Hass in sozialen Netzwerken: Verursacher in Schleswig-Holstein gefunden

Haben Sie sich auch schon gefragt, wo der ganze Hass im Internet, von dem immer die Rede ist, ist, und wo er herkommt? Wenn es Ihnen so geht wie uns, dann finden sich Hasskommentare eher spärlich wenn überhaupt und die wenigen, die es gibt, die zeichnen sich regelmäßig durch etwas aus, das man nicht anders als „strunz dumm“ bezeichnen kann.

Wir haben uns einmal die Mühe gemacht, Hasskommentare konzeptionell anzugehen, unter der Frage: Was zeichnet einen Hasskommentar aus? Drei Merkmale drängen sich auf:

evil-gnome(1) Ein Hasskommentar hat keinerlei kognitiven kommunikativen Inhalt, weder ein Argument noch eine Begründung oder gar einen Beleg für eine Behauptung.

(2) Ein Hasskommentar ist affektiv darauf gerichtet, das Objekt des Kommentars zu diffamieren, zu diskreditieren oder in welcher Form auch immer abzuwerten. Damit ein Hasskommentar Wirkung entfaltet, muss das Objekt des Kommentars sich von dem Kommentar getroffen fühlen und irgendwie anders darauf reagieren als mit Lachen.

(3) Da ein Hasskommentar keine Kommunikation darstellt, weil er keinen erkennbaren kognitiven Inhalt hat, dafür aber voller affektiver Auswürfe ist, ist die Motivation hinter einem Hasskommentar leicht zu benennen: (Psychologische) Onanie. Hasskommentare sind für diejenigen, die sie absondern, verbale Onanie. Hasskommentare sind die Waffe des intellektuell Zurückgebliebenen, der es nicht zur Argumentation gebracht hat.

Gemessen an diesen drei Kriterien sind Hasskommentare im Internet und in sozialen Netzwerken eher selten. Gehäuft treten sie jedoch in Schleswig-Holstein auf. Dort gibt es einen Twitter-Account, der eine Art Hassschleuder ist.

Die 140 Twitter-Zeichen sind in gewisser Weise optimal für diejenigen, deren kognitive Fähigkeiten Argumente nicht zulassen und die dann, wenn sie mehr als 140 Zeichen zur Verfügung hätten, ab Zeichen 141 in erhebliche Ausdrucksnot kommen würden. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Hasskommentare, wenn, dann auf Twitter zu finden sind, da die Kürze der Tweets dabei hilft, kognitive Schwächen zu verstecken, naja, das denken die entsprechenden Hasskommentierer wohl, von denen wir einen, wie gesagt, mit seinem Account in Schleswig-Holstein lokalisiert haben.

Tatsächlich machen Inhalt und Häufigkeit der Hass-Tweets, die Ärmlichkeit der sprachlichen Darbietung und die komplette Abwesenheit von Argument oder Begründung (Merkmal 1 und 2) deutlich, dass es sich beim Inhaber des Accounts, wohl um ein besonders onanierbedürftiges Wesen handelt, so dass man nicht weiß, ob man mit Ralf Stegner ärgerlich sein muss, da er offensichtlich denkt, seine Tweets würden von anderen für etwas anderes als einfacher Auswurf auf Basis von Hass angesehen oder ob man ihn bemitleiden muss, denn es muss furchtbar sein, wenn man voller Hass ist und kein anderes Mittel findet, damit umzugehen, als Hass-Tweets wie die folgenden:

 

 

 

Eine Ursache für den Hass dürfte auch darin zu finden sein, dass das Scheitern an etwas voraussetzt, etwas getan zu haben. Und je mehr man erreichen will, je durchgreifender die Folgen einer bestimmten Tätigkeit sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man mit seiner Handlung auf Widerstand trifft. Das ist bei Trump der Fall, und es kann Stegner und seiner SPD natürlich nicht passieren, denn: Wann hätte die SPD oder einer ihrer Parteisoldaten, die sich nicht trauen, den Mund mit einem von der Parteiräson abweichenden Satz aufzumachen, jemals eine Handlung ausführen wollen, die eine durchgreifende Veränderung, am Ende noch eine Veränderung vorhandener Praxis zur Folge gehabt hätte?

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21 Responses to Hass in sozialen Netzwerken: Verursacher in Schleswig-Holstein gefunden

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  2. Tim Buktu says:

    Stegner mit dem Bild eines Rumpelstilzchens zu charkterisieren ist der Hit.
    Für mich ist er immer nur mir “le broque de Kotz” charakterisiert.
    Eigentlich ist er ja ein armer Sack. No fun, no sense, no brain, brother of McCain ?

    • corvusalbusberlin says:

      Diesen Hassredner mit Rumpelstilzchen zu vergleichen , ist viel zu harmlos.
      Denn Neid und Dummheit , was diesen Typen bewegt, sind sehr gefährlich.

  3. Irene Keidel-Aparcev says:

    An die Hasstiraden dieses Stegners erinnere ich mich ganz besonders.
    Für mich ist dieser Typ vor Neid zerfressen, denn Wahlversprechen, auch nur teilweise versuchen, umzusetzen, geht in das Gehirn dieses Typen gar nicht rein.

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  5. Trizonesier says:

    Was Herrn Stegner WIRKLICH unsymphatisch macht ist sein völlig schambefreites, öffentliches suhlen in seiner eigenen Unzulänglichkeit

  6. Alfred Marenberg says:

    Schafft Stegner in seinem Alter noch das viele onanieren? Auf Grund seiner unzähligen Hasskommentare löst das ja fast Respekt aus!

  7. Uranus says:

    Noch schlimmer als die Hasshaubitze Stegner finde ich, daß die für Personalentscheidungen Verantwortlichen bei der SPD offensichtlich der Ansicht sind, sich solche Typen in Führungsposition leisten zu können.

  8. Henk says:

    Das Schlimme ist, dass wir so einen Typen durchfüttern. Wenn er für sich selbst sorgen würde, dürfte er sagen, was er wollte. Aber sich von der Allgemeinheit versorgen zu lassen, und dann solche Töne anzuschlagen, ist hart. Er war offenbar nie in den USA. Dort lernt man: „Don’t shit, where you eat.“

  9. rjb says:

    Twitter empfinde ich als die Klowand (als Aufzeichnungsfläche für Latrinensprüche) des Internets.

  10. Xep says:

    Entweder ist dieser Unsympath auch noch gegendert, oder er hat Probleme mit der Grammatik. Ausschnitt aus seinem Lebenslauf: “seit Januar 2014 Stellvertretender SPD-Vorsitzende”. So steht es auf Stegners Webseite.

  11. markus says:

    Also, in 140 Zeichen behaupten, begründen und belegen unterzubringen, fällt auch mir schwer. Es wäre interessant zu sehen, wie ein stellvert… …retender Vorsitzender der CDU tweetet. Dann hätte man einen direkten Vergleich zu Stegner, dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD.
    (Die eigenartige Lücke markiert die 140 Zeichen-Grenze. Nicht viel Platz für die Rhetorik-Kette)
    Markus ( https://der-5-minuten-blog.de )

  12. Roland says:

    Wenn Ralf Stegner ein onanierbedürftiges Wesen ist und mit seinen Tweets regelmäßig onaniert.
    Was sind dann diejenigen, die auf Ralf Stegners Tweets mit “gefällt mir” reagieren??

    Denken Sie mal drüber nach

  13. Gereon says:

    Nun, auch in Deutschland, bzw. in der EU gibt es jede Menge Schwachsinn aus der sozialistischen Ecke, der nur Übel anrichtet, den man aber wegen der irrationalen Widerstandes der Ideologisierten linken Linken einfach nicht wegkriegt.

    Heute Nacht ist wieder die ‘Sommerzeit’ eingeführt worden, mit der die ‘Grauen Herren’ jedem Menschen der EU jeden Tag eine Stunde stehlen, nachweislich wirtschaftlich unsinnig und kostenintensiv, gesundheitsschädlich und von 76% der Bevölkerung abgelehnt, bekommt man es einfach nicht aus der Welt.

    Das spricht aber gegen diejenigen, die etwas daran ändern wollen, sondern gegen die, die die Änderung verhindern.

    Der Stegner ist so dumm, das einem die Worte fehlen. Trump braucht jetzt bloß zu warten, bis das Dingen (Obamacare) den Leuten um die Ohren fliegt, was sich schon abzeichnet und braucht dann nur auf die Leute zu zeigen, die sich gegen eine Verbesserung gestellt haben.

    Naja, Sozialdemokraten hierzulande sind es gewohnt, Gesundheitssystemveränderungen zum Schlechteren ‘Reform’ zu nennen, was auf einiges schliessen lässt, u.a. daß auch uns das System bald um die Ohren fliegt.
    Hoffentlich steht der Stegner dann noch in Reichweite der Schrapnelle.

  14. Autor says:

    Stegner ist eben ein weiteres Symbol einer dekadenten und intellektuell retardierenden Gesellschaft kurz vor ihrem Kollaps.

  15. WILSON says:

    stegner, kotz, würg!

  16. Pingback: Es wird nur noch diffamiert, nicht mehr diskutiert | psychosputnik

  17. Jürg Rückert says:

    Können Intelligente keine Hasskommentare abgeben? Wäre das schön oder schade?
    Ein vulkanisches Stammhirn kann gut in einem Kopf mit intelligentem Stirnhirn leben.
    Hassausbrüche am Computer erlebt jeder. Hasskommentare wischen auch braven Leuten durch, wenn sie z.B. müde oder in bereits gereiztem Zustand sind.

    Nach einer psychologischen Untersuchung (Bericht im Focus vor Jahren) gehörten Mord- oder Selbstmordfantasien mit zu den bestgehütetsten Geheimnissen im Kopf eines Menschen (nur sexuelle Fantasien würden noch tiefer vergraben). Sollten jetzt im Zustand der Anonymität des Netzes durch Hasskommentare seelische Entlastungen gesucht werden? Sollte die Urschreitherapie als Exhibitionismus der Gequälten neu bewertet werden? Wird die Gesellschaft vielleicht sicherer, wenn Worte ausgespuckt statt Messer gezückt werden? Oder sind gar die „Jäger der verborgenen Hasser“ die bedrohliche Gruppe?

    Die Pornoseuche im Netz lässt erahnen, dass die Entlastungstheorie nicht greift.

    Was hat Hass mit seinem Bruder, dem Terror, gemein? Der Wille zur Vernichtung!
    Das Piktogramm des Hasses ist das Skorpion. Die tiefe Ursache des Hasses kommt aus dem Erbe der Evolution.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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