Schüler: Verhätschelte Prinzen, Alleingelassene und von Eltern Beschädigte – Aus dem Leben eines Lehrers

Wenn es um Bildung geht, dann gibt es in Deutschland generell zwei Fehlstellen: Schüler und Lehrer. Schüler sind Gegenstand der Erziehung. Über sie, und das, was sie an Bildungs-Bedürfnissen haben, gibt es viele Theorien, viele ungeprüfte Theorien, die von angeblichen Pädagogen, die Kinder als optimale Objekte, denen man jeden Unsinn vorsetzen kann, entdeckt haben, ersonnen werden. Lehrer sind diejenigen, die mit allerlei Unsinn von denen, die sich an Universitäten den Kopf über Pädagogik und kindliche Früherziehung zerbrechen, den Kopf, wohlgemerkt, nicht das Gehirn, konfrontiert werden und dazu beharrlich, mit wenigen Ausnahmen, schweigen.

Damit sind Sozialforscher vom Nektar abgeschnitten, aus dem sie ihre Einsichten Gewinnen: Den Informationen aus der Wirklichkeit, den Sichtweisen auf das, was an deutschen Schulen vorgeht, was dort wirklich im Argen und was eben nicht im Argen liegt.

Wir haben einen Lehrer, der an einer Bayerischen Grund- und Mittelschule unterrichtet, dafür gewinnen können, seine Erfahrungen aus seinem pädagogischen Alltag zu berichten.

Wir veröffentlichen heute den ersten Bericht, eine Art Überblick zu dem, was noch kommt – den Pilot-Beitrag, wenn man so will.

“Ich unterrichte an einer Grund- und Mittelschule in Bayern in einer ländlichen Gegend mit einem Ausländeranteil von etwa 3%. Da das nicht gerade eine Brennpunktschule ist, hat man einen guten Vergleich zu den Berichten aus Großstadtschulen, der Bildungspolitik in anderen Bundesländern und was allgemein politisch propagiert wird. In meinem ersten Artikel soll es um den Bereich Erziehung gehen.

Erziehung heißt für mich, dass ein Kind von der Geburt an von den Eltern, Kindergarten und Schule so geformt wird, dass es kompatibel und sozialverträglich für eine Gesellschaft ist. Viele Schüler zeigen aber ein derartiges Verhalten, dass man meint, man erreicht das nicht durch Nichterziehung, sondern man muss wirklich daran arbeiten, dass Kinder so werden. Manchmal glaube ich, da muss irgendetwas im Essen sein. Die von den Linken propagierte Regenbogenfamilie produziert hier grundsätzlich verhaltensgestörte Kinder. Da schläft dann das Kind allein zu Hause, und die Mutter ruft von ihrem neuen Freund aus am Morgen an, ob es seine Sachen beisammen hätte. Andere Mütter wiederum bringen ihr Kind täglich bis an die Klassenzimmertür, tragen ihnen die Schultasche und ziehen ihnen die Schuhe aus. Ich habe erlebt, dass bei einer geplanten Übernachtung in einem Museumsdorf mit entsprechend spartanischer Ausstattung, die Eltern mit ihren Kindern dort vorher alles inspizierten, auch Duschräume und dergleichen, ob das ihrem Kind auch zumutbar wäre. Die würden das bis zur Schulentlassung machen, würde man das nicht irgendwann unterbinden. Was man durchweg sagen kann, ist aber, dass sich alle Schüler an unserer Schule freundlich und höflich gegenüber den Lehrern zeigen, allerdings Auffälligkeiten haben, die ich so früher nicht kannte.

Sowohl Jungen als auch Mädchen verhalten sich in der Form Dr. Jekyll and Mr. Hyde: Aus Nichtigkeiten heraus kommt es zu Wutanfällen, bei denen gebrüllt wird, Schulsachen durch die Gegend geworfen werden und manche nur zusammen mit anderen Schülern von körperlicher Gewalt abgehalten werden können. Mädchen neigen etwas häufiger als Jungen zu „emotionalen Ausnahmesituationen“, wo geflennt wird, als wären gerade die Eltern tödlich verunglückt. Das Ganze ist gepaart mit der Mode, dass jeder sich irgendwann mal gemobbt fühlen muss, um dazuzugehören (Ist wirklich so). Diese Phase dauert nur einige Minuten, dann verhalten sich die Schüler als wäre nichts gewesen. Der Lehrer tut gut daran, das genauso zu sehen. Im Team mit den Lehrerinnen gibt es eine gute Mischung, weil die sich gerne um die „echten“ Fälle kümmern und auch den Nerv dazu haben. Die Männer sieben gleich die aus, die nur winseln.

Dazu kommt eine unerträgliche Wehleidigkeit der meisten Schüler. Die fragen gleich nach einem Kühlbeutel und legen den Fuß hoch, wenn sie sich bloß an einem Tisch stoßen. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich während des Sommers jemals Knie hatte ohne Reste von großflächigen Hautabschürfungen. Da war die eine noch nicht verheilt, kam schon die nächste dazu.

Ich denke, dass in meiner Klasse 50% ADHS haben in unterschiedlicher Ausprägung, dazu etwa ein Drittel mit nachgewiesenem Förderbedarf. Bei drei Viertel von denen hat man das Gefühl, für die gibt es keine Außenwelt in dem Sinne, sondern nur ihre Innenwelt und ihren Körper. Die sind mit elf wie Kleinkinder. Die inspizieren ihre Finger und Gelenke, stecken sich Stifte in beide Nasenlöcher und schaukeln sie dann, reiben und lecken am Lineal, als wären sie in der oralen Phase. Die nächste Stufe sind die, die permanent den Kugelschreiber schnippen, mit irgendwas klopfen oder die daran reiben müssen. Dass die wirklich total abgeschottet sind, merkt man an Folgendem: Sagt man zu einem Schüler, er solle das Trinken unterlassen, dann ziehen wie auf Kommando mindestens zwei ihre Trinkflaschen heraus und trinken. Nicht mit Absicht, denn sie sind völlig überrascht, wenn man sie darauf anspricht. Die hören im Unterbewussten das Wort „trinken“ und denken sich womöglich: Trinken? Wäre jetzt eine gute Idee.

Eigentlich sind die meisten Schüler wirklich arm, weil sie sich höchstens vielleicht 90 Minuten auf den Unterricht konzentrieren können -natürlich auf den Vormittag verteilt- denn fast alle melden sich, arbeiten mit und freuen sich, wenn sie eine Antwort wissen. Nach der Gaußschen Normalverteilung gibt es dann sowohl Tage, an denen man zufrieden heimgeht, aber auch welche, an denen man nur noch schreiend davonlaufen möchte.

Eigentlich bin ich froh, an dieser Schule gelandet zu sein. Es gibt einige größere Schulen in der Umgebung, wo es bedeutend härter zugeht. Da wurde eine Migrantenklasse aufgelöst, weil sich die ethnischen Gruppen dermaßen bekriegt haben, dass man es dann gleich bleiben gelassen hat. Dabei beträgt der Ausländeranteil höchstens 20%.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Kinder, die in der 1.Klasse schon einen „Schaden“ durch die Erziehung haben, diesen auch dann noch haben, wenn sie aus der Schule kommen; vielleicht nicht den gleichen, aber dafür einen anderen. Schülern, die ihren „Schaden“ haben, weil sie als Prinzessinnen oder Prinzen behandelt wurden bzw. alle, die eine Opferrolle für sich instrumentalisieren, hilft das Motto: Wir sind 20 in der Klasse, du bist der 21igste (völliger Widerspruch zur linken Bildungspolitik). Das gilt vor allem für die „Winsler“. Aus Erfahrung weiß man, wer dazu gehört. Kostet für Frauen aber manchmal Überwindung.

Ein eigenes Thema ist noch das linke Steckenpferd Gender und Frühsexualisierung. Wir hatten mehrere Jahre pro-familia im Haus und eine weitere externe Organisation, deren Namen ich gerade nicht weiß. Die hatten die Buben in der 6. Klasse „ihre Traumfrau“ zeichnen lassen. Das Ergebnis war dann eine 2-Meter-Figur mit Riesenbusen; an einer anderen Schule habe ich schon Riesenschwänze an der Tafel gesehen. Das war völlig unangemessen und man hat die Leute dann endgültig ausgeladen, als sie Broschüren über Analverkehr an die Schüler ausgegeben haben. Manche Lehrer lassen jetzt höchstens noch eine Hebamme kommen. Eine unserer Grundschullehrerinnen hat mir gesagt, dass sie das Thema immer ganz an das Ende des Lehrplans setzt und am Ende sind sie dann einfach nicht mehr dazugekommen.

Ich habe mir gebraucht das Buch „Sexualität der Vielfalt“ von Elisabeth Tuider gekauft, nicht um es anzuwenden, sondern um diesen Käse für die Nachwelt zu erhalten. Ich beginne das Thema immer mit der Frage aus dem Buch: Wann hast du entschieden, ein Mädchen (Junge) zu werden? Natürlich völliges Unverständnis und Gelächter. Ich sage dann, dass es so Kasper gäbe, die glaubten, dass du das selbst entschieden hättest. Dann zeige ich einen Ausschnitt aus dem Video des norwegischen Satirikers Harald Eia, in dem zwei Säuglinge, einer männlich, einer weiblich, ihr Spielzeug auswählen. Jungen gehen zu Autos und Bagger, Mädchen zu Puppen und Einhorn. Verstehen die Kinder sogar auf Norwegisch. Dann hat sich das mit Gender erledigt.

Man kann an jedem Mäppchen und an jedem Buch, das sich die Schüler in der Schulbücherei ausleihen, erkennen, wer Männlein oder Weiblein ist. Ich hatte mal in der 9.Klasse eine Transe in der Klasse, und das war völlig unproblematisch. Als ich in der 1.Stunde die Namen aufrief und sich auf „Josef“ ein gertenschlankes Mädchen meldete, nahm ich das einfach so hin und machte weiter. Als ich sie mal am Gang alleine traf, fragte ich sie, ob sie nun Josef, Josefine oder Josi, wie das ihre Freunde tun, anreden sollte, meinte sie, „Josi“, weil Freunde dürfen sie „Josi“ nennen. Soviel zum Ergebnis, wenn man das Geschlecht einfach völlig ignoriert. Von diesem Fall hätten ganze Gender-Stuhlkreise leben können.

Wenn es um Homosexuelle geht, zum Beispiel um Haushaltsformen, dann wohnen da natürlich auch zwei Schwule oder Lesben zusammen. Ich sag‘ dann nur immer: „Ich bin zwar verheiratet, aber natürlich kann auch ein Mann einen Mann lieben. Warum die das tun? Keine Ahnung. Ich muss ja nicht alles verstehen.“ Es reicht doch, wenn die Schüler wissen, dass das jeder tun kann wie er will, aber auch, dass das nicht jeder verstehen muss. Und wegen dieser Frage haben wir Gender-„Forscher“ an der Uni, die sich das überlegen, wie man das den Schülern mit Toleranz, Vielfalt und Bunt beibringt. Völlig überflüssig. Insbesondere, weil auf die Frage an 18 Sechstklässler, ob sie mal Kinder und Familie haben wollen, 17 mit ja geantwortet haben. Der eine mit „nein“ stammt aus einer Großfamilie und meinte, das wäre zu viel Stress.

Gender und Frühsexualisierung? An Schulen völlig überflüssig, eher eine Möglichkeit, wo sich Erwachsene vor 11-jährigen mal richtig lächerlich machen können.

Ich arbeite daran.”

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