Advertisements

Wassermangel wegen Klimawandel: Martin Schulz weiß nicht, wovon er spricht

Der menschengemachte Klimawandel ist nicht nur die größte Wachstumsbranche und eine Geldmaschine für diejenigen, die ihn angeblich – und natürlich auf Kosten aller anderen – bekämpfen wollen, er ist auch das umfassend einsetzbare neue Allzweckmittel für Sozialisten und Kommunisten. Neben dem Kapitalismus schenkt ihnen der anthropogene Klimawandel nicht nur den generell an allen Verwerfungen Schuldigen (man muss nur darauf warten, dass der Klimawandel auch für Venezuela verantwortlich gemacht wird), er kann auch immer angeführt werden, wenn ein sozialistischer Politiker sich zum Guten stempeln und profilieren möchte, so wie Martin Schulz. Zudem ist der Klimawandel das, was Sozialisten sich immer gewünscht haben, ein optimales Mittel, um in die Taschen der Bürger zu greifen und sie über immer höhere Steuern und Abgaben – „der Umwelt zuliebe“ – langsam aber stetig zu enteignen.

 

Nicht nur behauptet Schulz, dass der Klimawandel die Ursache für einen nicht-vorhandenen Wasserzugang sei, er behauptet zudem, dass der nicht-vorhandene oder infolge des Klimawandels immer schwierigere Wasserzugang zu Kriegen führen wird.

Und wer will nicht Kriege vermeiden.

Deshalb müssen wir den anthropogenen Klimawandel bekämpfen.

Womit? Mit Steuererhöhungen natürlich, mit zusätzlichen Abgaben natürlich. Der Klimawandel ist das El Dorado der Sozialisten.

Gleichzeitig verweist er auf einen erschreckenden Anthrozentrismus. Selbst wenn man nicht wüsste, dass die ganzen Klimamodelle Junk sind, dass die Vorhersagen aller Klimamodelle samt und sonders falsch waren, dass alle Prognosen des IPCC mehr oder weniger der Phantasie entspringen, so müsste man doch zu dem Gedanken im Stande sein, dass der Einfluss von Menschen, angesichts der Gewalten, wie sie gerade wieder durch einen Meteor in der Erdatmosphäre, und zwar mit der Sprengkraft von 20-30 Hiroshima-Atombomben über der Bering See freigesetzt wurden (genau am 18. Dezember um 11.48 Uhr), eher bescheiden ist. Aber Bescheidenheit ist nicht das, was Sozialisten auszeichnet, und außerdem kann man auf Basis von Bescheidenheit seine Mitmenschen nicht schröpfen. Also behauptet Schulz, dass Kriege wegen Wassermangel die Folge des anthropogenen Klimawandels sind.

Zahlen Sie nicht gerne, um Kriege zu vermeiden?

Drehen wir die Uhr ins Jahr 1968 zurück.

Damals hat Garret Hardin einen Beitrag veröffentlicht, der mit „The Tragedy of the Commons“ überschrieben wurde. Wenn, so hat Hardin damals geschrieben, die Weltbevölkerung weiter wächst, dann werden die Ressourcen des Planeten früher oder später zur Neige gehen. Dass man sich entscheiden muss, ob man die Lebensqualität von Menschen maximieren will oder die Anzahl der Menschen, hat Hardin an einem einfachen Beispiel deutlich gemacht.

Zum einen ist es mathematisch nicht möglich, sowohl die Anzahl der Menschen als auch deren Lebensqualität zu maximieren. Der Reichtum für alle, den Sozialisten so gerne versprechen, ist ein Vehikel, mit dem sie Wählerstimmen von den besonders Naiven zu gewinnen hoffen. Dass sich Sozialistische Gesellschaften immer auf dem kleinesten gemeinsamen Nenner und kurz oberhalb der Armutsgrenze getroffen haben, ist der empirische Beleg dafür, dass es Reichtum für alle nicht geben kann. Denn: zum anderen sind Ressourcen begrenzt. Ein Mensch benötigt rund 1600 Kalorien, um sein Leben zu erhalten. Alles, was er zudem an Energie zu sich nimmt, kann man als Working Calories ansehen, als Energie, die ihm zur Verfügung steht, um Hobbies nachzugehen, ins Kino zu gehen, im Parlament zu dösen uvm. Will man die Lebensqualität maximieren, dann muss man die „Working Calories“, die jeder zur Verfügung hat, maximieren, das schließt eine Maximierung der Bevölkerungszahl aus und umgekehrt schließt eine Maximierung der Bevölkerungszahl die Maximierung der Lebensqualität aus, oder in den Worten von Hardin:

“A finite world can support only a finite population; therefore, population growth must eventually equal zero. (The case of perpetual wide fluctuations above and below zero is a trivial variant that need not be discussed.) When this condition is met, what will be the situation of mankind? Specifically, can Bentham’s goal of “the greatest good for the greatest number” be realized?

[…]

The second reason springs directly from biological facts. To live, any organism must have a source of energy (for example, food). This energy is utilized for two purposes: mere maintenance and work. For man, maintenance of life requires about 1600 kilocalories a day (“maintenance calories”). Anything that he does over and above merely staying alive will be defined as work, and is supported by “work calories” which he takes in. Work calories are used not only for what we call work in common speech; they are also required for all forms of enjoyment, from swimming and automobile racing to playing music and writing poetry. If our goal is to maximize population it is obvious what we must do: We must make the work calories per person approach as close to zero as possible. No gourmet meals, no vacations, no sports, no music, no literature, no art. … I think that everyone will grant, without argument or proof, that maximizing population does not maximize goods. Bentham’s goal is impossible.”

Je mehr Menschen, desto mehr Wassermangel lautet eine Beziehung, die aus der Argumentation von Hardin abgeleitet werden kann. Aber selbst wenn man es nicht so mit wissenschaftlichen Texten und schon gar nicht mit wissenschaftlicher Argumentation hat, sollte man doch die historischen Fakten in Rechnung stellen können, Fakten, wie sie z.B. darin bestehen, dass der Zugang zu Wasser nicht erst seit der Erfindung des anthropogenen Klimawandels ein Problem darstellt, selbst Dürren hat es bereits vor der Erfindung des Klimawandels gegeben. Das, was uns heute als Alleinursache aller Probleme, vor die die Umwelt Menschen stellt, präsentiert wird , ist in den allermeisten Fällen gerade nicht die Ursache des Problems.

Die folgende Tabelle zeigt für den Zeitraum von 1900 bis 2013 die Anzahl der Dürrekatastrophen nach Kontinenten aufgeschlüsselt.

Quelle

Die beeindruckenden Zahlen, die z.B. die großen Dürren in Afrika in den 1970er Jahren beinhalten, sind einem wissenschaftlichen Beitrag von I. Masih , S. Maskey , F. E. F. Mussá, und P. Trambauer aus dem Jahre 2014 in der Zeitschrift „Hydrology and Earth System Sciences mit dem Titel „A review of droughts on the African continent: a geospatial and long-term perspective“ entnommen. Darin kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Dürren im Wesentlichen auf das Bevölkerungswachstum, einen wachsenden Wasserverbrauch und ein mangelndes Wasser-Management zurückzuführen sind.

“The analysis of droughts during 1900–2013 indicated that droughts have intensified in terms of their frequency, severity and geospatial coverage over the last few decades. The droughts that occurred in 1972–1973, 1983–1984 and 1991– 1992 were most intense and widespread. All of the regions witnessed severe droughts in the last few decades, for instance, the 2010–2011 drought in East Africa (Horn of Africa), 1999–2002 drought in North Africa, 2001–2003 drought in southern Africa and persistent droughts in Sahel during 1970s and 1980s. Few studies are available to construct drought chronologies before the 20th century. However, studies based on lake sediment analysis indicated episodes of severe droughts prolonged for decades and even centuries in the past over West and equatorial eastern Africa, which are also documented in the cultural histories of these regions. The studies underpinned by tree-ring chronologies in northwestern Africa indicated quite a number of moderate to severe droughts in the past, about 12–16 events per century which has increased to 19 during the 20th century. Southern Africa also faced several single and multi-year droughts during the 19th century, as indicated by the analysis of missionaries’ correspondence.”

Quelle

Die zunehmende Intensität der Dürren in Afrika ist nach Ansicht der Autoren im Wesentlichen ein Ergebnis des Bevölkerungswachstums, des damit einhergehenden höheren Wasserverbrauchs und als Folge daraus der wachsenden Empfindlichkeit für Dürren. Hardins Vorhersage aus dem Jahre 1968, nach der das Wachstum der Bevölkerung auf Kosten der Lebensqualität gehen muss, hat sich also bestätigt.

Neben dem Bevölkerungswachstum ist auch eine höhere Nachfrage nach Wasser aus den Industrien, die manchen aus nicht nachvollziehbaren Gründen als „grün“ gelten, für die Wasserprobleme verantwortlich. Ein gutes Beispiel ist Lithium, das unter Einsatz von viel Wasser in der Chilenischen Atacama Wüste gewonnen wird. Lithium ist in jeder Batterie, also in genau den Geräten, auf die Grüne so viel Wert legen, in ihrem Smartphone, im angeblich so umweltfreundlichen Hybrid-Auto, im Elektro-Roller …

Das ZDF [ja, das ZDF] hat einen guten Beitrag zum „Krieg um das Wasser“ in der Atacama-Wüste gemacht. Wir verlinken ihn an dieser Stelle mit dem Verweis, dass die absehbare Dürre, die bislang noch ansatzweise fruchtbare Gebiete am Rande der Wüste versteppen wird, nichts mit dem Klimawandel zu tun hat. Wir haben jedoch keinen Zweifel, dass Sozialisten genau das behaupten werden, denn mit menschengemachtem Klimawandel kann man Geld verdienen, sehr viel Geld.

Einach das Bild anklicken.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen?
Dann unterstützen Sie bitte das private Blog ScienceFiles!



ScienceFiles-Spendenkonto

Weitere Möglichkeiten, ScienceFiles zu unterstützen

Anregungen? Hinweise? Kontaktieren Sie ScienceFiles
©ScienceFiles

Print Friendly, PDF & Email
Advertisements
20 Comments

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Translate »

Liegt Ihnen ScienceFiles am Herzen?

Ein Tag ScienceFiles-Betrieb kostet uns 150 Euro bis 250 Euro.


Eine Spende von 5, 10, 20, 50 Euro oder vielleicht sogar mehr, trägt dazu bei, dass wir ScienceFiles weiter betreiben können.
Liegt Ihnen ScienceFiles am Herzen? Dann bitte unterstützen Sie uns!

Vielen Dank!


ScienceFiles-Spendenkonto

Holler Box