COVID-19 “Impfung” schützt auch nicht vor “Long Covid” – Neue Studie, herber Schlag für Minister Karl

Wenn es darum geht, seine geliebten Impf-Brühen in Oberarme zu bringen, dann ist Karl Lauterbach, oder Prof. Karl Lauterbach, wie sich der eitle Gockel, obwohl er keine entsprechende Position an einer Hochschule bekleidet, auf Twitter nennt, keine Form von Angstmachen schäbig genug. Zu seinen Liebtlingsthemen gehört “Long COVID”, jene Black Box, in die jeder das legt, was ihm gerade richtig erscheint und von der er sich maximale Furcht bei denen erwartet, denen er die Black Box dann präsentiert.

Für uns beschreibt Long COVID Erkrankungen, die sich nach einer COVID-19 Infektion mehr oder weniger chronisch einstellen oder doch zumindest über eine relevante Zeitspanne, wobei die Bezeichnung, Long COVID unglücklich ist, da der Zusammenhang zwischen COVID-19 und nachfolgender Erkrankung, Leber-, Nierenerkrankung, Diabetes, Herzkreislauf-Erkrankung, neurologischer Erkrankung erst noch zu klären ist und vor allem der Einfluss, den eine COVID-19 Impfung / Gentherapie auf das Auftauchen dieser Langzeit-Erkrankungen hat, zu klären wäre.

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Nutzen wir fürs Erste “Long COVID” als Bezeichnung für ERNSTHAFTE Erkrankungen, die einer COVID-19 Infektion nachfolgen.

Zurück zu Karl Lauterbach, der gerne mit “Long COVID” droht und Long COVID auch zum Bestandteil des “Strategiepapiers” gemacht hat, mit dem der furchtbare COVID-Herbst, von dem Lauterbach natürlich schon heute weiß, dass er sich einstellen wird, verhindert werden soll. In erster Linie soll das durch die Schließung der “Impflücke” erfolgen. Machen Sie sich also auf eine Impfpflicht im Herbst gefasst. Und natürlich wird die COVID-19 Impfung / Gentherapie auch als Mittel beworben, um “Long COVID”, was immer man im Hause “Lauterbach” darunter auch verstehen mag, zu verhindern, zu bekämpfen, was auch immer.

Mit der ganzen Strategie verbindet sich jedoch ein Problem: COVID-19 Impfung / Gentherapie  hat auf Long COVID keinerlei Einfluss, verhindert keine Erkrankung, wirkt eher verstärkend. Die Studie, der wir dieses Ergebnis entnommen haben, stammt von Autoren, die im Text sehr leise treten, von denen man das Gefühl hat, wann immer sie das Wort “vaccinated” schreiben müssen, weil es sich nicht verhindern lässt, tun sie das in einer Weise, von der sie sich erhoffen, dass sie keinen Anlass zu Aufsehen bei der Impflobby gibt. Offenkundig das Schlimmste, was einem heute als wissenschaftlicher Autor widerfahren kann, als Autor stigmatisiert zu werden, der schon einmal einen kritischen Satz über Impfung, COVID-19 Impfung / Gentherapie geschrieben hat.

Wirre Zeiten.

Die Autoren, von denen die Rede ist und ihre Arbeit:

Al-Aly, Ziyad, Bowe, Benjamin  & Xie, Yan (2022). Outcomes of SARS-CoV-2 Reinfection. Research Square.

Sprechen wir das Problem, das sich mit dieser Studie verbindet, gleich offen an: Die Studie ist gut gemacht. Die Ergebnisse basieren auf sehr großen Fallzahlen, die Datenbasis ist weit besser als bei vergleichbaren Studien. Die Ergebnisse sind reliabel und valide. Kurz: Man kann die Ergebnisse nicht einfach vom Tisch wischen.

Die Daten, die Al-Aly, Bowe und Xie verarbeiten, stammen aus der Health Care Database des US-Department of Veteran Affairs. Und mit dieser Datenbank schöpfen die Autoren aus dem Vollen:

  • 5.693.208 Personen, darunter
  • 5.396.855, die zu keinem Zeitpunkt mit SARS-COV-2 infiziert waren,
  • 257.426, die einmal mit SARS-CoV-2 infiziert waren [bzw. positiv getestet wurden],
  • 36.417, die zweimal mit SARS-COV-2 infiziert waren;
  • 2.263, die dreimal mit SARS-CoV-2 infiziert waren;
  • 246, die viermal und mehr mit SARS-CoV.2 infiziert waren;

Auf Basis dieser Daten und der umfangreichen medizinischen Daten, die zu den Veteranen vorliegen, beantworten die Autoren die Frage, ob durch eine Re-Infektion, also eine zweite, dritte … Infektion mit SARS-CoV-2 das Risiko für Long COVID, definiert als (relativ) dauerhafte ernsthafte Erkrankung, steigt. Die Antwort, die die Autoren auf Basis ihrer doch umfangreichen Daten erhalten, ist eindeutig:

  • Mit jeder Re-Infektion wird das Risiko einer schweren Erkrankung höher;
  • Mit jeder Re-Infektion wird das Risiko einer Hospitalisierung höher;
  • Mit jeder Re-Infektion wird das Risiko des Versterbens höher;
  • Das größte Risiko stellt sich innerhalb von 30 Tagen nach der Re-Infektion, innerhalb der “akuten Phase” ein, danach wird es schnell geringer;
  • Ob ein Re-Infizierter geimpft ist oder ob er nicht geimpft ist, macht KEINEN Unterschied, am ehesten kann man sagen, dass eine COVID-19 Impfung / Gentherapie, die Gefahr einer schweren Erkrankung, einer Hospitalisierung, eines Versterbens nach Re-Infektion [von Long Covid] noch erhöht.

Die schweren Erkrankungen, für die eine Re-Infektion mit SARS-CoV-2 ein höheres Risiko mit sich bringt, so dass sie sich in der Folge einstellen, sind:

  • Lungenerkrankungen: 2,49faches Risiko im Vergleich zu einmaliger Infektion;
  • Herzkreislauferkrankungen: 2,36faches Risiko im Vergleich zu einmaliger Infektion;
  • Blut(gerinnungs)erkrankungen: 2,22faches Risiko im Vergleich zu einmaliger Infektion;
  • psychische Erkrankungen : 1.97faches Risiko im Vergleich zu einmaliger Infektion;
  • Erkrankungen der Verdauung(sorgane): 1,69faches Risiko im Vergleich zu einmaliger Infektion;
  • Diabetes: 1,49faches Risiko im Vergleich zu einmaliger Infektion;
  • Nierenerkrankungen: 1,45faches Risiko im Vergleich zu einmaliger Infektion;
  • neurologische Erkrankungen: 1,39faches Risiko im Vergleich zu einmaliger Infektion;

Bei all diesen Risiken hat eine COVID-19 Impfung / Gentherapie, also das Allheilmittel, das Karl Lauterbach, der Vertreter von Pfizer/Biontech/Moderna in der Bundesregierung, so gerne anpreist, KEINERLEI Effekt. Sie schützt nicht vor den genanten Ausprägungen von Long COVID. Wenn es überhaupt einen Effekt von COVID-19 Impfung / Gentherapie gibt, dann den, dass Long COVID etwas wahrscheinlicher für Geimpfte ist, wie die folgende Abbildung zeigt.

Quelle: Al-Aly et al. (2022)

Die “Hazard Ratio” gibt das Risiko an, das ein Re-Infizierter im Vergleich zu einem einmal Infizierten hat, die in der Zeile genannte Erkrankung zu entwickeln. Alles, was sich jenseits der gestrichelten Linie findet, ist ein erhöhtes Risiko. Je weiter der grüne Punkt und seine Standardabweichung (nach links und rechts) zum rechten Rand wandern, desto höher ist das entsprechende Risiko für Re-Infizierte im Vergleich zu einmal I nfizierten. Und wie Sie sehen, hat COVID-19 Impfung / Gentherapie im Hinblick auf das Risiko, eine der genannten schweren Erkrankungen zu fangen bzw. hospitalisiert zu werden oder zu sterben, das für Re-Infizierte höher als für einmal Infizierte ist, so gut wie keinen Effekt [im Vergleich zu “unvaccinated” also Ungeimpfen], bestenfalls einen das Risiko erhöhenden Effekt.

Wenn demnächst wieder einer kommt, ein Lauterbach oder einer seiner Herolde, um die Produkte von Pfizer/Biontech/Moderna feilzubieten, als Schutz vor schwerer Erkrankung oder Long COVID, dann denken Sie daran, dass das Zeug gegen Long COVID keinerlei Effekt hat und auch vor schwerer Erkrankung nicht schützt, wie neuere Studien zeigen. Nun könnte man Lauterbach vielleicht zugute halten, dass er diese Studie nicht kennt, indes: Er behauptet, gibt vor, prahlt damit, sie zu kennen:

Er missbraucht die Studie um sein Narrativ zu stützen, das Narrativ, nachdem COVID-19 Impfung / Gentherapie der beste Schutz gegen Long COVID sei. Was Lauterbach hier vermutlich bar jeder Kenntnis verbreitet, ist Abbildung 1 aus der Arbeit von Al-Aly, Bowe und Xie (2022), die wir hier besprechen, jener Arbeit, in der die Autoren zu dem Ergebnis kommen:

“Our results expand this evidence base and show that reinfection adds risk in both the acute and post-acute phase and that this was evident even among fully vaccinated people – suggesting that even combined natural immunity (from prior infection) and vaccine-induced immunity does not abrogate risk of adverse health effects following reinfection”

Lauterbach ist sich offenkundig nicht bewusst, welche Studie er für seine Zwecke missbraucht. Er übernimmt, nutzt, reißt aus dem Kontext, was ihm in den Kram passt. In der Sozialpsychologie und der Psychiatrie wird derartiges Verhalten als Persönlichkeitsstörung problematisiert.

Bei der SPD wird man – primus inter pares – damit Gesundheitsminister.



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