Nach der Wahl: Neue Karriere für Heiko Maas und Anetta Kahane in Venezuela?

Sozialistische Regime nehmen immer denselben Verlauf: Sie starten mehr oder weniger autoritär und werden mit der Zeit totalitär. Ludwig von Mises hat dies in seinem kleinen Textchen: Middle of the Road Policy Leads to Socialism in seinen Anfängen dargestellt. Der Fortgang, wenn Sozialisten erst einmal an der Macht sind, kann aus der Geschichte des Stalinismus, der DDR, Nordkoreas, Vietnams oder der Volksrepublik China entnommen werden. Man kann die Geschichte derart zusammenfassen, dass Sozialisten in der Regel ihre Gegner, also diejenigen, die sie dazu erklären, zunächst einsammeln und dann umbringen. Es gibt kein Beispiel in der Geschichte, das diesen Verlauf sozialistischer Herrschaft falsifizieren würde.

Aktuell kann am Beispiel von Venezuela, quasi in real-time, der Niedergang sozialistischer Planwirtschaft, das Versinken einer einst reichen Gesellschaft in Korruption, Gewalt, Armut und Elend beobachtet werden. Nicolás Maduro verhält sich in diesem Niedergang nicht anders als andere Sozialisten vor ihm: Er versucht, mit Gewalt und Restriktion die zunehmende Verzweiflung und Armut seiner Bevölkerung unter dem Deckel zu halten und diejenigen, die ihren Kopf aus der unterdrückten Masse heben, aus dem sozialistischen Jetzt-Paradies ins Jenseits zu befördern.

Das haben andere mit mehr oder weniger Erfolg vor ihm getan, wobei sich gezeigt hat, dass die Überlebensfähigkeit sozialistischer Systeme mit der Anzahl ihrer Opfer zusammenhängt: Je mehr Menschen Sozialisten ihrer guten Sache wegen umbringen, desto länger überlebt ihr Terrorregime.

Interessanter Weise hat Nicolás Maduro in seinem Kampf um das sozialistische Überleben dasselbe Problem, das auch Heiko Maas und Anetta Kahane haben: Hate Speech. Wie alle, denen es darum geht, ihre Bevölkerung zu kontrollieren, Meinungsfreiheit zu beseitigen und eine autoritäre Herrschaft zu errichten, so ist auch Maduro derzeit dabei, alle Formen bürgerlicher Freiheit zu beseitigen.

Wie die PanamPost berichtet, nehmen die Sozialisten in Venezuela wie die Sozialisten in Deutschland nun das Internet und insbesondere die sozialen Netzwerke ins Visier. In für deutsche Ohren wohlvertrauter Wortwahl hat Maduro angekündigt, Hasskommentare und Hate Speech aus dem Internet zu verbannen. Um dies zu erreichen, sollen harte Strafe dann ausgesprochen werden, wenn Intoleranz entdeckt werde. Dabei soll insbesondere gegen Rassenhass, Klassenhass und politischen Hass vorgegangen werden, wobei sich alle drei Formen in erster Linie darin ausdrücken, dass sie der von Maduro vorgegebenen Meinung widersprechen.

Man sieht, die deutsche Regulierung der sozialen Netzwerke macht internationale Schule. Von Russland bis Venezuela freuen sich alle, die Meinungsfreiheit verabscheuen, über die Zensur Made in Germany und nehmen sie willig auf, so willig, dass vielleicht sogar für Heiko Maas und Anetta Kahane eine zweite Karriere drin sein könnte? Maas vielleicht als Sicherheitsberater unter besonderer Berücksichtigung der Beseitigung von politischem Widerstand und Meinungsfreiheit, im Regime Maduro, und Kahane z.B. als Informant mit dem besonderen Aufgabenbereich, Regimegegner zu befreunden und an das Regime auszuliefern, unentgeltlich und ohne persönliche Vorteilsnahme versteht sich.

Da die SPD wohl nach der Wahl im September nicht mehr an der Regierung beteiligt sein wird und als Konsequenz auch die üppigen Fördergelder aus SPD-geführten Ministerien für Kahanes AAS-Stiftung versiegen könnten, wäre für beide eine Emigration nach Südamerika, quasi in den Fußstapfen vieler Deutscher, die das vor den beiden getan haben, die beste Lösung – oder?

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3 Responses to Nach der Wahl: Neue Karriere für Heiko Maas und Anetta Kahane in Venezuela?

  1. Gereon says:

    Dieser Text hat meine volle Zustimmung un spricht mir aus dem Herzen.
    Mit einer Einschränkung. Ich sehe Osteuropa und grade Russland als Meinungsfreier als den europäischen Westen. Putin lässt sogar in Fernsehdebatten von Westen bezahlte Publizisten (während seiner persönlichen Anwesenheit) schnell widerlegbaren Dreck gegen ihn und seine Regierung auskübeln und unterhält sich noch mit diesen Respektvoll. Sagt natürlich aber auch, was er von solchem Wesen hält. Das einzige, was man in Russland nicht darf, ist alles Schwul/Lesbische zu propagieren (also wohlwollend behandeln) , wenn das Kindern und Jugendlichen zugäglich ist. Der Westen hat da natürlich ein Problem, weil hier ja geaus diese wohlwollende Behandlung alles Schwulen in Schulen und Kindergärte hineingetragen wird und dazu schwule Lobbygruppen beauftragt werden, was angbl. zu den europäischen ‘Werten’ zählt.

    Hadmut Danisch hat übrigens zu den Auswirkungen solcher Lobbyistisch beförderten Wertenahebringung einen schönen Text geschrieben, die ja auch beinhaltet, dass man möglichst viele zur ‘Hinterfragung’ des angeborenen Geschlechtes zu bewegen.

    http://www.danisch.de/blog/2017/08/30/geschlechtsoszillationen-der-neue-trend-nach-dem-totalschaden/

    Vor diesem Hintergrund finde ich, dass Russland/Putin seiner Jugend etwas gutes tut, wenn diese sich dem schwierigen Thema erst propagandistisch befördert annähern sollen, wenn eine gewisse Reife und Gefestigtheit gegeben ist.

    Falls ich hier über irgendwelche Informationen nicht verfüge, bitte ich um Aufklärung.

  2. Robert Bauer says:

    Maas und Kahane auf den Spuren Adolf Eichmanns – eine amüsante Vorstellung…

  3. oprantl says:

    Mehr und mehr missfällt mir, dass Merkel in ihrer Verantortung für maas´sches und kahan´sches Treiben nicht gestellt wird.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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