Wenn Sie das Folgende lesen, was denken Sie dann?
„Das Brexit-Handelsabkommen hat die Zustimmung des britischen Unterhauses gefunden. Premierminister Boris Johnson hatte zuvor im Unterhaus noch einmal für die Vereinbarung mit der EU geworben. „Wir werden mit Handelspartnern in aller Welt ein neues Kapitel unserer Geschichte aufschlagen“, hatte Johnson erklärt und damit versucht, wenigstens einige seiner untreuen Parteifreunde umzustimmen. Große Zustimmung dank Labour-Unterstützung
Wichtig war das nicht. Denn Labour hatte schon vor der Sitzung Zustimmung signalisiert. Es sei ein dünnes Abkommen, aber immer noch besser als gar kein Abkommen, befand Oppositionsführer Keir Starmer. Auch er musste Kritik aus den eigenen Reihen einstecken – von Labour-Abgeordneten, denen das Abkommen nicht weit genug geht.“
Der Text stammt von Udo Schmidt, der Gebührenzahlern beim NDR zur Last fällt.
Was denken Sie?
- Haben Abgeordnete der Tories gegen das Abkommen gestimmt?
- Haben Abgeordnete von Labour gegen das Abkommen gestimmt?
Die Formulierung „untreue Parteifreunde“ spricht dafür, dass Tories gegen das Handelsabkommen gestimmt haben. Die Formulierung „Wichtig war das nicht“, legt den Schluss nahe, dass der Handelsvertrag ungeachtet der Tory Rebellen durch die Zustimmung von Labour, die durch Kritiker „aus den eigenen Reihen“ nicht gefährdet ist, verabschiedet worden wäre.
Interessanterweise unterlässt es Schmidt, das Abstimmungsergebnis anzugeben.
Liefern wir nach, was der Mann vom NDR unterschlägt:
Das von David Frost ausgehandelte Handeslabkommen zwischen dem UK und der EU wurde mit 521 Ayes gegen 73 Noes angenommen.
- ZWEI Abgeordnete der Tories haben an der Abstimmung nicht teilgenommen.
- 36 Abgeordnete von Labour haben an der Abstimmung nicht teilgenommen.
- Kein Abgeordneter der Tories hat GEGEN das Handelsabkommen gestimmt.
- Ein Abgeordneter von Labour hat GEGEN das Handelsabkommen gestimmt.
Gegen das Handelsabkommen haben gestimmt:
- 8 Abgeordnete der Democratic Unionist Party, NIRE,
- der einzige Abgeordnete der Green Party,
- ein Abgeordneter der Alliance,
- zwei unabhängige Abgeordnete,
- drei Abgeordnete von Plaid Cymru,
- elf Abgeordnete der Liberal Democrats,
- 44 schottische Nationalisten,
- zwei Abgeordnete der Social Democrat and Labour Party,
Die Realität ist eben vollkommen anders, als der ideologische Mist, mit dem Sie bei der ARD zugemüllt werden.
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