Macht, Zwang, Pflicht und Volker – Wahl zum Denkbehinderten der Woche

Macht ist definiert als Möglichkeit, den eigenen Willen auch gegen Widerstand durchzusetzen, unter anderem Max Weber hat Macht in dieser Weise defniert:

“Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht“ (Weber 1985: 28).

Weber, Max (1985). Wirtschaft und Gesellschaft – Grundriss der verstehenden Soziologie. Tübingen: JCB Mohr

Zwang ist ein Mittel der Einwirkung, dessen sich diejenigen bedienen müssen, die nicht darauf hoffen können, Gefügigkeit oder Folgsamkeit oder auch nur Kooperation auf anderem Wege als über Zwang zu erhalten. Diejenigen, die Zwang anwenden müssen, sind zwangsläufig nicht mächtig, sondern ohnmächtig [eine dieser Kontradiktionen, mit denen die Zwanghaber, die eben keine Machthaber sind, leben müssen]. Zwang kommt in vielen Formen und reicht bis zur Folter, um ein Geständnis zu erpressen.

Pflicht, ist ein weitgehend missbrauchter Begriff, der einst eine Selbstbindung beschrieben hat. Heute ist Pflicht zu einer Form geworden, die Zwang annehmen kann, Pflichten werden gesetzlich auferlegt, in der Hoffnung, dass die Drohung mit strafrechtlichen Konsequenzen ausreicht, um die “Pflicht” durchzudrücken.

Alle drei Begriffe gehören zum Standardrepertoire derjenigen, die sich für progressiv und links halten, und die letztlich doch nichts anderes sind als fundamentale Eiferer, missionarische Fanatiker, deren Religion keinerlei Widerspruch oder Abweichung duldet.

In unserer heutigen Wahl haben wir einige Vertreter der progressiven Linken, die es schick finden, die eigene Überzeugung, wie falsch sie auch immer sein mag, anderen zur Pflicht, zum Zwang zu machen. Damit ist psychologisch bereits alles über diese Leute gesagt, denn die Notwendigkeit, sich als Befürworter von Zwang öffentlich zu exponieren, die sehen nur kleine, sehr kleine Lichter, die allesamt unter die Ägide psychotherapeutischer Betreuungsangebote gestellt werden müssten… Aber das wäre natürlich ein Zwang, letztlich ein Zwang zur Normalität – und was würde dann aus unserer Wahl zum Denbehinderten der Woche, in die wir nun direkt und ohne Umschweife mit Volker Quaschning einsteigen.

Volker Quaschning besetzt die Position eines Professors für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin, er ist Aktivist, kein Wissenschaftler, wie der Ausschnitt aus dem folgenden Interview, das im Fokus veröffentlicht wurde, zeigt:

“Was halten Sie von einer Solardach-Pflicht?

Quaschning: Einige Bundesländer haben das für Gewerbebauten ja schon eingeführt, unter anderem auch Berlin. Sie müssen das so sehen: Wir müssen für die Klimaziele in 20 Jahren mit der Energiewende durch sein. Dafür gibt es drei Möglichkeiten: Entweder man schiebt den Umbau mit viel Geld an, man zwingt die Menschen oder man lässt es.

Mit Geld zuschütten wird auf die Dauer in Deutschland nicht klappen. Also muss es einen Zwang geben – einen Zwang dazu übrigens, eine Investition zu tätigen, die immerhin auch eine Rendite abwirft. Das ist im Prinzip schon ok.

[…]

“Das Verbrennerverbot wäre so ein Mittel gewesen. Ein Verbot im Jahr 2035 kommt aber viel zu spät, weil Autos im Schnitt 18 Jahre auf der Straße bleiben. Das heißt: Verbrenner-Zulassungen bis 2035 führen zu fahrenden Verbrenner-Autos im Jahr 2053. Wir wollen aber vorher schon komplett klimaneutral sein, das heißt das funktioniert nicht. Ein solches Verbot müsste viel schneller kommen. Wenn dann argumentiert wird: „Aber die armen Leute können sich das nicht leisten.“ dann ist die Antwort: Günstige Gebraucht-Verbrenner werden ja nicht verboten, das Angebot für finanzschwache Menschen bleibt. Dass einkommensschwache Menschen sich möglichst billige Verbrenner-Neuwagen kaufen, das können wir nicht wollen. Das muss der Staat unterbinden.”

Quaschning mag Zwang. Zwang ist für ihn “schon in Ordnung”, wie er an anderer Stelle des Interviews sagt. Zwang dient ihm dazu, “die Menschen” zu Verhalten zu zwingen, von dem ER der Ansicht ist, dass es das einzige Verhalten ist, das dem Ziel, dem im Glauben von Quaschning alles untergeordnet werden muss, dem Klima-Glauben, gerecht wird. Und weil Quaschning nun einmal den Glauben an Net Zero, wie es beim World Economic Forum erfunden wurde, hat, deshalb müssen andere, die diesen Glauben nicht teilen, zu diesem Glauben gezwungen werden.

Die Spanier, die im 15. und 16. Jahrhundert große Teile von u.a. Süd- und Nordamerika erobert haben, hatten eine Horde von Missionaren im Schlepptau, die die Überrannten, die früher dort Gewesenen, wie man wohl heute sagt, zum allein korrekten katholischen Glauben bekehrt haben, denn natürlich hatten diese Missionare den richtigen, den einzigen korrekten Glauben dabei und deshalb die Berechtigung, die schon frührer dort Gewesenen mit Zwang zum richtigen Glauben zu bekehren, also diejenigen, die noch übrig waren, nachdem Atemwegserkrankungen und Waffen aus spanischer Produktion große Teile der nunmehr einstmals dort Gewesenen dahingerafft haben. Quanschning wäre vielleicht gerne dabei gewesen. In jedem Fall teilt er den Eifer, den diejenigen, die sich in einer Mehrheitsposition, gedeckt von Staatsmacht wähnen, haben, und mit dem sie sich als Erfüllungsgehilfen bei der Missionierung “der Menschen” andienen.

Und weil das als Ausweis von Denkbehinderung nicht reicht, bedauert Quaschning im letzten von uns zitierten Abschnitt, dass auch nach 2053 und trotz VERBOT, also Zwang das Verbrennermotorfahren zu lassen, noch Autos mit Verbrennermotor fahren werden, wenn nicht früher dafür gesorgt werde, dass sie vom Markt verschwinden. Nach dieser neuerlichen Phantasie in Machtrausch pariert er die von ihm sich selbst gemachte Vorhaltung, dass “finanzschwache Menschen” sich keine teuren Elektroautos leisten können, mit dem Hinweis, dass es “günstige Gebraucht-Verbrenner”, also die Autos, die er verbieten will, dennoch, trotz seines Verbots, noch geben werde, so dass nunmehr “einkommenschwache Menschen” sich billige Gebraucht-Verbrenner kaufen könnten, trotz Verbot, was, so sinniert er, weil ihm wohl der Widerspruch dämmert, in den er sich gerade verrannt hat, der Staat unterbinden müsse. Eine klassische Reductio ad absurdum, wobei das Besondere im Fall von Quaschning darin besteht, dass er sich selbst ad absurdum führt, innerhalb von drei Sätzen.
Eine reife Leistung wie wir finden.

Quaschning ist unsere Startnummer 1.


Wenn man, als unscheinbare Gestalt, die keine besonderen Fähigkeiten oder Leistungen vorzuweisen hat, im Spiel der Macht mitwirken will, dann muss man sich etwas ausdenken, auf das möglichst noch kein anderer gekommen ist, also einen neuen Bereich erschließen, in dem man seine Mitbürger der Gängelung durch die staatliche Macht, auf deren Seite man sich wähnt, unterwerfen kann. Offenkundig stehen diese Formen der autoerotischen Selbstfixierung bei den entsprechenden Gestalten hoch im Kurs.

Das bringt uns zu Klara Geywitz, von der behauptet wird, sie sei Bauminister. “Bauminister” hat etwas mit Haus oder weiter mit Gebäude zu tun. Gebäude und Haus, das sind die Orte, in denen sich Wohnungen finden, in denen wiederum Menschen hausen. Wohnungen, so hat sich Klara wohl gedacht, gehören in den Bereich Bau und ich bin Bauminister, also muss ich etwas zu Wohnungen sagen. Eingefallen ist Klar Geywitz, ganz im derzeitigen Trend der Zwangs-Mitläufer, dass man Wohnungen und vor allem deren Fläche für den eigenen Versuch, die vergeblich gesuchte Kompetenz in Punkte Bau oder auch “Minister” durch Erfindung von Maßnahmen zur Gängelung von Bürgern überdecken kann, Maßnahmen, mit denen man die Wichtigkeit, deren Zuweisung über Kompetenz und Leistung nicht möglich ist, als ihr Surrogat zu erreichen hofft.

Nach Ansicht von Wohnministerin Klara Geywitz (46, SPD) leben viele Bundesbürger in zu großen Häusern oder Wohnungen! Beim Klimaschutz sei sämtlicher Fortschritt der vergangenen Jahre aufgefressen worden, „weil der Flächenkonsum pro Person immer mehr steigt“, so Geywitz. Ihr sei eine Debatte darüber „ganz, ganz wichtig“.

Das schreibt die Bild-Zeitung und ergänzt, dass laut Statistischem Bundesamt jeder Deutsche auf im Durchschnit 47,4 m2 lebe. Die durchschnittliche Wohnungsgröße liege bei 92 m2 und 4,4 Zimmern, so die BILD-Zeitung unter korrekter Wiedergabe der Zahlen des Statistsichen Bundesamts. Das ist zu viel “Flächenkonsum”. Der Klimaschutz verlangt es, Sie wissen schon, der Gott der klimagläubigen Eiferer, dass Sie zusammenrücken. Ja, Sie! Sie konsumieren zuviel Wohnraum. Darüber zu debattieren ist der Klara “ganz ganz wichtig” und wer wollte ihr schon diesen Wunsch verwehren, wenn es ihr so wichtig ist? Also debattieren Sie, während Sie zusammenrücken. Das Zusammenrücken in weniger Wohnraum-Konsum hat auch Vorteile: Heizkosten können reduziert werden, denn Sie können sich gegenseitig wärmen. Stromverbrauch bei Nahrungszubereitung kann reduziert werden: Gemeinschaftliches Kochen. Der Traum der Urhorde, in der alle in solidarischer Eintracht im Dreck leben. Die Liebig-Straße in Berlin lässt grüßen. Nun gibt es natürlich einen nicht zu lösenden Widerspruch zwischen den im Grundgesetz verankerten individuellen Rechten und der Idee, man könne die Wohnfläche etwa durch eine Wiedereinführung der DDR-Kastenbauweise, kennst Du ein Wohnbehältnis kennst Du alle, wie schon Fritz Heckert aus Chemnitz gesagt haben soll, reglementieren – auf sagen wir 20 m2 pro Person: Studentenwohneinheits-Standardgröße. Warum soll es den anderen Tieren, die den Hof der Schweine bewohnen, besser gehen, wohnraumtechnisch, als Studenten?

Sehen Sie, Sie haben keine Antwort.
Aber Klara Geywitz hat eine Antwort, eine Antwort, die die Klimakrise, sorry: der Klimanotstand oder war es die Klimakatastrophe?, die Apokalypse, die im Kult von Klara verehrt wird, vorgibt: Weniger Wohnraum konsumieren.

Geywitz ist unsere Startnummer 2.


Im Themenkreis Macht, Pflicht, Zwang, eine Art faule Birne für Fruchtfliegen, darf natürlich auch FU Montgomery nicht fehlen. Es ist schon viel zu lange zu ruhig um Montgomery geworden. Fast, dass man den Verdacht hätte entwickeln können, dass er sich eines Besseren besonnen hat. Aber nein. Nicht FU, nicht Frank Ulrich Montgomery, Lobbyist in Sachen Lockdown seit dessen Einführung durch die Kommunistische Partei Chinas.

Und so kommt es, wie es kommen muss:

“Berlin. Das Infektionsschutzgesetz sollte nach Ansicht des Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, wieder weitreichende Maßnahmen zum Schutz vor Corona ermöglichen. „Wer von vornherein Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen oder Lockdowns kategorisch ausschließt, hat weder den Sinn des Gesetzes verstanden noch den Ernst der Lage begriffen“, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). „Ein Infektionsschutzgesetz soll Chancen eröffnen und Leben retten.“ Deswegen müsse es den „Instrumentenkasten“ enthalten, aus dem sich die Politik bedienen könne, wenn die Situation es erfordere. „Ob man die Instrumente später anwendet, hängt von der jeweiligen Lagebeurteilung ab. Dass man sie braucht, sollte aber unstrittig sein.“

Diese Aussage: „Wer von vornherein Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen oder Lockdowns kategorisch ausschließt, hat weder den Sinn des Gesetzes verstanden noch den Ernst der Lage begriffen“ zeichnet sich durch einen interessanten inter-temporalen Gültigkeitsanspruch aus. Während FU Monti im Hier und Jetzt der Ansicht ist, dass man Lockdowns und CO., aufgrund der Unsicherheit, die er  ganz richtig der Zukunft unterstellt, nicht ausschließen dürfe, wirft er denen, die es mit Blick auf SARS-CoV-2 und die belegte Unwirksamkeit von Lockdown und CO. wenn es darum geht, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern, ganz zu schweigen von den Verheerungen, die Lockdown und CO bei Gesundheit und Wirtschaft, um nur zwei Bereiche zu nennen, angerichtet haben, ausschließen wollen, wirft er ihnen vor, “den Ernst der Lage” nicht begriffen zu haben. Der Ernst der Lage für etwas, das für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden soll, liegt zwangsläufig in der Zukunft, so dass Monti also allen Ernstes einmal behauptet, dass man etwas aufgrund Unsicherheit in der Zukunft nicht ausschließen dürfe, um dann zu behaupten, dass die Zukunft nicht unsicher sondern ernst sei.

Ein wahrer Monti, der nur durch die Begründung, die Monti für sein Festhalten an Lockdowns, gegen jede empirische Evidenz, gibt, übertroffen wird: Es stehe nun einmal im Gesetz, im Infektionsschutzgesetz, das Chancen eröffnen und Leben retten solle. Früher wussten Leute, dass Papier geduldig ist, dass Geschriebenes dann, wenn es die Realität nicht beschreibt, nutzlos ist. Heute wird die Realität dem Geschriebenen angepasst, weil es der eigene Glauben so verlangt.

FU Monti Montgomery ist unsere Startnummer 3.


Annalena Baerbock, der ALB der deutschen Außenpolitik, schickt sich an, in die Fussstapfen von Karl Lauterbach zu treten, den wir heute – trotz dreier unterschiedlicher Vorschläge für Prof. Karl, gewaltsam davon abgehalten haben, unseren Wettbewerb zu beherrschen. Es ist, als wollte man einen Trans in den Boxring mit Frauen schicken. Aber es gibt ja noch Annalena Baerbock, die ebenfalls ein erstaunliches Talent an den Tag legt, Unfug zu verbreiten, solchen:

“„Die Kanadier haben gesagt, ‚wir haben viele Fragen‘, da haben wir gesagt, ,das können wir verstehen, aber wenn wir die Gasturbine nicht bekommen, dann bekommen wir kein Gas mehr, und dann können wir überhaupt keine Unterstützung für die Ukraine mehr leisten, weil wir dann mit Volksaufständen beschäftigt sind.“

Baerbock antwortete auf Nachfrage, ob sie tatsächlich Volksaufstände erwarte, dass dies „vielleicht etwas überspitzt“ formuliert sei, aber dies könne eintreten, „wenn wir kein Gas mehr hätten.“ Deutschland brauche weiterhin Gas aus Russland. Überdies ging Baerbock auf die Belastung der Bürger durch die hohen Gaspreise ein.

Die wichtigste Aufgabe im kommenden Winter sei es, dafür Sorge zu tragen, dass der Krieg die Gesellschaft nicht spalte. Auftrag der Bundesregierung sei es, die „sozialen Kompetenzen“ abzufedern. [Gemeint sind wohl Konsequenzen…]

Es geht, das nur am Rande, um die Turbine, die den Sanktionen Kanadas gegen Russland zum Opfer gefallen ist, obschon sie für den Gasstrom nach Deutschland notwendig ist, jenen, der – wie Annalena Baerbock weiß – so wichtig ist, um “Volksaufstände” zu vermeiden. Der Begriff “Volksaufstand” sei, so räumt sie auf Nachfrage ein “vielleicht überspitzt”, nur um nachzuschieben, dass “dies”, also Volksaufstände eintreten könnten, wenn “wir kein Gas mehr hätten”. Innerhalb von einem Satz etwas als “überspitzt” zu bezeichnen und diese Bewertung der eigenen Aussage sofort wieder zurückzunehmen, das zeugt schon von einem erhöhten Potential für Denkbehinderung.

Mehr müssen wir gar nicht ergänzen.
Eins vielleicht noch: Die Dilettanten in der Regierung, die die Katastrophe herbeigeführt haben werden, die sich für Herbst / Winter 2022 ankündigt, sie haben Angst, sie haben die Hosen gestrichen voll.

Annalena Baerbock ist unsere Startnummer 4.


Der Themenkomplex Macht, Pflicht, Zwang, er ist nicht vollständig, wenn nicht Nancy Faeser berücksichtigt wird.

Faeser, die an dem, was sie “Brüllen” nennt, also daran, dass die Regierung kritisiert wird, Anstoß nimmt, wie das für Gläubige, die sich in Besitz der Wahrheit wähnen, einfach deshalb, weil ihr Gott sie ihnen mitgeteilt hat, vielleicht im Traum, vielleicht als geheime Botschaft im chinesischen Glückskecks, persönlich von Mao Tse Tung, Josef hab’ ihn selig, überreicht, vielleicht als geheime Mitteilung in Chemtrails am Himmel, wer weiß, wähnen, nun einmal so ist. Und weil Nancy genau weiß, dass sie Recht hat, alles was sie tut, richtig ist, sie Mitglied der Regierung ist, so dass zwangsläufig alles, was die Regierung tut und getan hat, richtig und gut sein muss, deshalb weiß sie auch, dass alle, die die Regierung KRITISIEREN, die anderer Meinung sind, böse und im Unrecht sind. All diejenigen sind böse, die ihre abweichende Meinung in Spaziergängen oder Demonstrationen, wie sie sagt, herausbrüllen, Spaziergängen und Demonstrationen, an denen schon einmal jemand teilgenommen, von dem sie sagt, er sei rechtsextrem. Und obwohl sie das sagt, dass einer der Teilnehmer rechtsextrem und bei einer Demonstration dabei gewesen sei, ändert sich nichts, wird weiter demonstriert und die Regierung zu kritisiert und partout nicht eingesehen, dass sie, Nancy, von der Wahrheit und Weisheit persönlich heimgesucht wird, jeden Tag zwischen 4 und 6, deshalb sind diese Leute im Unrecht, nein Gegner, die man analysieren muss, Feinde, die die Regierung verächtlich machen, mit Kritik an der Regierungswahrheit, mit Häresie an der einzig wahren, der Nancy-Meinung, jenem Höhepunkt menschlicher Glaubensleistung, die man, wie Nancy meint, nur mit Denunziations-Brüllen verteidigen kann:

“Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte dem Handelsblatt: „Natürlich besteht die Gefahr, dass diejenigen, die schon in der Coronazeit ihre Verachtung gegen die Demokratie herausgebrüllt haben und dabei oftmals Seite an Seite mit Rechtsextremisten unterwegs waren, die stark steigenden Preise als neues Mobilisierungsthema zu missbrauchen versuchen.“ Populisten und Extremisten nutzten jede Krise für Angst und Spaltung, aber auch für Hass und Bedrohungen. „Sie wollen Krisen noch verschärfen, um daraus Profit zu schlagen“, sagte Faeser.”

Nancy Faeser ist unsere Startnummer 5.


Außer Konkurrenz, aber bezeichnend für die derzeit grassierende Idiotie:

Einfach herrlich.


Zurück zur Wahl und weiter mit Franziska Giffey, einer Idiotiegewinnlerin, wie man sagen könnte, denn unter normalen Umständen wäre ein Dieb des geistigen Eigentums anderer, ein Plagiateur nicht einmal in die Nähe eines öffentlichen Amtes gekommen. Idiotische Zeiten verlangen nach idiotischen Maßnahmen und nun ist sie eben da, die Franziska Giffey;

Im alten Testament wird das auserwählte Volk in der Wüste von Gott durch Manna über Wasser gehalten, Manna, das vom Himmel fällt. Leute wie Giffey glauben natürlich nicht an die Geschichten des Alten Testaments. Sie glauben an Manna, das in Form von Steuergeldern in die Taschen von Regierungen, selbst so überflüssigen Regierungen wie dem Berliner Stadtsenat gespült wird. Weil dieses Steuergeld-Manna wie von Geisterhand gespendet in der Stadtkasse Berlins auftaucht und sich als Zahl auf den Konten der Stadt Berlin niederschlägt, deshalb denkt Giffey, das Finanz-Manna sei eine Art Free Lunch, den man nach Lust und Laune auffressen könne. Subventionieren wir doch mit dem Finanzmanna, die öffentlichen Verkehrsleistungen, so dass Passagiere für einen Euro befördert werden können.

Indes, die Kosten der Beförderung, die bleiben dieselben. Der Schaffner, der Zugführer, der Busfahrer, sie wollen entlohnt werden, die Strecken wollen Instand gehalten werden, die Beförderungsmittel wollen gewartet werden. Diesen Kosten steht, so sieht es Giffey in ihrem geistigen Zufluchtsort, eine Einnahme von einem Euro pro Passagier gegenüber. Viel zu wenig, um die Kosten zu decken. Aber, zum Glück gibt es das Steuergeldmanna, das in die Konten der Stadt Berlin regnet. Reicht zur Finanzierung der Lücke. Wie gut, dass das Steuermanna nicht aus den Taschen derjenigen stammt, die nun für einen Euro befördert werden. Es wäre eine Art Täuschung, oder? Zum Glück sind Leute wie Giffey über solche Täuschungen erhaben und wenn nicht, dann haben nicht sie getäuscht, sondern derjenige, dem sie die Idee geklaut haben.

Giffey ist unsere Startnummer 6.



Das rektale Zeitaler gebiert eine ganz besondere Spezies.

Wir haben sie schon des öfteren getroffen. Leute, nein “Menschen”, die ihre nicht vorhandene Kompetenz durch ideologische Anbiederung, und nichts anderes ist es, dem jeweiligen Glauben hinterherzulaufen, zu überdecken suchen.

Nehmen Sie zum Beispiel Musikkritiker. Kritiker der Musik kritisieren Musik, was es zwangsläufig notwendig macht, dass sie nicht nur über rudimentäre Kenntnisse, die zur Herstellung von Musik notwendig sind, verfügen, sondern auch über allgemeine Kenntnisse von, nun: Musik. Zuweilen wäre die Fähigkeit, Notenblätter lesen zu können, sicher vorteilhaft. Zuweilen wäre die Fähigkeit, die musikalische Leistung, mit der ein Musiker eine Idee in ein Lied, in Musik übertragen hat, nachvollziehen zu können, sicher nützlich, um als “Musikkritiker” ein Auskommen zu finden.

Nur: Was tut man, wenn man nichts davon hat, wenn man sich in voller Ahnungslosigkeit einem Projekt, Musikkritik, nähert, das man nicht bewältigen kann? Nun, man wird zum ideologischen Trittbrettfahrer. Das bietet sich heute an. Zeitgeistsurfen und Anbiedern bei denen, die man für die Macht hält, das Wiederkauen von Vorgaben und die Solidarität mit Regierungen gegen Mitbürger, das sind die Mittel der Hilf- und Kompetenzlosen, was uns zu WIlli Andresen bringt, den das Schicksal ereilt hat, ein neues Album von Van Morrison besprechen zu müssen. Zur Musik hat er nichts zu sagen, von Arrangement hat er noch nie etwas gehört, von Van Morrison offensichtlich auch nicht, was die Möglichkeit, aktuelle Musik in die Reihe vorhergehender Musik zu stellen, vernichtet …

Was bleibt? IDEOLOGIE und Anbiederung.

Das ist billig.
Das ist eklig.
Das ist Andresen.
Das ist unfassbarer Stuss.
Andresen weiß das ganz genau.
So wie er weiß, dass es wissenschaftliche Beweise gibt.
Die gibt es natürlich nicht.
Andresen schreibt Stuss.

Willi Andresen ist unsere Startnummer 7.


Einer geht noch.

Wir hatten noch keinen Kandidaten aus Österreich.
Wir beseitigen dieses Manko.
Wir beseitigen es mit Katharina Reich.
Sie steht stellvertretend für das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen und den dreiköpfigen Vorstand.

Und sie steht zur Wahl, weil Österreich, weil das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen ein zugegebenermaßen bedenkliches Mittel gefunden hat, um die Steuergeldverschwendung durch COVID-19 Nutzlos-Stoffe zu reduzieren. Man solle, so der Rat aus Katharinaes Reich für Sicherheit im Gesundheitswesen, die Impfdosen, deren Haltbarkeitsdatum überschritten sei, nicht vernichten, sondern lagern, um sie verwenden zu können, wenn das Haltbarkeitsdatum verlängert werde.

Das, die Verlängerung der Haltbarkeit über das Haltbarkeitsdatum hinaus, das ist der eigentliche Sinn eines Haltbarkeitsdatums. Wenn Sie demnächst drei Wochen über den Schmierkäse sind, dann lassen sie sich von den schwarzen Haaren, die sich am Käserand gebildet haben, nicht abschrecken: Mitessen. Das Haltbarkeitsdatum hat nur kosmetischen Sinn. Und angesichts von drohenen Nahrungsmittelkrisen kann man natürlich auch nicht wählerisch sein. Milch, die schmeckt, als wäre sie gekippt, eine Vermutung, die ein Blick auf das Haltbarkeitsdatum bestätigt, erscheint nur gekippt, weil sie dem Haltbarkeitsdatum Bedeutung zuweisen. Trinken, Genießen, Übergeben, so lautet das neue Motto aus Katharinas Reich der Sicherheit im Gesundheitswesen.

Also:

  • Mut zum Schimmel, ob weiß, grün oder schwarz, lassen sie sich vom Genuss nicht durch das Haltbarkeitsdatum abschrecken;

Katharina Reich und ihr Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen sind unsere Startnummer 8.


Und damit stehen wir einmal mehr am Ende der Kandidaten, die wir zur Wahl für den Denkbehinderten der Woche stellen.
Wer hat ihre Stimme im Sturm erobert?

  • Volker Quaschning, Zwang, Verbot, Folter,Volker und Klimakult;
  • Wohnungsenteignung und Zusammenrücken mit Klara Geywitz;
  • Zwang, Pflicht und Lockdown – Es steht nun einmal im Gesetz – FU Monti Montgomery;
  • Aufstand, Volksaufstand, vielleicht überspitzt, aber dennoch: Volksaufstand – aus der Reihe Annalenas Widersprüche;
  • Brüllen mit oder an oder gegen Nancy – nie war es so wertvoll wie heute;
  • Lektionen in Steuermanna mit Plagista Giffey;
  • Musikkritik ohne Musikkritik: Willy Andresen;
  • Wider die Illusion der Haltbarkeit – alles nur sozial konstruiert´; Katharinas Reich der Sicherheit an Schimmel;

Keine leichte Wahl.
Das Haltbarkeitsdatum dieser Umfrage ist übrigens eine Woche und wird von uns NICHT verlängert. Also sputen Sie sich mit Ihrer Stimme.

Wer ist der Denkbehinderte der Woche [KW 29]?

Prinzipienloses Volk, das keinerlei Probleme damit hat, Emotionen selbst im Widerspruch auszuleben, stand letzte Woche zur Wahl und hat den Titel “Denkbehinderter der Woche” unter sich ausgemacht.

Klarer Gewinner ist das ALB der deutschen Außenpolitik, Annalena Baerbock. Ihr rein auf Schlechtmachen gerichteter Widerspruch, der dem russischen Außenminister einmal vorwirft, nicht gesprächsbereit zu sein, und zwar nachdem ALB selbst, aus moralischer Entrüstung, wie sie vorgibt, nicht gesprächsbereit war, mit dem russischen Außenminister, hat 464 (41,6%) unserer Leser überzeugt. Sie haben ALB zum Heuchelkönig und Denkbehinderten der Woche [KW 28] gewählt. Deutlich geschlagen muss sich Lorenz Beckardt mit Platz  zwei begnügen. 232 Leser (20,8%) fanden seine vollmundig vorgetragene Forderung, man möge das Auto fahren verteuern, und den kleinlaut nachgeschobenen Versuch, über die Gewerkschaft das eigene Salär erhöhen zu lassen, um mit den Preissteigerungen mithalten zu können, überzeugend. Platz 3 in der Heuchlergilde hat Christian Dürr für die FDP Bundestagsfraktion erobert. Die FDP Bundestagsfraktion ist für eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke. Eigentlich. Es sei denn, die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag legt einen Antrag vor, eine solche Laufzeitverlängerung zu beschließen. Dann ist die FDP-Bundestagsfraktion gegen diesen Antrag, aber weiterhin für die Laufzeitverlängerung, obschon die FDP-Bundestagsfraktion gerade dagegen gestimmt hat, ist sie dafür. Im Widerspruch mit der eigenen Vernunft zu leben, so hat Leo Tolstoi einst geschrieben, das sei der unerträglichste aller Zustände. Indes setzt Tolstoi Vernunft voraus. Keine selbstverständliche Voraussetzung mehr, wenn man es mit der FDP-Bundestagsfraktion zu tun hat. 199 Leser (17,8%) haben die Fraktion der Vernunftlosen mit ihrer Stimme in unserer Wahl gestützt.

Es folgen auf den Plätzen:

  • Karl Nehammer (77 Stimmen, 6,9%);
  • Claus Kleber (60 Stimmen, 5,4%);
  • Johannes Rauch (35 Stimmen, 3,1%);
  • Susanne Gaschke (29 Stimmen, 2,6%);
  • Gertrud Maltz-Schwarzfischer (20 Stimmen, 1,8%);

Nachzulesen sind die Einlassungen unserer Kandidaten aus der vergangenen Woche hier.



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