AfD: Partei der Frauenmörder – Die SPD-Intelligentia in voller Fahrt

„G – what BS,“ das war unsere unmittelbare Reaktion auf den Hinweis, den wir der Muppet-Version von Jesus verdanken – einem treuen Leser von ScienceFiles. Eine Martina Tegtmeier, die irgendwo für die SPD kandidiert und für die SPD-Intelligentia (wir mögen den Begriff der Intelligentia, er erinnert so an [geistige] Incontinentia) repräsentativ ist, sie verlautbart das folgende:

tegtmeier

Zur AfD kommen wir gleich.

Halten wir uns zunächst mit der Behauptung auf, die Geschlechterforschung, also Gender Studies, hätte irgendetwas mit dem medizinischen Fortschritt auf dem Gebiet der Erforschung des Herzinfarktes zu tun, sei gar ursächlich für das Erkennen von Unterschieden in den Symptomen die Männer oder Frauen zeigen, wenn ein Herzinfarkt sich ankündigt.

Zunächst zu den Symptomen. Bereits im Jahre 1992 hat der Berliner Arzt, Stefan N. Willich, der zu diesem Zeitpunkt am Klinikum in Steglitz beschäftigt war, ein Buch mit dem Titel „Der Herzinfarkt“ veröffentlicht, in dem er auf Unterschiede in den Symptomen eines sich ankündigenden Herzinfarktes hinweist, die zwischen Männern und Frauen bestehen, z.B. auf Seite 32 seines Buches, auf deren Daten die folgende Abbildung basiert.

Infarkt Symptome.jpg

Frauen haben also häufiger Schmerzen in Hals und Schulter als Männer, häufiger Übelkeit, Erbrechen und Dyspnoe (Atemnot) im Vorfeld eines Herzinfarkts als Männer. Das sind die einzigen signifikanten Unterschiede in der Symptomatik zwischen den Geschlechtern, denn Frauen zeigen ansonsten alle Symptome, die Männer auch zeigen, wenn sich ein Herzinfarkt ankündigt. Da alle Symptome, die Frauen häufiger zeigen als Männer dennoch auch von Männern gezeigt werden, besteht einerseits keine Gefahr, dass ein Herzinfarkt von einem Arzt, der nicht so geschlechtsteilversessen ist wie Martina Tegtmeier, übersehen wird, andererseits spielt Geschlecht im Hinblick auf die Symptomatik schlicht keine Rolle, da es keine Symptome gibt, die nur Männer oder nur Frauen zeigen. Tegtmeier erzählt Unsinn.

facepalm-GodzillaAber sie erzählt nicht nur Unsinn erster Ordnung, wenn Sie behauptet, die Diagnose eines Herzinfarktes sei geschlechtsspezifisch unterschiedlich, sie erzählt auch Unsinn zweiter Ordnung, wenn sie behauptet, ausgerechnet die Gender Studies hätten etwas dazu beigetragen, die Symptomatik des Herzinfarkts bei Männern und Frauen herauszuarbeiten. Man hat den Eindruck, dass Genderista, ob der immer häufiger werdenden Fragen nach dem Nutzen von Gender Studies und nach dem gesellschaftlichen Mehrwert, der davon ausgeht, immer verzweifelter werden und entsprechend immer absurdere Behauptungen aufstellen. Zwischenzeitlich scheinen sie alle Unterschiede, die es zwischen den beiden Geschlechtern im Hinblick auf was auch immer gibt, als Ergebnis der Gender Studies zu reklamieren. Für einen Bereich der Pseudo-Wissenschaft, von dem wir bis heute noch eine wissenschaftlich fundierte empirische Studie zu sehen hätten, ist das mehr als dreist.

Tatsächlich sind die Unterschiede in der Häufigkeit der Symptome eines sich ankündigenden Herzinfarktes zwischen Männern und Frauen schon so lange Gemeingut, dass die Aussage von Frau Tegtmeier der Aussage gleichkommt, dass wir den Gender Studies die Erkenntnis verdanken, dass Männer mehr Muskelmasse im Körper haben als Frauen. Vielleicht sind Genderista ja wahrnehmungsgestört. Die ersten speziell gynäkologischen Behandlungsinstrumente kann man übrigens in Museen besichtigen. Sie stammen in der Regal aus dem Mittelalter und wurden von Männern entwickelt.

Doch zurück zu den Symptomen. Das bereits zitierte Buch von Stefan Willich, der schon aufgrund zeitlicher Diskrepanz in keiner Gefahr steht, als Genderist angesehen zu werden, stammt aus dem Jahr 1992, aus einer Zeit also, als die Gender Studies erst noch von Ministerien etabliert werden mussten. So wenig wie man Kinder für die Straftaten ihrer Eltern verurteilen kann, kann man den Gender Studies die Forschungsergebnisse zuschreiben, die lange vor ihrer Erfindung produziert wurden. Das genau ist übrigens der Grund dafür, dass Dr. habil. Heike Diefenbach argumentiert hat, dass wir Gender Studies nicht brauchen. Alles, was in Gender Studies von den dort beschäftigten Gendersita als Ergebnis ihrer Forschung behauptet wird, ist entweder schon seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten Gemeingut der Wissenschaft oder derart trivial, dass man es nur unter Anwendung massiver Dosen von Schamlosigkeit als wissenschaftliches Ergebnis verkaufen kann. Beides zeigt indes nur die Unbildung von Genderista, womit wir wieder bei Martina Tegtmeier und ihrer Behauptung, den Gender Studies sei die Kenntnis des (weitgehend irrelevanten) Geschlechtsunterschieds in der Symptomatik eines sich ankündigenden Herzinfarktes zu verdanken.

Diese Behauptung ist frei erfunden, wie schon der Verweis auf Stefan Willich zeigt. Aber damit wollen wir es nicht bewenden lassen. Wir finden den Hinweis auf die etwas unterschiedliche Symptomatik im Kongresszentralblatt für die gesamte Innere Medizin und ihre Grenzgebiete aus dem Jahre 1938, im Handwörterbuch der praktischen Medizin, mit besonderer Berücksichtigung der inneren Medizin der Kinderheilkunde und ihrer Grenzgebiete (Neue deutsche Klinik) aus dem Jahre 1931 sowie im Handbuch der Neurologie aus dem Jahre 1935.

Wenn Tegtmeier nicht auch behaupten will, dass die Gender Studies eine Erfindung der Nazis sind, wird sie wohl oder übel einsehen müssen, dass der Unsinn, den sie behauptet, eben Unsinn ist oder sie wird zugeben müssen, dass sie den Unsinn frei erfunden hat. Beides wirft ein Schlaglicht auf den Charakter von Tegtmeier.

Um diesen Charakter zu bewerten, ist es demnach gar nicht notwendig, die Frage zu Beginn des gesammelten Unsinns von Tegtmeier zu berücksichtigen. Tun wir es dennoch, dann um unseren Eindruck vom Charakter zu prüfen, so wie das Prüfen (anstelle des bloßen Behauptens) von Annahmen eben in der Wissenschaft üblich ist, es unterscheidet Wissenschaft von Ideologie.

„Sollen Frauen sterben, weil ihre Symptome einer Erkrankung nicht erkannt werden?“, so fragt Tegtmeier.

Wir denken, der Schluss auf das, was wir auch bei Frau Tegtmeier, Charakter nennen wollen, zumal „Charakter“ ja positive und negative Ausprägungen annehmen kann, ist damit bestätigt. Wir wollen deshalb nur auf die absurden Prämissen dieser Frage hinweisen. Hier die Kaskade des Tegtmeierschen Unsinns:

Nuts in BedlamPrämisse 1: Symptome unterteilen sich in männliche und weibliche Symptome. Prämisse 2: Werden die Symptome einer Krankheit untersucht, dann werden vornehmlich oder ausschließlich männliche Symptome gefunden. Prämisse 3: Frauen müssen entsprechend sterben, weil ihre Symptome nicht gefunden werden. Warum? Prämisse 4: Weil Frauen eine abweichende Spezies sind, die mit Männern nichts teilt, nicht einmal die Symptome des Herzinfarkts oder die Notwendigkeit, den eigenen Organismus mit Nahrung zu unterhalten. Prämisse 5: Erst die Erfindung der Gender Studies hat dazu geführt, dass auch weibliche Symptome entdeckt wurden. Prämisse 6: Seither überleben Frauen. Vorher sind sie gestorben. Prämisse 7: Werden Gender Studies abgeschafft, dann werden auch keine weiblichen Symptome mehr entdeckt und Frauen werden wieder sterben. Prämisse 8: Die AfD will Gender Studies abschaffen und ist deshalb eine Partei der Frauenmörder.

Wie sich die Tatsache, dass die meisten Ärzte heute weiblich sind, zu diesen Prämissen verhält, ist eine Frage, zu der wohl nur Tegtmeier etwas einfällt – wie zu befürchten steht. Und wie es sein kann, dass Frauen und Männer mit denselben Medikamenten und Verfahren gegen Herzinfarkt behandelt werden, wo sie doch so unterschiedlich sind, ist eine weitere Frage, die man nur in Einklang mit den Prämissen bringen kann, wenn man eine geistige Verfassung inne hat, wie Tegtmeier sie zu haben scheint.

Arbeitet die SPD eigentlich daran, die Bevölkerung in Deutschland zu verdummen? Oder soll hier eine intellektuelle Niveauabsenkung, der Bevölkerung auf das Niveau der SPD vorgenommen werden?

Und kennt jemand eine gute Klinik, in der derart anscheinend weibliche Symptome, wie sie Tegtmeier zeigt, behandelt oder doch zumindest beaufsichtigt werden können?

Willich, Stefan N. (1992). Der Herzinfarkt. Darmstadt: Steinkopff.


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35 Responses to AfD: Partei der Frauenmörder – Die SPD-Intelligentia in voller Fahrt

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] AfD: Partei der Frauenmörder – Die SPD-Intelligentia in voller Fahrt

  2. xyz says:

    Und ich dachte immer, Gender-Gagaristen würden immer behaupten, die Geschlechter seien nur konstruiert bzw. Männer und Frauen bei gleicher Erziehung bzw. Indoktrination ohne Unterschiede.

    Wenn also jemand die Unterschiede der Geschlechter nicht sehen möchte, dann sind das doch wohl eher die Schwachköpfe von der Gendermafia.

    • Goofos says:

      Haja, so wie das Geschlecht „Frau“ konstruiert und anerzogen ist, sind die unterschiedlichen Symptome bei einem Herzinfarkt auch nur konstruiert und anerzogen. Dass das Geschlecht nur konstruiert und anerzogen ist, sieht man daran, dass Männer und Frauen trotzdem mit den gleichen Medikamenten behandelt werden. Ist doch logisch.

      Ich frage mich eher warum ich weiterhin arbeiten gehe und stattdessen nicht ins Fach Gender wechsle um mich von Steuergeldern unterhalten zu lassen.

      • xyz says:

        Vermutlich, weil man schon in ein paar Jahren auf Gender-Studies wie auf Nazis zurückschauen wird, die unter dem Tarnmantel der Wissenschaft Ideologien einzuhämmern versuchen und Menschenexperimente bzw. verbrecherische Volkserziehungensversuche betreiben. Für die einen waren es ArierNichtarier und für die anderen FrauenMänner. Im Prinzip sind es aber Zwillige mit den gleichen Verbrechermethoden.

        Und da ist es dann vielleicht doch besser, kein Mitläufer zu sein!

  3. Gerald Winkler says:

    Die Panik scheint nicht unerheblich bei der SPD. Angesichts derer „Spitzenleute“ wie oben beschrieben stellt sich allerdings eher die Frage, ob für Parteigenossen und überzeugte Wähler derer nicht anderweitige medizinische Hilfe dringlicher wäre. Zum Beispiel hier: http://www.diagnostikzentrum-giessen.de/frueherkennung_demenz.html

    • Alfred Marenberg says:

      Sie sprechen es rundheraus. Das Schlaglicht fällt weniger auf den Charakter, eher auf den – sicher unverschuldeten – Gehirnzustand. Da sie sich ja doch schon im fortgeschrittenen Gesamtzustand befindet, ist meine Mutmaßung sicher nicht von der Hand zu weisen. Ich lade daher Frau/Mann/Es Tegtmeier zu einem kostenlosen Test in unser Institut ein.

  4. Akademischer und sonstiger Gender-Schwachsinn ist in ungefähr mit dem gleichzusetzen, was seinerzeit im Dritten Reich die Rassenlehre war: Gemeingefährliche Verblödung der Bevölkerung und das Abgreifen staatlicher Gelder durch Nichtskönner und Schaumschläger.

  5. Volker says:

    Zitat aus dem Artikel: „Und wie es sein kann, dass Frauen und Männer mit denselben Medikamenten und Verfahren gegen Herzinfarkt behandelt werden, wo sie doch so unterschiedlich sind, …“ gibt doch die klare Antwort, warum es Gender Studies eben DOCH bedarf, dazu muss man nur der Wissenschaft abschwören und ein Gender Studies Gläubiger werden:

    Es kann nicht sein, dass Männer und Frauen mit denselben Medikamenten behandelt werden, wo doch die Symptome (minimal) unterschiedlich sind. Folglich sind die Gender Studies genau das, was benötigt wird, um den Frauen wirksamere Medikamente zu geben, die dann den Männern vorenthalten werden. Upps, ich meinte, die bei Männern unsinnig wären, sie anzuwenden.

    Da wären wir wieder bei der Gleichstellung (die NICHT Gleichberechtigung ist). Wenn 7 von 10 Frauen an Krankheit x sterben, aber nur 5 von 10 Männern, brauchen wir fairerweise eine unterschiedliche Medikation, die für Fairness sorgt und auch 7 von 10 Männern künftig an Krankheit x sterben lassen. Alles andere wäre Diskriminierung wegen des Geschlechts.

    Maßnahme Nr. 1 wäre, alle Männer mit einer Gebärmutter auszustatten, damit diese fairerweise auch an Gebärmutterhalskrebs sterben können.

    Sorry, aber auf dermaßen großen Blödsinn der Ideologen kann ich nur noch mit derb-sarkastischen Kommentaren antworten. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit so offenkundigem Blösinn, wie er von Gender Studies Anhängern und Wahn-Ideologen verbreitet wird, ist schlicht unmöglich.

  6. Hotte says:

    ach ja die Frau Tegtmeier , die hängt hier bei uns in Nordwestmecklenburg zum abwählen an den Laternen . Im September ist es wieder mal soweit . In einem hat sie ja Recht : man solle sich das Parteiprogramm derjenigen die man wählt mal vorher genau anschauen . so kommt es hier in Meck Pom dazu , daß einer dem anderen zuraunt : Erststimme AfD , Zweitstimme NPD .
    Denn alle anderen haben lange genug bewiesen was sie draufhaben . Es ist höchste Zeit im Schweriner Schloß gründlich auszumisten .

    • Goofos says:

      Den Rat vor der Wahl auch mal ins Wahlprogramm der Parteien rein zu lesen, habe ich bei den letzten paar Wahlen auch immer gegeben. Wohl wissend, dass wenn man das macht, keine Partei wählbar ist weil sich immer Punkte finden lassen die unvereinbar sind.
      Besonders bei den großen Parteien wird man abseits von den großen Headlinern schnell fündig. Z.B. Frauenquote oder Verschärfung des Sexualstrafrechts. Auch wenn die meisten Wähler von diesen Punkten nach der Wahl noch nie etwas gehört haben, sind die Parteien hinterher der Meinung, sie wären für die Umsetzung dieser Punkte gewählt worden.

      Seit ich in die Wahlprogramme schaue, bin ich der Meinung, dass es eigentlich überflüssig ist wählen zu gehen, die Parteien die Wähler nur übers Ohr hauen, diese Form der Wahlen sicherlich nicht die Bürger repräsentiert und abgeschafft gehört.

      • Hotte says:

        moin Goofos ,
        vor allem an das eigentliche Problem geht keiner ran , das kanonische Rechtssystem und das daraus resultierende Unrecht zuerst beim Zugang zum Boden aber auch des Zinseszins Systems / private Geldschöpfung . Eine Partei die das im Programm stehen hätte würde im Vorfeld schon verhindert werden überhaupt eine Partei werden zu können.
        Und so ist es eigentlich wie Du sagst wirklich überflüssig wählen zu gehen .
        Das Wahlsystem ist so angelegt , daß wenn nur 2 Doofe los latschen und CDU und SPD wählen , die Stimmen aller derer die nicht wählen waren aufgeteilt und auf die beiden Doofen prozentual mit dazugerechnet werden . Also CDU 50 % und SPD 50 % . Damit das nicht auffällt gibt es noch Grüne , linke und FDP . Der einzige Trost dem man noch hat ist die zu wählen die ab und zu mal irgendwas mehr oder weniger für die Volksverräter ärgerliches zum Besten geben . Ein gerechtes Rechtssystem bekommen wir davon nicht .

        • Goofos says:

          Nun muss ich sagen, dass ich trotzdem immer brav wählen gegangen bin. Allerdings eben nicht für die großen Parteien sondern die Stimme ist dann bei „Sonstige“ gelandet. Natürlich habe ich auch schon bei den Piraten oder der AfD ein Kreuzchen gesetzt gehabt. Das dürfte das System eher zerfressen wenn mehr unterschiedliche Parteien mitspielen und die Stimmen schön verteilt sind. Zumindest solange sich die Parteien alle nicht leiden können.

          • Hotte says:

            ja die Piraten , was so wild begann haben sie ganz schnell von oben her unterwandert , die Parteispitze sorgt dafür daß die unteren Ränge systematisch
            nicht mehr verstehen können was los ist. Anders bei der AfD , da ist das unterwanderen von oben her völlig daneben gegangen , der Lucke auf dem Abstellgleis . Das heißt aber noch daß die freie Bahn haben . Bis jetzt haben sie aber wesentlich bessere Köpfe als zB die Piraten undbis jetzt haben sie die richtige Balance gefunden sich einerseits nicht zu weit hinauszulehnen um noch vom System als Partei anerkannt werden zu müssen , andererseits den Mitgliedern gegenüber nicht als Bettvorleger der Blockparteien dazustehen. Sind sie erstmal auf breiter Linie in den Landesparlamenten wird sich zeigen ob sie in der Lage sind allen Versuchen unter gebuttert zuwerden zu widerstehen. Schaffen sie das sind sie recht schnell auch bei 30 %

  7. Welehamm says:

    Tegtmeier! Das war doch der Jürgen von Manger. Da habe ich ja vor 50 Jahren richtige Freudentränen gelacht und jetzt lache wieder über eine Techtmeier – aber es sind nur noch Tränen, die man vergießt, wenn man Armseliges bedauert. Vielleicht schafft es die SPD noch unter die 20% zu kommen? Sie ist jedenfalls auf dem richtigen Weg! Was sagt die Kleinprognose für Mäckpomm?

  8. rjb says:

    Ein ähnlicher Krampf lief vor einiger Zeit auch hier
    http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen/detailansicht/aktuell/so-lief-der-gender-talk-reloaded-93291/
    ab, wo der Teilnehmer Hofreiter (dieser langhaarige Grüne) künstliche Kniegelenke speziell für Frauen als Errungenschaft des Gendergequackels abfeierte. Nun ist das einerseits nichts wirklich Neues:
    http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/knieprothesen-kuenstliches-knie-speziell-fuer-die-frau-1460365.html
    so daß immer noch offen ist, was denn die letzten 10 Jahre Genderforschung gebracht haben mögen. Andererseits erfährt man, wenn man der Sache mit den Kniegelenken weiter nachgeht, daß es auch jetzt keineswegs spezifische Männer- und Frauengelenke gibt, sondern daß es sich offenbar primär darum handelte, das Größensortiment dieser vorfabrizierten Prothesen auszuweiten. Es soll aber durchaus vorkommen, daß ein Mann ein „Frauengelenk“ erhält oder eine Frau ein „Männergelenk“. Das ursprüngliche Sortiment an Größen soll aufgrund einer Untersuchung an amerikanischen Armeeangehörigen festgelegt worden sein. Und die mir naheliegende, aber nicht weiter erwähnte Vermutung, warum man das so machte, ist: Bei Wehrpflichtigen hat man eine Population mit bekannten Rahmendaten (durch die Musterung usw.), deren Angehörige man einfach per Befehl zur Knievermessung abkommandieren kann. Die Nichtberücksichtigung von Frauen ist eine Folge davon, daß man eine ähnlich bequem handhabbare Population von Frauen nicht zur Verfügung hat, mangels Wehrpflicht für Frauen. Außerdem scheint mir plausibel, daß das unpassende Größensortiment zuerst Ärzten auffällt, die regelmäßig entsprechende Operationen durchführen, und nicht Genderquacklerinnen.

    Und wenn man nun die Symptome eines Herzinfarkts nimmt, dann könnte es auch da sein, daß die mit anderen Faktoren, wie Körpergröße, enger korreliert sind als mit dem Geschlecht, mit dem dann nur eine Art sekundäre Korrelation dadurch zustandekommt, daß Frauen im Durchschnitt kleiner sind. Das heißt, durch das Herumknödeln an Geschlechtsunterschieden werden tatsächlich signifikantere Korrelationen ausgeblendet. Das ginge dann zulasten von Männern mit „weiblicher“ und Frauen mit „männlicher“ Körpergröße, und deren Chancen, zu sterben, stiegen dann an – und zwar genau wegen „Geschlechterforschung“.

    tl;dr: Wer schneller sterben will, wählt SPD!

  9. Wondo says:

    SPD bedeutet saublöde Partei Deutschlands

  10. Tribum says:

    Es kriecht über das Rückenmark ins Gehirn und dann wählst du SPD!
    Oder, der Sozi ist nicht grundsätzlich dumm, er hat nur Pech beim denken!
    Ein Alfred Tetzlaff geht noch, wenn sie Betrüger oder Räuber sind, tretten sie doch in die SPD ein.
    Wie Recht Alfred T. 1971 hatte

  11. It`s Genderista, Stupid!

  12. Wortwechsler says:

    Wie weit will diese längst staatsgefährdende „SPD“ eigentlich ihren von ‚Angst durch Machtverlust‘ getriebenen Wahn, die demokratisch legitimierte „AfD“ mit allen Mitteln wider die Demokratie zu verhindern, führen!

    Ein solche ‚Anzeige‘ wäre einem gewissen Herrn Goebbels nicht besser ‚eingefallen‘! DAS hat absolut nichts mehr mit demokratischer Rechtsstaatlichkeit zu tun – DAS ist purer Linksfaschismus! Und der ist nicht besser, weil er ‚links‘ ist, sondern er ist genau deswegen sogar schlimmer als das ‚Original!

    Eine ‚Partei‘, die ’stinkefingernd‘ & pöbelnd gegen Demokratie und Meinungsfreiheit zieht, gehört nicht mehr in die Landtage und in den Bundestag!

  13. Hans Deuschl says:

    Sollen Afrikaner sterben, weil ihre Symptome einer Erkrankung nicht erkannt werden? – dann wählen Sie am 4.9. SPD

    Die SPD will die Rassenforschung abschaffen – aber erst durch Rassenforschung wissen wir heute, dass Afrikaner ein höheres Risiko aufweisen, an einer Sichelzellenanämie zu erkranken, als Europäer, bei denen die Eisenmangelanämie im Vordergrund steht. Sichelzellenanämie ist eine der häufigen Leiden bei Afrikanern. Keine Rassenforschung – keine bedarfsgerechte Behandlung.

    Wenn Sie für Europäer und Afrikaner gleich gute Chancen – auch in Gesundheitsfragen – wollen, dann wählen Sie: NPAD

    Ihre Entscheidung!

    Hans Deuschl

  14. gast says:

    SPD Intelligentia – ach du liebes Bisschen. Sie kann sich sicher sein, unser „Gesundheitssystem“ hat in dem Augenblick sein Interesse an ihr als Mensch verloren, an dem sie unheilbar krank geworden ist. Ich kannte viele Frauen, die bereits gestorben sind aber keine einzige an Herzinfarkt. In solchen Fällen frage ich mich grundsätzlich, wer die Statistik erstellt hat. Sie darf sich sicher sein, dass ich die Wahlprogramme durchlese, bevor ich zur Wahl gehe oder nicht. Wenn es nur schlechte Äpfel im Angebot gibt, wähle ich natürlich keine Äpfel.

  15. Linke Deppen says:

    Und was ist mit Männern die Frauen sein wollen?Wie soll der Arzt sie behandeln?Wie eine Frau?

  16. Gündalf says:

    Furchtbar.Konnte man nicht wenigstens die Visage (wie aus dem Profx-Horrorkatalog) verpixeln?

  17. skorpfrog says:

    Die Sharia Partei hat viele faule Eier, Hinz und Dreyer.
    Scheinbar ist Hinterlist, Bösartigkeit und ein IQ in Höhe der Raumtemperatur unabdingbar für eine Mitgliedschaft in diesem erlauchten Zirkel. Wer hat uns verraten ? Die Sozialdemokraten !

  18. Ich dachte die Genderisten erforschen nur die Gleichheit der Geschlechter. Was ist das für ein Mumpitz? Würden die stattdessen Philosophie oder Kunst studieren käme da immerhin kein Schrott bei heraus, der sich selber widerspricht.

  19. A.S. says:

    Für eines muss man der AfD (und vorher Pegida) wirklich dankbar sein: Sie zeigen (unfreiwillig) auf, was für eine intelligenzarme Klientel sich in den Parteien eingenistet hat.
    Seit zwei Jahren reden die immer wieder davon, dass man den Rechtspopulisten mit den besseren Argumenten begegnen müsste und liefern dann anstatt Argumenten nur noch reine Blödheit ab. Das intelligenteste was die können sind Adjektivketten ohne Belege rausblasen, sonst sinds Beleidigungen oder nur noch Dummheiten wie das hier.

  20. Pingback: JAWOs Links am Mittwoch – KW 35/16 - Kinderehe - NICHT-Feminist

  21. Hebel says:

    Herr Hofreiter hat vor einiger Zeit in einer Talkshow unter Betonung, dass er Biologe sei und deshalb man ihm glauben müsse, den Unsinn erwähnt, dass durch die „Genderforschung“ herausgekommen wäre, weibliche Kniegelenke würden ein anderes Implantat benötigen als männliche. Abgesehen davon, dass dies kein soziologisches sondern selbstverständlich ein medizinisches Problem ist (wer wollte den Frauenärzten und Ärztinnen ihre Berechtigung absprechen), liegt es doch auf der Hand, ebenso die beachtlichen Unterschiede in den beiden Gehirnen mit ihrem Einfluss auf das Verhalten mehr in Betracht zu ziehen.
    Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht jedoch den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. zu negieren.
    [Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4] (http://www.amazon.de/Vergewaltigung-menschlichen-Identität-Irrtümer-Gender-Ideologie/dp/3)

  22. Ronald Niedling says:

    Genderforschung hin oder her; solange es in Deutschland noch Menschen ohne jegliche Krankenversicherung gibt, kann ich über solche (Wahl)-Irritationen nur den Kopf schütteln. Ich bin 59, hoffentlich männlich (man weiß ja nie) und wurde trotz eines überstandenen Herzinfarkts von einem Krankenhaus in Bad Langensalza in Thüringen abgewiesen. Nur gegen Vorkasse und jetzt kommt´s, von 4.800 EUR würden sie die erforderliche Untersuchung durchführen. Mit 50 % Behinderung und einem Herzinfarkt bekommen sie in Deutschland keine Krankenversicherung. Ich war früher in der PKV (UKV) und wurde aufgrund eines mangelnden Zahlungsmittelflusses 2008 gekündigt. Da können sie machen was sie wollen, da ist kein Reinkommen mehr möglich. (Basistarif 750 EUR im Monat), den wollen die PKV nicht abschließen. (Wortlaut Allianz) Entweder sterben oder Reimport als Flüchtling. Da fordern die linken Politiker (auch gleichziehend mit den anderen Parteien) eine kostenlose Gesundheitskarte für Migranten. So stärkt man die AfD.
    Also, wen soll man wählen?

  23. Kaffeekallee says:

    Ich bin jetzt doch irritiert, ich dachte Gender wäre das soziale Geschlecht, aber die körperlichen Symptome sind doch sicherlich nicht davon abhängig, ob jemand als Frau oder Mann sozialisiert wurde, oder? Gibt es Untersuchungen der Gender Studies, die herausgearbeitet haben, dass Gender und nicht Sex für die Unterschiede der Symptome verantworlich sind?

  24. Thomas S. says:

    Es stimmt nicht, dass nur Frauen dem Gender-Wahn verfallen sind. Herr Hofreiter ist auch ein Bewührworter dieses Irrsinns. Obwohl, eigentlich stimmt es ja doch, dass nur Frauen betroffen sind 😃

  25. rolandtluk says:

    Also dieses Fundstück geht auf jeden Fall in das „Best of“ der beklopptesten Politikerwerbungen ein. Das Ding ist so hirnlos, dass es schon preisverdächtig ist.

    Interessieren würde mich, ob SPD-Politikerin den Unsinn tatsächlich glaubt oder lediglich es absondert, weil man es in der SPD so erwartet.

  26. Pingback: Formen der Dummheit (- die besonders in Deutschland endemisch sind) | ScienceFiles

  27. fdominicus says:

    „Arbeitet die SPD eigentlich daran, die Bevölkerung in Deutschland zu verdummen? “

    Ja.

    „Oder soll hier eine intellektuelle Niveauabsenkung, der Bevölkerung auf das Niveau der SPD vorgenommen werden?“

    Auch, und es klappt immer noch fast jeder fünfte bis sechste wählt SPD. Aber nun ja wenn man die CDU als „getarnte“ SPD in ansieht, dann kommen wir auf 40 – 50 % der Wähler die diesen beiden sozialdemokratischen Parteien die Stimme geben. Somit treffen die beiden „noch“ eine Mehrheit.

  28. Pingback: Kurznachrichten | Waschbaer's Notizbuch

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