Einstellung zu. War nur ein ungeschickter Ort und Zeitpunkt für so eine Vorführung.

            • Wahr-Sager says:

              Nun, das Problem ist eine undifferenzierte und zeitgeistabhängige Betrachtung von “Bildung”. So wird ein Anhänger einer Gesinnungsdiktatur den ihm ermöglichten Zugriff von als “seriös” ausgeschilderten Informationen sicherlich als “Bildung” bezeichnen, was aber eben nur aussagt, dass er gemäß einer Thematik “im Bilde” ist, die den gerade herrschenden Bedingungen Genüge zollt und nicht zwangsläufig etwas darüber aussagt, ob die Informationen wahr sind oder nicht.
              Natürlich geht es in diesem Zusammenhang um politische Angelegenheiten, deren “Offenkundigkeit” ausschließlich von den gerade Herrschenden bestimmt wird.

              Anglizismen wie “Reenactment” sind unnötig und tragen zur Armut der deutschen Sprache bei. So habe ich immer noch nicht verstanden, warum man anstatt “Wettbewerb” “Battle” und anstelle “Hausmeister” “Facility Manager” sagt. Hat das irgendwie mit Coolness zu tun oder mit der Absicht, intellektueller und interessanter wirken zu wollen?

              • Benjamin says:

                Beschäftige dich mit einem Thema, bevor du die Verwendung bestimmter Begriffe als Überheblichkeit oder Streben nach “Coolness” (nebenbei selbst ein Anglizismus 🙂 ) einstufst. Im Zweifel unterhalte dich mal mit Anhängern dieser Freizeitbeschäftigung – um dir den Begriff “Hobby” zu ersparen. Es ist schon sehr gewagt aus der Nutzung eines unter diesen allgemein geläufigen Begriffs etwas mit “Gesinnungsdikatur” zu erkennen.

                • Wahr-Sager says:

                  Ich habe nicht behauptet, dass Anglizismen per se unnötig oder überflüssig sind wie in diesem Fall.
                  Es geht nicht um die Verwendung bestimmter Begriffe, die mich dazu verleiteten, von “Überheblichkeit” zu schreiben, sondern deine Bemerkung in Form von “mangelnder Bildung”.
                  Einen direkten Bezug eines Begriffs zu der bestehenden Gesinnungsdiktatur, zu der ich mich an anderer Stelle noch äußere, habe ich an dieser Stelle gar nicht getätigt – deswegen bin ich über deine Interpretation gerade ziemlich überrascht. Vielmehr geht es darum, dass ein Anhänger einer Gesinnungsdiktatur das, was er als “Bildung” versteht, als etwas versteht, was ihn gegenüber jenen, die eine andere Auffassung (über Politik und Geschichte) vertreten, überlegener macht. Wenn du jetzt hoffentlich verstehst, was ich meine.

                  • Benjamin says:

                    Du solltest die vorangegangenen Beiträge sorgfältiger lesen. Den Vorwurf der mangelnden Bildung hat er sich selbst gemacht. Du wirfst mir allen Ernstes vor dass ich ihm recht gebe?

                    • Wahr-Sager says:

                      Ich lese alle Beiträge sorgfältig. Dass du dies nicht so wahrnimmst, hat möglicherweise mit Animositäten zu tun.
                      Deinen Ironiedetektor solltest du unbedingt reparieren!

        • Wahr-Sager says:

          Woher haben Sie eigentlich den Begriff “Reenactment-Darsteller”? Soll dieser Begriff vorgaukeln, mehr Ahnung von etwas zu haben, als tatsächlich vorhanden ist?
          Was sind denn jene “triftigen Gründe”, warum das Symbol verboten wurde? Nicht vielleicht politische? Für den Image-Schaden des Dorfes ist ganz allein die bunte Lügenpresse verantwortlich und kein “Reenactment-Darsteller”, der hier lediglich als Onaniervorlage für bunte Hexenjäger oder auch einseitig indoktrinierte Vergangenheitsbewältiger gilt. Naja, vielleicht hätten sich die Protagonisten ja knallbunte Aufzüge anziehen können, damit die “Antifaschisten” befriedigt wären – auch wenn der Sinn des Ganzen dann nur noch zu einem Witz verkommen wäre.

          • Benjamin says:

            Ein interessanter Post: zunächst wird dem Gesprächspartner Wichtigtuerei unterstellt, danach unschuldig gefragt warum denn bitte Hakenkreuze verboten sein sollen. Gefolgt von Kommentaren über die Lügenpresse…

            Jetzt mal im Ernst: laut deinen Twitter-Nachrichten gehörst zu den aktiveren Rechtsradikalen in den sozialen Netzwerken, und scheinst auch in vorherigen Diskussionen wenig auf die Argumente der Anderen einzugehen.

            Belege bitte, wo die Presse hier eine Lüge verbreitet hat, der Rest deines Posts ist Propaganda.

            • Wahr-Sager says:

              Leider wurde meine Antwort an dich bzgl. diesem Kommentar nicht freigeschaltet, woran du allein schon erkennen kannst, wie freiheitlich die BaehRD ist, in der ausnahmslos Anhänger wie du sagen dürfen, was sie sagen wollen. Ansonsten wäre der Kommentar ja freigeschaltet worden.

              • Benjamin says:

                Du armes Opfer. Es tut mir sehr leid, aber nimm bitte folgendes zur Kenntnis: die Moderation der Kommentare hier übernimmt nicht unser Staat, sondern der Blogbetreiber. Und der hat meines Erachtens ähnlich viel für die BRD übrig wie du. Wollte er dich eventuell schützen – es kann ja sein dass dein Kommentar dich der Strafverfolgung ausgesetzt hätte.

                • Wahr-Sager says:

                  Ich fühle mich nicht als Opfer und bin auch keins, die Rolle überlasse ich dir armem paranoiden, von Naaazis umgebenen Opfer. Du hast offenbar nicht verstanden, dass der Blogbetreiber nicht in Schwierigkeiten geraten will und daher selbst entscheidet, welche Inhalte er freigibt und welche nicht.
                  Bei deinen ist das kein Problem, weil du ja als Musterdemokrat dermaßen angepasst bist, dass die Kahane-Crew dich als Ehrenmitglied aufnehmen würde.
                  Dass der Blogbetreiber ähnlich für die BaehRD übrig hat wie ich, ist sehr wahrscheinlich. Aber immerhin hast du ja die Freiheit, deine Häufchen nicht nur in den von dir bevorzugten Kommentarsparten der Mainstream-Blätter zu machen, sondern auch hier. 😉
                  Was die Strafverfolgung meiner Person angeht, mache ich mir keine Probleme. Jeder weiß, dass ich nichts für die BaehRD übrig habe – und auch jeder weiß, dass ich ein Hexenjäger-Jäger bin. Du darfst dich also geehrt fühlen.

                  • Benjamin says:

                    So langsam macht sich hier die Langeweile breit – jeder Beitrag besteht nur noch aus Anschuldigungen, und deiner eigenen Außendarstellung als “armer, verfolgter Patriot”. Mit der Bezeichnung “Hexenjäger-Jäger” bin ich auch nicht einverstanden; weder bin ich ein Hexenjäger, noch bist du in der Lage irgendwen zu jagen.
                    Aber zumindest ist “Musterdemokrat” eine schöne Bezeichnung mit der ich leben kann. Und jetzt gehe ich zurück zur Kahane-Crew (wer ist das eigentlich) und repariere meinen Ironiedetektor.

                    • Wahr-Sager says:

                      Wie bereits erwähnt, wähne ich mich nicht als Opfer, aber selbstverständlich ist die Gesinnungsdiktatur, der du angehörst, kein Rechtsstaat, den du aber wohl als solchen bezeichnest, weil er deine Interessen vertritt.
                      Ob du mit der Bezeichnung “Hexenjäger-Jäger” nicht einverstanden bist, ist nicht mein Problem. Deiner Ansicht nach werden doch “Holocaustleugner” zurecht gejagt, existenziell zerstört und eingesperrt, oder nicht? Und das Jagen überlass mir mal.
                      Klar kannst du mit dem Begriff “Musterdemokrat” leben, das weiß ich. Und bestimmt kannst du auch mit ganz, ganz vielen anderen Begriffen leben. So wie ich übrigens auch.
                      Du kennst Anetta Kahane nicht? Da besteht aber ein immenser Aufhol-Bedarf. Sciencefiles hat schon einige nette Artikel über diese nette Dame geschrieben – einfach mal oben im Suchfeld “Kahane” eingeben. Dann weißt du auch, wohin du gehst.

                      Dass du deinen Ironiedetektor reparierst, finde ich klasse.

                  • Benjamin says:

                    Immer das gleiche – der “arme, verfolgte Patriot” und die bösen / angepassten Speichellecker der BRD. Ich bin kein “Hexenjäger”, und du nicht in der Lage irgendwen zu jagen. Dafür schreibst du hunderte von Tweets in den letzten Tagen – ich schätze, deine Definition von “jagen” heißt bei mir eher “aus dem Kinderzimmer heraus Hetzparolen verbreiten”. Viel Spaß noch dabei.

                    P.S.: Denk mal nach ob du wirklich den Rest deines Lebens bei Twitter & Co verbringen möchtest – eventuell bietet dir die Realität ja noch Alternativen?

                    • Wahr-Sager says:

                      Nun, jene “hunderte von Tweets” müssten nicht sein, wenn es nicht Leute wie dich gäbe. Ich mache es – so wie Herr Menuhin sein Buch geschrieben hat – für die Deutschen und Deutschland.

                      Wie heißt du denn auf Twitter? Was für “Hetzparolen” meinst du? Apropos – Sciencefiles hat mal einen ziemlich interessanten Artikel über “Hetze” geschrieben: https://sciencefiles.org/2016/04/28/hetze-schoene-hetze-christliche-hetze-feministische-hetze-paepstliche-hetze-liebevolle-hetze/

                      Das ist ganz lieb von dir, dass du dir Sorgen über mein Leben machst. Aber es gibt ja auch Leute, die ihr Leben lang Naaazis jagen und über Rächtsäxträmismus und Rassissmuss “aufklären”. Die werden sich über einen Hinweis von dir bestimmt auch total freuen.

                    • Wahr-Sager says:

                      PS. Aktuell habe ich etliche Tweets über das Goldene Kalb getwittert (inklusive das aktuelle Buch von Gerard Menuhin), weil die bunte (Medien-)Meute über die AfD herzieht: Ein AfD-Abgeordneter namens Wolfgang Gedeon meinte doch tatsächlich, dass die “Holocaustleugner” Horst Mahler, Ernst Zündel und David Irving Dissidenten seien! Wie kommt der nur darauf?
                      Aber AfD-Fraktionschef Jörg Meuthen wirds bestimmt richten und den pöhsen “Antisemiten” rauswerfen. Hauptsache, die bunte Welt – oder auch BaehRD – ist wieder in Ordnung.

                      PS. “Speichellecker” passt auch wunderbar zu den System-Anhänger der BaehRD. Die gab es natürlich auch in der ehemaligen DDR haufenweise.

                  • Benjamin says:

                    Sorry, Verbindungsprobleme, daher der Doppelpost. Wenn möglich bitte die obere Variante löschen.

        • St. Elmo says:

          Lieber Benjamin, das deutsche Strafgesetz gilt auch in Sachsen, aber im deutschen Strafrech gilt auch “ein Blick in das Gesetzbuch erleichtert die Rechtsfindung” haben sie sich jemals die Mühe gemacht die Paragraph 86 + 86a des StGB zu lesen bevor sie hier “verboten” geschriehen haben?
          Die Wehrmacht bzw. das DRK ist keine Naziorganisation. Und daher ist es nicht sicher ob trotz des Hakenkreuz es das Zeigen einer historische Uniform der Wehrmacht bzw. des DRK unter StGB 86 bzw. 86a fällt. Vorallem wenn man 86(3) und das BGH Urteil von 83 (Az. 3Str 67/83) berücksichtigt, kann das ganz trotz Hakenkreuz durchaus legal gewesen sein oder unter 86(4) fallen.

          • Benjamin says:

            Lieber St. Elmo,

            das von dir angeführte Urteil wurde gefällt, weil die Angeklagten Hakenkreuze und ähnliche Symbole zur Vorbereitung von Auktionen und zu Zwecken wie der Ausstellung in Museen einem begrenzten (und als fachkundig eingestuften) Personenkreis zugänglich gemacht haben – auch wenn die Ausstellungsräume für jedermann zugänglich waren. Das ist eine komplett andere Situation als ein Hakenkreuz auf einem Volksfest zu präsentieren. Nach den von dir angegebenen Artikeln des StGB sind Hakenkreuze definitiv verboten – egal ob du sie auf einer DRK-Uniform trägst oder dir auf die Stirn malst.

            “Lesen bildet” – aber dass deine Argumente nicht stichhaltig sind wusstest du bereits vorher, sonst hättest du dir nicht die Mühe gemacht das Ganze als eindeutige juristische Tatsache zu verkaufen. Rethorische Nebelkerze, oder?

            • Wahr-Sager says:

              Lieber Benjamin,

              in einer Gesinnungsdiktatur ist auch “falsches” Denken verboten. Somit ergibt sich ein Interessenkonflikt, ob man sich einer “bunten Demokratie” nun beugt oder zivilen Ungehorsam betreibt, der ja schließlich auch in Ordnung ist, wenn man sich auf der “richtigen” Seite – sprich: links – befindet.
              Hakenkreuze schaden und gefährden niemanden, das gilt übrigens auch für Symbole anderer Ideologien – und darüber hat sich schließlich auch niemand beklagt, oder?

              Durchgestrichene Hakenkreuze sind übrigens erlaubt – eine gewisse Claudia Roth hatte sich deswegen sogar mal selbst angezeigt.

              Es ist dir natürlich weiterhin freigestellt, dich als bunter, aufrechter Demokrat für eine bunte, offene und vielfältige Republik einzusetzen, in der durchgestrichene Hakenkreuze und Anti-Nazi-Parolen belegen, wie gut die Menschen zweifellos sind, wenn sie bunt sind.

              • Benjamin says:

                Wer verbietet dir das “falsche” Denken, was ist “falsch” und “richtig”, und in welcher Weise wirst du bei Zuwiederhandlung sanktioniert?

                Hakenkreuze sind als Symbol einer verbrecherischen Ideologie verboten worden – bitte zeige auf, an welcher Stelle ich eine “Gefährdung” durch Hakenkreuze behaupte. Hältst du die – durch zahlreiche Quellen belegten – Taten der Nationalsozialisten für keinen ausreichenden Grund für ein Verbot?

                Ansonsten stimme ich mit dir überein – eine bunte, offene und vielfältige Republik halte ich für eine sinnvolle Sache. Durchgestrichene Hakenkreuze sind kein Muss, sondern Geschmackssache.

                • Wahr-Sager says:

                  Der “Rechtsstaat” BaehRD.

                  Sog. “Holocaustleugner” werden verfolgt, existenziell zerstört und eingesperrt. Hältst du nichts von Meinungsfreiheit?

                  Seit wann töten Hakenkreuze? Wo habe ich behauptet, dass du behauptet hättest, dass von Hakenkreuzen eine Gefährdung ausgeht? Definiere “zahlreiche Quellen”? Der eine schreibt vom anderen ab, die Quellen potenzieren sich, Dichtungen werden hinzuaddiert, aber der Knackpunkt ist nun mal, wie erwähnt, dass das Ganze eine höchst einseitige Sache ist, wenn nur einseitige Interessen gefördert werden.
                  Kennst du eigentlich das Buch “Die Holocaust-Industrie” von Norman Finkelstein? Oder “Antisemitismus als politische Waffe”? Er schreibt darin: “Die ‚Aufklärung’ über den Holocaust und der dazugehörige Leitspruch ‚Nie wieder!’ werden als ideologische Waffe missbraucht, um jüdische Interessen durchzusetzen.” Zum Glück ist Finkelstein Jude, sonst hätte er wegen dem Satz im Knast gesessen…

                  Es gab mal einen katholischen Pfarrer namens Viktor R. Knirsch, der Folgendes äußerte:

                  “… Aus der uralten Erfahrung der Menschheit, daß die Lüge der bösen Tat vorauszueilen oder zu folgen pflegt wie ein Schatten, erwächst uns die Erkenntnis, daß die Wahrheit zur Gefolgschaft des Guten gehört. Zum Recht des Wahrheitssuchenden gehört es, zweifeln, forschen und abwägen zu dürfen. Und wo immer dieses Zweifeln und Wägen verboten wird, wo immer Menschen verlangen, dass an sie geglaubt werden muss, wird ein gotteslästerlicher Hochmut sichtbar, der nachdenklich stimmt. Wenn nun jene, deren Thesen sie anzweifeln, die Wahrheit auf ihrer Seite haben, werden sie alle Fragen gelassen hinnehmen und geduldig beantworten. Und sie werden ihre Beweise und ihre Akten nicht länger verbergen. Wenn jene aber lügen, dann werden sie nach dem Richter rufen. Daran wird man sie erkennen. Wahrheit ist stets gelassen. Lüge aber schreit nach irdischem Gericht.”

                  Irgendeinen Einspruch?

                  Schön, dass du eine bunte, offene und vielfältige Republik für sinnvoll hältst. Wie wärs mit einer bunten Aktion “Flüchtlinge nach Israel”? Das wird die Bewohner dort sicherlich sehr erfreuen, und da Israel mit Hilfe amerikanischer Verbündeter immer größer wird, wird es wohl auch keine Platzprobleme geben.



                  • Benjamin says:

                    Jup, Holocaustleugner sollten eingesperrt werden. So will es das Gesetz, und ich finde diese Typen im Gefängnis genau richtig.

                    “Hakenkreuze schaden und gefährden niemanden” Quelle: dein Post vom 1.6., 5:15.
                    Im Kontext der Diskussion wirkt dies wie eine Antwort auf eine von mir behauptete Gefährdung durch Hakenkreuze, daher meine Bitte um Beleg.

                    Mach dir mal Gedanken über das wissenschaftliche Arbeiten: natürlich schreibt einer vom anderen ab und baut darauf seine weiteren Arbeiten auf – so funktioniert Wissenschaft. Die Kontrolle der Inhalte erfolgt durch den Rest der wissenschaftlichen Gemeinschaft, über das sog. “peer review”. Damit wird eine gegenseitige Qualitätskontrolle bewirkt und gleichzeitig gegen Beinflussung geschützt, denn niemand kann Wissenschaftler aus der gesamten Welt beeinflussen. Soviel zum Thema “einseitige Interessen”. Ach ja, Quellen: Als Klassiker “Der SS-Staat” von Eugen Kogon, “Der Zweite Weltkrieg” von Lidell Hart (beides übrigens Zeitzeugen), und so ziemlich jedes Geschichtsbuch seit 1945. Ich empfehle dir auch die Gerichtsrepotagen zum Eichmann-Prozess, da wurde ziemlich viel von den Verbrechen noch mal aufgearbeitet, genau wie bei den Nürnberger Prozessen selbst.

                    Pfarrer-Spruch: Das mit dem ruhigen Abwarten ist 1933 gehörig in die Hose gegangen. Für einen Pfarrer mag ja das irdische Jamertal nicht so wichtig sein, aber ich möchte in einer “wehrhaften Demokratie” leben die sich gegen Angriffe und Erosionsversuche verteidigt. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: weder Nazi noch Kommunist noch IS-Terrorist haben etwas in einer Demokratie zu suchen.

                    Israel: Häh? Was haben die denn jetzt mit den Flüchtlingen zu tun? Konzentrier dich mal!

                    • Wahr-Sager says:

                      „Jup, Holocaustleugner sollten eingesperrt werden. So will es das Gesetz, und ich finde diese Typen im Gefängnis genau richtig.“

                      Benjamin,

                      ich wusste doch, dass ich mich in dir nicht getäuscht habe. Wie sollte es denn auch anders sein, dass so ein aufgeklärter, bunter, feinsinniger, toleranter, anti-rassistischer, anti-faschistischer, homophiler, prosemitischer… – kurz: moralisch überlegener – (Muster-)Demokrat wie du anderer Ansicht sein könnte, als gemeingefährliche „Holocaustleugner“ in einem Atemzug mit Vergewaltigern, Kinderschändern und Massenmördern zu nennen, obwohl letztere selbstredend tatsächlich nicht annähernd so gefährlich sind?

                      Naja, Hakenkreuze können schon gefährlich sein, wenn sie aus Rasierklingen bestehen. Aber dieses hier ist bestimmt nicht gefährlich, sondern vielmehr wunderschön: http://media.gettyimages.com/videos/young-woman-burning-oil-lamp-in-diwali-festival-video-id479902155

                      Aber, aber, warum soll ich denn nur etwas schreiben können oder dürfen, was deinen Bedürfnissen entgegenkommt? Wenn ich äußere, dass Hakenkreuze nicht schaden und niemanden gefährden, war das doch bloß eine Feststellung, die du nun dahingehend interpretierst, dass sie wie eine Antwort auf eine von dir behauptete Gefährdung durch Hakenkreuze wirken würde.

                      Schön, dass du wissenschaftliche Arbeiten erwähnst – vielleicht können ja die Fachkollegen vom Sciencefiles-Team hierzu etwas schreiben. Lustig, dass gerade du von der „anderen“ Seite erwähnst, wie „natürlich“ es ist, wenn einer vom anderen abschreibt, denn ich habe es üblicherweise erlebt, dass sich die „Holocaust“-Dogmatiker eben über jenes Abschreiben und Daraufaufbauen bei „Holocaustleugnern“ echauffieren.

                      LOL Über die Nennung von „peer review“ weiß ich jetzt, dass du „Helles Sachsen“ bist und die Diskussion auf Twitter mit mir abgebrochen hast, weil wir uns im Kreis drehten und meine Quellen für dich nicht seriös genug waren. Wie war das noch: „Internetblogs und nicht-peer-review Bücher ignorier ich.“
                      Ich fürchte zwar, dass wir uns auch hier weiter im Kreis drehen werden, aber wenigstens ist hier mehr Platz ohne die Beschränkung auf 140 Zeichen, gelle?

                      Jeder Wissenschaftler kann beeinflusst werden. Und wenn er in der BaehRD in Sachen „Holocaust“ nicht das gewünschte Ergebnis erbringt, geht es ihm wie Germar Rudolf, der hier schreibt, warum er ein HC-Revisionist wurde: http://germarrudolf.com/de/
                      Wären die Interessen in der BaehRD in Hinblick auf die „offenkundige Tatsache“ nicht einseitig, dann würden Revisionisten wie Herr Rudolf auch nicht existenziell zerstört und weggesperrt. Das sollte dir einleuchten, aber du bist ja so extrem gepolt, dass da offenbar nicht viel zu erreichen ist.

                      Wie Germar Rudolf u. a. in seinem „Werk Widerstand ist Pflicht“ geschrieben hat, sind für die Wissenschaft Tabus grundsätzlich nicht akzeptabel, da zu den zwei unverhandelbaren Eckpfeilern der Wissenschaft mithin die freie Hypothesenwahl und die Ergebnisoffenheit gehören.
                      Zu der freien Hyopthesenwahl gehört der Aspekt, dass als Anfang jeder Wissen schaffenden Tätigkeit jede Frage gestellt werden darf. „Der Zweifel als der intellektuelle Urgrund des Menschen kann ja auch als Frage ausgedrückt werden: ‘Ist das wirklich wahr?’ Die Neugierde ist somit der fragende Verstand auf der Suche nach einer Antwort. In der Forschung gibt es für diese Fragen viele Ausdrücke, unter anderem z. B. auch den des ‘Forschungsdesiderats’, was alles letztlich auf das Gleiche hinausläuft.“
                      Zu der Ergebnisoffenheit: „Die Antwort(en) auf gestellte Forschungsfragen werden allein von überprüfbaren Beweisen bestimmt, nicht aber von Tabus oder von Vorgaben wissenschaftlicher, gesellschaftlicher, religiöser, politischer, juristischer oder anderer Autoritäten. Dies entspricht der zuvor zitierten Mündigkeit Kants, also dem Aufklärungsideal.“

                      Es ist also schon merk-würdig, dass ausgerechnet du dich auf „Peer Review“ fokussierst und elementare Aspekte von Wissenschaft ignorierst, damit also Pseudo-Wissenschaft(lern) den Weg ebnest, was beim „Holocaust“ aber durchaus sinnvoll ist, weil es sich dabei ja um eine Religion handelt, wie du u. a. von Juden wie Gilad Atzmon und Gerard Menuhin erfahren kannst.

                      Aber weiter im Text (mit Germar Rudolf): „Werden Antworten vorgeschrieben, so wird Fragen zur rhetorischen Farce degradiert. Wissenschaft wird unmöglich. Dies ist daher nicht nur eine Aushöhlung des Wesensgehalts der Wissenschaft, sondern deren vollständige Aufhebung.
                      Je größer ein Tabu und je schärfer die Verfolgungsmaßnahmen gegen Tabubrecher, umso mehr sind Skepsis, Zweifel, Misstrauen angebracht, ja geradezu gefordert. Wer mit Gewalt verhindern will, dass ein Tabu kritisch beleuchtet wird, muss sich fragen lassen, wie viele Leichen er in seinem Keller zu verbergen versucht.
                      In diesem Sinne hat der deutsche Physiker Georg Christoph Lichtenberg treffend formuliert:
                      ‘Die gemeinsten Meinungen und was jedermann für ausgemacht hält, verdient oft am meisten untersucht zu werden.’“
                      Ebenfalls von Lichtenberg stammt übrigens auch dieses Zitat: „Der gewöhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform.“ Auch Kurt Tucholsky prägte einen sehr interessanten Ausspruch: „Um populär zu werden, kann man seine eigene Meinung behalten. Um populär zu bleiben, weniger.“

                      “Holocaust”-Verfechter/-Dogmatiker/-Apologeten/-Fanatiker (such dir etwas aus) sind in der Regel Vertreter der Mehrheitsmeinung und agieren somit nach dem Motto: “Die Mehrheit hat recht!” Ich verweise diesbezüglich auf ein Zitat von Henrik Ibsen – ein norwegischer Schriftsteller, dessen gesellschaftskritisches Drama „Ein Volksfeind“ (in dem die Leitmotive Wahrheit und Freiheit sowie Mehrheit und Recht sind) aus dem Jahr 1882 jeder lesen sollte. In diesem beanstandet Ibsen die öffentliche Meinung, die oft als Wahrheit akzeptiert werde. Zitat: „Der gefährlichste Feind der Wahrheit und Freiheit bei uns – das ist die kompakte Majorität.“
                      Vom deutschen Dichter Friedrich Schiller stammt folgende Äußerung: „Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“
                      Und schließlich passt auch Johann Wolfang von Goethe wunderbar in diese Riege weiser Männer hinein. Von ihm stammt dieses Zitat: „Nichts ist widerwärtiger als die Majorität; denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich anpassen, aus Schwachen, die sich angleichen, und der Masse, die nachtrollt, ohne im mindesten zu wissen, was sie will.“
                      Auch die Weisheit des französischen Mathematikers Blaise Pascal ist sehr treffend, als er sagte: „Warum folgt man der Mehrheit? Etwa weil sie mehr Vernunft hat? Nein, sondern weil sie mehr Macht hat.“

                      Der „Holocaust“ ist unzweifelhaft ein Tabu-Thema, zu dem sich niemand in dieser Gesellschaft rational, sachlich und unbefangen äußern kann, da er entweder tabuhörig, also befangen ist, oder aber unter ständiger Ausgrenzungs-, Verfolgungs- und Tabuisierungsdrohung steht, sich also in einem Notstand befindet.
                      Die bereits erwähnte Ergebnisoffenheit heißt vor allem, dass Erwartungshaltungen Dritter zurückgewiesen werden und dass kein Dogmatismus vertreten wird – genau das ist aber beim “Holocaust” der Fall. Wenn jemand – wie ich bereits erleben konnte – jenen elementaren Punkt der erwähnten Ergebnisoffenheit für nichtig erklärt, “weil es darauf in der Wissenschaft keinen Anspruch” gäbe, erklärt er damit den “Holocaust” zu einem Dogma, indem eine Voreingenommenheit als Bedingung vorangestellt wird. Und das ist unwissenschaftlich.
                      Das Perfide ist nun, dass Revisionisten, die an den Gegenstand “Holocaust” tatsächlich unbefangen und unvoreingenommen herangehen, als “pseudowissenschaftlich” verunglimpft werden, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist und jene als seriös erachteten Wissenschaftler der BRD in dieser Sache die Pseudowissenschaftler sind – also Scharlatane.

                      Der Dogmatismus des “Holocaust” kam bereits 1979 in folgender berühmten Erklärung von 34 führenden französischen Intellektuellen deutlich zum Ausdruck [P. Vidal-Naquet u.a., “La politique hitlérienne d’extermination: une déclaration d’historiens”, in: Le Monde, 21. Februar 1979, S. 23.]:
                      “Man darf sich nicht fragen, wie ein solcher Massenmord technisch möglich war. Er war technisch möglich, weil er stattgefunden hat. Dies ist der obligatorische Ausgangspunkt jeder historischen Untersuchung zu dieser Frage. Diese Wahrheit wollten wir einfach in Erinnerung rufen. Es gibt keine Debatte über die Existenz der Gaskammern, und es darf auch keine geben.”

                      Da du ein bunter, aufgeklärter BaehRD-Demokrat bist, bin ich mir ziemlich sicher, dass für dich ein Geschichtsbuch umso mehr der Aufklärung dient, je bunter Deutschland wird. Schließlich wird dadurch sichergestellt, dass die deutsche Geschichte keinen fremden Interessen unterliegt und absolut neutral vorgegangen wird, weil die Geschichte von astreinen Wissenschaftlern untersucht wird, die deinen Ansprüchen genügen und sich gegenseitig hochseriöse Gutachten (Peer Review) ausstellen, was den „Holocaust“ zweifellos belegt.

                      Studiert man die Standardwerke über den „Holocaust“ wie z. B. Raul Hilbergs „Die Vernichtung der europäischen Juden“, Eugen Kogons „Der SS Staat“ oder Jean-Claude Pressacs „Les crématoires d’Auschwitz“, stellt man erstaunt fest, dass auch die sogenannten „Holocaust-Experten“ kein einziges beweiskräftiges Originaldokument benennen können, welches die These untermauert, die Deutschen hätten Millionen von Juden in Gaskammern getötet.
                      Von Kogon soll übrigens der Ausspruch „Faschismus befreit, indem er bindet“ stammen. Interessant übrigens, dass du mit Kogon einen Kommunisten benennst, der mit seinen Urteilen und Ansichten ja durchaus eine gewisse Befangenheit an den Tag legen könnte, findest du nicht? Unter den „Holocaustleugnern“ gab es nebenbei bemerkt auch Kommunisten: Paul Rassinier und Roger Garaudy z. B.
                      Das Interessante hierbei: Eugen Kogon war ein ehemaliger Mithäftling Rassiniers im KL Buchenwald. Als Rassinier Kogons Buch las, war er über die darin seiner Ansicht nach niedergelegten Verzerrungen, Übertreibungen und glatten Lügen so aufgebracht – insbesondere über Kogons Ausblendung der Verantwortung seiner kommunistischen Kameraden für viele der in den Lagern begangenen Greuel –, dass er ein eigenes Buch schrieb, in dem er Kogons Darstellung kritisierte.
                      Als Kogon vorgeworfen wurde, sein Buch „Der SS-Staat“ sei ein parteiisches Pamphlet, kam es zu einem Verleumdungsprozess, den Kogon jedoch verlor. Das Gericht führte in seinem Urteil aus: “Dieser Vorwurf [Kogons Buch sei ein unwissenschaftliches Pamphlet] erscheint insofern nicht aus der Luft gegriffen, als der Kläger eine soziologische Würdigung der Verhaltensweise des Menschen im KZ unter dem Gesichtspunkt geschrieben hat, sie dürfte sich nicht zu einer Art Anklageschrift gegen führende Lagerinsassen gestalten. […] Berücksichtigt man, daß sich unter den fünfzehn repräsentativen Männern, denen er seinen Bericht vorlas, um die Befürchtungen zu zerstreuen, es werde eine Anklageschrift darstellen, zwei Angehörige der UdSSR und acht Kommunisten befanden, dann drängt sich der Eindruck auf, daß ungeachtet der Erwähnung von durch Kommunisten verübten Untaten vor allem dieser Personenkreis bewußt geschont wurde, […]. Solche Rücksichten müssen einem wissenschaftlichen Werk fremd sein. Die reine Wissenschaft fragt nicht danach, ob das Ergebnis diesem oder jenem bequem ist. Wo Zweckmäßigkeitsfragen den Inhalt mitbestimmen, wird die Objektivität verlassen. Wenn der Beklagte als Mithäftling daher seiner Meinung Ausdruck gibt, der ‘SS- Staat’ sei ein Pamphlet, dann macht er von seinem Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch (Art. 5 GG), ohne damit in das Recht der persönlichen Ehre des Klägers einzugreifen […].”
                      Demnach ist Kogons Buch also eine Weißwäsche für sich und seine kommunistischen Freunde, die alles der bösen SS und anderen Häftlingen unterschoben.
                      Ein Zitat noch aus Kogons Buch: „Koch hat sich selbst eine Tischlampe aus Menschenknochen, mit Menschenhaut bespannt, ‘kunstvoll’ anfertigen lassen. Hunderte von präparierten Menschenhäuten sind auf Anforderung des Obersten Arztes der KL SS-Standartenführer Dr. Lolling nach Berlin gesandt worden…“
                      Das glaubst du also (blind)…

                      Nach dem Urteil des britischen Militärschriftstellers Captain Basil Liddell Hart habe sich die deutsche Wehrmacht von allen Besatzungsstreitkräften während des Krieges und danach am besten verhalten.
                      Kurios, dass du mit Hart ausgerechnet eine Person genannt hast, die deine „Befreier“ nicht gerade in einem rosigen Licht erscheinen lässt. Ein Zitat von ihm: „Die plötzliche Kehrtwendung Englands im März 1939 machte den Krieg unvermeidbar. Sie schuf eine Situation, die mit einem überhitzten Kessel verglichen werden kann, in dem der Druck bis zum Gefahrenpunkt gestiegen war und dessen Sicherheitsventil dann plötzlich geschlossen wurde. Die Schuld liegt bei denen, die es gestatteten, den Kessel zu heizen und auf diese Weise die Explosion herbeizuführen.“
                      Auch diese Aussage soll von Hart stammen („Geschichte des Zweiten Weltkrieges“ – Econ, Düsseldorf 1972, Bd. 1, S. 18): „Ein neuer großer Krieg war das letzte, was Hitler wollte.“

                      Gut, dass du die Nürnberger Prozesse erwähnst. Offenbar bist du dir nicht im Klaren darüber, was die Aufgaben eines ordentlichen Gerichts sind, wozu die Garantie einer richterlichen Unabhängigkeit und eine Unparteilichkeit gehören. Beides war bei der Nürnberger Siegerjustiz nicht der Fall.
                      In einem fachkundigen Urteil zum Nürnberger Prozess und seinen juristischen Grundlagen schrieb der Historiker und Rechtsanwalt Richard Pemsel im Buch „Hitler – Revolutionär, Staatsmann, Verbrecher?“ aus dem Jahr 1986 Folgendes:
                      „Sind die entscheidenden Aspekte auf diese Weise verdeutlicht, dann darf nicht mit der Feststellung gezögert werden, daß das Londoner Statut vom 8.8.1945 fundamentale Rechtsgrundsätze in so schwerwiegender Weise verletzt hat, daß der Nürnberger Prozeß als Rechts-Verfahren im verpflichtenden Sinne des Wortes nicht anerkannt werden kann. Das Statut hat den obersten aller Rechtsgrundsätze verletzt, daß ein Gericht neutral sein muß und nicht durch eine Partei gestellt werden darf. Es hat rückwirkende Straftatbestände geschaffen, es hat nur die Verfehlungen der einen Seite untersucht und zur Erörterung zugelassen, und es hat die Waffengleichheit von Anklage und Verteidigung zu wenig gewahrt. Diese Problematik, die im einzelnen dargestellt wurde, war während der Entstehungsgeschichte des Nürnberger Prozesses durchaus bekannt und angesprochen worden. Dabei hatten übermächtige Zeitumstände das juristische Gewissen überlagert. So kam ein Verfahren zustande, das man – kraß gesprochen – in einem Rechtsstaat und zu ruhigen Zeiten nicht einmal für erträglich achten würde, wenn es darum ginge, den Zusammenstoß zweier Radfahrer abzuhandeln… So ist der Nürnberger Prozeß ein politischer Prozeß und in der Bewertungsskala irgendwo zwischen den beiden Eckpunkten, einem Erschießungskommando und einem ordentlichen Verfahren, einzuordnen.“
                      Ich darf dich weiterhin darauf hinweisen, dass in Nürnberg erstmalig auch ganze Organisationen, wie Sicherheitsdienst (SD) und Geheime Staatspolizei (Gestapo), sowie Truppenteile wie die SS als verbrecherische Organisationen verurteilt wurden, obwohl es nur individuelle Schuld gibt – womit du mir, wenn ich mich mal nicht täusche, auch mal Recht geben wirst. Das ist auch mit ein Grund, warum die Nürnberger Siegerjustiz nicht als Recht betrachtet werden kann. Dass sie auch für die Bundesregierung und damit für die Bundesrepublik Deutschland nicht als Recht angesehen werden kann, hatte schon 1961 der damalige Bundesjustizminister Fritz Schäfer klargestellt. In seinem Schreiben wies er darauf hin, dass niemand auf Grund des Urteils des Internationalen Militärgerichtshofs von 1946, wonach die SS einschließlich der Waffen-SS zu einer verbrecherischen Organisation erklärt worden ist, wegen seiner bloßen Mitgliedschaft in der SS strafrechtlich verfolgt werden kann. Zitat: „Eine Strafverfolgung ist nach den in der Bundesrepublik geltenden Gesetzen nur möglich, wenn sich ein Mitglied der SS persönlich einer Straftat schuldig gemacht hat.“
                      Wir wissen beide, dass in der BaehRD (heute) nach anderen Maßstäben geurteilt wird.
                      Auch der Eichmann-Prozess ist unter den vorher benannten Gesichtspunkten kritisch zu betrachten. Der größte Schaden, den der Nürnberger Prozess angerichtet hat, liegt mit darin, dass er mit seinen zahlreichen Dokumenten, die teilweise unter harter Folter erpresst waren, von allzu vielen deutschen Autoren als geschichtliche Quelle angesehen wurde und wird. Das ist grundsätzlich falsch. Es handelte sich um einen Strafprozess, in dem auch historische „Fakten“ nur insoweit aufgenommen wurden, als sie von den Nürnberger Juristen für die jeweiligen problematischen Vorwürfe von Bedeutung waren und die Angeklagten belasteten. Alles, was darüber hinausging, blieb unbeachtet. Es ist also nicht so, dass gewissermaßen die „Weisesten der Welt“ in den Nürnberger Prozessen einen geschichtswissenschaftliche Darstellung abgegeben hätten. Es blieb, vom System des Strafprozesses her, alles außer Betracht, was nicht der Belastung der damaligen Angeklagten dienen konnte. Darin liegt der Grund für die große Einseitigkeit der deutschen Nachkriegsgeschichtsschreibung: Das System der Nürnberger Prozesse wurde fortgesetzt. Es wurde die oberste Regel der Geschichtsschreibung vernachlässigt, jedenfalls zunächst einmal nichts anderes zu tun, als aufzuzeigen, „wie es eigentlich gewesen sei“ (Leopold von Ranke um 1830). Die politischen und militärischen Zusammenhänge wurden in Nürnberg grundsätzlich vernachlässigt, und seitdem haben große Teile der heutigen Geschichtswissenschaft, soweit sie die Zeit von 1870 bis 1945 betrifft, nicht den Charakter einer wahrheitsgemäßen, umfassenden Darstellung des wirklichen Geschehens, sondern den Charakter eines Strafprozesses mit dem Ziel, Deutschland zu belasten.

                      Was genau hat die Äußerung des Pfarrers in Bezug auf das Holo-Dogma und der damit in Verbindung stehenden Wahrheit, alle Fragen gelassen hinzunehmen und geduldig zu beantworten, konkret mit 1933 zu tun? Was für eine krude Verbindung stellst du her, die in jenem Kontext gar nicht zur Debatte stand? Was ist, wenn „wir“ uns von „euch“ angegriffen fühlen und mit euch nicht an einem Strang ziehen, weil „ihr“ vorgebt, (etwas) zu sein, was ihr nicht seid? Was du als „Selbstverständlichkeit“ bezeichnest, ist eine sehr komplexe Angelegenheit, die deinesgleichen einfach in den gemeinen „Nazi“ komprimiert, der für alles Böse zumindest in der BaehRD verantwortlich sei.

                      Bunt, offen und vielfältig – dafür trittst du in der BaehRD doch ein, oder? So, wie „Antifaschisten“ auch, die Israel-Fahnen schwenkend ihren Hass gegen Deutschland (und somit auch Deutsche) ausdrücken, wie dieses Bild exemplarisch aufzeigt: http://www.israelshamir.net/shamirReaders/english/images/antifa.jpg
                      Jetzt kapiert? In der BaehRD gibt es die Assoziationskette: „Rassist“ –> „Nazi“. Und jetzt schau dir noch mal das Video an…

      • Florian Geyer says:

        Tatsächlich handelt es sich bei dem Aufreger nicht einmal um Wehrmachtssoldatendarsteller, sondern um Angehörige des DRK in historischen Uniformen des Roten Kreuzes!

        Und offenbar hat sich noch keener der hyperventilierenden Volldemokraten, Gut- und Bestmenschen einmal den 86a StGb durchgelesen, der AUSDRÜCKLICH eine Zurschaustellung des bösen Sonnenrades zu Zwecken der Lehre und staatsbürgerlichen Aufklärung ERLAUBT, statt zu “verbieten”.

        Da haben mal wieder welche wenig Ahnung mit viel Meinung aufgefüllt.

    • Lernender says:

      “Vielleicht mal aus einer anderen Perspektive betrachten: Ostdeutschland steht dank der zahlreichen Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und diversen bekannt gewordenen Entgleisungen (wie der Bedrohung von Menschen, die per Bus zu Ihrer neuen Unterkunft gebracht werden sollten) sowieo schon im Fokus der Öffentlichkeit.”

      https://docs.google.com/spreadsheets/d/1n7m9T09kLn0dNU_v6NlR58sLLMWbfVp8W2pkKVdi_cM/htmlview?pli=1#gid=0

      Keine Ahnung, zum Rest von Ihren Ausführungen fällt mir nichts mehr ein, bzw. habe keine Lust hier ausfällig zu werden..

      • Benjamin says:

        Dann wäre es einfacher gewesen gar nicht zu posten. Spätestens beim Wort “Lügenpresse” höre ich jedenfalls auf zu lesen.

        Mal im Ernst: laut dem Statistischen Bundesamt arbeiten in den Bereichen “Verlagswesen”, “Film und Fernsehprogramme” und “Rundfunk” ca. 300.000 Personen. Selbst wenn davon zur Kontrolle der gesamten Medien nur 0,1% gebraucht wird (reine Spekulation) müssten 3000 Leute eisern schweigen. Ohne Familien, Freunden und Bekannten etwas zu verraten. Hier liegt für mich der Knackpunkt: ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Regierung gern die Medien unter Kontrolle hätte. Ich halte es nur für völlig unmöglich so etwas unerkannt durchzuziehen.

        • Erbtante says:

          http://de.statista.com/statistik/daten/studie/163740/umfrage/parteipraeferenz-von-politikjournalisten-in-deutschland/

          Es gibt keine Verschwörung. Es werden einfach die Grundregeln der journalistischen Gepflogenheiten zugunsten der eigenen politischen Einstellung verschoben. Zwischen Meldung und Meinung wird nicht mehr unterschieden. Manchmal geben sie es sogar zu…

          http://www.focus.de/kultur/medien/tagesschau-und-tagesthemen-ard-raeumt-falsches-fluechtlingsbild-ein_id_5001222.html

        • Wahr-Sager says:

          Siehst du, der Eine hört bei “Lügenpresse” auf, zu lesen, der Andere hört bei “Nazi” auf, zu lesen. Auch das ist ein Interessenkonflikt, dessen Ursache in der jeweils unterschiedlichen Sichtweise des Betrachters liegt.

          Ich weiß jetzt nicht, inwiefern du zum obigen Sachverhalt einen Zusammenhang damit herstellen willst, dass alle bei den Medien Beschäftigten darüber schweigen müssten, was die tatsächlichen Ursachen der Brandstiftungen betrifft, denn schließlich sind sich ja auch alle Mediennutten (ich nenne sie in Anbetracht der ideologischen Abhängigkeit zum Staatswesen so) einig, was den “Kampf gegen rechts” betrifft, wozu schon eine Portion Gehässigkeit und Hintertriebenheit gehören. Dieses linksideologische Programm ist der gemeinsame Nenner, auf den sich alle bunten Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Medien, Sportverbände, Universitäten, Stiftungen, “demokratisch orientierte” gesellschaftliche Gruppen und Organisationen, regionale Initiativen und Bündnisse geeinigt haben – da spielt es auch keine Rolle, dass gekritzelte Hakenkreuze durchaus von linker Seite entworfen worden sein könnten, um einen Anstieg von “Rechtsextremismus” heraufzubeschwören und die weitere Alimentierung der in der Antifa-Industrie Beschäftigten sicherzustellen.

          Warum sollte die Regierung die Medien unter Kontrolle halten, wenn der schon erwähnte Konsens besteht, dem ein in Relation (noch) unmaßgeblicher Widerstand entgegengebracht wird?

          • Benjamin says:

            Du scheinst tatsächlich nur eine einzige Taktik zu beherrschen: von einer ähnlichen Tatsache wird, auch wenn es keinen direkten Zusammenhang gibt, auf eine ähnlich klingende Vermutung übergeleitet und diese als Tatsache verkauft. Fallen da tatsächlich Leute drauf rein?

            – die Quote der männlichen Asylbewerber liegt bei ca. 2/3. Zum Bereich “jung und kräftig” (18-30 Jahre) gehören ca. 72.000 von 240.000, also ca. 30%. Soweit die Zahlen des BAMF für die ersten Monate 2016.
            – Ich finde es lustig das es immer “Lügenpresse” heißt – bis dann mal etwas in euer Weltbild passt, dann ist es die Wahrheit. Entscheidet euch mal.
            – Der Focus gilt (zumindest in meinem Umfeld) als eher konservativ-rechtslastig. Gerade bei politischen Themen sollte man die Quelle im Auge behalten.
            – Erkläre bitte warum der “Kampf gegen Rechts” “Gehässigkeit” und “Hintertriebenheit” erfordert.
            – Wo haben denn Antifa-Mitglieder Hakenkreuze hinterlassen? Die Aussage klingt ähnlich erfunden wie die angebliche Antifa-Industrie. Und ja – ich habe den Youtube-Clip mit dieser Aussage gefunden, aber sonst nichts. Das klingt als Beleg für eine so schwerwiegende Anschuldigung reichlich dünn. Bitte belegen.
            – Thema “Selbstzensur”: der Fokus-Redakteur bezieht sich eindeutig auf die emotionaleren Bilder von Familien mit Kindern. Eine Selbstzensur aus politischen Gründen wird nicht erwähnt.

            • Wahr-Sager says:

              Äh, wo ersiehst du diese von dir mir unterstellend getätigte Taktik, dass ich von einer ähnlichen Tatsache „auf eine ähnlich klingelnde Vermutung“ überleiten und diese als Tatsache verkauft würde? Fallen denn Leute auf deine plumpe (und bunte) Propaganda herein? Ich darf dich an deinen anfänglichen Kommentar des gesamten Themenfadens erinnern – du schriebst: „Vielleicht mal aus einer anderen Perspektive betrachten: Ostdeutschland steht dank der zahlreichen Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte…“ Kein Wort davon, wer diese Anschläge begangen hat und ob überhaupt jemand verletzt oder gar getötet wurde. Also gehe ich in Anbetracht deiner sich herauskristallisierten BRD- und bunt-kompatiblen Einstellung davon aus, dass du nur jene Aspekte in Betracht gezogen hast, die dein eindimensional fixiertes Weltbild stützen. Ich habe dir eine Tabelle aufgezeigt, die die suggestiven Meldungen der Medien, wonach die Anschläge generell das Werk von Naaazis oder pöhsen Rechten (gewesen) seien, Lügen strafen. Wo bitte gibt es hier „keinen direkten Zusammenhang“?

              Wo schrieb ich was von „männlichen Asylbewerbern“? Ich habe mit STRG+F auf der ganzen Seite nach „männlich“ gesucht und nur deinen Kommentar gefunden. Aber wenn du schon den Punkt einbringst, würde ich gern wissen, auf welcher Seite du erfahren hast, dass zum Bereich „jung und kräftig“ ca. 30% der männlichen Asylbewerber gehören. Lt. einem Artikel auf http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/bamf-studie-fluechtlinge-ueberwiegend-jung-und-maennlich-14242162.html vom 19.05. d. J. waren drei Viertel der 2015 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge männlich.

              Selbstverständlich schreibt auch die Lügenpresse auch mal was Wahres, aber du kennst ja vielleicht das Sprichwort: Wer einmal lügt, dem traut man nicht. Und die Häufung von Lügen und ideologischen Konstrukten passiert immer dann, wenn es gegen rechts geht. Die Medien halten ja z. B. nach wie vor an der „NSU“-Geschichte fest, obwohl es mehr Ungereimtheiten gibt, als allgemein von bunten Repräsentanten gern zugegeben wird. Die Propaganda ebbte zwar im Verlauf der Jahre etwas ab, aber geblieben ist doch in den meisten Köpfen der kritiklosen Mainstream-Betrachter, dass die beiden Uwes acht Türken und einen Griechen ermordet hätten…
              Den Rechten wurden schon immer Verbrechen in die Schuhe geschoben, die sie nicht begangen haben. Es sei an die Hakenkreuzschmierereien des KGB in den späten 50ern in Köln erinnert; an die Lüge mit Sebnitz, bei der angeblich 50 Neo-Nazis ein kleines ausländisches Kind ertränkt hätten; an Hakenkreuz-Rebecca von Mittweida; an die „Schweinesau“ von Potsdam; an die „Ausländerhatz“ von Mügeln und viele andere Fälle, in denen es „gegen rechts“ geht und wo die Wahrheit durch Lügen und Unterstellungen der linken Seite ersetzt wird.
              Der Focus-Journalist Michael Klonovsky bemerkte einmal treffend: „Je länger das Dritte Reich zurückliegt, desto mehr Hakenkreuze prangen auf deutschen Bühnen.“

              Was den „Focus“ betrifft, gilt deine Antwort offenbar nicht mir, da ich diesen weder erwähnte noch darauf verlinkte. Aber da ich ahne, in welchem Umfeld du dich bewegst, kann ich mir schon vorstellen, dass da die Zeitschrift eher als „konservativ-rechtslastig“ gilt, was ich aber merk-würdig finde, denn wenn ich z. B. im Blog von Jürgen Elsässer lese, der sicherlich in der Öffentlichkeit nicht als links gilt (J. Elsässer sich aber als Linker verortet), schneidet „Focus“ keineswegs gut ab. Exemplarisch zeugt dieser „Focus“-Artikel im Antifa-Jargon sicherlich nicht von einer rechtsgerichteten Linie: http://www.focus.de/politik/deutschland/lage-voellig-falsch-eingeschaetzt-neonazis-und-rechtspopulisten-marschieren-durchs-regierungsviertel_id_5353671.html

              Der „Kampf gegen rechts“ zieht einzig privilegierte Anhänger des „Rechtsstaats“ BaehRD an und erlaubt diesen, als „anständige und demokratische Bürger“, jegliche Freiheiten, wenn es gegen missliebige System-Gegner geht, die die „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ ankratzen. Es wird dann ständig und jedes Jahr von höchsten Stellen vor Linksextremismus gewarnt, aber einen offiziellen millionenschwer geförderten Etat gegen „links“ gibt es trotzdem nicht – was auch nicht verwundert, da die Antifa Teil des Systems ist und dazu dient, die Etablierten an der Macht zu halten.

              Erst mal: Was ist daran so ungemein unwahrscheinlich, dass „Antifaschisten“ selbst Hakenkreuze kritzeln, um die Statistik für „rechtsextreme Straftaten“ hochzutreiben und dafür zu sorgen, dass Gelder „gegen rechts“ locker gemacht werden, von denen Soziologen, Experten jeglicher Coleur („Rassismus“, „Antisemitismus“, „Rechtsextremismus“) und generell Bewahrer der bunten Demokratie profitieren? Nicht umsonst werden dank der SPD-Barbie Manuela Schwesig ab 2017 mal eben 100 Mio. Euro für den „Kampf gegen rechts“ lockergemacht.
              Wenn man sich auf Kosten anderer profilieren und profitieren möchte, sollte man sich nicht (beim Lügen) erwischen lassen:
              http://www.pi-news.net/2008/11/dgb-held-schmierte-hakenkreuze/
              http://www.shortnews.de/id/741176/kevelaer-staatsschutz-dienststelle-konnte-hakenkreuz-schmierer-stellen
              https://twitter.com/Wahr_Sager/status/713455733594066948 (Linke haben lange Nasen)
              http://www.pi-news.net/2015/03/und-taeglich-gruesst-der-nazi-anschlag/

              Du wirst aber wahrscheinlich auch für diese Belege eine Antwort konstruieren, die deinem Weltbild zuträglich ist.

            • Erbtante says:

              Die Diskussion ging um den Begriff “Lügenpresse”, den ich nicht hier eingeführt habe. Ihre These: Abstruse Verschwörungstheorie, da bei der Vielzahl der Journalisten es weder möglich noch glaubhaft sei, dass diese alle gekauft (von wem?) oder unter Druck gesetzt seien. Und ich haben Ihnen sogar bestätigt, dass es keiner Bestechung oder Druckausübung bedarf, weil diese Personengruppe zum übergroßen Anteil ein linkes Weltbild hegt und entgegen ihrer beruflichen Verpflichtung zur Neutralität ihre persönliche Meinung in die Berichterstattung einfließen lässt. Das Beispiel der nicht repräsentativen Bilder in der sog. Flüchtlingskrise ist hierfür ein Beispiel, wie versucht wird, auf den Zuschauer Einfluss zu nehmen und bei diesem Mitleid zu erzeugen. Manipulation durch nicht repräsentative Bilder.
              Aber wer glaubt, dass der Focus eine “rechts-konservatives” Blatt ist, der glaubt bestimmt auch, dass die CDU konservative Werte vertritt. Gerne kann man natürlich vorsichtig bei der Quellenauswahl sein und sein Weltbild aus dem Neuen Deutschland beziehen.
              Zur Statistik: Nur bei den unter 16-jährigen lag bis einschließlich September 15 ein halbwegs ausgeglichenes Verhältnis der Geschlechter vor, 46% weiblich. Die größte Altersgruppe stellten die 16- bis 30-jährigen Flüchtlinge (43 %). Hiervon waren lediglich 22,5% weiblichen Geschlechts. Das Bild der überwiegend jungen Männer ist also keineswegs falsch, zumal dies nur die Zahlen von 1-9/2015 sind, mit insgesamt 303.443 Personen.

              “Wir haben uns daher mal vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die aktuellsten Daten über das Alter und Geschlecht von Asylbewerbern besorgt. So sehen sie (für die von Januar 2015 bis einschließlich September 2015 gestellten Anträge) aus:

              Altersgruppe männlich weiblich
              bis unter 16 43.482 36.743
              16 bis unter 18 9.706 2.948
              18 bis unter 25 56.539 14.743
              25 bis unter 30 34.517 11.685
              30 bis unter 35 23.075 9.858
              35 bis unter 40 15.213 7.549
              40 bis unter 45 10.058 5.003
              45 bis unter 50 6.263 3.336
              50 bis unter 55 3.513 2.213
              55 bis unter 60 1.870 1.521
              60 bis unter 65 965 839
              65 und älter 834 967
              unbekannt 2 1
              Gesamt 206.037 97.406”
              Quelle: BildBlog, links genug?

    • Marcus Junge says:

      Brav die Indoktrination durch die BRD in Worte gegossen. Völlig unreflektiert den Wahnsinn dieses Systems darlegen zu können, ohne sich dabei moralinsauer zu überschlagen, ist zwar besser als alles was die beruflichen Systemlügner hinbekommen, aber trotzdem bescheuert.

      Nach Ihrer “Logik” sind alle Idioten die mit Che Guevara rumlaufen, weil kommunistische Massenmörder. Und wer mit dem roten Stern ankommt sowieso. Und wer mit der BRD-Flagge ankommt, bei der kommenden EM, ist also passionierter Völkermörder, solange es nur am eigenen Volk gemacht wird und sanft erfolgt.

      Ach ja, politische Sondergesetze, exklusiv für eine einzige Gruppierung, die es seit 71 Jahren nicht mehr gibt, sind so was von legal, da muß ein Verfassungsgericht (ohne Verfassung), diese extra rechtfertigen, als politische Sondergesetzgebung, die zwar eigentlich verboten ist, aber in diesem Falle sieht man es mal nicht so eng. Außerdem sind Sie wohl einer von denen die glauben, man werde zum Nationalen Sozialisten, sofern man eine Hakenkreuz erblicken muß. Was sagen Sie noch gleich den Hindus und deren Swastika?

      Ja die “Bedrohung” von Invasoren, die sich von den Einheimischen aushalten lassen wollen, extreme Kriminalität bringen und schon mal gleich bei Ankunft im Bus zeigen, was sie mit besagten Ungläubigen machen wollen, Rübe ab, ist schon ein starkes Stück. Ich glaube linker Abschaum hat das in den 80’ern fast täglich in der Alt-BRD gemacht, Leute in Bussen / Fahrzeugen “bedroht”, also blockiert, nur nannte sich das Startbahn West, Pershing, Wackersdorf, … . Lauter Nazis die linken Hirnis damals. Nicht?

      Und weil Invasorenunterkünfte ab und an mal brennen und die Lügenmedien dies, wie Dreckschleudern es nun mal machen, kräftig aufbauschen, soll ganz Mitteldeutschland die Schnauze halten? OK? Nur brennen die meisten davon weil die Herren und Herren Invasoren zündeln, aber das darf ja nicht stören. Ist der “Nazi” erst gesendet, interessiert es danach nicht mehr, ob es wirklich einer war.
      Dann ist dies, Schreck laß nach, auch noch eine legal Methode zur Bekämpfung einer kriminellen Bundesregierung, dafür steht §20-IV Widerstandrecht. Und wenn ich dann mal wider Ihre “Logik” anwende, dann muß die Alt-BRD schnell in der Stillen Ecke verschwinden, denn da liest man täglich von den “Liebestaten” der Invasoren und dafür ist dann doch die gesamte Alt-BRD verantwortlich und darf sich daher nicht über Mitteldeutschland aufregen.

      • Benjamin says:

        Oh Mann, langsam taucht hier aber harter Tobak auf. Ich antworte mal in Reihenfolge Ihrer Argumente:

        1. Ja. Leute mit rotem Stern halte ich für genauso inakzeptabel wie Hakenkreuzträger, die Kommunisten(genauer: Stalinisten) waren ebenso üble Verbrecher wie die Nazis. Nur halt Verbrecher die den Krieg gewonnen haben.

        2.Vielleicht sollten sie das mal den Nazis sagen; ich glaube die kommen sich nicht inexistent vor. Unter politischer Verfolgung hatten in der Vergangenheit wohl eher Kommunisten zu leiden, z.B. durch Berufsverbote für Lehrer. Die Nazis sind definitiv nicht die Opfer in diesem Theaterstück.

        3. Hindus und Swastika: im kulturellen Kontext hat das Zeichen eine völlig andere Bedeutung. Und in Indien gilt eine andere Gesetzeslage als in der BRD. Schlechtes Argument, billige Ablenkung.

        4. Aktiv Gewalt auszuüben ist immer inakzeptabel. Ob die Demonstranten damals Gewalttäter waren weiss ich schlicht nicht, war nie mein Thema. Das Ziel der Leute (Verhinderung von Umweltzerstörung, keine nuklear bestückten Kurzstreckenraketen auf deutschem Boden) klingt für mich sinnvoller als “keine Fremden in meiner Nachbarschaft”. Wackersdorf ist was anderes – irgendwo muss der Müll ja hin.

        5. Nein. “Mitteldeutschland” soll nicht die Schnauze halten. Bei dir wäre es eher anbgebracht, oder kannst du deine Behauptung irgendwie beweisen?

        6. Den Rest habe ich leider nicht verstanden. Das Wiederstandsrecht gilt wenn jemand die Artikel 1-3 des Grundgesetzes angreift. Wo soll das bitte im Augenblick passieren?

        • Wahr-Sager says:

          Benjamin,

          was sagst du eigentlich zu jenen, die nicht an die offizielle Version dessen glauben, was über den Nationalsozialismus von den Medien behauptet wird? Sind die gestört, dumm, böse, verbrecherisch? Ist es nicht anmaßend, sich als Hüter der Weisheit und Lichtgestalt darstellen zu wollen, weil es bequem und risikolos ist, sich der offiziell verbreiteten Geschichtsversion zu ergeben und damit schließlich auch finanziell gewinnen zu können, was eine nicht unmaßgebliche Motivation bedeutet, sich als bunter Hexenjäger zu be(s)tätigen?
          Es soll per Strafgesetz vorgeschrieben werden, dass die deutsche Geschichte zwischen 1933 und 1945 immer und ausnahmslos als ein Horrorkabinett dargestellt werden muss und dass jede öffentliche Opposition gegen den masochistischen, selbstzerstörerischen deutschen Büßerkult verhindert wird. Wieso? Cui bono? Warum bedarf eine propagierte Wahrheit eines auf eine bestimmte Gruppe zugeschnittenen Sonderschutzes?

          Warum gibt es Juden, die die „offenkundige Tatsache“ (die vor Gericht nicht bewiesen werden muss) anzweifeln und merk-würdigerweise nicht von jenen angegriffen werden, die gemeinhin von Repräsentanten der bunten Lebenskultur angegriffen und bekämpft werden (sollen), weil sie u. a. eine „antisemitische“ Einstellung hegten, die sich offenbar gegen ganz bestimmte Gruppen bzw. Personen richtet, welche ganz bestimmte Äußerungen und Handlungen tätigen?

          Moshe Menuhin, Großvater von Gerard Menuhin, schrieb lt. seinem Buch „Die Antwort“ in der National-Zeitung vom 19. August 1966: „Wir wollen nicht wissen, ob ein Mann Mitglied der Nationalsozialistischen Partei oder der SS gewesen war. Was allein zählt, ist, ob er ein anständiger Mann ist.“
          Warum also DIE Naaazis? Hast du ein Faible für Kollektivschuld? So wie der Jude Michel Friedman, der einst äußerte (ebenso in „Die Antwort“ zitiert): „Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff ist, da den Erben des judenmordenden Staates gar nichts anderes zukommt, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen, generationenlang, für immer.“
          In die gleiche Kerbe haut übrigens der „Antisemitismus“-Beauftragte Volker „Crystal“ Beck, hinter den sich lt. Medien „mehr als 30 jüdische Prominente“ stellten, nachdem er mit Methamphetamin erwischt wurde. Nur konnte sich Beck 2015 nicht ganz entscheiden, was die Schuld der Deutschen betrifft: https://twitter.com/Wahr_Sager/status/715521996516405248

          Willst du ernsthaft behaupten, dass die Kommunisten, welche den höchsten Blutzoll in der Geschichte zu verantworten hatten, Unschuldige ist? Das ist Geschichtsklitterung zugunsten jener, die einen Tanz um das Goldene Kalb veranstalten. Dass DIE Naaazis „definitiv“ nicht die Opfer in diesem Theaterstück sind, sieht u. a. ein Jude wie schon mehrfach erwähnter Gerard Menuhin ganz anders. Vor allem aber sind Kommunisten keine Opfer, wie sie von dir und den durch die Reeducation (Umerziehung/psychologische Kriegsführung) pathologisierten Deutschen behauptet werden.

          Dass in Indien eine andere Gesetzeslage als in der BaehRD gilt, heißt genau was? Dass in Indien vielleicht mehr Offenheit herrscht? Und was ist mit China? Eigentlich müsste dieses Land doch auch eine Demokratie sein wie die BaehRD, oder?

          „Keine Fremden in der Nachbarschaft“ – am besten alle Deutschen in der Minderheit, damit der Traum von einem „bunten Deutschland“ für die Pathologisierten in Erfüllung geht und Friede, Freude, Eierkuchen herrscht? Wie bunt muss Multikulti denn eigentlich sein, damit es so richtig bunt ist? Gibt es nicht schon seit Jahrzehnten polnische, griechische, italienische, portugiesische, asiatische etc. Nachbarn, die auch nicht auffälliger sind als die Müllers oder Schneiders? Hat diese schon wahnhaft betriebene Durchmischung (die Israel übrigens strikt ablehnt) etwa nicht rein zufällig mit dem Schuldkult/Schuldstolz der Buntdeutschen zu tun, die sich moralisch schon allein dadurch erhaben fühlen, dass sie ganz fest an das „Offenkundige“ glauben und sowieso besser sind als jeder braune Naaazi, der das Eigene nicht erniedrigt, das Fremde nicht überhöht?

          Was das Grundgesetz betrifft, erwähnte ich bereits, dass es mit Füßen getreten wird. Bzgl. „Rechtsextremismus“ habe ich dir ja auch einen Link zu einem PDF gegeben.

        • Berni says:

          Ich habe lange widerstanden, aber nun muß ich doch etwas schreiben. Wenn gemeint ist, daß jemand solange saß (oder lag), bis er wieder stand, haben Sie recht. Wenn nicht, leiste ich weiter Widerstand gegen das “Wiederstandsrecht” der Herrn Oberlehrers.

          • Wahr-Sager says:

            Wie du meinen? Folgen noch substanzielle Antworten, oder kann ich das als eine verbale Blähung auffassen?

          • Wahr-Sager says:

            Berni,

            es tut mir leid, dass ich bei Ihnen einen falschen Eindruck erweckt haben könnte, denn meine Antwort vom 2. Juni, 16.45 Uhr, war gar nicht an Sie gerichtet. Leider habe ich das jetzt erst gemerkt und vorher im Eifer des Gefechts nur das “B” bzw. “Be” vorne gelesen…

        • Berni says:

          Lange habe ich widerstanden, doch nun drängt es mich, auch meinen Senf dazuzugeben. Wenn mit “Wiederstandsrecht” das Recht gemeint ist, daß jemand einfach liegenblieb, bis er wieder stand, gebe ich mich geschlagen. Ansonsten leiste ich pflichtgemäß Widerstand gegen das Wiederstandsrecht des Herrn Oberlehrers.

          Und zum Wahr-sager: Tut Ihnen Ihre Zeit nicht leid, die Sie damit vergeuden, einen faktisch Unbelehrbaren überzeugen zu wollen?
          Mir fällt da immer nur das Gleichnis mit der schachspielenden Taube ein:

          “Mit D….. zu diskutieren ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Du kannst der beste Spieler der Welt sein, die Taube wird trotzdem alle Figuren umschmeißen, auf’s Brett kacken und triumphierend umherstolzieren, als hätte sie gewonnen.”

          Und im übrigen ignoriere ich die sogenannte Rechtschreibreform, ich schreibe in meiner Muttersprache!

          • Wahr-Sager says:

            @Berni:

            Naja, ich muss zugeben, dass ich meine Zeit sicherlich sinnvoller verwenden könnte, da Benjamin tatsächlich eine harte Nuss zu sein scheint, die man nicht so leicht knacken kann. Aber Überzeugungstäter sind wohl nicht zu überzeugen.

            Ich halte es so wie Goethe: „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“
            Wenn ich also mit meinen Worten auch nur einen Einzigen zum Nach-Denken bewegen kann, hat es sich schon gelohnt.

            PS. Das Gleichnis ist super, danke. 🙂

            • corvusalbusberlin says:

              @ Wahr-Sager. Folgendes Bücher könnten Sie interessieren wenn Sie sie nicht schon kennen.
              “Die ethische Säuberung Palästinas.” Von Ilan Pappe und “Nato – Geheimarmeen in Europa”
              von Daniele Ganser
              Darin können Sie nachlesen, wie wir seit Lichtjahren belogen wurden und werden.

              Und da Sie Goethe zitieren, möchte ich Sie bei dieser Gelegenheit auf die Hessen-Briefe hinweisen, die alle wunderbar sind. Aber ein Brief :” An einen jungen Mann in Deutschland” vom 8. April 1932 müsste eigentlich viele Menschen gewaltig zum Nachdenken bringen.
              So, jetzt habe auch ich meinen kleinen Beitrag geleistet.

              • corvusalbusberlin says:

                Entschuldigung. Berichtigung meiner Flüchtigkeitsfehler.”Folgende Bücher…..”
                und “Die ethnische Säuberung Palästinas.”

              • Wahr-Sager says:

                Danke für Ihre Hinweise – ich meine, die sehr interessant klingenden Bücher vom Namen her zu kennen, wie auch Ilan Pappe und Daniele Ganser.

                Das Problem ist, dass ich derzeit viel zu lesen habe. Zuallererst das brisante Buch “Wahrheit sagen, Teufel jagen” von Gerard Menuhin, das selbst im Ausland von Amazon boykottiert wurde. Herr Menuhin hat sich dann dazu entschlossen, (vorab) ein deutsch übersetztes PDF-Dokument kostenlos anzubieten. Nähere Informationen finden Sie, wenn Sie auf meinen Namen klicken.

                • corvusalbusberlin says:

                  Vielen Dank für den Hinweis. Ich werde mir das Buch herunterladen.
                  Ilan Pappe ist ebenfalls ein israelischer/jüdischer Historiker und sein Buch war lange Zeit verboten, bis es bei 2001 im vorigen Jahr wieder erschien. Ich hatte es mir schon 2006 gekauft.
                  Sie wissen ja, dass Sie als Deutscher “automatisch ” einer Kollektivschuld am Holocaust unterliegen. Herfried Münkler, Prof an der Humboldt-Universität Berlin, mit dem ich einen E-mail – Wechsel hatte, hat mich das klipp und klar wissen lassen.
                  Wenn Sie wüssten, in welche Pfützen ich deshalb schon getreten bin, würden Sie wahrscheinlich Ihren Chapeau ziehen.

                  • Wahr-Sager says:

                    Wegen dem Download: Neuerdings erscheint ein Hinweis bzgl. Betrugsversuch. Bei Firefox kann man die Meldung einfach ignorieren, bei Google Chrome schiebt sich ein nerviges Fenster nach vorne – meinen Erfahrungen nach. Im letzteren Fall lässt sich Chrome dann nur über den Taskmanager schließen, danach aber normal aufrufen.
                    Ich habe eine Alternativadresse eingerichtet, die Sie mit Klick auf meinen Nicknamen sehen können.

                    Unliebsame Literatur wird gern zurückgehalten. Das war auch beim französischen Historiker Vincent Reynouard der Fall, der ein Buch namens “Die Wahrheit über Oradour” schrieb und dafür wegen “Billigung eines Kriegsverbrechens” in den Knast kam.
                    Interessanterweise ist Reynouard ebenso wie Germar Rudolf ein Chemiker – und der saß auch.

                    Natürlich ist mir die Kollektivschuld bekannt. Ein gewisser Herr Friedmann propagierte diese bereits, ein Herr Beck führt diese Tradition fort und ist damit hoch angesehen.

                    Ich hatte schon etliche hitzige Schriftwechsel, weiß also gut, wie die bunten Dogmatiker ticken und gern auch austicken. Sich in die Defensive zu begeben ist bei diesem Thema aber – wie Merkel sagen würde – “nicht hilfreich”, sondern verfestigt die Pathologie der Deutschen nur. Das folgende Bild ist sehr zutreffend, was die Lieblingsbeschäftigung des Buntdeutschen angeht:

                    https://twitter.com/Wahr_Sager/status/713292903976722432

            • Benjamin says:

              Wer ist hier der “Überzeugungstäter”? Ich bin von denen umgeben.

          • Benjamin says:

            “Wer überall seinen Senf dazu gibt gerät leicht in den Verdacht, ein Würstchen zu sein” (Zitat, Autor hab ich vergessen). Woher weisst du eigentlich dass ich Lehrer bin? Bist du schon mal einem begegnet?
            Na ja, kümmere dich besser um deine Tauben, dann kacken sie auch nicht auf Schachbrett. Du weisst schon -das flache Teil mit den Vierecken drauf?

            • Berni says:

              Hallo Herr Benjamin,
              “Arroganz und Stolz wachsen auf demselben Holz”, pflegte meine liebe Oma zu sagen, wenn sie auf solche “Oberlehrer”-Typen wie Sie getroffen ist. Wenn Sie nicht in der Lage sind, Synomyne und Gleichnisse zu verstehen, wäre es besser, sich einer Beurteilung zu enthalten. Die Art Ihrer Reaktion zeigt eines nur klar auf: die Höhe des geistigen Horizontes.
              Aus der Art und Weise Ihrer Argumentation kann ich auch nur entnehmen, daß noch etliche Jahre ins Land gehen müssen, um aus jugendlichem Trotz verstehendes Akzeptieren werden zu lassen.
              Allerdings habe ich nach der Lektüre Ihrer Beiträge berechtigte Zweifel, daß Sie das jemals zulassen werden.

            • Wahr-Sager says:

              War das jetzt ein Anflug von Selbsterkenntnis mit dem Zitat?

    • rote_pille says:

      Oh mein Gott, noch so ein Gehirngewaschener. Glaubt der wirklich irgendein normaler Mensch interessiert sich dafür was in einem Kaff am A… der Welt auf einem historischen Fest getragen wird.

      • Benjamin says:

        Normale Menschen kann das durchaus interessieren. Zum Glück bist du nicht in der Position “normal” zu definieren, oder “gehirngewaschen”. Deine Einstellung ist überheblich.

        • rote_pille says:

          Doch, doch, ihre Autoritätsgläubigkeit lässt auf Gehirnwäsche schließen. Das Interesse der Medien an diesem Bullshit steht in keiner Relation zu dessen Bedeutung. Ich schätze, Sie werden von denen fürs Trollen bezahlt, sonst würden Sie sich hier nicht Mühe geben und auf 100 Kommentare antworten.

          • Benjamin says:

            Das wäre schön – aber antworten tue ich aus einem ganz anderen Grund: ursprünglich wollte ich nur den Blog-Artikel kommentieren, da ich damit überhaupt nicht einverstanden war. Danach hat mich Anzahl – und Heftigkeit – der Reaktionen dazu bewogen am Ball zu bleiben. Ehrlich gesagt bin ich von einigen Beiträgen ziemlich geschockt – all die Kampfbegriffe (“Lügenpresse”, “Troll”, “Gehirnwäsche”) kenne ich bisher nur aus zweiter Hand. Ich hätte nie gedacht auf so eine Ansammlung von Wut und Verbitterung zu stoßen, und bin mehr oder weniger an der Diskussion hängen geblieben.

            Mal davon ab: Trolle ziehen jede Diskussion vom eigentlichen Punkt weg, oder nutzen andere Mittel um sie zu stören. Ich antworte auf Posts, und bleibe dabei sachlich (ok, mehr oder weniger…). Wer ist jetzt hier der Troll? Lies mal deine eigenen Beiträge.

            • Wahr-Sager says:

              Jetzt bin ich doch gerade amüsiert über deine einseitige Betrachtung. Einerseits hältst du es für normal und anständig, die Naaazi-Keule zu schwingen und in der bunten #BaehRD gebräuchliche Gummi-Begriffe wie “Rassismus”, “Antisemitismus” etc. inflationär zu handhaben, auf der anderen Seite echauffierst du dich über “Kampfbegriffe” wie “Lügenpresse”, “Troll” und “Gehirnwäsche”, obwohl gerade die Reaktion von deiner Seite – auch nach meinen Erfahrungen – deutlich auf Gehirnwäsche hinweist und eine fanatische Haltung beinhaltet.
              Die Wut ist ganz normal und bedingt durch die Verklärung deutscher Geschichte und dem damit zusammenhängenden Schuldstolz der Deutschen, denen das Rückgrat gebrochen werden soll.

        • rote_pille says:

          Hier ein Beispiel für deine totale Unterwürfigkeit: “Das Symbol ist aus triftigen Gründen verboten worden, und auch in Sachsen gilt das Gesetz.”
          Wenn du so einen Bullshit als Gesetz akzeptierst – also das Tragen eines Symbols als kriminelle Handlung siehst, die verfolgt werden müsste – und tatsächlich zustimmst, dass Leute deswegen verfolgt werden, dann kann ich dir auch nicht mehr helfen. So denken keine Menschen mit einem Gewissen, sondern programmierte Drohnen, wegen denen sich die autoritären Regime überhaupt erst zu dem aufschwingen konnten was sie waren. Du bist entweder bezahlt oder so ein pensionierter Gutmensch der das ganze Leben lang seine Obrigkeitshörigkeit trainiert hat.

          • Benjamin says:

            Beschäftige dich mal mit der Geschichte unseres Landes. Speziell mit der Zeit von 1933-1945, und den Verbrechen die von den Leuten begangen wurden die das Hakenkreuz als Zeichen genutzt haben. Ich halte es für eine vernünftige Idee solche Symbole zu verbieten, und bezeichne Hakenkreuzträger als Verbrecher. Bevor du jetzt die vorhersehbare Reaktion bringst: Rot-Stern-Träger oder Leute mit Che-Shirts sind mir ähnlich sympatisch, und deren Symbole würde ich auch verbieten wenn ich könnte.

            Um mal deine eigene Logik aufzugreifen: entweder hast du keine Ahnung von Geschichte, dann bist du entweder sehr jung oder sehr dumm. Oder du weißt sehr wohl wovon du sprichst, dann hast du kein Gewissen.

            • rote_pille says:

              Die Verbrechen wurden von autoritätshörigen Mitläufern und Blockwarten wie dir begangen. Ein Verbot von irgendwas beinhaltet eine Gewaltandrohung. Du hast kein Recht darauf gegen irgendjemanden wegen eines Symbols Gewalt zu fordern!

              • Benjamin says:

                Hab ihr alle den gleichen Kurs belegt? “Tatsachen Verdrehen für Anfänger” an der VHS?
                – Blockwart: Andeutung von hinterhältigem Bespitzeln / Anspielung auf das Dritte Reich. Belege das aus meinen Posts.
                – Gewaltandrohung: Bitte belegen.

                • rote_pille says:

                  Was gibt es da zu belegen? Weißt du etwa nicht, wie staatliche Gesetze durchgesetzt werden? Soll ich es dir aufzeichnen? Also, die erlassen ein Gesetz, wenn man sich nicht daran hält kommen die und nehmen dein Geld oder sperren dich ein, und wenn du dich wehrst dann machen die das mit Gewalt. Und hast du diese Vorgehensweise mit deinen Aussagen etwa noch nicht deutlich gefordert? Leugne es nicht! Du kannst die Fakten auswendig kennen und trotzdem aus der Geschichte nichts gelernt haben. Es geht nämlich nicht um irgendwelche Symbole, sondern das was in deinem Kopf ist, und das ist momentan: “ich möchte, dass Leute, die mir nichts getan haben, wegen den Symbolen auf ihrer Kleidung verfolgt werden”.

                • rote_pille says:

                  Eine Blockwartmentalität hast du übrigens, weil du behauptet hast, dass dich diese Art von Geschichten tatsächlich interessiert und du sie in den Medien lesen willst.

            • Wahr-Sager says:

              Nun, aus bereits schon erwähnten, nachvollziehbaren Gründen ist das so eine Sache, sich mit der Geschichte von 33-45 zu beschäftigen. Du wirst natürlich als Anhänger einer Gesinnungsdiktatur nur jene Quellen als seriös erachten, die deinen Anforderungen an Glaubhaftigkeit entsprechen und kannst somit aus einer Vielzahl von Quellen schöpfen, die das gewünschte Bild propagieren.
              Dummerweise ist revisionistische Literatur ja verboten, so dass nur eine einseitige “Vergangenheitsbewältigung” stattfinden kann, was natürlich – das müsstest du selbst zugeben – ideologischem Missbrauch Tür und Tor öffnet.

              Dein Vergleich mit der deinem Vorredner aufindoktrinierten Logik greift nicht: Du bist nämlich dafür, dass Menschen aufgrund von Meinungsdelikten eingesperrt werden, was einer totalitären und selbstüberschätzenden Haltung entspricht, die meinen Erfahrungen nach von deiner Seite sogar oft noch damit ergänzt wird, dass man solche “Gedankenverbrecher” wegsperren müsste, so wie es die Sowjets damals mit ihren politischen Gegnern machten.
              Dadurch, dass du Behauptungen aufstellst, die dem gewünschten, einheitlichen Meinungsbild in der BaehRD entsprechen, bist du noch lange kein besserer Mensch als jene, die von deinesgleichen als “Verbrecher” tituliert werden – daran ändert auch nichts, wenn diese Leute Hakenkreuze zur Schau stellen oder sich gar tatsächlich als Nationalsozialisten bezeichnen. Denn letztendlich bist du es ja, der ihnen das unterstellt, was als unantastbare “Wahrheit” in der BaehRD propagiert wird.
              Solange es keine freie Debatte über den NS geben darf, solange wird auch einzig den Profiteuren des Untoten Raum gegeben. Es ist auch ziemlich müßig, in dieser Angelegenheit zu diskutieren, wenn a) aus justiziablen Gründen auf Seiten wie dieser nur eingeschränkt diskutiert werden kann, weil b) eine totalitäre Gesinnung in einem “Rechtsstaat” besteht.
              Was du betreibst, sind im Wesentlichen Unterstellungen, indem du z. B. sog. “Holocaustleugner” als Verbrecher bezeichnest, weil sie insgeheim einen “erneuten” Völkermord anvisieren würden, von dem sie deiner Ansicht nach wüssten. Tatsächlich ist aber allein diese Denkweise ein Verbrechen, da damit jegliche Legitimation gegeben wird, solche Menschen zu verurteilen und auszugrenzen. Es sei denn, für dich sind bereits “falsche” Gedanken Verbrechen, dann hast du wohl kein Gewissen.

    • Wahr-Sager says:

      Es hat eher etwas mit einem Gesinnungscharakter zu tun, dem Verbot eines totalitär agierenden Staates Folge zu leisten und sich vielleicht noch damit zu brüsten, als Naaazi-Jäger mit einem breiten Bündnis im Schlepptau dem Naaazi-Biest entgegenzutreten, dessen Opfer die Straßen der BaehRD blutrot gefärbt haben…

      Tatsache ist, dass die zahlreichen Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte von den Flüchtlingen selbst angezündet worden sind oder werden bzw. die Ursache nicht klar war/ist. Es gab mal eine interessante Tabelle darüber, die aber leider nicht mehr weitergeführt wird, weil die Polizei angehalten wurde, Vergehen von Flüchtlingen nicht mehr öffentlich zu machen: http://tinyurl.com/oyzcmso

      Mit Ihrer perspektivisch eigenwilligen Betrachtung ordnen Sie sich einem System unter, das keine Probleme mit der Darstellung von kommunistischen Abzeichen oder gar mit der Verherrlichung des Kommunismus hat, schließlich dürfen kommunistische Parteien in der BaehRD meines Wissens demonstrieren, ohne befürchten zu müssen, gejagt, existenziell zerstört und eingesperrt zu werden.

      Der jüdische Publizist Gerard Menuhin, der kürzlich sein brisantes aktuelles Buch über das Tabuthema aller Tabuthemen in deutscher Übersetzung als PDF-Dokument veröffentlichen ließ, schrieb in diesem an einer Stelle über den vorauseilenden Gehorsam der Schweizer, weil Hitlers Konterfei auf Kondensmilchdosen verkauft wurde. Ich verlinke der Bequemlichkeit halber mal auf ein Bild, das das Zitat enthält: https://twitter.com/Wahr_Sager/status/736256658058444801

      Die Presse macht nicht nur ihren “Job”, sie verhält sich ideologisch gewünscht und betreibt eine ideologisch gefärbte Berichterstattung, bei der es primär um die Lenkung von Emotionen in eine politisch gewünschte Richtung geht – und wo sich alle darin einig sind, dass die Linken gut und die Rechten böse sind.

      • Benjamin says:

        Oh Mann, es wird immer besser:

        – totalitär agierender Staat: Diktatur, die sich in alle Lebensbereiche hin erstreckt. In Deutschland gilt das Grundgesetz, jeder darf tun und lassen was er will, solange er Andere damit nicht einschränkt. Wieso handelt unser Staat totalitär?

        -Naazi-Jäger: polemische Spekulation. Ich bin kein Nazi-Jäger, sondern habe Angst vor rechtsradikalen Schlägern (ebenso wie vor pöbelnden Punks). Laut “statista.com” wurden von politisch motivierten Straftaten seit 2001 ca. 2-3x so viele der rechten Szene zugerechnet wie der linken Szene. Nazis sind keine Unschuldslämmer, nur weil Autonome auch Idioten sind.

        – Demonstrationsrecht: auch Nazis dürfen demonstrieren, und tun es regelmäßig. Eigentlich seltsam: die ganzen rechten Parteien nutzen die Freiheiten des Rechtsstaats, den sie eigentlich am liebsten abschaffen würden. Erinnert irgenwie an 1933.

        – Kondensmilch: dabei handelt es sich um Verbraucherschutz. Demokraten wird schlecht, wenn sie Bilder von Mussolini oder Hitler sehen, daher der Rückruf.

        – Der Presse kann man ankreiden dass die linksradikalen zu gut wegkommen. Das bedeutet nicht dass Nazis nett sind – zu Arschlöchern muss man Arschloch sagen dürfen.

        Und noch ein Witz aus den 30er Jahren: Was ist ein guter Tag für Europa? Wenn Mussolinis Witwe Stalin auf dem Totenbett erzählt dass soeben Franco auf Hitlers Beerdigung ermordet wurde.

        Wenn das mal allen Extremisten so ginge…

        • corvusalbusberlin says:

          @ Benjamin und rote_pille. Ich würde Ihnen und rote_pille raten , sich morgens im Frühnebel auf einer einsamen Anhöhe zum Duell zu treffen.

        • Wahr-Sager says:

          Lieber Benjamin,

          es freut mich, dass es immer besser wird – ist dies doch auch ein Ansporn für mich, dir zu schreiben und unsere Diskussion zu vertiefen in der Hoffnung, dass sie nachdenkenswerte Aspekte aufweist.
          Leider bist du in Hinblick auf das Grundgesetz nicht ganz auf dem Laufenden. So ist im Art. 3, Abs. 3 GG zu lesen, dass niemand u. a. wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Die Realität sieht nun so aus, dass Rechte in jeder Hinsicht benachteiligt werden und der ideologisch betriebene „Kampf gegen rechts“ auch noch staatlich gefördert wird und ab 2017 mit einem Etat von 100 Mio. Euro einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, worüber sich viele bunte Experten sicherlich sehr freuen.
          Auch sind Meinungs- und Forschungsfreiheit (im Art. 5 garantiert) nicht gegeben, da sog. „Holocaustleugner“, also Menschen, die an einer „offenkundigen Tatsache“ zweifeln, mit einem Sonderschutzparagraphen §130 StGb daran gehindert werden, was das Grundgesetz zu einer willkürlichen Angelegenheit macht, die Linke selektiv zu ihrem Nutzen einsetzen.
          Da ich vor einiger Zeit ein kleines PDF über den propagierten „Rechtsextremismus“ von der „Bundeszentrale für politische Bildung“ erstellt habe, verweise ich der Einfachheit halber darauf: https://www.docdroid.net/wmfXsjD/die-eigenwillige-definition-von-rechtsextrem-von-der-bundeszentrale-fr-politische-bildung.pdf.html

          Was eine „polemische Spekulation“ ist, entzieht sich meiner Kenntnis. „Polemik“ bedeutet lt. gültiger Definition „unsachlicher Angriff“, eine „Spekulation“ ist mit einer „Schlussfolgerung über etwas ohne gesicherte Erkenntnis“ definiert. Der Begriff „Naaazi-Jäger“ ist sprachlich offenkundig und besagt, dass jemand sog. „Nazis“ jagt, was sich auch darin ausdrücken kann, Missliebige so oder in anderen Variationen zu bezeichnen, zu denunzieren und letztendlich gesellschaftlich auszugrenzen.
          Eine andere Frage ist, inwiefern ein Nationalsozialist, der sich selbst so bezeichnet oder seine Gesinnung optisch ausdrückt, unbedingt ein schlechterer Mensch sein muss als ein „Antifaschist“, der etwas vorgibt, was er möglicherweise gar nicht ist. Entsprechen die uns erzählten Aspekte, was den Nationalsozialismus betrifft, der Wahrheit, oder leisten sie vielleicht nicht vielmehr der Tatsache Folge, dass die BRD als Alliiertenkonstrukt den politischen Vorgaben der Siegermächte entsprechen muss, damit ein Friede zumindest auf deutschem Boden gewährleistet bleibt?
          Der eine hat Angst vor rechtsradikalen Schlägern, der andere Angst vor gewalttätigen Antifa-Horden, ein anderer wiederum Angst vor tottretenden Ausländergruppen. Die Frage ist nur, welche Angst am meisten berechtigt ist, welche am meisten geschürt wird, und ob dahinter möglicherweise eine ideologische Komponente steckt, die eine „braune Gefahr“ suggeriert, welche tatsächlich gar nicht in dem suggerierten Ausmaß vorhanden ist, aber propagiert wird, um das BRD-Konstrukt am Leben zu erhalten…

          Zu „politisch motivierten Straftaten“, die dem „Rechtsextremismus“ aufgebürdet werden, gehören auch das Kritzeln von Hakenkreuzen (womit auch schon DGB-Helden und Nicht-Deutsche erwischt wurden) und die schon erwähnte sog. „Holocaustleugnung“, also ein Meinungsdelikt, für das man im „Rechtsstaat“ BaehRD möglicherweise in den meisten Fällen noch härter bestraft wird als für tatsächliche Gewaltverbrechen.
          Wer sich Hammer und Sichel oder einen roten Stern an die Kapuzenjacke heftet, der kleidet sich alternativ. Wer ein Hakenkreuz dazu pinnt, begeht wieder eine Straftat.
          Erläutere mir bitte, inwiefern ein Naaazi sich schuldig bzw. schuldiger gemacht hat als ein sog. „Autonomer“.

          Dass Naaazis demonstrieren dürfen, ist nicht ganz richtig. Zwar tun sie es hin und wieder, was ja durchaus legitim ist, werden aber durch „kreative“ Aktionen sog. „Gegendemonstranten“, die in „antifaschistischer“ Manier regelmäßig durch ihre aggressive Haltung und Gewaltbereitschaft auffallen, an einem Weitergehen z. B. mittels Sitzblockaden gehindert. Du wirst jetzt sicherlich entgegnen, dass dies keine Gewalt sei, doch möchte ich dich mal bitten, folgende Szene gedanklich durchzuspielen: Du bist ein linksgerichteter Richter, der durch eine Person friedlich daran gehindert wird, ein Gebäude zu betreten, indem er sich vor dessen Tür stellt. Welche Maßnahmen wirst du dann ohne Anwendung von Gewalt ergreifen, um in das Gebäude einzutreten?
          In dem erwähnten Buch von Gerard Menuhin ist übrigens zu lesen, dass „Nazi“ als politisches Schimpfwort bereits in den 1920er Jahren von dem jüdischen Journalisten und SPD-Mitglied Konrad Heiden erfunden wurde, um die NSDAP und den Nationalsozialismus anzuschwärzen. „Bei diesem Begriff handelt es sich um eine Nachahmung des Spitznamen ‘Sozi’, der damals für die marxistischen Sozialdemokraten verwendet wurde…“

          Meines Wissens wollen „Antifaschisten“ bzw. Antideutsche sogar Deutschland abschaffen, was sie mit Parolen à la „Deutschland verrecke“ oder „Bomber Harris do it again“ recht deutlich zum Ausdruck bringen. Übrigens gibt es auch Bilder, auf denen diese bunten Menschen zusammen mit Israel-Fahnen zu sehen sind. Was ich dabei nicht ganz verstehe: Warum soll Deutschland als Nation abgeschafft werden, Israel aber nicht? Ist Israel etwa kein Nationalstaat? Vielleicht kannst du mir bei dieser kniffligen Angelegenheit ja weiterhelfen.
          Der sog. „Rechtsstaat“ sperrt Nicht-Linke ja ein, wenn sie sich nicht an die politischen Leitlinien halten und „falsche“ Ansichten äußern; daher verstehe ich deine Bemerkung nicht, inwiefern diesen Freiheiten gewährt werden, nur weil sie nicht eingesperrt werden dafür, dass sie keine Linken sind. Oder meintest du das nicht? Und wie verhält es sich mit Wirten, die von „Antifaschisten“ eingeschüchtert und existenziell zerstört werden, wenn sie eine Partei wie die AfD beherbergen? Siehe hierzu: http://hessenschau.de/politik/anti-afd-attacke-laesst-wirtin-verzweifeln,afd-wiesbaden-schmierereien-100.html
          Du „erinnerst“ dich an 1933, obwohl du die Zeit nur aus den von dir präferierten Medien kennst, welche deiner Meinung nach die reine Wahrheit von 33-45 erzählen und somit der Version der Siegermächte blind Glauben schenkst, die deinesgleichen auch noch als „Befreier“ versteht, die für den Tod von Millionen von Deutschen verantwortlich sind, was du vermutlich als Rechtfertigung für einen propagierten Massenmord an Millionen von Juden propagierst?
          Wo wir schon mal bei den 30er Jahren – oder konkret 1933 – sind:
          Bei den Abrüstungskonferenzen von Genf 1932-1934 hatte die deutsche Seite immer wieder verlangt, dass die anderen Staaten, die sich in den „Versailler-Verträgen“ zur Abrüstung verpflichtet hatten, diese vertragliche Verpflichtung endlich auch erfüllten. Während Deutschland mit seinen 100.000 Mann Heer und ohne Panzer und Flugzeuge ziemlich wehrlos da stand, wurde in den anderen Ländern weiter gerüstet, als habe man nie etwas von Abrüstung gehört. Als erkennbar wurde, dass die Staaten, welche sich vertraglich zur Abrüstung verpflichtet hatten, dieses Versprechen nicht einzuhalten gedachten, verlangte die deutsche Seite die Gleichberechtigung in Rüstungsfragen. Der Austritt aus dem Völkerbund erfolgte im Oktober 1933, als dies abgelehnt wurde (nachdem übrigens kurz zuvor Japan und bereits 1926 Brasilien ausgetreten waren).
          Während Hitler nach seiner Ernennung zum Reichskanzler im Jahr 1933 daran ging, das Unrecht von Versailles Schritt für Schritt aus der Welt zu schaffen und das Recht wiederherzustellen, wurden seine Erfolge in der englischsprachigen Welt propagandistisch umgedeutet und dazu missbraucht, die öffentliche Meinung dort Schritt für Schritt gegen Deutschland aufzuhetzen und auf den nächsten Krieg einzustimmen.

          Inwiefern hat es mit „Verbraucherschutz“ zu tun, Verbraucher vor Konterfeis von damaligen Staatsmännern zu schützen? Wer schützt freiheitlich eingestellte Menschen vor „demokratischen“ Gesinnungsdenunzianten, die als bunte Anhänger einer totalitären Republik privilegiert behandelt werden und als Stasi-Nachfolger nebst Kahane-Crew ihrem ungepflegten Charakter freien Raum geben dürfen?
          Der Rückruf erfolgte in diesem Fall natürlich auf politischen Druck hin, der auf eine indoktrinierte Gesellschaft zurückgeht, die wiederum von gleichgeschalteten Massenmedien manipuliert wird.

          Ich habe ja oben bereits erwähnt, wie der Begriff „Nazi“ entstanden ist. Er ist heute dermaßen ausgehöhlt worden, dass er in beliebiger Weise gegen Gegner des „Rechtsstaats“ BaehRD verwendet wird und offenbar auch verwendet werden darf. Dass der Zentralrat der Auserwählten sich noch nicht über den inflationären Umgang von „Nazi“ beschwert hat, wo man doch meinen sollte, dass hiermit die Opfer des Nationalsozialismus verhöhnt würden, verwundert mich, aber womöglich ist es ja auch einfach ein Politikum, bei dem es um höhere Ziele geht…
          Wenn man zu Naaazis „Arschloch“ sagen muss bzw. darf, sollte dies aber auch für deren bunten Gegner gelten, die sich als (welt)offen, tolerant, antirassistisch, anti-antisemitisch etc. verstehen, nicht wahr? Schließlich gilt die BaehRD ja als pluralistische Demokratie.

          Die Frage, was einen Extremisten ausmacht, sollte möglichst abseits jeglicher ideologischen Ideale erörtert werden – wenn das überhaupt möglich ist. Auf den Eindruck von Medien, die imperialistische Interessen verfolgen und alliierte Massenmörder als heroische Friedenstauben darstellen, würde ich nicht allzu viel geben.

          • Benjamin says:

            Hast du eventuell Langeweile? Na ja, ich verfüge nicht über einen so eloquenten Schreibstiel, also werde ich der Einfachheit halber in Stücken antworten:
            – der “Kampf gegen Rechts” wird aus Propaganda / Aufklärungsarbeit (je nach Blickwinkel), Ausstiegsangeboten für Rechtsradikale und ähnlichem Bestehen. Dein Grundrecht, für deine politische Einstellung nicht belangt zu werden ist nicht in Gefahr, auch wenn du dir scheinbar gern einen bösen Unterdrückerstaat als Feind wünschst. Lediglich Bereiche, die besonders dem Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordung dienen (ich denke da an den Rechtsextremen der nicht zum juristischen Examen zugelassen wurde) wie Richteramt, Polizei usw. werden vor Extremisten geschützt – halte ich für eine gute Idee.

            – Holocaustleugner sind Leute, die ein bewiesenes Verbrechen leugnen und damit über die zahlreichen Opfer spotten. Natürlich sind das Verbrecher. Oder dum. Oder beides. Ich entnehme deinem Text dass du auch von dieser Möglichkeit ausgehst. Das ist schade – deinem Schreibstil nach kannst du nicht dumm oder völlig ungebildet sein. Wie kommt man auf eine solche Idee? Glaubst du im Ernst eine solche Untat ließe sich “fälschen”?

            – du ignorierst meine obige Aussage: für mich stehen braune Schläger, rote Schläger und prügelnde Ausländer auf der gleichen niedrigen Stufe. Und Hammer&Sichel bzw. Wolfskopf könnte von mir aus genauso verboten sein wie ein Hakenkreuz.

            – Antideutsche sind indiskutabel, außerdem nicht relevant.

            – Demonstrationsrecht: Auf jeder Demo (egal ob von Rechten, Linken oder radikalen Geflügelzüchtern) schützt der Staat durch ein Polizeiaufgebot und setzt damit die Versammlungsfeiheit und das Demonstrationsrecht durch.

            – Einsperren wegen rechtem Gedankengut: Belege einen einzelnen Fall, in dem jemand wegen seiner politischen Einstellung bestraft wurde, ohne dass andere Gründe dazu kamen.

            – Geschichtsverdrehung: die Versuche mit dem “Großtraktor” und “Leichttraktor” begannen bereits 1926, damals noch in Zusammenarbeit mit der Sowjetunion. Außerdem wurden an Gaswaffen (Tomka) und Flugzeugen (Lipezk) geforscht.
            Kommentare zum Rest dieser Geschichtsrevisionistischen Geisterbahn unterlasse ich, bei einem dermaßen ideologisch eingefärbten und verzerrten Weltbild fehlen mir schlicht die Worte.

            – Bombenkrieg: ist immer schlimm. Wurde von beiden Seiten geführt, von unseren Gegnern allerdings erfolgreicher. Opfer sind hier die Zivilisten beider Seiten; die für deine Ideologie einzuspannen ist mehr als menschenverachtend.

            Fazit: dein Geschichtsbild ist extrem verdreht, genau wie deine politische Einstellung. Trotzdem scheinst du nicht dumm zu sein – eine Kombination, die mir unbegreiflich bleibt.

            • Wahr-Sager says:

              Hin und wieder habe ich tatsächlich Langeweile, aber ist das wirklich relevant? Hast du keine, oder bist du ein Auftragsschreiber? Auch ein eloquenter Schreiberling antwortet zuweilen in Stücken – wie ich jetzt auch:

              – Der „Kampf gegen Rechts“ ist ein mit etlichen zig Millionen finanziertes Ideologie-Programm der BaehRD-Regierung, die damit gegen Regime-Gegner vorgeht und gleichzeitig auch das Grundgesetz torpediert, indem Linksterroristen nicht nur nicht verfolgt und bestraft, sondern auch gefördert werden.
              „Ausstiegsangebote für Rechtsradikale“ sind mit Umerziehungsmaßnahmen für pöhse, unnachgiebige Naaazis gleichzusetzen, die sich erdreisten, nach dem Grundgesetz zu verfahren, welches dummerweise von den Anhängern der BaehRD recht selektiv und damit willkürlich wahrgenommen wird.
              Inwiefern ist für dich ein „Rechtsstaat“, der Menschen einsperrt, weil sie sich nicht einem Dogma unterordnen und deswegen eine Meinung äußern, deretwegen sie wegen „Volksverhetzung“ verurteilt werden, mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vereinbar, die nur Linksterroristen dient, welche damit ihr eigenes Süppchen kochen? Um mal aufzudröseln, was unter einer „freiheitlich-demokratischer Grundordnung“ zu verstehen ist, erläutere ich die Prinzipien:

              1. die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung
              2. die Volkssouveränität
              3. die Gewaltenteilung
              4. die Verantwortlichkeit der Regierung
              5. die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung
              6. die Unabhängigkeit der Gerichte
              7. das Mehrparteienprinzip
              8. die Chancengleichheit aller Parteien mit dem Recht auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition

              Gerade von linker Seite wird diese FDGO mit Füßen getreten, da schon mit einer „friedlichen“ Sitzblockade die Persönlichkeitsrechte anderer verletzt und sie genötigt werden: In einem solchen Fall nämlich kann eine Blockade nur mittels Gewalt durchbrochen werden, was die „friedlichen“ „Gegendemonstranten“ dazu veranlassen würde, ihre Gegner als „brutal“ oder „gewalttätig“ zu bezeichnen – was die sie unterstützenden Medien (= Lügenmedien) auch genauso wiedergeben würden und somit ebenfalls gegen die FDGO verstoßen.
              Ich darf bei dieser Gelegenheit daran erinnern, dass die im von dir verorteten „Rechtsstaat“ als „bunte Demokraten“ regierende „Antifaschisten“ bzw. mit diesen kooperierende Parteien sich in der Zeit, als Kristina Schröder noch Familienministerin war, nicht nur gegen die sog. „Extremismusklausel“ (welche vorsah, dass Träger von Projekten gegen Rechtsextremismus – oder als solchen benannten – nur Fördergelder aus den entsprechenden Bundesprogrammen erhalten, wenn sie sich schriftlich zum Grundgesetz bekennen) stemmten, sondern diese auch abschaffen wollten (was dann auch geschah). Im eigenen Interesse natürlich.

              Selbstverständlich ist die BaehRD-Republik eine Gesinnungsdiktatur, ansonsten nämlich würde man sog. „Holocaustleugner“ nicht verfolgen, gesellschaftlich ausgrenzen, existenziell zerstören und einknasten.
              Dass du als Anhänger einer Gesinnungsdiktatur diese als „lupenreine Demokratie“ wahrnimmst, liegt im Auge des Betrachters und dessen Interessen, was auch die (linke) Ideologie einschließt, der er verbunden ist. Ein Nutznießer der ehemaligen DDR hatte diese sicherlich auch nicht als totalitäres Regime wahrgenommen.

              Da du exemplarisch einen „Rechtsextremen“ benannt hast, der nicht zum juristischen Examen zugelassen wurde, würde ich an dieser Stelle doch gern mal erfahren, inwieweit ein solcher „Rechtsextremist“ gegen die „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ verstößen müsste, um nicht zum juristischen Examen zugelassen zu werden. Ich habe dir ja bereits anhand eines PDF-Dokuments die Problematik des propagierten „Rechtsextremismus“ aufgezeigt.
              Der sogenannte „Schutz“ der FDGO dient vorrangig den etablierten Parteien, die natürlich ihre Pfründe verteidigen wollen. Da kommen Missliebige, die willkürlich als „rechtsextrem“, „rassistisch“ etc. bezeichnet werden, gerade recht, um die eigenen ideologischen Maßnahmen zu verteidigen.

              – „Holocaustleugnung“ ist ein ins Feld geführter Kampfbegriff, der dem Empfänger suggerieren soll, dass es sich bei einem „Holocaustleugner“ um eine bösartige Person jenes Dogmas handelt, das allgemeinhin vor Gericht als „offenkundige Tatsache“ gilt, die im „Rechtsstaat“ BaehRD nicht bewiesen werden muss – da sie ja „offenkundig“ ist – und somit den Charakter einer Religion offenbart.
              Da der Gummi- und Maulkorbparagraph §130 (Volksverhetzung) eine freie Debatte und Forschung über den „Holocaust“ nicht erlaubt und somit ein Ungleichgewicht zugunsten von Ideologen und Dogmatikern besteht, die aufgrund dieser Sonderstellung alles Mögliche behaupten können und dürfen, versteht es sich von selbst, dass dieses politisch aufgeladene Thema bestimmten Interessen dient, bei denen eine nach wissenschaftlichen Maßstäben erfolgende Untersuchung nicht erwünscht ist.
              “Leugnung” bedeutet – um den deutschen Revisionisten und als „Rechtsextremist“ aufgeführten Diplom-Chemiker Germar Rudolf zu zitieren: “wider besseres Wissen die Unwahrheit behaupten.” “Holocaust”-Dogmatiker (dass der HC ein Dogma ist, haben bereits Juden wie Joseph G. Burg, Gilad Atzmon und Gerard Menuhin geäußert) unterstellen also, dass “Leugner” von der Wahrheit des offiziell verordneten Geschichtsbildes überzeugt sind und dass jeder, der Zweifel oder gar konträre Ansichten äußert, aus böser, sprich: krimineller Absicht bewusst lügt oder geistesgestört ist. Beweise für Zweifel am verordneten HC-Bild vor Gericht vorzulegen, ist in deutschen Gerichtssälen ebenfalls unter Strafandrohung verboten.

              Wie man Opfer verspotten kann, weil man sich einer offiziell behaupteten Darstellung eines Verbrechens entzieht, würde ich gern mal wissen. Die von dir beabsichtigte emotionelle Manipulation mittels Emotionen ist nicht zielführend und dient vielmehr der Verschleierung von dem, was tatsächlich geschehen ist. Kein ernsthafter Wissenschaftler kann sich Emotionen leisten, wenn er einen Gegenstand betrachtet und sachlich-kühl analysiert. Was ist mit einem dargestellten oder sich selbst bezeichneten Opfer, das gelogen hat oder falsche Erinnerungen wiedergibt? Letzteres ist der Fall, wenn Augenzeugen irren und Gerüchte als tatsächlich Erlebtes wiedergeben; Erinnerungen werden rückwirkend oft verzerrt durch zwischenzeitliche Informationen und unser aktuelles Wissen wiedergegeben. Und dass es „Holocaust“-Betrüger gibt, deren Geschichten erfunden waren, ist nachgewiesen: Binjamin Wilkomirski, das Ehepaar Rosenblat, Misha Defonseca, Otto Uthgenannt, Enric Marco seien hier nur exemplarisch erwähnt.

              Dass „Holocaustleugner“ Verbrecher sind, wie du behauptest, ist eine ziemlich überhebliche Einschätzung, die aus einem festen Glauben an jenes Dogma resultiert, welches unter einem Sonderschutz steht, der es u. a. Leuten wie dir ermöglicht, eine moralische Überlegenheit vorzugaukeln, die einem Selbstbetrug gleichkommt. Entweder bist du wirklich blind und naiv, oder du bist Nutznießer dieses Umstandes, weil es offenbar bequemer ist, mit dem Strom zu schwimmen und Teil einer beliebig lenkbaren Masse zu sein. Die Masterfrage ist also: Bist du Betrogener oder Betrüger? Ginge es dir wirklich um Wahrheit, würdest du dafür eintreten, den stetig verschärften Volksverhetzungsparagraph §130, der im Wesentlichen der Zementierung des HC-Dogmas gilt, auf den ursprünglichen Zustand von 1872 zurückzusetzen, als nur die Aufreizung von Klassen zu Gewalttätigkeiten (und nur dies!) gegeneinander bestraft wurde, sofern dadurch der öffentliche Friede gestört wurde.
              Mehr zum Stichwort „Volksverhetzung“ kannst du hier lesen:
              https://juergenelsaesser.wordpress.com/2016/01/11/zensur-in-der-brd-der-volksverhetzungsparagraph/
              http://textuploader.com/5p2r2

              – Ich habe deine Aussage, wonach für dich „braune Schläger, rote Schläger und prügelnde Ausländer auf der gleichen niedrigen Stufe“ stehen, keineswegs ignoriert – da du sie gar nicht getätigt hast. Vielmehr schriebst du lediglich von „Autonomen“ als Idioten, was keineswegs das eben von dir Zitierte impliziert.

              – Antideutsche sind keineswegs indiskutabel bzw. irrelevant – ganz im Gegenteil. Sie sorgen gerade für ein stickiges Klima in der BaehRD, in dem eine antideutsche Agitation problemlos möglich ist, was etliche Aussagen von bunten Mediennutten bezeugen.

              – Das Demonstrationsrecht beinhaltet auch die ungehinderte Möglichkeit einer Durchführung einer jeweils geplanten Demonstration, was mit einer Sitzblockade torpediert wird. Die durch diese Maßnahme eingeleitete Nötigung verbietet den Demonstrierenden, ihr Demonstrationsrecht im gewünschten Umfang wahrzunehmen.
              Auch ist daran zu erinnern, dass es trotz in der Regel friedlicher „Aufmärsche“ von Naaazis regelmäßig zu Störungsaktionen und Gewalt von bunten „Gegendemonstranten“ kommt, die dafür niemals bestraft werden, weil sie Teil jenes Gesinnungssystems sind, das sie schützt.

              – Horst Mahler, Sylvia Stolz, Ursula Haverbeck – drei Personen, die wegen „falscher“ Gedanken eingesperrt wurden. Du wirst deine Argumentation nun sicherlich deinem bequemen Weltbild und der BaehRD-Rechtslage anpassen, was aber nichts daran ändern wird, dass diese Leute als Unschuldige bestraft wurden.

              – Die Geschichtsverdrehung wird von bunten BaehRD-affinen Anhängern und natürlich deren Repräsentanten betrieben, die die Interessen der Siegermächte vertreten. Ansonsten wäre ja Geschichtsrevisionismus, der dich so empört, erlaubt, obwohl es sich dabei eigentlich um einen in der Geschichte ganz selbstverständlichen Vorgang handelt, der zugunsten links-ideologischer Interessen und Vorgaben dämonisiert und politisch korrekt umgedeutet wird.
              Ich zitiere hierzu mal den bereits erwähnten Revisionisten Germar Rudolf aus seinem Buch „Vorlesungen über den Holocaust“:
              “Als Revisionismus bezeichnet man daher die Methode, alte Theorien und wissenschaftliche Behauptungen kritisch unter die Lupe zu nehmen, auf ihre Schlüssigkeit zu überprüfen, und zu erforschen, ob neue Beweise die alte Theorie womöglich widerlegen oder modifizieren. Der Versuch, alte, überlieferte Thesen und Vorstellungen zu prüfen und sie zu widerlegen versuchen, ist einer der Hauptbestandteile der Wissenschaft. Nur dort, wo man Behauptungen und Theorien den härtesten Widerlegungsversuchen aussetzen darf, kann man den Wahrheitsgehalt dieser Behauptungen und Theorien testen, kann man sich der Wahrheit annähern.”
              Hast du daran etwas auszusetzen?

              – Was für Versuche mit „Großtraktor“ und „Leichttraktor“ meinst du? Worauf beziehst du dich konkret? Erwähnt habe ich dergleichen jedenfalls nicht. Ich lese gerade, dass „Tomka“ der deutsche Tarnname eines Kampfmittel-Versuchsplatzes der Reichswehr und der Roten Armee in der Sowjetunion war – weiß aber immer noch nicht, was deine Intention war, dies zu erwähnen.
              Dass dir die Worte fehlen, glaube ich dir gern. Ich unterstelle dir hier mal, dass du argumentativ nichts entgegnen kannst und daher aufgrund deiner Schere im Kopf von einem „ideologisch eingefärbten Weltbild“ faselst, welches mit deinem nicht übereinstimmt. Zum Geschichtsrevisionismus habe ich mich ja bereits geäußert.

              – Ja, Bombenkrieg ist immer schlimm. Dass du – wie von deiner Seite üblich – die Deutschen als Haupttäter ernennen willst, ist typisch (als Folge einer gelungenen Umerziehung). Was an Wahrheit menschenverachtend sein soll, ist mir ein Rätsel, denn tatsächlich menschenverachtend sind Äußerungen wie „Bomber Harris do it again!“ (was du sicherlich nicht bestreiten wirst) und die jenes Pfarrers Stephan Fritz, der als ehemaliger Pfarrer der Dresdner Frauenkirche im Jahre 2005 folgende Worte sprach: „Dresden war keine unschuldige Stadt, sondern eine Nazi-Stadt wie alle anderen“. Offenbar war sich Fritz mit seiner Aussage nicht im Klaren darüber, dass er damit in den Chor jener Antideutschen einstimmte, die tatsächlich volksverhetzende Parolen wie „Deutschland verrecke!“ und oben genannte propagieren und damit den Bomben-Holocaust (der tatsächlich einer war, da „Holocaust“ „Brandopfer“ bedeutet) in Dresden rechtfertigte, welcher unzählige Opfer forderte.
              Tatsache ist, dass die Alliierten (in deinen Augen „Befreier“) schon lange vor dem Zweiten Weltkrieg den Bombenkrieg – auch gegen zivile Ziele – planten, während Deutschland dies zu verbieten versuchte und die Luftwaffe nur zur taktischen Unterstützung von Bodentruppen aufbaute, und dass die Briten mit den Terrorangriffen begannen.
              Fazit: Dein Geschichtsbild ist extrem verdreht, du bist extrem verblendet und agierst fanatisch, bist also besessen von einer Vorstellung oder Überzeugung, deren „Offenkundigkeit“ du partout nicht berührt wissen möchtest. Und genau das ist auch jener schon bereits erörterte Dogmatismus in Hinblick auf den „Holocaust“, der dich zu einem Blindgläubigen macht, der von vornherein alle Aspekte negiert und ignoriert, die sein religiöses Bild bedrängen. Auch du scheinst nicht dumm zu sein, aber es gibt ja auch genug intelligente Menschen, die ihre Fähigkeiten leider destruktiv einsetzen bzw. aus Bequemlichkeit und Feigheit fremden Interessen unterstellen.

              • Benjamin says:

                Langsam kostet das hier zu viel Zeit:

                – “Kampf gegen Rechts” läuft für mich unter dem Oberbegriff “Wehrhafte Demokratie” – und dass es keinen “Kampf gegen Links” gibt ist wohl dem höheren Organisationsgrad der Rechten zu verdanken. Autonome sind zwar ebenfalls übel, aber keine echte Gefahr für die Demokratie.

                – “Grundrecht auf freie Entfaltung(..)” – vergiss den Nachsatz nicht: “solange er nicht die Rechte anderer verletzt oder gegen die Verfassungsmäßige Ordnung verstößt”. Faschisten sind per Definition keine Demokraten (sonst gäbe es kein “Führerprinzip”), und verstoßen damit massiv gegen diesen Artikel. Von der Gefahr für Andersdenkende in der Nähe ganz zu schweigen (s. Statistik “Verbrechen mit politischem Hintergrund” (oder so…)).

                – “Holocaustleugner”: kein Diskussionsbedarf, verbohrtes Wiederholen von verdrehten Tatsachen ist höchstens schlecht für die eigene Laune. Das Rudolf-Gutachten wurde von diversen Fachleuten in der Luft zerrissen, darauf würde ich nicht viel geben.

                – “Mahler, Stolz, Haverbeck” – wer von denen soll denn keine Straftaten begangen haben? Ein Terrorist, eine Anwältin die vor Gericht eine Lobrede auf das Dritte Reich hält und eine alte Nazi-Dame mit diversen Vorstrafen. Soll das dein Ernst sein?

                – Tomka, Lipezk, Kama: Habe ich erwähnt, da du die Aufrüstung auf 1933 gesetzt und als Hitlers Antwort auf die Rüstung der umliegenden Länder bezeichnet hast. Die Reichswehr begann bereits 1926 damit. Kauf dir ein Geschichtsbuch.

                – Terrorangriffe: die ersten Angriffe von Fliegern auf zivile Ziele waren (aus dem Kopf, könnte also etwas ungenau sein) Guernica, Warschau, Coventry, Rotterdam, Belgrad. Die Engländer waren seit Mai 1940 dabei, also haben eindeutig wir angefangen. Dabei war der Angriff auf Dresden m.E. auch ein Kriegsverbrechen – es waren eben auf beiden Seiten die Zivilisten die Opfer. “Lieber Tommy, flieg doch weiter, hier sind nur arme Bergarbeiter. Flieg doch weiter nach Berlin, die haben alle “JA” geschrien.”

            • “Fazit: dein Geschichtsbild ist extrem verdreht, genau wie deine politische Einstellung. Trotzdem scheinst du nicht dumm zu sein – eine Kombination, die mir unbegreiflich bleibt.”
              Eine Ihrer implizit oder unbewusst genutzten Prämissen ist für dieses Unverständnis verantwortlich: Der Glaube daran, es gäbe ein unverdrehtes, richtiges, wahres Bild der Geschichte.
              Sie treffen anscheinend in dieser Diskussion zum ersten Mal auf ein Bild der Geschichte, das Ihrem, und dem vieler anderer, vollkommen entgegensetzt ist in seiner Wertung. Ironischerweise ist dieses Phänomen der Unbekanntheit oder eben des Unverständnis direkte Konsequenz der deutsche Gesetzgebung und des eingenommenen und weitervermittelten Narrativs der deutschen Geschichte.

              Was Ihnen der Kommentator Wahr-Sager hier unter Anderem zu vermitteln versucht ist, dass der Gründungsmythos der BRD darin besteht ein Gegenkonzept zum nationalsozialistischen Deutschland zu sein, sich dies entsprechend auch in der BRD-Gesetzgebung wiederspiegelt und dies direkten Einfluss oder eigentlich bestimmend für das Bild der Geschichte ist, wie es in Deutschland de facto vermittelt wird.

              Man kann bspw. konsistent zur Faktenlage ohne weiteres eine Erzählperspektive einnehmen, in der dem deutschen Volk seine tradierte Treue sowie Pragmatismus zum Verhängnis wurde. Oder anders formuliert, wurde es Opfer seiner Obrigkeitshörigkeit sowie mangelnden Reflektion, des damals aktuellen Zeitgeistes, in welchem Juden der Sündenbock für so ziemlich alles waren.
              Ausgehend von diesem Narrativ sieht man sehr schnell, dass sich an den grundlegenden Bedingungen, Obrigkeitshörigkeit sowie mangelnde Reflektion des herrschenden Zeitgeistes, nicht sonderlich viel geändert hat. Nur die Akteure haben sich geändert – das Verhängnis ist dasselbe geblieben.

              Oder eben plakativ auf den Punkt gebracht: Die meisten, die sich heute als Antifaschisten und gegen Nazis gerieren, sind simple Mitläufer, die keine Ahnung haben was sie da eigentlich treiben und die, wären Sie nur wenige Jahrzehnte früher geboren, bei denen mitmarschiert wären, gegen die sie heute “kämpfen”.

              Die heutige Entsprechung der faschistischen Sturmabteilung, die sich kurioserweise als Antifa bezeichnet, ist ein gutes Beispiel dafür. Mittel: Einschüchterung, Gewalt, Aberkennnung von Grundrechten, Entmenschlichung, etc. Ziel: Unterdrückung. Aber diesesmal richtet es sich gegen die Richtigen. Ganz bestimmt – vielleicht aber auch nicht, denn davon waren ihre SA-Vorgänger in Bezug auf Juden, Kommunisten und unwertem Leben ebenfalls überzeugt.

    • Wahr-Sager says:

      Eine Frage noch: Was bewertest du schlimmer – eine (gefühlte) Bedrohung ohne Folgen oder eine Treterei mit tödlichen Folgen?

    • Roland Tluk says:

      @ Benjamin
      Würde die “Presse” ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen, wäre Angela Merkel nicht mehr im Amt.
      Stattdessen ist der deutsche Journalismus zu einen Denunzianten geworden, ein Mittäter.

    • Siegfried S. says:

      Ihre Perspektive nährt sich leider aus Unwissenheit.
      Sog. Hakenkreuze sind nur dann zur Darstellung verboten, wenn damit eine politische Aussage getätigt werden soll. Ansonsten nicht.

      Die entsprechenden Paragraphen finden Sie sicher im Web, oder benötigen Sie auch dort Hilfe?

      Ich befürchte, die von Ihnen so gepriesene Presse hat mit Ihnen schon etwas angestellt, was Adolfs Presse 1933 nicht besser hätte vollbringen können. Das Problem sowohl bei Ihnen als auch bei Anderen ist: Sie bemerken nicht, wie sehr der Kopf und das Denken bereits verdreht sind. Erfolgreiche Propaganda zeichnet sich dadurch aus, dass der Verführte die Verführung nicht bemerkt und das logische Denken ausgeschaltet ist.

      D.h. Sie GLAUBEN, die Darstellung der Swastika sei verboten. Das glauben Sie aber auch nur. Wissen tun Sie es nicht. Und die juristischen Fakten geben Ihnen nmlich Unrecht.

      Fazit: Erst Informieren, dann Schreiben, und dann – ganz besonders – mal darüber nachdenken, ob die eigene Weltsicht wirklich die eigene ist. Und nicht etwa die von jemand ganz anders.

      Mit freundlichen Grüßen,
      S.

  3. Marcus Junge says:

    Meine Güte, im Reichslügenpropagandfunk (ARDDR 1 und ZDDRF 2) braucht man nur einen der Spartenkanäle einschalten, da sieht man immer Hakenkreuze, täglich, stündlich, manchmal minütlich.

    Auf der einen Seite ist die gesamte Lügengeschichtsschreibung der BRDDR auf “1000” Jahre beschränkt (doppelter Wortsinn ausdrücklich erwünscht), auf der anderen soll man das dann ja nicht zeigen. Wir stellen hiermit also fest, Colmnitz gab es von 1933 bis 1945 NICHT. Hier gibt es 12 Jahre lang nichts zu sehen, gehen sie weiter.

    ———-

    “Das Hakenkreuz war nun einmal das Reichssymbol in den Tausend Jahren zwischen 1933 und 1945.”

    Anmerkung dazu: Ist zwar richtig, aber hier geht ja um eine Soldatenuniform. Das Hakenkreuz fand sich erst ab 1935 auf den Uniformen der Soldaten, als aus der Reichswehr die Wehrmacht wurde.

    Da sich die Sieger des 1. Weltkrieges final weigerten ihre vertraglichen Abrüstungsverpflichtungen zu erfüllen, wurde aus der Reichswehr die Wehrmacht und aufgerüstet. Gemäß Versailler Diktat hatte D. zuerst abzurüsten, was die zuständige Kommission der Sieger 1928 (war das wohl) feststellte, danach hätten die Sieger abrüsten müssen, gemäß Versailler Diktat. Taten sie aber nicht, sie rüsteten auf und weigerten sich 5 Jahre mit Weimar und 2 Jahre lang mit Hitler zu einer Einigung zu kommen, weshalb der dann die Faxen dicke hatte. Aber PSSSTTT, nicht weitersage, das ist “Revanchismus”.

  4. Striesen says:

    Es ist ja alles noch viel schlimmer. Schuld ist diesmal der ScienceFiles-Autor. Dieser hat sich in nicht zu entschuldigender Vertrauensseligkeit auf die Nichtrechercheergebnisse der (hier: Empörungs-) Presse verlassen.

    Es sind keine Wehrmachtuniformen.

    Jetzt ganz tapfer sein: Die Uniformen sind DRK-Uniformen. DRK! Wenn das der Maas erfährt …

    Einen erste Hinweis darauf gibt das Köfferchen des Haupttäters. Dann die weißen (!), links getragenen Armbinden des vordergründigen uniformierten Delinquenten und der hintergründigen beschürzten Schwester. Die Binden sind wohl bekreuzt, aber, wie an der Schwester zu sehen ist, rot und ganz sicher ungehäkelt.
    Bei den adlerverzierten Stoffdreiecken auf den rechten Oberarmen der beiden handelt es sich um “DRK-Hoheitsabzeichen mit Bezeichnung der DRK-Bereitschaft” (so ein Nachschlagewerk).

    Schlimmer kann man diese Zeit einfach nicht verharmlosen.

  5. dneail says:

    Da kann man sich aber auch einen Spass draus machen. Frei nach dem Motto: “Wie bringt man einen Schwaben zum bellen?” …
    Man sagt: “Da vorne gibtˋs Freibier.” … “Wo, Wo, Wo …”

    Bei den Pawlov konditionierten Schreiberlingen funktioniert das ganz ähnlich. Das schöne ist, die merken das selber nicht mehr. No brains …

  6. Ein mehr oder weniger ökonomisch inspirierter Erklärungsansatz für diese Nazisucht ist folgende Theorie:
    Sich öffentlichkeitswirksam irgendwie gegen Nazis (was man dafür hält) auszusprechen, bringt Sozialprestige (Nutzen).
    Dummerweise liegt das geschätzte reale Verhältnis zwischen Nazis (x) und Nicht-Nazis (y) in Deutschland bei etwa 81 Mio zu ein paar Tausend. Innerhalb der Gruppe der Nicht-Nazis existiert ein gewisser Prozentsatz, der beständig nach Sozialprestige giert – die Nazisüchtigen (z).
    Solange wie x<z gilt, existiert Nachfrageüberschuss nach Nazi. Je mehr Überschuss existiert, desto schwieriger wird es die Sucht zu befriedigen. Anders könnte man das auch als steigenden Grenznazinutzen bei steigendem z/x bezeichnen. Thesen: der Grenznazinutzen in Deutschland ist in Relation zu anderen Ländern astronomisch (signifikant) hoch und man kann anhand der Häufigkeit des Gebrauchs der Begriffe Nazi und seiner diversen Synonyme in ausgesuchten Medien zyklische Schwankungen feststellen, die im Zusammenhang mit der Häufigkeit der Begriffe Ausländer und Synonyme stehen.

    Spaßeshalber kann man auch noch y und z endogenisieren und einen Effekt einbauen, den man in der Realität auch beobachten kann: Je höher der Grenznazinutzen ist, desto stärker muss x steigen und damit y sinken Das ist angelehnt an das Phänomen, dass irgendwie alles Mögliche als Nazi bezeichnet wird, obwohl es anhand von sachlichen und konstanten Kriterien keine sind – die Definition ist variabel bzw. wird die Anzahl der Nazis nach Bedarf angepasst, um die Nazisucht halbwegs zu befriedigen.
    Dann kann man sogar noch die Thesen testen, dass sich der Grenznazinutzen relativ konstant verhält / gehalten werden muss.

    Insofern erfüllen die Nazisüchtigen wenigstens den Zweck eines sozioologischen Studienobjekts. Yeah Wissenschaft! ^^

    • Wahr-Sager says:

      “Sich öffentlichkeitswirksam irgendwie gegen Nazis (was man dafür hält) auszusprechen, bringt Sozialprestige (Nutzen).”

      Es geht noch einfacher und viel kürzer: Gutmensch.

      • Florian Geyer says:

        Derzeit findet da ein Umschwung statt.
        Gelegentlich bringt es schon massiven Ärger und Schaden.
        Nicht weil der Lebkucghenmesserterrorist umgeht, sondern weil sich die Nachbarn genervt fühlen von solchen Mitläufern.

        • Benjamin says:

          Schöne verschleierte Gewaltandeutung. Wenn ich mir den braunen Haufen in diesem Kommentarbereich anschaue bin ich von Mitläufern umgeben.

          • Wahr-Sager says:

            Ach was, die Gewalt geht in 90% aller Fälle von LINKen aus. Die pöhsen Rechten dienen nur als Zielscheibe derer Gewaltbereitschaft und Häme.

            Paranoia ist bei bunten Edelmenschen massiv verbreitet. Bei den ganzen Morddrohungen von Naaazis, die Pau und Co. angeblich erhalten, ist deren Lebensdauer doch ziemlich erstaunlich. Ansonsten müssten die Straßen doch rot gepflastert sein mit Opfern von Naaazis, oder?

            “Brauner Haufen” hört sich an wie “Wer nicht meiner Meinung ist und meine Ideologie vertritt, ist böse.”

  7. Beim Winken immer schön die Finger gespreizt halten. says:

    Noch ein Kuriosum aus den 1990iger Jahren.
    Da hatte doch 1938 ein Förster, fleißiger Parteigänger der NSDAP, ein Hakenkreuz aus vielen Bäumen in Brandenburg gepflanzt. Zu DDR Zeiten hat es keinem gestört auch nicht die Militärflieger der UdSSR. Aber nach der Vereinigung sind da einige Wichtigtuer darüber gestolpert und das Waldstück musste gerodet werden und zwar so das das Symbol nicht mehr von oben zu erkennen ist.
    Wer kann noch größeren Wahnsinn bieten?

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/brandenburg-hakenkreuz-aus-laerchen-a-104321.html

  8. Stiller Leser says:

    Soso, der Erfinder der Hollerith-Maschinen von IBM stammt also aus Großfischlingen. Na wenn Ihr damit den Naziobsessiven keine Steilvorlage geliefert habt. Wurden die Hollerith-Maschinen nicht zur Erfassung der Juden eingesetzt?
    Also da braucht es jetzt kein aufwändiges Dorffest mit Flohmarkt mehr…

  9. Florian Geyer says:

    Wer von den Massenverbrechen ablenken und sie relativieren muß, um noch wenigstens halbwegs legitimiert dazustehen, der braucht eben seinen täglichen Adolf.
    So wie die Pfaffen den Teufel.

  10. waldbaer says:

    “Hakenkreuz” – Pah!
    Ich sag nur: “Cleaning women!”
    SCNR ;o)


  11. Berliner says:

    Wenn es keine Nazis und Rassisten in Grossfischingen oder wo anders gibt muessen eben ganz schnell welche erfunden werden. Bloss Spiegel,MDR&Co vergessen das das Hakenkreuz viel aelter als das tausendjaehrige Reich ist. In vielen asiatischen Laendern wie z.b. hailand. oder Indien gilt das Hakenkreuz als Glueckssymbol.Ach ja die Finnen muessen auch Nazis sein denn das offizielle Symbol der finnischen Luftwaffe ist das Hake

  12. Pingback: Nazi-Süchtig: Politisch-korrekte Blockwarte vergiften das öffentliche Klima – Notwende

  13. Norbert G. says:

    Was ein wenig ärgerlich ist, wie hier mit dem erkennbar verbohrtem “Benjamin”
    (de.wikipedia.org/wiki/Hilde_Benjamin) herumargumentiert wird.

    Das sich gegenseitig die Argumente um die Ohren schlagen ist völlig nutzlos, wenn der Gegenpart selbst eindeutige Argumente nicht wahrnehmen will und sie einfach leugnet. Verbohrten und Verrückten kann man eben nichts beweisen und der Hinweis auf Autoritäten (“demokratischer Rechtsstaat” ) oder Mehrheit (“die Mehrheit der Wissenschaftler”) ist schlichtweg lächerlich. (Dann wären ja z.B. die Hexengläubigen vergangener Tage tatsächlich in Besitz der Wahrheit gewesen.)

    DAS Kriterium der Wahrheit liegt eben nicht in den Argumenten und deren Akzeptanz, sondern in den GRUNDLAGEN der Wahrheitsfindung, der berühmten aber dennoch ständig vergessenen Forschungsfreiheit. Wo die Forschung bereits wegen der Verletzung von Gefühlen interessierter Kreise verboten ist (z.B. StGB §130), kann kein redlicher Mensch ernstlich “argumentieren” wollen!

    “Wo die Antithese verboten ist auch die These nicht viel wert!”

    Bei Anwendung dieses EHERNEN Grundsatzes ergibt sich die Frage der Wahrheit selbst brd-juristisch festgestellter “offenkundiger Tatsachen” ohne Ansehen auch nur eines Beweises ganz von selbst!

    Hegel sagte es noch radialer: “Das Kennzeichen der Wahrheit ist der Widerspruch und die Widerspruchsfreiheit das Kennzeichen der Unwahrheit.”

    Und wer noch Illusionen über die Justiz in der BRD haben sollte, dem empfehle ich als Einstieg Danischs Artikel “www.danisch.de/blog/2016/05/25/recht-im-sinkflug-als-die-richter-jammern-lernten”.

  14. Uranus says:

    Es war für mich hochinteressant, teils amüsant, teils ermüdend, hier innerhalb dieses Diskussionspfades das Wirken eines Trolls einschließlich der Fütterung desselben einmal live miterleben zu dürfen.

    • Benjamin says:

      Nu lass doch den armen Wahr-Sager in Frieden. Ich halte ihn nicht für einen Troll, sondern für einen Überzeugungstäter.

      (sorry, eigentlich sollte das ja oben der letzte Post sein, aber bei so was kann ich nicht widerstehen).

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