“Flüchtlingsfeindliche Äußerungen”: Nutznießersumpf

Wenn es um Nationalismus geht, dann haben fast alle/viele/manche/wenige [Nichtzutreffendes streichen] Deutsche einen Knall. Das sagen nicht nur wir. Das sagt auch Peter O’Brien, der ein Buch mit dem Titel „Beyond the Swastika“ geschrieben hat, das in diesem Jahr 20jähriges Jubiläum des Erscheinens hat. Darin beschreibt O‘Brien einerseits die Unfähigkeit fast aller/vieler/mancher/weniger [Nichtzutreffendes streichen] Deutscher Nationalismus nicht mit Rassismus und Holocaust gleichzusetzen und eine liberale Haltung gegenüber Nationalismus einzunehmen, die z.B. Stolz auf das politische System zum Gegenstand hat, wie das z.B. im Vereinigten Königreich der Fall ist.

obrien-beyond-the-swastikaDie Unfähigkeit, Nationalismus ohne Massengräber vor seinem geistigen Auge zu betrachten, führt bei fast allen/vielen/manchen [Nichtzutreffendes streichen] Deutschen dazu, dass sie jede Kritik, jedes Wort, das die Meinung in Frage stellt oder auch nur hinterfragt, die sie für die absolute, unverrückbare und von Gottes Weisheit verkündete Wahrheit halten, als Unglaublichkeit, als Ausdruck von Rassismus, Hass oder Feindlichkeit ansehen. Diese völlige Unfähigkeit die Komplexität der Welt zu akzeptieren, wie sie sich darin ausdrückt, dass nicht alles in Kategorien von Schwarz und Weiß eingeordnet werden kann, führt in Deutschland zu einem Totalitarismus, der das Land immer mehr zur totalen Institution macht, in dem selbsternannte Psychiater oder Psychopathen, je nach Perspektive, durch eben dieses Land ziehen, um Abweichler, solche mit falscher Meinung, von ihrer meinungsfreien Krankheit zu kurieren. Manche sind auch der Meinung, es handelt sich bei diesen Psychiatern oder Psychopathen um Opportunisten.

Von Opportunismus sprechen zum Beispiel diejenigen, die den derzeitigen Wanderzirkus beobachten, der ausgeschwärmt ist, um auf Kosten von Steuerzahlern zu leben, und zwar üppig, und das feine Netz der Gleichschaltung auch noch in den letzten Betrieb Deutschlands zu tragen, auf dass dort unter der Belegschaft der Antretter und Zittel GmbH keiner auch nur ein Wort gegen Flüchtlinge sagt, keine flüchtlingsfeindlichen Äußerungen getätigt werden, was immer flüchtlingsfeindliche Äußerungen auch sind. Deutschland, so das Ziel der Schwärmer, muss frei von flüchtlingsfeindlichen Äußerungen sein, gleichgeschaltet müssen sie sein, die Deutschen, in ihrem Denken und Sprechen.

Einer der Wanderzirkusse, die auf Kosten von Steuerzahlern durch Deutschland ziehen, um Totalitarismus zu verbreiten und Gleichschaltung zu erreichen, nennt sich gelbe Hand. Die gelbe Hand inszeniert sich auf ihrer Webseite als Kämpfer gegen Rassismus und alle anderen Unsäglichkeiten ideologischer Traumwelten und buhlt um Spenden und Fördermitgliedschaften. Denn nur durch Spenden und Fördermitgliedschaften, so will man dem unbedarften Besucher, den es auf die Seite der gelben Hand verschlagen hat, vermitteln, sei das Geschäft der gelben Hand, sei der Kampf um ein sauberes und von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit freies Deutschland möglich.

Spenden und Fördermitgliedschaften machen z.B. Wander-Workshops wie den unter dem Titel „Flüchtlingsfeindliche Äußerungen in Betrieb und Gesellschaft“ möglich, mit dem auch endlich und umfassend bei der Volkswagen Sachsen AG in Zwickau dafür gesorgt werden soll, dass das, was man bei der gelben Hand als „fremdenfeindliche Äußerung“ ansieht, in Zukunft unterbleibt.

Um dieses gute Werk zu vollbringen, hat man sich in einem vier Sterne Hotel eingemietet und verspricht den Interessierten volle Übernahme der Reise- und Verpflegungskosten, die ja in einem vier Sterne Hotel nicht gerade gering sind. Hauptgegenstand der guten Arbeit im Workshop, bei guter und freier Verpflegung ist das Parteiprogramm der AfD, von dem Eingeweihte wissen, dass es z.B. unter Angestellten der VW AG in Zwickau zirkuliert und von dem geraunt wird, dass Satzfetzen unter Arbeitnehmern ausgetauscht werden. Ein Unding, über das man sich bei vier Sterne Verpflegung bestens aufregen kann, mit vollen Backen und Sektglas in der Hand.

Und all diese Wohltaten verbreitet der Workshop-Wanderzirkus in Zwickau nur auf Basis von Spenden und Fördermitgliedschaften?

Nein, natürlich nicht. Hat das jemand geglaubt?
Wie naiv.
Sie, der Sie das geglaubt haben, Sie bezahlen das vier Sterne Hotel und die Verpflegung, die Reisekosten und die Kosten der Veranstaltung, und zwar über das wohlbekannte Ministerium für BMFSFJ, das die Förderung dieser Übung in Totalitarismus übernommen hat. Wie so oft, führen die Wege vom Missbrauch von Steuergeldern in die Inkarnation des Propagandaministeriums, von dem aus der Kampf gegen politische Gegner geführt wird.

Und wer ein wenig gräbt, so wie wir das getan haben, der kommt am Rande des folgenden Nutznießersumpfes an.

Die Workshops veranstaltet die gelbe Hand.
Die gelbe Hand ist nach eigener Angabe ein eingetragener Verein, also steuerlich begünstigt, der in der Hans-Böckler-Straße 39 in Düsseldorf ansässig ist.
In der selben Straße, ja im selben Haus, ist das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes, die Hans-Böckler-Stiftung ansässig.
Ja zufällig findet der Wanderzirkus „Flüchtlingsfeindliche Äußerungen in Betrieb und Gesellschaft“ immer und ausschließlich in Gliederungen des DGB statt, beim DGB in Nordrhein-Westfalen oder beim DGB Südwestsachsen in Zwickau.

money-laundering-exampleDie Kette der Finanztransaktionen läuft somit vom Steuerzahler über das Propaganda-Ministerium, das wohl eigens dazu gegründet wurde, Steuergelder zu verschwenden, über eine eigens vom DGB gegründete Zweckgesellschaft, die als eingetragener Verein steuerlich begünstig und von jeder sinnvollen Rechnungslegungspflicht befreit ist, in die Taschen der gelben Hand, bei der das Geld genutzt wird, um den Kampf gegen die flüchtlingsfeindlichen Äußerungen zum Kampf gegen die AfD umzufunktionieren.

Ein SPD-geführtes Ministerium finanziert also mit Steuermitteln den politischen Kampf gegen die AfD. Das nennt man Korruption. Und das System der Geldverteilung, das dazu genutzt wird, trägt alle Merkmale eines Systems der Geldwäsche, bei dem ungenannte Höhen von Steuergeldern in ungezählte und ungenannte Taschen verteilt werden, natürlich im entsprechenden Ambiente des vier Sterne Hotels.

Von einer Bananenrepublik zu reden, verharmlost die Zustände der Selbstbedienung und der Vettern-/Basenwirtschaft, wie sie in Deutschland herrschen.

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13 Responses to “Flüchtlingsfeindliche Äußerungen”: Nutznießersumpf

  1. hubert ichler says:

    so…. und was kann man gegen diese Zustände wohl tun als kleiner Bürger??

    • Das (himmlische) Reich says:

      Man könnte zum Beispiel fast allen/vielen/manchen [Nichtzutreffendes streichen] diesen Leuten und / oder Organisationen lautstark entgegen treten:
      Haut ab – und macht (Bitte!) ein anderes Land kaputt.

      Zwei Weltkriege waren genug, da können wir auf einen Bürgerkrieg locker verzichten. Wenn sie tatsächlich etwas “Sinnvolles” für die Allgemeinheit machen möchten, könnten sie beispielsweise (mitsamt den “Flüchtlingen”) an der Arktis Schnee aufschippen, damit dort (wegen der angeblichen Klimakatastrophe) die Eisbären nicht absaufen. Allerdings sind auch Eisbären nationalistisch (sie haben keine Braunbären) sowie rassistisch (denn sie sind weiß) Also ein wirklich großartiges Betätigungsfeld 🙂

      Zumal dieses “Haut ab” uns dann auch komplett “reinwaschen” würde: Denn damit haben wir uns ja von jeglichen Rassismus gelöst, weil wir damit klar dokumentiert hätten, das wir KEINEN Unterschied bezüglich Hautfarbe, Herkunft machen, wenn wir Idi()ten zur Kenntnis nehmen (grotesker Weise auch noch: Im ganzen Gegensatz zu einer “gelben Hand”….)

    • Heike Diefenbach says:

      @hubert ichler

      zuallererst kann man sich klar machen, dass es keine kleinen oder großen Bürger gibt (es sei denn, Sie beziehen sich auf die Körpergröße von Bürgern), sondern nur Bürger.

      Sie haben per Grundgesetz dieselben Rechte (und Pflichten), und deshalb ist es wichtig, diese auch einzufordern und darauf hinzuweisen, wenn man Verletzungen dieses Grundsatzes beobachtet. Man kann dann diejenigen persönlich oder per Brief oder per e-mail ansprechen, die in die Angelegenheit involviert sind. Beispielsweise kann man die Staatsanwaltschaft kontaktieren, oder man kann z.B. bei einem fördernden Amt oder Ministerium nachfragen, mit welcher Begründung es Gruppen wie die Gelbe Hand oder deren Praktiken unterstützt, wobei man selbstverständlich anfügen sollte, warum man die Gruppe/Praktiken einer Unterstützung aus Steuergeldern, also IHREM Geld und dem aller anderen Bürger, nicht würdig findet. Usw. usw. usw.

      Die Möglichkeiten sind endlos. Es geht darum, Position zu beziehen und seinen Widerspruch gegen “die Verhältnisse” möglichst überall kundzutun. Nicht empfehlen kann ich nur zwei Dinge:
      1. physisch gewalttätige Arten und Weisen, Widerspruch kundzutun,
      2. und – wie eingangs geschrieben – sich als “kleiner” Bürger zu fühlen, zu denken, die Welt gehöre anderen, aber nicht einem selbst, und – deshalb? – den Mund zu halten und einfach mizumachen bei dem, was einem da vorgegeben wird.

      JEDER EINZELNE kann in seinem Umfeld, in seiner Situation, bei den Leuten, mit denen er zu tun hat, in dem Beruf, den er ausübt, Stellung beziehen und ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen oder es ablehnen und sich dagegen aussprechen oder sich darüber beschweren. Das ist wirklich wichtig, denn je weniger das tun, desto größer sind die Ängste vor den Folgen des Widerspruchs für diejenigen, die gerne widersprechen möchten. Deshalb muss jeder so früh wie möglich und so deutlich und wahrnehmbar wie möglich widersprechen.

      Viele Leute widersprechen “den Verhältnissen” derzeit in Deutschland, und sie werden auch gebührend wahrgenommen, was man u.a. daran merkt, dass sie beschimpft und verbal bekämpft werden (“Wutbürger” u.ä.). Das funktioniert in der Regel nur sehr kurze Zeit. Dann muss man den Widerspruch, weil er nicht irgendwie weggeht, akzeptieren, z.B. in Form der AfD, die aufgrund einer demokratischen Wahl in einem Parlament sitzt. Zwar wird noch ein bisschen beschimpft und angeschwärzt und unterstellt, aber das ändert ja nichts an der Realität, die früher oder später als solche akzeptiert werden muss.

      Es gibt also überhaupt keinen Grund, sich von Drohungen einschüchtern zu lassen, besonders dann nicht, wenn es sich um bloßes Gerede handelt. Z.B. dürften nur sehr, sehr wenige Arbeitgeber wahnsinnig genug sein, einen guten Mitarbeiter zu entlassen, nur, weil irgendein niederträchtiger Freak ihm “mitteilt”, er habe dies oder jenes gesagt, und damit nicht nur den Verlust des guten Mitarbeiters in Kauf zu nehmen, sondern auch die Gefahr, dass die gesamte Angestelltenschaft sich polarisiert. Und falls ein Arbeitgeber wahnsinnig sein sollte, dann kann man ihm vor dem Arbeitsgericht zweifellos effizient begegnen.

    • rolandtluk says:

      @hubert ichler

      Sie mögen das subjektive Empfinden haben, dass Sie machtlos sind, aber das ist niemand von uns.

      Es gibt so ein schönes Sprichwort:
      “Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.”

      Wenn Sie sich mit den Begriff “kleinen Bürger” selbst kleinreden, dann gehen Sie eine Opferrolle ein und geben auf.

    • Habnix says:

      Die beste Demo gegen Kernkraft ist, wenn man sich den Strom mit Solar oder/und Wind oder Bachlauf, wenn möglich selbst macht. Der beste Widerstand gegen eine Diktatur ist es, wenn man sich so viel wie möglich das nötige zum Leben selbst macht.

      Wenn wir den Nachbar sehen, wie er zumindest auf seinem Tragfähigen Balkon oder Fensterbrett oder Tragfähigen Flachdach vom Haus oder der Garage,Terrasse, Nutzpflanzen in Pflanzenbehälter zieht und das er Solarzellenstrom in einer Batterie speichert, dann sollte man es ihm gleich tun und sich so unabhängig machen wie möglich und sich zusammen tun, um sich diese Ziel zu erleichtern.

      Könnte man hier Bilder posten, könnte ich ein Beispiel zeigen.

      12V/200W Solarzelle, Laderegler, Autobatterie.

      Erst die Batterie an die dafür vorgesehene Anschlüsse des Laderegler anschliesen und dann die Solarzelle an die dafür vorgesehene Anschlüsse des Ladregelers anschliesen.

      Ich hoffe ich konnte uns weiter helfen. 😉

    • Habnix says:

      Papst Benedikt XVI. im Deutschen Bundestag

      “Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande”, hat der heilige Augustinus einmal gesagt. Wir Deutsche wissen es aus eigener Erfahrung, dass diese Worte nicht ein leeres Schreckgespenst sind.

  2. Arno Besendonk says:

    Die von der gelben Hand nehme ich, im Norden einer niederrheinischen Stadt am Rande des Ruhrgebiets aufgewachsen, schon seit Jahren nicht mehr ernst. Seit sie offenbar die realen gesellschaftlichen Entwicklungen (vorsätzlich??) übersehen, die bei offener Betrachtung der Dinge eigentlich dazu hätten führen müssen, dass auf mindestens 50 % der gelben Hände der Spruch “mach meinen Kumpel nicht an” in einer auswärtigen Sprache zu lesen sein müsste.
    Oder mit der Ergänzung “Ali, Yilmaz, macht meinen Kumpel nicht an”.

  3. Anspruchsvoller Leser says:

    Wenn ich’s nicht besser wüsste, würde ich sagen, das ist ein Fall für die zuständige
    Staatsanwaltschaft. Aber Justitia hat leider bezahlten Urlaub bis DZE. Haben Sie schonmal
    versucht, Ihre Erkenntnisse mit einem Staatsanwalt zu teilen und irgendeine Reaktion
    erhalten.?

  4. Oldtimerfan says:

    Es nützt noch nicht einmal den rechten Politikern, da diese keinerlei beachtenswerte Zustimmungen des Volkes besitzen. Warum es jedoch so weit kommen konnte, ist doch jedem Bürger, der die Flüchtlingskriese kennt, bekannt. CDU Merkel haben die deutschen Gesetze vergessen und alles was sich in Bewegung gesetzt hatte, seit Jahren aufgenommen. Prüfung keine, Kontrolle keine, Strafverfolgung mit Konsequenzen keine, Abschiebung seit Jahrzehnten so gut wie keine. Was soll denn dann der Bürger von seiner schützenden Regierung noch zu halten haben ? Nichts, nichts als Unfähigkeit in höchter Potenz mit großer, ungebrochener Tendenz in Richtung Schilda. Satire Ende.

  5. Hach, was hindert mich eigentlich daran, in der deutschen Politik oder ihrem Dunstkreis tätig zu werden? Ich hätte ausgesorgt.

    Ach so, ich nehme ja keine Drogen. Und Schauspielern kann ich nicht. Scheiße, ein Gewissen habe ich auch noch. Und da ist die Sache mit meinem Verstand! Hui. Aber vielleicht helfen mir ja durchzechte Nächte in 4-Sterne-Hotels, meine Befähigung zur hiesigen Politik zu verbessern?

    Hnm, ich weiß nicht… Schon ein großer Mist!

  6. Habnix says:

    Was sind wir doch für Patrioten.

  7. Aufgewachter says:

    Wann werden denn die “Flüchtlinge” per Fragebogen vom Jobcenter nach ihrem Sexualverhalten befragt?

    Die Staatssimulanten aus Berlin interessieren sich jetzt auch für das Sexualleben der Hartz-IV Empfänger per Fragebogen !!!

    Ganz aktuell zwei krasse Fälle …

    Jobcenter fragt nach Sexpartnern per Fragebogen
    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/jobcenter-fragt-nach-sexpartnern-per-fragebogen.php

    Erwerbsloser füllt Fragebogen über Sexualverhalten aus, wie es ihm vom Jobcenter befohlen wurde
    https://aufgewachter.wordpress.com/2016/10/26/erwerbsloser-fuellt-fragebogen-ueber-sexualverhalten-aus-wie-es-ihm-vom-jobcenter-befohlen-wurde/

  8. Pingback: Ausweglos? – Das Sensibelchen

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