Lehrstoff für Britische Schulen: Cancel Culture zerstört Meinungsfreiheit

Moderner Gesinnungsterror:

  • Sie sympathisieren auf ihrer Facebook-Timeline mit der AfD: Ein Gesinnungsmob schwärzt Sie bei ihrem Arbeitgeber an.
  • Sie haben sich im Fasching 1980 als Neger verkleidet und das Gesicht geschwärzt. Ein Gesinnungsmob fordert öffentlich Ihren Rücktritt von allen Ämtern.
  • Sie veralbern als Kabarettist Linke oder kranke Kinder, die zur religiösen Ikone aufgebaut werden sollen. Ein Gesinnungsmob will verhindern, dass sie für Wissenschaft werben.
  • Sie kritisieren Genderismus? Sie werden als rechtsextrem verunglimpft, und es wird versucht, die Verbreitung ihres Blogs zu behindern.
  • Sie wagen es, den menschengemachten Klimawandel in Frage zu stellen. Sie sind ein Klimawandel-Leugner, und Sie müssen zum Schweigen gebracht werden.
  • Sie kritisieren die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2 als übertrieben und beteiligen sich an einer entsprechenden Demonstration. Es wird gefordert, dass Ihnen mit erhöhter Repression begegnet werden soll.

Im angelsächsischen Sprachraum sind die Versuche von linksidentitären Extremisten, alle, die ihre Agenda nicht teilen, aus dem öffentlichen Raum zu verbannen, als Cancel-Culture bekannt. Die Cancel-Culture hat auch in Britannien eine Reihe, zum Teil prominenter Opfer gefordert, Toby Young, Laurence Fox und David Starky gehören dabei sicher zu den bekanntesten.



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Mit Cancel Culture und den linksidentitären Versuchen, die Demokratie in eine Gesinnungsdiktatur zu transformieren, soll nun im Vereinigten Königreich Schluss sein. Endlich, so muss man sagen, tut die Regierung Johnson etwas gegen diese linksextremen Auswüchse. Aber: Ehre, wem Ehre gebührt, die Gegenwehr ist bislang auf Gavin Williamson begrenzt, den britischen Bildungsminister, der bereits in der Vergangenheit durchgesetzt hat, dass nur diejenigen Universitäten staatliche Hilfe erhalten, um die finanziellen Probleme, die sich mit dem Corona-Lockdown verbinden, zu überstehen, die auch für freie Meinungsäußerung auf ihrem Campus einstehen und die Cancel Culture bekämpfen.

Nun hat Williamson die Frontlinie in die Schulen verlegt. Im Rahmen des Trainings Moduls “Teachin respectful relationships (primary), respectful relationships including friendships (secondary)” wird unter anderem gegen den woken Angriff auf die Grundlagen demokratischer Gesellschaften vorgegangen. Eingebunden ist die entsprechende Lektion, die wir gleich darstellen, in einen Rahmen, in dem unter anderem Respekt im persönlichen Umgang mit anderen vermittelt werden soll. Dass ausgerechnet Schulen zu den Orten werden, an denen Erziehungsleistungen erbracht werden sollen, die man normalerweise von Familien erwarten würde, ist einerseits ein Armutszeugnis. Andererseits sind gerade Schulen Tummelplätze für linke Spinner aller Art geworden, die ganz offen versuchen, Kinder in ihrem ideologischen Sinne zu beeinflussen, weshalb es vermutlich eine Form der Notwehr ist, diese Lehrer nun zu verpflichten, auf die gesellschaftlichen Schäden, die die Woken und ihre Cancel Culture anrichten, hinzuweisen, und zwar in der folgenden Weise:


Angesichts von Versuchen, bestimmte Meinungen aus dem Markt für Meinungen zu entfernen und deren Träger zu diskreditieren, ein Versuch, den wir gerade erst für die Amadeu-Antonio-Stiftung dokumentiert haben, ist die folgende Folie, die die Bedeutung von Konflikten thematisiert, vielleicht eine, die man in Postergröße in Berlin aushängen sollte. 

Das Schul-Material findet sich hier



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