Klimawandel für 98% befragter US-Amerikaner ein ferner liefen Problem

Wenn man als Sozialforscher eine Befragung durchführen soll, bei der herauskommen soll, dass ein bestimmter Anteil der Bevölkerung die vermeintlichen Probleme X und Y, sagen wir: Zügigen Ausbau der Windkraft und Klimanwandel, für große Probleme hält, dann erstellt man so genannte Itemlisten und verpackt die beiden Probleme, die man als wichtige Probleme nach der Befragung verkaufen will, zwischen anderen vermeintlichen Problemen wie der sozialen Ungleichheit, dem geringen Anteil von Frauen in Vorständen von Unternehmen, dem wiederholten Misserfolg von Deutschland beim Eurovisions-Songcontest und so weiter.

Man leitet dann die Befragung etwa in der Weise ein: Moderne Gesellschaften stehen vor einer ganzen Reihe von wichtigen Problemen, die zu lösen eine gesellschaftliche Aufgabe ist. Was ist ihre Meinung zu den folgenden gesellschaftlichen Aufgaben (Suggestion: alles, was jetzt kommt IST eine gesellschaftliche Aufgabe)? Halten Sie die genannte gesellschaftliche Aufgabe (Klimawandel, Windkraftausbau, Eurovisisions-Triumpf) für sehr wichtig, wichtig, weniger wichtig, unwichtig? Wahlweise kann man auch nach den Sorgen fragen, die sich Befragten über die Art und Weise macht, in der diese Probleme angegangen werden. So ist sichergestellt, dass am Ende eine stattliche Anzahl von Befragten, Klimawandel und den zügigen Ausbau der Windenergie für wichtiges Probleme halten (Zur Not fassen wir die Befragten, die angeben, es handle sich um eine sehr wichtige bzw. wichtige Aufgabe zusammen). Fertig ist das Wunschergebnis.



Will man tatsächlich wissen, welche gesellschaftliche Aufgaben eine Regierung in den Augen ihrer Bürger vordringlich wahrnehmen soll, dann fragt man nicht wie oben dargestellt, sondern so, wie Gallup das getan hat: “Was denken Sie ist das wichtigste Problem, mit dem sich … [LAND] derzeit konfrontiert sieht”.

Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Befragten das Problem angeben, das sie wirklich für ein wichtiges Problem halten und nicht ein Problem, das ihnen als wichtig vorgegeben wird, im Grad seiner vorgegebenen Wichtigkeit bestimmen.

Und siehe da, fragt man auf reelle Weise, dann verschwinden plötzlich Themen, die der Bevölkerung von Medien und anderen, die ein Interesse an diesen Themen haben, etwa weil sie daran sehr gut verdienen, als von megalomanischer Wichtigkeit aufgetischt werden, vollständig aus der Rangliste wichtiger Probleme. So geschehen in einer Gallup Umfrage unter gut 1000 US-Amerikanern, die das wichtigste Problem angeben sollten, mit dem die USA derzeit konfrontiert sind.

Die Aufgabe für unsere Leser: Suchen Sie nach Environment / Climate Change. Es dauert etwas, bis man den Klimawandel unter “ferner liefen” findet. Tatsächlich halten ihn im April 2020 gerade einmal 2% der Befragten (zwei Prozent) für das wichtigste Problem der USA. Im Oktober 2019 waren es noch doppelt so viele, nämlich 4%, auch nicht die Welt und so vollständig in Widerspruch zur Hysterie und Umtriebigkeit der Medien, die seit die Pandemie zumindest in der Wahrnehmung in Deutschland wieder im Abklingen ist, voller Hinweise darauf sind, dass Klimaschutz und ökonomische Anschubfinanzierung an einander gekoppelt werden müssten – allen voran die sozialistische Kaderschmiede in Berlin, das DIW.

Diese Leute kämpfen einen verlorenen Krieg. Niemand will die Lösungen, die sie für nicht existente Probleme feilbieten. Das wissen sie. Deshalb die Hysterie.




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