Eine Mythe wird im ZDF geschaffen: Hate Speech kommt zu 85% von rechts

Im ZDF wirft „Nicole Diekmann“ in einem Text, der mit „Kampf gegen rechten Hass im Netz“ überschrieben ist, drei Politikern der AfD, aber vor allem Alice Weidel vor, mit Tweets „den wütenden Mob im Netz“ zu entfesseln. Der wütende Mob, das sind all diejenigen, die Fälle wie den, der sich gerade in Frankfurt ereignet hat, also Morde und Gewalttaten allgemein, die von Zugewanderten verübt werden, zum Anlass nehmen, um die Politik der offenen Grenze, die Merkel und ihre Regierung in den Jahren 2015ff durchgesetzt hat, zu kritisieren und einen Zusammenhang zwischen dieser Politik und der aktuellen Straftat herzustellen.

Dem unterliegt offensichtlich die Überzeugung, dass es seit 2015 und wegen des Zuzugs von vornehmlich Wirtschaftsmigranten und afrikanischen Glücksrittern in Deutschland unsicherer geworden sei. Diese Überzeugung ist nicht aus der Luft gegriffen. So steht im Bundeslagebild „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ des Bundeskriminalamts (BKA) für 2018 zu lesen:

„Zusammenfassend ist festzustellen, dass bei rund jeder zehnten aufgeklärten Straftat im Jahr 2018 mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger registriert wurde. Insbesondere in den Bereichen der Straftaten gegen das Leben, der Diebstahlsdelikte und der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und lag der Anteil der Straftaten mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer über diesem Wert.“

Die gefühlte Unsicherheit, die viele Bürger in Deutschland umzutreiben scheint, hat somit eine solide Basis in den Daten des BKA. Was Bürger fühlen, wie sich die Realität in Deutschland darstellt, das ist jedoch nicht das, was Diekmann im ZDF bewegt. Ihre ganze Aufmerksamkeit gilt der Frage der Nationalität des Täters aus Frankfurt und der nachfolgenden Reaktion des „entfesselten … wütenden Mob im Netz“. Übrigens eine interessante Sicht auf diejenigen, die die Gebühren aufbringen, um Journalistendarsteller wie Diekmann zu finanzieren.





Man kann also bereits an dieser Stelle festhalten, dass Diekmann zu denen gehört, deren Empathie mit Opfern sich dann in Grenzen hält, wenn die Täter nichtdeutscher Herkunft sind. Dann ist ihr Bemühen offensichtlich denen gewidmet, die sich dann, wenn ein Eritreer einen 8-jährigen Jungen und seine Mutter vor einen Zug stößt und den Jungen dadurch tötet, in ihrer Überzeugung, dass Deutschland vor die Hunde geht, bestätigt sehen und die ihren daraus resultierenden Unmut heftig und vermutlich auch in derben Worten zum Ausdruck bringen.

Aber: Wir leben im politisch-korrekten Deutschland, jenem Deutschland, in dem man alles Verständnis der Welt für einen vorhersagbar als psychisch gestört ausgegebenen Täter aufbringt, aber keinerlei Empathie mit denen hat, die durch eine solche Tat in Wut versetzt, geschweige denn mit denen, die dadurch geschädigt werden. Nun ist Wut in diesem Zusammenhang genau der Ausdruck von Empathie, die Diekmann nicht aufzubringen im Stande zu sein scheint. Was ist schon ein Achtjähriger mehr oder weniger in Deutschland, wenn es darum geht, die richtige Meinung durchzusetzen und alles Abweichende als Hass zu brandmarken, als Hass, der natürlich von rechts kommt.

Zu 85% soll der Hass von rechts kommen, woraus man nehmen muss, dass Linke in ihrem emotionalen Repertoire verkrüppelt sind, denn nach wie vor sind Psychologen der Ansicht, Hass und Wut seien Grundkomponenten des menschlichen emotionalen Ausdrucks, oder Linke sind einfach nur Heuchler, die ihren Hass als etwas anderes ausgeben wollen. Wie dem auch sei, der Versuch, den Hass als zu 85% aus der rechten Ecke kommend festzuschreiben, mit dem, um in den Worten von Diekmann zu bleiben, dann wohl der wütende linke Mob im Netz entfesselt werden soll, ist eine der täglichen Manipulationen, mit denen diejenigen, die Journalist sein wollen, obwohl sie sich nicht einmal entfernt dafür qualifizieren, versuchen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

Die 85% des Hasses die von rechts kommen, stammen aus einer Aussage von Christop Hebbecker. Er ist Staatsanwalt in Köln und dort im Sonderdezernat „Hate Speech“ tätig, sicher in der internen Nomenklatur der Staatsanwaltschaft eine Art Straflager für Staatsanwälte. 600 Fälle hat Hebbecker „bisher zusammen mit einer Kollegin bearbeitet“, schreibt Diekmann. 600 Fälle, gefühlt 85% davon von rechts. „Tendenziell kommt der Hass aber aus der rechten Ecke“, so die Nachricht, die Diekmann heimnageln will, so die falsche Nachricht.

Wenn man in ein Schwimmbad geht, dann wird man sich nicht wundern, dass man dort Menschen findet, die tendenziell in Badeanzügen gekleidet sind. Es sei denn, man ist Diekmann….

Wo kommen die Fälle her, die Christoph Hebbecker und seine „Kollegin … „zusammen“ bearbeiten? Was Diekmann verschweigt, nicht weiß, nicht interessiert, es ist eigentlich egal, welches der drei genannten Qualifikationsdefizite vorliegt, das wissen die Kollegen vom Deutschlandfunk:

„Die Anzeigen stammen überwiegend aus der Initiative “Verfolgen statt nur löschen” der Landesanstalt für Medien NRW in Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft NRW sowie einigen Medienunternehmen wie zum Beispiel dem WDR, RTL und diversen Zeitungen.“

Die Initiative “Verfolgen statt nur löschen”, ist bei der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen angesiedelt. Ihr Ziel: Vermeintliche Hasspostings, die in sozialen Netzwerken oder in den Kommentarspalten von Zeitungen hinterlassen werden, nicht einfach zu löschen, sondern sie zur Anzeige zu bringen. Mit von der Partie sind WDR, RTL, Kölner Stadt-Anzeiger, der Express, die Deutsche Welle und der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. sowie Mitglieder der Initiative „Verfolgen statt nur Löschen“. Dass sich diese Aktion nicht auf die Antifa richtet, sondern klar die rechte Szene im Visier hat, geht nicht nur aus der Wortwahl hervor, auch die Erfolgsmeldung, die darin besteht, dass 280 Menschen, dafür bestraft wurden, dass sie etwas Falsches geschrieben haben, macht dies deutlich (Wer im Dritten Reich die Kriegschancen Deutschlands pessimistisch beurteilt oder einen Witz über Hitler gemacht hat, wurde ebenfalls verfolgt, wegen Hate Speech, wie man heute wohl sagen würde):

„Nach der gemeinsamen Abstimmung der Prozessabläufe ist die Initiative im Februar 2018 in die operative Phase gestartet. Bis heute sind so über 280 Fälle zur Anzeige gebracht worden. Bei einer Mehrzahl der Verstöße handelt es sich um Online-Kommentare, die im Verdacht stehen, den Tatbestand der Volksverhetzung zu erfüllen. Hier wurden bereits die ersten Ermittlungsverfahren eingeleitet und im Zuge des bundesweiten Aktionstags zur Bekämpfung von Hasspostings im Internet am 14. Juni 2018 Hausdurchsuchungen bei Tatverdächtigen in NRW durchgeführt.“

Mit anderen Worten:

Es gibt eine Initiative, die eigens geschaffen wurde, um vermeintlich rechte Kommentare bei Tageszeitungen oder in sozialen Netzwerken zu sammeln und zur Anzeige bei einer eigens geschaffenen Stelle der Staatsanwaltschaft Köln zu bringen. Deren gefühlte Statistik, dass, wie man angesichts dieser Ausrichtung sagen muss, nur 85% der Hasskommentare, die gemeldet werden, der rechten Seite zugeordnet werden können, wird dann vom ZDF, von Nicole Diekmann benutzt, um den Eindruck zu erwecken, Hass komme tendenziell aus der rechten Ecke und damit die eigene Behauptung, Weidel und andere von der AfD hätten einen wütenden Mob entfesselt, zu belegen.

Das ist nicht nur beflügelte Phantasie der wahnsinnigen Art, es ist vor allem ein schäbige Art von angeblichem Journalismus, ob aus Absicht oder Unfähigkeit, das sei einmal dahingestellt.


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