Verblendete Rühreier, Sekundenkleber an Asphalt, maskentragende Urlaubswahrscheinlichkeit in Abwesenheit jeder Evidenz – Wahl zum Denkbehinderten der Woche [KW 27]

Intelligenz ist ein merkwürdiges Konzept.

Man scheint sie bei Menschen vorauszusetzen, weil Menschen einen Kopf haben, von dem man, durch bloßen Anschein die Überzeugung gewinnt, dass er ein Behältnis für etwas sein sollte, was als Gehirn bezeichnet und als neuronaler Superdienstleister verklärt wird. Eine Steuerungszentrale die alles, was sein Mensch so tut, fest im Griff zu haben scheint. Dessen ungeachtet waren manche dieser Schaltzentralen in der Lage sich selbst, ihre eigene Dienstleistung in Frage zu stellen und die entsprechende Frage mit z.B. einem Maß für die Effizienz von Intelligenz zu beantworten, einem Intelligenz-Test.

Fast nichts ist im Internet so beliebt, wie ein Intelligenz-Test.
Zu sehen, dass man – wie ein Testergebnis ausweist – intelligent ist, obschon niemand auf die Idee kommt, die Macher und die Machart des IQ-Tests zu hinterfragen, was den IQ sofort wieder unter das Damoklesschwert der Dummheit stellt, das hat etwas zutiefst Befriedigendes.

Wer sagt schon gerne von sich, er sei dumm oder gar denkbehindert?
Eben.

Niemand sagt das gerne von sich.
Deshalb übernehmen wir es.

Deshalb stellen wir jede Woche acht ausgewählte Vertreter deren Denkversuch in einem kognitiven Fiasko geendet ist, zur Wahl. Die Bezeichnung Denkbehinderung sagt nicht, dass derjenige, der sie sich verdient hat, dumm ist, sie sagt nur, dass er eine gewisse Schnittmenge mit Dummheit aufweist, deren Ausmaß durch Langzeitstudien untersucht werden muss. Die Wahl zum Denkbehinderten der Woche, so haben wir in den rund 35 Wochen, in denen wir sie durchführen, festgestellt, sie hat nicht nur für uns etwas Kathartischen, sie ist auch für andere eine Form der psychologischen Purifizierung, die sie offenkundig nicht missen wollen, wie die Anzahl der Leser und die Anzahl der Leser, die jede Woche an der Abstimmung teilnehmen, zeigt.

Und einmal ehrlich, wenn man von Idioten umgeben ist, die ihre Idiotie zur Vorschrift für andere machen wollen, dann ist es wichtig, sich zu vergewissern, dass man mit seiner Ansicht, von Idioten umgeben zu sein, nicht alleine ist.

Steigen wir also ein in unsere Wahl zum Denbehinderten der Woche:

Dirk Steffens.
Dirk Steffens ist unsere Startnummer 1..
Dirk Steffens gehört zu denjenigen, die ihren Beruf als Journalist falsch verstehen, die denken, ihre Tätigkeit bestünde darin, andere zu belehren, nicht darin, andere zu informieren. Ein grundlegender Irrtum, mit dem das ganze Unglück seinen Anfang nimmt.

Denn: Leute wie Dirk Steffens sind der Ansicht, sie seien im Vollbesitz der Wahrheit, so sehr im Vollbesitz der Wahrheit, dass es geradezu ihre HEILIGE Pflicht sei, andere zu belehren, denn, man könnte sagen, im Gegensatz zu diesen anderen, sind sie Erleuchtete, Erleuchtet in der Wahrheit, einer Wahrheit, die keinerlei Widerspruch oder gar Kritik duldet. Wer sie dennoch äußert, die Kritik oder den Widerspruch, der ist ein Verblendeter, ein Widersprecher, ein Versucher, ein Teufel, ein Mephisto, eine Gefahr für ihre Wahrheit der Erleuchteten, die sich offenkundig nicht gegen den Widerspruch der Verblendeten durchsetzen kann, weshalb die Verblendeten verboten, die Erleuchteten zur herrschenden Klasse der Doktrin-Verbreiter werden müssen. Denn, so sagt Dirk Steffen, es ist ein Fehler, den “Verblendeten das Wort zu erteilen” [gönnerhaftes A…], denn damit richte man, wenn man es “Corona- oder Klimaleugnern” erteile “riesigen Schaden” an.

Was ein Herzchen.

Widerspruchs- oder Kritikleugner wie Steffens, die darauf hinarbeiten, Kritik zu unterbinden und Widerspruch zu verbieten, arbeiten eifrig an ihrer heiligen Mission, der Verbreitung von ihrer Wahrheit, die so schwach und fragil ist, dass sie von jedem Widerspruch umgeweht werden kann. Nur als Einwurf: Ein normaler Mensch, der sich mit seiner “Wahrheit” nicht durchsetzen kann, fragt sich, warum er das nicht kann. Nur der Fanatiker, der fundamental Gläubige sieht das Problem bei denen, die ihm demonstriert haben, wie wenig Wahrheit in seiner Wahrheit enthalten ist. Nur der Fanatiker und fundamental Gläubige, der religiöse Fundamentalist weiß sich nur damit zu helfen, dass er die Kritik, der er hilflos ausgeliefert ist, unterdrücken, die Kritiker beseitigen will. Insofern ist der Schritt vom fundamental Gläubigen zum Terroristen, Sie wissen schon, diejenigen, die oft in Ungläubigen das sehen, was sie vom Paradies auf Erden oder zuweilen auch der Rettung der Erde trenntm, nur ein kleiner, aber ein großer für die Menschheit. Solche Leute sind von ihrer eigenen Religion verblendet. Man sollte ihnen kein Wort mehr erteilen und sie aus dem öffentlichen Leben entfernen.

Dirk Steffen ist unsere Startnummer 1.


Mit Startnummer 2 setzen wir einer wirklichen Nummer ein Denkmal: Janosch Dahmen

Dahmen unkommentiert – er spricht im wahrsten Sinne des Wortes für sich:

Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen will eine Maskenpflicht in Innenräumen durchsetzen. Nach seiner Ansicht drohe im Herbst eine Situation, die „wieder so schlimm wird, dass man das ganze Land herunterfahren muss mit einem großen Lockdown“. Das sagte Dahmen am Dienstag im „ARD-Morgenmagazin“. Es brauche daher „jetzt vorsorgende Entscheidungen, die dafür sorgen, dass wir erst gar nicht in eine solch schlimme Situation kommen.“

Als eine wirkungsvolle Maßnahme nannte Dahmen das Tragen von Masken in Innenräumen. „Dass das alleine mit Eigenverantwortung nicht reicht, das sehen wir im Moment“, sagte der Grünen-Politiker. Derzeit werde in geschlossenen Räumen oftmals keine Maske getragen, „was es dem Virus superleicht macht“.

Und weil es noch nicht reicht, Dahmen zum zweiten, um zu belegen, dass Unfug, wie der gerade zitierte, bei ihm keine Ausnahme ist:

“An vielen Stellen des Berichts [Es geht um die Evaluation der Corona-Maßnahmen] weise der Ausschuss, der die Expertise verfasst hatte, auf bestehende Unsicherheiten bei der Bewertung hin. „Die Abwesenheit von Evidenz zur Wirksamkeit ist keine Evidenz für die Abwesenheit von Wirksamkeit“, stellte Dahmen fest. „Die Aussagekraft des Berichts ist daher begrenzt.“

Leute wie Janosch Dahmen gehören zu denjenigen, die man mit Realität nicht mehr erreichen kann. Egal, ob eine oder hundert Studien zeigen, dass Masken gegen ein Virus in etwa denselben Schutz bieten den ein Drahtgeflecht vor Regen bietet, egal, ob eine oder hundert Studien zeigen, dass das Tragen von Masken für den Maskenträger über kurz oder lang zu einem gesundheitlichen Problem wird, Leute wie Dahmen sind davon unberührt. Sie wischen die Belege, die andere mühsam gesammelt haben, in Experimenten erarbeitet haben, einfach vom Tisch, drehen ihren NeroGedächtnisDaumen nach unten und melden Zweifel, auf keinrlei Grundlage gebildeten Zweifel an. Das ist Narzissmus und Atomisierung in Vollendung. Derart atomisierte Individuen wie Dahmen sind so voller Selbstfixierung, dass sie jede Meldung aus der Umgebung als Belästigung empfinden, die sie dabei stört, sich selbst gut zu finden.

Die Überzeugung, selbst Omphalos zu sein, der Nabel der Welt, der Herr über alles Wissen, die hat sich bei Dahmen zu einem bemerkenswerten Satz verdichtet:

“Die Abwesenheit von Evidenz zur Wirksamkeit ist keine Evidenz für die Abwesenheit von Wirksamkeit.”

Bullshit wie diesen haben wir aus Regierungskreisen schon häufiger gelesen, es scheint eine Art Anleitung zum pseudo-intellektuellen Dünnschiss die Runde zu machen. Übertragen wir diesen bemerkenswert dummen Satz doch in die Realität, und zwar mit einer Analogie: Die Abwesenheit eines Belegs dafür, dass das Auto fährt ist kein Beleg dafür, dass das Auto nicht fahren kann. Die Abwesenheit von Intelligenz in Aussagen von Janosch Dahmen ist kein Beleg dafür, dass Dahmen nicht intelligent ist. Die Abwesenheit von Kartoffelkäfern im Kartoffelbrei ist kein Beleg für die Abwesenheit von Kartoffelbrei in Kartoffelkäfern. Die Abwesenheit von Evidenz zur Kriminalität von Abgeordneten ist keine Evidenz für die Abwesenheit von Kriminalität unter Abgeordneten.

Wozu benötigen wir die Realität, wir haben doch Janosch Dahmen?
Und wenn man einen beliebigen IQ-Test, den er wohl vor unlösbare Probleme stellen würde, von der Annahme einer Normalverteilung von Intelligenz befreit und stattdessen die Dahmen-Verteilung, eine extrem rechtsschiefe Verteilung einführt, dann wird Dahmen zum High-Scorer auf der neuen Skala und es ist belegt: Abwesenheit von Intelligenz ist nicht Intelligenz in Abwesenheit.

Janosch Dahmen ist unsere Startnummer 2.


Zeit für ein Intermezzo.

Ein Lied über Wahnsinn…


Es dreht sich irgendwie alles um Wahnsinn, oder?

Hanning Voigts gehört offenbar zu denjenigen, die versuchen, mit Rechtsextremismus ein Auskommen zu schaffen, also damit, sich selbst als Warner oder gar Heiler von Rechtsextremismus anzudienen, Letzteres natürlich nicht ernsthaft, denn wer würde schon den Ast absägen, auf dem er sitzt, rein methaphorisch, das Heilen. Hanning verdanken wir die folgende Auskunft über die neuronalen Vorgänge in seinem Oberstübchen, die man nicht voreilig als Gedanken beschreiben sollte:

Es gibt viele Dinge, die einem zu neuen Corona-Maßnahmen oder Gasmangel einfallen können. Letzterer wird sich erheblich dämpfend auf eine Wirtschaft auswirken, die ohnehin den ersten Monat hinter sich hat, in dem die Exporte geringer ausgefallen sind als die Importe. Der Außenhandelsüberschuss, der für die deutsche Wirtschaft, schon weil die Binnennachfrage weitgehend weggesteuert wird, so wichtig ist, er ist futsch. Das könnte einem Sorgen machen, mit Blick auf einen drohenden Gasmangel. Könnte … jedenfalls dann, wenn es um “die Menschen”, wie es bei den Guten in der Gesellschaft heißt, geht, deren Wohlstand, deren Lebensfreude… Letztere könnte einem in den Sinn kommen, wenn es um Lockdowns und andere aberwitzige Maßnahmen geht, deren Unwirksamkeit in Deutschland mit Latten in die Hirne der Verantwortlichen geprügelt werden muss, denn die Unmengen Studien und Belege, die es bislang gibt, die reichen offenkundig nicht, um diesen Irrsinn ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen. Wenn mit diesem Irrsinn gedroht wird, dann könnte man wehmüdig an all die Menschen denken, die unter den Corona-Maßnahmen so sehr leiden, dass sie dem Leben, das die “guten Menschen” schützen wollen, nichts mehr abgewinnen können, es zuweilen beenden.

Danke, Herr Dahmen.

Man könnte an die Wirtschaft denken, die mit Lockdowns über die Klippe gekippt wird, an der sie derzeit schwankend steht. Es gibt so vieles, was einem einfallen könnte, nur eines fällt einem normalen Menschen, normal im Sinne von gesellschaftlich mehrheitsfähig nicht ein: “die rechte Terrorszene” und ein “rechtsradikaler Endzeitdiskurs”. Hanning Voigts fällt beides ein. Er ist so far out, dass man sich nicht mehr fragt, wie man ihn erreichen kann. Man kann ihn nicht erreichen. Warum sollte man ihn auch erreichen wollen?

Geben Sie ihn verloren und geben Sie ihm ihre Stimme: Voigts ist unsere Startnummer 3.


Zeit für ein weiteres Intermezzo:


Lars Klingbeil und die Wahrscheinlichkeit, eine Unvereinbarkeit, die uns davon überzeugt hat, dass Klingbeil die Teilnahme an der Wahl der laufenden Woche redlich verdient hat.

Wer hätte gedacht, dass es in Deutschland einmal unpopulär, Ausdruck “brutalen Denkens” sein könnte, wenn ein Gashahn nicht nur zugedreht wird, sondern zugedreht bleibt. Putin habe dieses “brutale Denken”, das Leute wie Klingbeil kalt erwischt, so kalt, dass sie gar nicht damit gerechnet hätten, dass Putin in der Ukraine einmarschiert und deshalb “müsse man das Schlimmste befürchten”, so doziert Klingbeil weiter, denn es gebe eine Wahrscheinlichkeit, dass Putin den Gashahn nicht wieder aufdrehe, eine Wahrscheinlichkeit, die er nicht einschätzen könne.

Nun ist es das Wesen der Wahrscheinlichkeit, dass man sie einschätzen MUSS, sonst ist sie keine. Man kann sagen, die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Man kann auch sagen, die Wahrscheinlichkeit ist gering. Was man nicht sagen kann ist: Die Wahrscheinlichkeit ist zwar da, oder wie Klingbeil sagt, “Es gibt eine Wahrscheinlichkeit”, aber sie ist unbekannt.

Es gibt eine Wahrscheinlichkeit für Regen morgen.
Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, das wissen wir nicht.

Irgendwie tötet eine solche Aussage jede Lebensfreude, die das Konzept der Wahrscheinlichkeit vielleicht noch gehabt haben könnte, obschon es ständig von Unkundigen missbräuchlich im Munde geführt wird. Wenn wir nicht wissen, wie wahrscheinlich etwas ist, dann können wir über Wahrscheinlichkeit KEINE Aussage machen. Wahrscheinlichkeit rangiert von 0 bis 1. Immer. Es gibt sie nicht in der Menge: “weiss nicht”.

Lars Klingbeil ist unsere Startnummer 4.


In der Rubrik, Verstörendes aus Österreich wurde uns Christoph Wenisch angezeigt.

Seine Wenischkeit ist unsere Startnummer 5.

Einst war die Behauptung, Masken schützten vor SARS-CoV-2. [Dahmen ist hier stehen geblieben]
Dann war die Behauptung, sie schützten nicht vollständig aber doch ein wenig.
Nun ist von Schutz keine Rede mehr.

Masken sind obligatorisch. Irgendein Spinner hat sie obligatorisch gemacht, nutzt sie als Mittel in einem Unterwerfungsritual. Die Ethnomethodologie hat die Funktion von Unterwerfungsritualen, die ungesunde Funktion, die Unterwerfungsrituale in autoritären oder totalitären Systemen spielen, in demokratischen Systemen benötigt man keine Unterwerfungsrituale, untersucht. Lesen Sie bei Harold Garfinkel nach. Es lohnt sich. Die Maske als Symbol der persönlichen Unterwerfung des Maskenträgers unter ein absurdes und gesundheitsschädliches Diktat aberwitziger Potentaten, wird nun zur Vorraussetzung erklärt, um in Urlaub gehen zu können.

Christoph Wenisch, ein Virologe mit Charm und Humor, wie News.at schreibt, gibt sich für dieses Unterwerfungsritual her.
Wenisch ist unsere Startnummer 5.


Viele hoffen, hoffen, dass die letzte Generation, wirklich die Letzte letzte Generation ist, denn die letzte Generation ist in gewisser Weise wirklich das Letzte, eine Horde von Klima-Fanatikern, die ihre Kenntnisse auf eine Aussage von Johan Rockström gründen:

“Wir, die Klimabewegungen, haben seit Jahrzehnten immer stärker werdende Aktionen durchgeführt. Die letzte Generation führt diesen friedlichen zivilen Widerstand vernünftig, mutig und widerwillens weiter. Um ihr eigenes und das Leben vieler zu schützen, denn wie Johan Rockström sagt: ,Alles Leben ist bedroht!’” …

Die Horde der Letzten Generation weist alle Merkmale von Fanatismus und Fundamentalismus auf, leicht zu argumentieren bei Leuten, deren Handlungsgrundlage die Unfähigkeit zum Zweifeln ist. In den Reihen der Horde finden sich Leute, die einen Unterschlupf an Hochschulen gefunden haben, Hochschulen, die sie nun zum Aktivismus missbrauchen. Einer davon ist Nikolaus Froitzheim , der an der Uni Bonn einem Wissenschaftler den Platz wegnimmt:

““Dass unsere Regierung in dieser Situation noch neue fossile Brennstoffe erschließen will, ist ein Verbrechen an den am stärksten betroffenen Ländern und ein Verbrechen an unseren Kindern und Enkeln. Dagegen leiste ich als Naturwissenschaftler Widerstand”, sagt Prof. Dr. Nikolaus Froitzheim während er sich mit Sekundenkleber auf der Fahrbahn festklebt.”

Man kann argumentieren, dass 2-Cyanacrylsäureethylester ein Kohlenwasserstoff und damit in der Nähe fossiler Brennstoffe ist, 2-Cyanacrylsäureethylester ist das, was im Sekundenkleber klebt, das, was Prof. Dr. Nikolaus Froitzheim, der die Bezeichnung für eine wissenschaftliche Position, eine von Steuerzahlern finanzierte Position für politischen Aktivismus missbraucht, gerade getan hat, kleben, sich an der Fahrbahn festkleben. Aber das wäre vergleichbar dem Versuch, einem Kleinkind die Chaos-Theorie beizubringen. Verbleiben wir daher bei dem “Verbrechen an unseren Kindern und Enklen” und an “betroffenen Ländern” und leihen uns die “soziale Konstruktion” aus, die wir unten bei Volker Beck wiedertreffen.

Kriminalität ist ein soziales Konstrukt. So wie Länder ein soziales Konstrukt sind, wie sich daran zeigt, dass Vögel einfach so über Ländergrenzen hinweg ziehen, ohne Pass, ohne COVID-Zertifikat, ohne bei der EU-Kommission in Brüssel ihre Daten zu hinterlassen. Offenkundig gibt es Grenzen nur für Menschen, was kein Wunder ist, denn Länder sind eine Kategorie, die im Geiste von Menschen erschaffen und dann der Realität übergestülpt wurde. Mit Kriminalität und zwangsläufig mit Verbrechen ist das genauso. Alles, was in Deutschland als Verbrechen gilt, ist im Strafgesetzbuch verzeichnet. Neue fossile Brennstoffe zu erschließen, um durch den Betrieb eines Kraftwerks Energie und Wärme für Menschen bereit zu stellen, ist darin nicht als Straftat erfasst. Die Gefährdung des Betriebs notwendiger Infrastruktur dagegen schon. Insofern das Festkleben auf der Fahrbahn mit einem Klebstoff aus dem Dunstkreis fossiler Manufaktur, mindestens einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, ein Vergehen mit dem Potential, die Grenze zum Verbrechen zu überschreiten, darstellt. Derjenige, der “unserer Regierung” Verbrechen vorwirft, ist somit dabei, seinerseits eines zu begehen. Das zeichnet diese ganzen Klima-Fanatiker aus: Sie begehen im Hier und Jetzt Straftaten, richten im Hier und Jetzt Schäden an, stören im Hier und Jetzt das Leben anderer Menschen, um vielleicht in der Zukunft eine Katastrophe zu verhindern, deren Eintreten sie sich in ihren Gehirnen ausmalen, nein, deren Eintreten “Johan Rockström verkündet hat.

Es gibt viele Gründe, Nikolaus Froitzheim zur Startnummer 6 zu machen.


Endpsurt.
Bereiten wir uns darauf vor:


Karl Lauterbach ist unter die Krankenhaustouristen gegangen. Offenkundig hat ihm sein PR-Berater dazu geraten, ein paar Saiten auf der Klampfe der angeblichen Empathie zu zupfen und in die Ukraine zu jetten, fossil fueled versteht sich, um dort zwar keinerlei unmittelbare Hilfe für Verletzte im Krankenhaus zu bringen, dafür aber einen Kameramann, um den Verletzten als Statisten Lauterbachscher Eitelkeit zu missbrauchen, jener Eitelkeit, die sich als Empathie ausgeben will, was vielleicht geklappt hätte, hätte Minister Karl nicht dem Drang nachgegeben, sich noch sprachlich in Szene zu setzen, weil man ja nie weiß, was Reporter aus dem schönen Bild mit dem alten Verletzten in der Ukraine machen:

“Mein Besuch in ukrainischen Krankenhäusern. Die Grausamkeit des Krieges erlebt man nirgendwo unmittelbarer”

Wetten, dass “die Grausamkeit des Krieges”, weil sie nämlich nicht in verbundener, sondern in offen-wundig, rotfleischiger Form zu “erleben” ist, an der Front unmittelbarer erlebt werden kann als im Krankenhaus, was schon daran liegt, dass man an der Front und nicht im Krankenhaus “unmittelbar” mit der Grausamkeit des Krieges konfrontiert ist? Das ist wie im Ahrtal – Fluten erlebt man unmittelbar wenn man knietief im Wasser steht und versucht, sein Hab und Gut in Sicherheit zu bringen. Wenn Tage später Polit-Darsteller im Ahrtal in ihren feinen Schuhen unterwegs sind, um sich einen “unmittelbaren” Eindruck zu verschaffen, dann hat das etwas von Nachtreten. Es ist, als wollte man durch Befühlen von Gips den Beinbruch unmittelbar erleben….

Damit nicht genug, bezeichnet Lauterbach “Menschen, die alles verloren haben”, als Menschen, die auf eine Prothese warten, was nicht notwendig wäre, wenn sie alles verloren hätten, offenkundig ist noch etwas da, etwas, an dem man die Prothese anbringen kann, etwas, das von einem Restorganismus betrieben wird … Aber das sind natürlich Feinheiten, auf die man als Krankenhaustourist auf Phototournee keine Rücksicht nehmen kann.

Karl Lauterbach ist unsere Startnummer 7.


Zu guter Letzt kommt Volker Beck.
Ja, es gibt ihn noch.
Nicht nur das. Es gibt Leute, die sich für Volker Beck interessieren.

Die Leute von der Welt und wir, als Folge. Die Welt für ein Interview, wir als Startnummer 8, dafür:

WELT: Die Debatte darüber tobt aber bereits. Viele Menschen stoßen sich an dem Gedanken, dass das Geschlecht eine Frage der freien Wahl sein solle. Verstehen Sie das?

Beck: Nein, denn im Kern geht es nur um Respekt des oder der Anderen. Es gibt zu wenig Reflexion darüber, dass das Geschlecht als soziale Kategorie auch etwas sozial Ausgehandeltes ist. Es geht nicht darum, bei der Mehrheit der Menschen irgendetwas zu ändern. Es gibt aber Menschen, für die das Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, nicht passt. Warum sollte ich sie zu etwas zwingen, das nicht zu ihnen passt? Was berechtigt mich dazu, in ihrem Leben herumzufuhrwerken?

Von Betrand Russell stammt der Spruch, dass es beunrugigend sei, wenn man den Verrückten, der sich für ein Rührei hält, nur deshalb ablehnen könne, weil er in der Minderheit ist. Russell hat die Rechnung ohne Leute wie Volker Beck gemacht, die daran arbeiten, den Verrückten zur Mehrheit und das Rührei mehrheitsfähig zu machen, Leute, die überhaupt kein Verständnis dafür haben, dass das Rührei als soziale Kategorie abgelehnt wird, obschon es doch etwas sozial Ausgehandeltes sei. Warum sollte man denjenigen, der sich für ein Rührei halten will, “zu etwas zwingen, das” ihm nicht passt? Was berechtigt uns dazu, im Leben eines sich als Rührei-Indentifizierenden herumzufuhrwerken.

Nichts.
Solange das Rührei nicht in unserem Leben herumfuhrwerkt, solange das Rührei nicht versucht, seine Existenz als Rührei zur Normalität zu erklären und uns zu zwingen, es als Rührei anzusprechen, zu sehen, zu akzeptieren, “Rührei” in seinen Pass einzutragen, “Rührei” als Anrede zu verwenden. Erst wenn Rührei-Organisationen versuchen, Rührei-Interessen durchzusetzen, erst dann gibt es keinen Platz mehr, für Rührei-Akzeptanz.

Volker Beck ist unsere Startnummer 8.


Das war die 27. Kalenderwoche des Jahres 2022.
27 Wahlen allein im Jahr 2022.

Nein, erst 26.
Eine müssen Sie hinter sich bringen, damit es 27 werden.
Wer hat Sie diese Woche überzeugt?

  • War es der Verblendete unter den Erleuchteten, war es Dirk Steffen?
  • Was ist mit Janosch Dahmen, die Antithese zur Realität?
  • Warum nicht Hanning Voigts, dem angesichts von Wirtschaftskrise, Niedergang, Armut, psychischer Krankheit, Zerstörung von Lebensfreude einfällt, was ihm immer einfällt, weil sein Programmierer offenkundig die Empathie-Funktion vergessen hat: Rächts?
  • Auch Lars Klingbeil wäre wahrscheinlich eine gute Wahl, obschon, wo wir das so schreiben, wahrscheinlich nicht – oder?
  • Christoph Wemisch wählen heißt ein Zeichen gegen die Maske zu setzen. Es wird nicht einfacher.
  • Das Schöne am Sekundekleber: Er klebt Stunden. Hoffen wir auf ein innige Beziehung zwischen Asphalt und Nikolaus Froitzheim – Ihre Wahl?
  • Karl Lauterbach zu wählen, bedeutet, der Grausamkeit des Missbrauchs von Kriegsopfern als Statist im PR-Photos ein Ende setzen zu wollen.
  • Volker Beck zu wählen wäre eine eindeutige Entscheidung. Vielleicht identifiziert er sich gerade als nicht wählbares Rührei. Seien Sie gewarnt.

Auf Ihre Stimme kommt es an:

Wer ist der Denkbehinderte der Woche [KW 27]?

Winfried Kretschmann hat es geschafft.
Sein Beharren darauf, dass Gas Gas und Kernenergie Kernenergie sei und es nichts gebe, was gemeinhin mit dem Begriff “Synergie” beschrieben wird, hat unsere Leser überzeugt: Für 325 von ihnen (24,8%) war Kretschmann der Denkbehinderte der Woche.

Aber es war knapp, sehr knapp. Eckart von Hirschhausen hat Kretschmann bis zur letzten Sekunde einen erbitterten Kampf um den begehrten Titel geliefert, musste sich aber mit 313 Stimmen (23,8%) letztlich geschlagen haben, obschon seine Idee der Einführung eines nachbarschaftlchen Spitzelsystems zur Überwachung des Energieverbrauch auf der nach oben offenen Mielke-Skala natürlich kaum hoch genug angesiedelt werden kann.

Auch um Platz drei gab es einen harten Kampf, den Christoph Grabenwarter für den Österreichischen Verfassungsgerichtshof entscheiden konnte. Ein Achtungserfolg für das Gericht, das die Konformität einer Impfpflicht mit der österreichischen Verfassung damit begründet hat, dass die Impfpflicht gar nicht zur Pflicht geworden sei. 244 Lesern (18,6%) war das ihre Stimme wert . Gegen solche Rabulistik hatte der Versuch von Ricarda Lang etwas zu sagen, in dem die Begriffe “Frauenrechte” und LSBTusw” vorkommen, und dazu einen Anlass zu nehmen, der mit beidem nun gar nichts zu tun hat, letztilch keine Chance: 234 Leser (17,8%) waren einfach zu wenig.

Es folgen:

  • Marie-Agnes Strack-Zimmermann (115 Stimmen, 8,8%);
  • Johanna Mikl-Leitner (33 Stimmen, 2,5%);
  • Lucas Söker (29 Stimmen, 2,2%);
  • Matthias Pfaff (20 Stimmen, 1,5%);

Wenn Sie noch einmal im Einzelnen nachlesen wollen, welche kognitiven Tiefstleistungen letzte Woche zur Wahl standen, dann können Sie das hier tun.



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