Lockdown ist doch gar nicht schlimm: Ein Buch aus der Deutschen JugendKlitsche (DJI) in München

Eigentlich ist die Pandemie gar nicht so schlimm.
Auch der Lockdown nicht.
Was ist schon dabei, wenn man seiner Freiheitsrechte beraubt und zuhause eingesperrt wird?
Warum soll sich mit einer Apartheids-Gesellschaft ein Problem verbinden? Südafrika hat Jahrzehnet als Apartheids-Gesellschaft funktioniert! Merkelland wird auch funktionieren.
Wieso soll es ein Problem sein, wenn man Kindern und Jugendlichen, obwohl ihnen von SARS-CoV-2 so gut wie keine Gefahr droht, ein Handicap gleich zu Beginn ihres Lebens verschafft? Jeder Golfspieler ist stolz auf sein Handicap. Warum nicht auch Generation “Maske”?

Und überhaupt, die Gesellschaft nach dem Great Reset ist eine der Einschränkung und Entbehrung, eine, in der der Überbau in Wandlitz lebt, während die Arbeistdrohnen in ihren Heckert-Gebiet-Massenverschläge gehalten werden. Besser, man ist auf die neuen Anforderungen, die an die individuelle Einschränkung und Leidesfähigkeit gestellt werden, vorbereitet. Immerhin gibt es Möglichkeiten, dem Los als Arbeitsdrohne durch besondere Merkmale wie Queer, LSBTusw, Behinderung und andere Formen der Abweichung von der gesellschaftlichen Normalität zu entgehen.


Dystopisch – oder?
Aber derartige Dystopien zu erwarten, das wird nahegelegt, nahegelegt durch das, was einem derzeit als Normalität verkauft werden soll.

Normalität will z.B. das Deutsche Jugendinstitut, ein Bilanzposten des Bundesministeriums für alle außer Männer, gaukeln, und zwar mit einer Veröffentlichung, die den Titel trägt:

“Jugend ermöglichen – auch unter den Bedingungen des Pandemieschutzes”

Die zehn in diesem Buch versammelten Beiträge, wollen zeigen, “wie die Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe mit den teils radikal veränderten Rahmenbedingungen während der Pandemie umgegangen sind”. Ein unglaublich dröges Thema, aber offenkundig besteht keine Einigkeit unter den Autoren, dass es im Buch darum geht, denn einen Satz weiter steht in der Pressemeldung:

„Die Texte stellen pragmatische wissenschaftliche Schritte dar, die Lebenssituationen junger Menschen und institutionelle Dynamiken besser zu verstehen“, erläutert DJI-Wissenschaftlerin [Regierungsangestellte sind natürlich keine Wissenschaftler] Dr. Nora Gaupp das Ziel der Publikation. “

Es geht also um die Lebenssituation junger Menschen, darum, wie sich die Lebensituation junger Menschen, das sind für das DJI übrigens Personen von 12 bis 32 Jahren, unter den Restriktionen, die ihnen aufgezwungen wurden, verändert hat. Man wolle die “Dynamiken besser” verstehen, so die zitierte Nora Gaupp, aber das kann man nur, wenn man Vergleich anstellt: Vorher, nachher, vor Pandemie, während Pandemie, nach Pandemie (sofern sie jemals beendet ist). Das ist das erste Problem, das die “Publikation” aus dem Auftragsinstitut des BMFSFJ hat. Vergleiche finden nur in einem Kapitel statt. Das meiste, was sich sonst finden lässt, sind Nabelschauen, bei denen die Autoren beschreiben, wie ihnen die Welt vorkommt oder beschreiben, was andere ihnen zu dem Thema, “wie uns die Welt vorkommt”, erzählen. Wissenschaftlicher Wert?

Lol

Was aber noch schwerer wiegt als dieser Einwand, ist Folgendes:
Wenn wir Sie fragen, welche Themen Ihnen einfallen, wenn sie an die Auswirkungen, die “institutionellen Dynamiken” denken, die sich für Kinder und Jugendliche mit der Pandemie verbinden. Was fällt Ihnen dann ein?

  • Die Konsequenzen von Schulschließungen für die Biographien der betroffenen Kinder und Jugendlichen.
  • Die Probleme, die sich für Kinder und Jugendliche mit dem Finden eines Ausbildungsplatzes und der zerstückelten Weise, in der Berufsschulunterricht erfolgt, wenn überhaupt, verbinden.
  • Psychische Probleme, die aus einer systematischen Reduzierung der kindlichen und jugendlichen Existenz auf die vier Wände der elterlichen Wohnung resultieren.
  • Das Gestrandetsein von Studenten im Off, aus dem es kein Präsenz-Entkommen gibt, weil linke Dozenten in Hysterie schwelgen.
  • Ganz profan: Jugendarbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch, Gewalt …

Sicher fällt Ihnen noch mehr zu diesem Thema ein. Wir laden Sie nun ein zu überprüfen, ob unter dem, was Ihnen eingefallen ist, eines der Themen zu finden ist, das den Autoren der Münchner Jugendklitsche zu diesem Thema einfällt:

  • Unterstützung suchen, Unterstützung leisten – Junge Menschen in der Zeit des ersten Corona-Lockdowns
    Anne Berngruber und Nora Gaupp 17
  • Jugendliche mit Behinderung in Corona-Zeiten – eine Annäherung an offene Forschungsfragen
    Jasmin Müller und Nora Gaupp 30
  • Zur Situation von LSBT*Q Jugendlichen während der CoronaPandemie
    Claudia Krell 40
  • “Jugendkrawalle“ in der Pandemie – eine neue Dimension der Jugendgewalt?
    Bernd Holthusen, Sabrina Hoops, Diana Willems und Annalena Yngborn 52
  • Digitale Kommunikation sozialer Dienste mit Jugendlichen in Zeiten der Corona-Pandemie – Herausforderungen und
    Perspektiven für die Zukunft
    Andreas Mairhofer, Christian Peucker, Liane Pluto und Eric van Santen 61
  • Digitalisierung und Extremismusprävention: Überlegungen zu Entwicklungsstand und –perspektiven des Handlungsfeldes
    „vor” und „nach Corona”
    Sally Hohnstein 80
  • Jugend(hilfe) im Strafverfahren während der Covid-19-Pandemie
    Annemarie Schmoll 95
  • Demokratieförderung unter Pandemiebedingungen – Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven für
    Jugendpolitik und (pädagogische) Praxis in Deutschland und Europa
    Marit Pelzer und Tobias Johann 114
  • Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Adressierung der Fachpraxis in der Kinder- und Jugendhilfe am Beispiel der
    Kompetenzzentren und -netzwerke im Bundesprogramm „Demokratie leben!“
    Sarah Langer, Max Hemmann und Kornelia Sammet 132

Sie sehen, auch in Pandemiezeiten gibt es kein Entkommen von linksidentitären Müll. Bevor sich irgendwer im Münchner Jugendinstitut die Frage stellt, wie GANZ NORMALE KINDER UND JUGENDLICHE die Pandemieerfahrung weggesteckt haben, fragen sie nach Behinderten, LSBTusw, nach Queer, danach, ob die Anti-Extremismus-Indoktrination auch in Pandemiezeiten aufrecht erhalten werden kann – immerhin hängen daran Millionenbeträge z.B. im Versorgungsprojekt für alle auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt nicht Vermittelbaren: “Demokratie leben!”. Wäre schon schlimm, wenn all diejenigen, die sich ein Auskommen dadurch verschaffen, dass sie wortreich gegen eine Gefahr anschreiben, die sie noch nie direkt erlebt haben, durch die Pandemie um die Möglichkeit, die Gesellschaft zu einem nicht-extremistischen, nicht-rechtsextremistischen, linksextremistisch geht, Paradies zu schreiben, gebracht würden. Glücklicherweise ist das nicht der Fall. Vielmehr hat die Pandemie gezeigt, dass die jeweiligen Schreiberlinge sehr gut ohne den Gegenstand, dem sie angeblich ihre ganze Tätigkeit widmen, auskommen können. Ihre Aufgabe besteht nicht darin, konkret etwas zu ändern, sondern etwas herbeizuschreiben. Das setzt die reale Existenz dessen, was herbeigeschrieben werden soll, nicht voraus.

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Das Buch aus dem DJI ist ein bemerkenswertes Dokument für eine Klasse von Personen, deren Tätigkeit keinen Gegenstand benötigt. Sie schreiben über Extremismus, egal, ob es ihn gibt, egal, ob er relevant ist. Denn sie haben keinerlei physischen Kontakt mit “Extremisten”, wissen in der Regel nicht einmal, wo sie Extremisten, so es sie gibt, finden würden. Nein, sie schreiben ihre Vorstellungen über einen Gegenstand nieder, den sie in ihrem Kopf erst erschaffen, sich ausmalen, sich schrecklich ausmalen, um Anlass zu finden, “Interventionen” zu beschreiben, die ebenfalls nie umgesetzt werden, weil sie nicht umgesetzt werden sollen. Sie dienen nur dazu, erdacht zu werden, als Legitimation für weitere Invertentionen, steuerzahlerfinanzierte Interventionen versteht sich.

Besonders deutlich wird dieser artifizielle Charakter, dieser Kopfgeburten im Kapitel über LSBTusw, denn natürlich erleben LSBTusw einen Lockdown und eine Pandemie GAAANZ anders als Heterosexuelle. Warum? Weil LSBTusw offenkundig auf ihre Geschlechtsteile reduziert sind, die sie zwar auch nicht auszeichnen, die sie sie vielmehr mit Milliarden Klassenähnlichen teilen müssen, aber das ändert nichts daran, dass sie ganz besonders auf alles reagieren, mit dem auch andere Menschen konfrontiert sind, solche z.B., die keine Zeit haben, sich ihrer Sexualität zu widmen, weil sie Regale in Supermärkten auffüllen müssen.

Das einzige Kapitel in diesem Buch, von dem wir erwartet hätten, dass es einen Bezug zur Realität aufweist und entsprechend nicht als reine Kopfgeburt konzipiert werden kann, trägt den Titel: “Jugendkrawalle“ in der Pandemie – eine neue Dimension der Jugendgewalt?”. Dazu heißt es in der Pressemeldung:

“Dr. Sabrina Hoops, Dr. Diana Willems, Annalena Yngborn und Bernd Holthusen befassten sich mit dem häufig diskutierten Thema Jugendgewalt in Pandemie-Zeiten. Sie kommen zum Ergebnis, dass sich problematisches Verhalten Jugendlicher verstärkt in öffentliche Räume verlagert hat und hierdurch in der Öffentlichkeit höhere Aufmerksamkeit erfährt. Junge Menschen müssen bei geschlossenen Bars, Diskotheken oder Jugendclubs auf öffentliche Räume ausweichen, was zu Konflikten sowohl zwischen unterschiedlichen Gruppen Jugendlicher als auch mit der Polizei führen kann. Ausschreitungen wie im Jahr 2020 in Frankfurt oder Stuttgart stellen Ausnahmen dar.”

Sie sehen, es gibt kein Problem. Die “Eventkultur” aus “Zugewanderten”, deren Mitglieder in Frankfurt und Stuttgart randalliert haben, sie sind eine Ausnahme, die sich daraus ergibt, dass die Jugendlichen mit dem “problematischen Verhalten”, dasselbe nun öffentlich zeigen, nicht mehr hinter geschlossenen Türen. Und obwohl damit gesagt ist, dass das “problematische Verhalten” normal ist, ist es doch eine Ausnahme, dass es öffentlich wird. Verstehen Sie das, wie Sie wollen.

In der artifiziellen Welt, die in der DJI-Schrift auf 143 Seiten entworfen wird, kommt Arbeitslosigkeit als Begriff an einer Stelle vor, und zwar um von einer Schwerpunktverschiebung bei der Europäischen Union zu berichten, denn dort wird nicht mehr Jugendarbeitslosigkeit als vordringliches Problem gesehen, sondern Demokratieförderung, also die Indoktrination mit dem, was man bei der EU für das richtige Demokratieverständnis hält. Witziger Weise finden sich vier der mageren fünf Nennungen des Begriff “Arbeitslosigkeit” ab Seite 144. Ab Seite 144 geht es um:

Literaturübersicht zur Pandemieforschung zu jungen Menschen und Youth Work außerhalb Deutschlands
Andreas Rottach, Frederike Hofmann-van de Poll, Marit Pelzer und Stephanie Riedle.

Keine Satire ist so gut wie die Real-Satire.
Noch eine Realsatire?

Der Begriff “Suizid” kommt an fünf Textstellen vor. Alle finden sich im Kapitel über LSBTusw. Die Werthierarchie, die von Ministerien finanzierten Publikationen zugrunde liegt, sie ist, wie soll man es sagen: zum Kotzen.

Einer geht noch?
Der Begriff “Ausbildungsplatz” findet sich auf den vielen Seiten der DJI-Schrift genau dreimal. Einmal als “Entschuldigung” für jugendliche Krawallmacher und zweimal im Zusammenhang mit Max, der im Kapitel “Behinderung” eine Rolle spielt:

“Max ist 15 Jahre alt und hat während der Corona-Krise erfolgreich die Prüfungen für den qualifizierenden Hauptschulabschluss geschrieben. Er besuchte eine private inklusive Schule und hat einen sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich emotionale und soziale Entwicklung sowie eine Legasthenie. Mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester verbrachte er die Zeit der restriktiven Kontaktbeschränkungen zuhause, bereitete sich vor allem im Homeschooling auf seinen Abschluss vor und ging nach etwa sechs Wochen wieder zur Schule. Mittlerweile hat er eine Zusage für eine Ausbildungsstelle als Gestalter für visuelles Marketing [!sic], die er über ein Praktikum zu Beginn seines letzten Schuljahres gefunden hatte.”

Ergebnisse, wie sie sich im Buch des DJI finden, Ergebnisse, die nicht nur vernachlässigte Bereiche, also Fragen nach “Verselbstständigung, Beteiligungsformen oder Freiräumen im Alltag” bearbeiten, sondern die “positive Folgen der Pandemie” thematisieren, sind politisch sehr nützlich, denn sie zeigen, so schlimm sind Lockdown, Raub von Freiheitsrechten und Restriktionen doch gar nicht. Das Leben geht weiter. Für Jugendliche und Kinder gar mit “positiven Folgen”.

Freuen Sie sich auf einen neuen Lockdown!

Ergebnisse wie dieses verändern die Welt.

Welche?
Na die eingebildete Welt.
Das einzige was in dieser Welt real ist, ist das Geld der Steuerzahler, das für diesen Krampf verschwendet wird.



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