Wer die Anwendung von Hydroxychloroquine verhindert hat, hat zumindest fahrlässig getötet – Neue und alte Studien belegen die Wirksamkeit

Die Geschichte um Hydroxychloroquine ist ein Krimi. Eine Geschichte aus Täuschung, Betrug und Diffamierung.

Begonnen hat alles sehr vielversprechend. Schon am 20. März 2020 haben wir davon berichtet, dass Hydroxychloroquine alleine oder kombiniert mit Azithromycin (einem Antibiotikum) die Genesung bei COVID-19 Erkrankten beschleunigt und wohl die Mortalitätsrate senkt. Didier Raoult, Philippe Gautret und andere waren für die Studie verantwortlich, der dieses Ergebnis entstammt. Raoult erforscht die Fähigkeit von Hydroxychloroquine Infektionen, die von Coronaviren verursacht werden, zu begegnen, schon seit längeren.

Nun ist Hydroxychloroquine ein sehr leicht verfügbares und vor allem ein sehr billiges Medikament, eine Kombination von Eigenschaften, die natürlich denen nicht gefällt, die sich den großen Umsatz aus überteuerten Medikamenten versprechen. Hinzu kam, dass Donald Trump sehr früh seine Begeisterung für Hydroxychloroquine zum Ausdruck gebracht hat. Anlass genug für die ARD, einen der mittlerweile zur Normalität gewordenen Schmierentexte zu veröffentlichen, mit dem sie sich nicht erst nach heutigem Stand vollkommen lächerlich gemacht hat.

Die Ergebnisse von Studien, deren Ziel darin bestand, die Wirksamkeit von Hydroxychloroquine zu prüfen, waren zwischenzeitlich gemischt, wir haben über eine umfangreiche Studie berichtet, die zu dem Ergebnis gekommen ist, Hydroxychloroquine sei nicht wirksam gegen COVID-19 und diese Studie zum Anlass genommen, um den Forschungsstand zu Hydroxychloroquine zusammenzufassen. Ergebnis: Es spricht mehr dafür, dass Hydroxychloroquine im Kampf gegen COVID-19 hilft als dagegen spricht.

Und dann kam die unsägliche Geschichte mit der Lancet-Studie: Hydroxychloroquine nutzt nichts, im Gegenteil: Hydroxychloroquine schadet, ist ein Sterbebeschleuniger, so der Tenor der Texte, die man als Folge der Studie in Zeitungen lesen konnte. Für viele Journalisten-Darsteller war die Studie, die angeblich gezeigt haben will, dass Hydroxychloroquine die Sterblichkeit von an COVID-19 Erkrankten erhöht, einmal mehr Anlass, um ihr Mütchen zu kühlen und in Häme auf Donald Trump zu verweisen, von dem bekannt ist, dass er Hydroxychloroquine vorbeugend eingenommen hat.

Die grandiose Studie, auf die sich die MS-Medien gestürzt haben, hat indes eine Vielzahl von Ungereimtheiten enthalten, wie wir aber nicht nur wir gezeigt haben, die nicht nur uns zu der Frage bewogen haben, ob es sich bei dieser Studie um Humbug, Betrug, basierend auf gefälschten Daten handelt. Eine Frage, der man die nächste anreihen muss: Wie konnte Junk wie diese Studie im Lancet veröffentlicht werden? Die unsägliche Studie ist zwischenzeitlich aus dem Verkehr gezogen worden. Man muss wohl davon ausgehen, dass die Daten, auf denen die Ergebnisse basieren, gefälscht waren und vor diesem Hintergrund die Frage stellen, wer ein Interesse daran hat, Ergebnisse zu fälschen, so dass klinische Trials mit Hydroxychloroquine eingestellt werden, viel wichtige Zeit verloren geht und viele COVID-19 Patienten, die hätten gerettet werden können, sterben mussten.

Denn dass sie hätten gerettet werden können, das steht seit spätestens dem Mai 2020, dem Zeitpunkt, zu dem Arshad et al. ihre Studie “Treatment with Hydroxychloroquine, Azithromycin and Combination in Patients Hospitalized with COVID-19.” veröffentlicht haben, fest. Hinzu kommt nun eine neue Studie, die hier:

Zixuan, Yuan, Mahmud Arif Pavel, Hao Wang, Jerome C. Kwachukwu, Sonia Mediouni, Joseph Anthony Jablonski, Kendall W. Nettles, Chakravarthy B. Reddy, Susana T. Valente, and Scott B. Hansen (2022). Hydroxychloroquine blocks SARS-CoV-2 entry into the endocytic pathway in mammalian cell culture. Communications Biology 5(1): 1-12.

Zixuan et al. (2022) ergänzen die Studien, die zeigen, dass Hydroxychloroquine (HCQ) dazu in der Lage ist, SARS-CoV-2, das bereits in menschliche Zellen eingedrungen ist, an der Replikation zu hindern, und zwar durch einen völlig neuen Weg, über dem HCQ in der Lage ist, SARS-CoV-2 zu bekämpfen: HCQ hindert das Coroanvirus daran, in menschliche Zellen einzudringen. Und dass es das tut, steht als Ergebnis am Ende einer pfiffigen in-vitro Studie.

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Die Autoren nutzen für ihre Forschung eine Reihe menschlicher Zellen, darunter auch Lungengewebe von schwer an COVID-19 Erkrankten. Die Forschungsfrage, die sie beantworten wollen ist, wieso manche Studien, die Hydroxychloroquine in seiner Wirkung auf SARS-CoV-2 untersuchen, zu keinem positiven Ergebnis kommen. Die Antwort, die am Ende des Beitrags steht: Es ist eine Frage der Selektion der Probanden und dabei spielt das Cholesterol-Level, das z.B. bei adipösen Menschen stark erhöht ist, eine besondere Rolle. Die Forschung von Zixuan et al. (2022) ergibt zunächst, dass Hydroxychloroquine und Azithromyzin die Menge von SARS-CoV-2, das in menschliche Zellen gelangen kann, erheblich reduziert:

“In Vero E6 cells, a cell line that endogenously expresses ACE2 receptor and robustly facilitates SARS-CoV-2 viral entry50, HCQ, tetracaine, and propofol all significantly decreased viral entry (Fig. 1c). HCQ again showed the strongest effect decreasing viral entry by ~92%.

[…]

Azithromycin is an antibiotic derived from erythromycin that is sometimes given in combination with HCQ. Although azithromycin has shown antiviral properties in numerous studies, the results of its usage with COVID-19 patients in combination with HCQ have been mixed. Based on the cholesterol sensitivity of SARS-CoV-2, we hypothesized that erythromycin could contribute to an antiviral effect through disruption of GM1 clusters leading us test to its effects on SARS2-PV.

We found erythromycin (100 µg/mL) significantly inhibits SARS2-PV infection 69 ± 17% in HEK293T cells overexpressing ACE2 at normal cholesterol levels

We found erythromycin (100 µg/mL66) significantly inhibits SARS2-PV infection 69 ± 17% in HEK293T cells overexpressing ACE2 at normal cholesterol levels (Supplementary Fig. 5a). Consistent with the disruptive mechanism, the same treatment increased membrane fluidity 70 ± 11%”

Manche Leser, die von Anfang an dabei waren, werden sich daran erinnern, dass Didier Raoult, Philippe Gautret, Philippe Colson et al., die die erste Studie zur Wirksamkeit von HCQ gegen COVID-19 veröffentlicht haben, ebenfalls gezeigt haben, dass sich Azithromycin, ein Antibiotikum, wenn es zusätzlich zu HCQ verabreicht wird, positiv auf den Krankheitsverlauf von an COVID-19 Erkrankten auswirkt. Spät, aber immerhin, wird nun auch Azithromycin in der Wirkung, die Colson et al. (2020) dem Antibiotikum zugeschrieben haben, bestätigt. Beide, HCQ und Azithromyzin reduzieren die Anzahl von SARS-CoV-2, das in menschliche Zellen gelangen kann.

Colson, Philippe, Jean-Marc Rolain, Jean-Christophe Lagier, Philippe Brouqui, and Didier Raoult. “Chloroquine and hydroxychloroquine as available weapons to fight COVID-19.” Int J Antimicrob Agents 105932, no. 10.1016 (2020).
Besprochen auf ScienceFiles.

Die Frage ist wie?

So:

Quelle: Zixuan et al. (2022)

Die Abbildung zeigt den erstaunlichen Mechanismus, dessen sich SARS-CoV-2 bedient, um über Endozytose in menschliche Zellen zu gelangen [also nicht über den bekannten Zugang über ACE2. Eine wichtige Rolle spielen dabei der GM1-Komplex [Monosialotetrahexosylganglioside1] und der PiP2-Komplex (Phosphatitylinositol-4,5-Biophosphate), beides sind Ansammlungen von Proteinen, die im Zusammenspiel mit ACE2 (Angiotensin-Converting Enzyme 2) dafür sorgen können, dass Fremdstoffe, in diesem Fall SARS-CoV-2 über Endozytose in eine Zelle aufgenommen werden.

Cholesterol ist dabei die entscheidende Variable.

  • Ein hohes Niveau von Cholesterol sorgt dafür, dass ACE2-Rezeptoren an den Oberflächen von Zellen mit dem ebenfalls an der Oberfläche von Zellen zu findenden GM1-Komplex klumpen und auf diese Weise den Zugang von SARS-CoV-2 zu menschlichen Zellen erleichtern.
  • Ein geringes Niveau von Cholesterol sorgt dafür, dass ACE2-Rezeptoren und PiP2 klumpen, was abermals den Zugang von SARS-CoV-2 zu menschlichen Zellen erleichtert.
  • In beiden Fällen erfolgt der Zugang über Endozytose, also letztlich über GM1 oder PiP2

All das ist in der Abbildung oben zu sehen, in der zunächst dargestellt ist, wie SARS-CoV-2 unter Nutzung von ACE2 und GM1 bzw. PiP2 in menschliche Zellen gelangt. Die beiden folgenden Abbildungen (b) zeigen, wie durch HCQ die Karten neu gemischt und die Klumpungen von ACE2 und GM1 bzw. ACE2 und PiP2, je nachdem, ob ein hoher oder ein geringer Cholesterol-Spiegel vorliegt, beseitigt werden, SARS-CoV-2 dadurch der Zugang zu menschlichen Zellen über Endozytose erschwert wird. Hydroychloroquine (HCQ) und Azithromyzin blocken diesen Zugang, und zwar dadurch, dass sie – wenn man so will – Distanz zwischen PiP2, GM1 und ACE2 bringen, und es dadurch SARS-CoV-2 nicht verunmöglichen, aber erschweren, über Endozytose in menschliche Zellen einzudringen, eine Zugangsvariante, die vor allem Omikron verstärkt genutzt hat, eine, die man mit HCQ leicht hätte blocken können.

“The more recent omicron variant has been shown to enter primarily through the endocytic pathway. The omicron variant is also more infectious in children and healthy adults, further supporting our findings here that moving the virus into the endocytic pathway increases infectivity.”

Einmal mehr zeigt sich, wie sträflich und schädlich es war und ist, HCQ [und Azythromycin] denen, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, vorzuenthalten.

Die Studie von Zixuan et al. (2022) reiht sich in eine lange Liste von Studien, die zeigen, dass HCQ ein wirksames Mittel gegen SARS-CoV-2 ist. Die Studie, die schon zuvor gezeigt hat, dass HCQ die Sterbewahrscheinlichkeit selbst bei Personen reduziert, die schwer an COVID-19 erkranken, dann nämlich, wenn es früh zum Einsatz gebracht wird, ist – wie gesagt – bereits im Mai 2020 veröffentlicht worden, so dass seit Mai 2020 in vielerlei Hinsicht bekannt ist, dass HCQ ein geeignetes Mittel ist, um SARS-CoV-2 zu begegnen. Dass Polit-Darsteller, eine Journalisten Meute, die ihnen zu Diensten ist und die offensichtlich in Stiftungen wie der Bill Gates Stiftung oder dem Wellcome Trust zu findenden Hintermänner, die Verwendung von HCQ unterdrückt und bekämpft haben, macht sie zu Tätern und Komplizen in einem weltweiten Massenmord, denn viele derjenigen, die gestorben sind, hätten bei rechtzeitiger Behandlung mit HCQ nicht sterben müssen.

Stellen wir den Forschungsstand, den Zixuan et al. (2022) um das oben besprochene herausragende Ergebnis ergänzt und auf ein ganz neues Fundament gestellt haben, in aller Kürze zusammen, und zwar so, wie er sich im Mai 2020 dargestellt hat, denjenigen dargestellt hat, die angeblich um die Gesundheit von Menschen besorgt sind.  Am Ende von ein wenig Lektüre werden Sie feststellen, dass die Unterdrückung von HCQ als Mittel zur Behandlung von COVID-19 ein Verbrechen war, dessen Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

Eine so genannte “Observational Study”, die wir lieber als natürliches Experiment bezeichnen, weil es der Sache gerechter wird, kommt zu dem eindeutigen Ergebnis, dass Hydroxychloroquine alleine und kombiniert mit Azithromycin die Sterbewahrscheinlichkeit für an COVID-19 Erkrankte erheblich reduziert:

Arshad, Samia, Paul Kilgore, Zohra S. Chaudhry, Gordon Jacobsen, Dee Dee Wang, Kylie Huitsing, Indira Brar et al. (2020). Treatment with hydroxychloroquine, azithromycin, and combination in patients hospitalized with COVID-19. International journal of infectious diseases 97: 396-403.

Der Steckbrief der Studie:

  • Sechs Krankenhäuser des Henry FORD Health System in Michigan,
  • Patienten, die vom 10. März bis zum 2. Mai 2020 hospitalisiert wurden,
  • 2.541 Patienten in drei “Interventions- und einer Kontrollgruppe”,
  • 460 Patienten sind im Beobachtungszeitraum an COVID-19 verstorben, rund 90% davon durch Atemstillstand,
  • Die Sterberaten in den vier Patientengruppen sind wie folgt:
    • Patienten, die Hydroxychloroquine erhalten haben: 13,5%,
    • Patienten, die Hydroxychloroquine und Azithromycin erhalten haben: 20,1%,
    • Patienten, die Azithromycin erhalten haben: 22,4%,
    • Patienten, die keines der Medikamente erhalten haben: 26,4%,

Diese Ergebnisse müssen vor dem Hintergrund gewichtet werden, dass Ko-Morbiditäten, die gemeinhin mit einer höheren Sterblichkeit an COVID-19 assoziiert sind (Diabetes, Asthma, Nierenleiden), in den Behandlungsgruppen leicht überrepräsentiert waren. Das gleiche gilt für die Notwendigkeit mechanischer Beatmung, die das Sterberisiko erheblich erhöht. Diese schiefe Verteilung macht die Ergebnisse noch robuster als sie ohnehin sind.

Reduziert Hydroxychloroquine alleine oder gemeinsam mit Azithromycin die Sterbewahrscheinlichkeit von Patienten, die an COVID-19 schwer erkrankt sind?

Die Ergebnisse von Arshad, Kilgore, Chaudhry et al. (2020) sind in dieser Hinsicht eindeutig:

  • 400 mg Hydroxychloroquine zweimal täglich am ersten Tag und fortan 200mg Hydroxychloroquine zweimal täglich für 4 Tage reduzieren die Sterbewahrscheinlichkeit von COVID-19 Patienten um 66%;
  • Die oben angegebene Menge und Dauer der Verabreichung von Hydroxychloroquine gemeinsam mit 500mg Azithromycin an Tag eins und 250mg an den nächsten vier Tagen (einmalige Gabe) reduziert die Sterbewahrscheinlichkeit von COVID-19 Patienten um 71%;
Basis: 190 matched cases (nach soziodemographischen und Risikofaktoren); Quelle: Arshad, Kilgore, Chaudhry et al. (2020)

Mit anderen Worten, wer auch immer dafür verantwortlich ist, dass die Wirksamkeit von Hydroxychloroquine in erhebliche Zweifel gezogen wurde, ist für den unnötigen Tod von Menschen verantwortlich. Bis zur Studie von Arshad et al. hat sich die Forschungslandschaft zu Hydroxychloroquine uneinheitlich dargestellt, Studien, die einen positiven Effekt für HCQ belegt haben, standen Studien gegenüber, die diesen positiven Effekt nicht finden konnten. Eine Erklärung dafür lieferte bereits die Studie von Arshad et al.: Es kommt auf den Zeitpunkt an. 82% der Patienten im Sample der Autoren erhielten Hydroxychloroquine innerhalb der ersten 24 Stunden ihrer Hospitalisierung, 91% innerhalb von 48 Stunden.

Geschwindigkeit ist Überleben, so könnte man diese Ergebnisse zusammenfassen: Hydroxychloroquine ist wirksam, wenn es schnell nach einer Einweisung in ein Krankenhaus verabreicht wird:

“The benefits of hydroxychloroquine in our cohort as compared to previous studies maybe related to its use early in the disease course with standardized, and safe dosing, inclusion criteria, comorbidities, or longer cohort.”

Nicht nur die Studie von Ashrad et al. hat dazu geführt, dass spätestens im Mai 2020 die Vorzüge einer Behandlung von COVID-19 mit HCQ bekannt waren. Im Folgenden präsentieren wir den Forschungsstand, wie er sich im Mai 2020 dargestellt hat. All diejenigen, die versucht haben und es weiterhin versuchen, HCQ zu diskreditieren, haben dies vor dem Hintergrund eines schon Mitte 2020 mehr oder weniger eindeutigen Forschungsstands getan und somit die Behandlung von Patienten hintertrieben, was für viele dieser an COVID-19 Erkrankten einem Todesurteil gleichgekommen ist. Mit anderen Worten, wir haben es hier mit Fällen des Mordes, zumindest aber des Todschlags zu tun.

Forschungsstand im Mai 2020:

Einen positiven Effekt von Hydroxychloroquine auf eine Genesung von COVID-19 berichten die folgenden Studien:

Kleine Fallzahl, positives Ergebnis (N = 20);

Colson, Philippe, Jean-Marc Rolain, Jean-Christophe Lagier, Philippe Brouqui, and Didier Raoult (2020). “Chloroquine and hydroxychloroquine as available weapons to fight COVID-19.” International Journal Antimicrobial Agents 105932, no. 10.1016.

Besprochen auf ScienceFiles.


Gautret, Philippe, Jean-Christophe Lagier, Philippe Parola, Line Meddeb, Morgane Mailhe, Barbara Doudier, Johan Courjon et al. (2020) Hydroxychloroquine and azithromycin as a treatment of COVID-19: results of an open-label non-randomized clinical trial. International journal of antimicrobial agents: 105949.
Besprochen auf ScienceFiles


Hydroxychloroquine ist wirksam bei milder Erkrankung an COVID-19

“This preprint reports a double-blind, randomized clinical trial of 62 patients to assess the efficacy of hydroxychloroquine (HCQ) in mild COVID-19. Patients in the treatment arm received 400 mg HCQ per day for 5 days. Fever and cough resolved on average 1 day earlier with HCQ, although the distribution of symptomatic patients at day 0 was not even between groups. No patients receiving HCQ progressed to severe disease, whereas 4 of 31 patients in the control arm progressed. Few clinical data and no viral load measurements were reported, limiting the conclusions that can be drawn from this trial. This study suggests relative efficacy for patients with mild disease and warrants larger clinical trials, but the effects of HCQ on patients with more severe COVID-19 remain unknown.”

Levantovsky, Rachel, and Nicolas Vabret (2020). Hydroxychloroquine: small effects in mild disease. Nature.


Pilotstudie aus China, nur 30 Personen, positive Ergebnisse bei milder Erkrankung;

“The prognosis of COVID-19 moderate patients is good. Larger sample size study are needed to investigate the effects of HCQ in the treatment of COVID-19. Subsequent research should determine better endpoint and fully consider the feasibility of experiments such as sample size.”

Chen, Jun, Danping LIU, Li LIU, Ping LIU, Qingnian XU, Lu XIA, Yun LING et al. (2020). A pilot study of hydroxychloroquine in treatment of patients with common coronavirus disease-19 (COVID-19). Journal of Zhejiang University (Medical Science) 49(1).


Klinische Studie aus China mit 62 Patienten zeigt gute Ergebnisse für Hydroxychloroquine

“For the 62 COVID-19 patients, 46.8% (29 of 62) were male and 53.2% (33 of 62) were female, the mean age was 44.7 (15.3) years. No difference in the age and sex distribution between the control group and the HCQ group. But for TTCR, the body temperature recovery time and the cough remission time were significantly shortened in the HCQ treatment group. Besides, a larger proportion of patients with improved pneumonia in the HCQ treatment group (80.6%, 25 of 31) compared with the control group (54.8%, 17 of 31). Notably, all 4 patients progressed to severe illness that occurred in the control group. However, there were 2 patients with mild adverse reactions in the HCQ treatment group. Significance: Among patients with COVID-19, the use of HCQ could significantly shorten TTCR and promote the absorption.”

Chen, Zhaowei, Jijia Hu, Zongwei Zhang, Shan Jiang, Shoumeng Han, Dandan Yan, Ruhong Zhuang, Ben Hu, and Zhan Zhang. (2020). Efficacy of hydroxychloroquine in patients with COVID-19: results of a randomized clinical trial. medRxiv.


Französische Studie mit 80 Patienten, alle mit milder Erkrankung. Hydroxychloroquine ist wirksam;

“All patients improved clinically except one 86 year-old patient who died, and one 74 year-old patient still in intensive care. A rapid fall of nasopharyngeal viral load was noted, with 83% negative at Day7, and 93% at Day8. Virus cultures from patient respiratory samples were negative in 97.5% of patients at Day5. Consequently patients were able to be rapidly discharged from IDU with a mean length of stay of five days.”

Gautret, Philippe, Jean-Christophe Lagier, Philippe Parola, Line Meddeb, Jacques Sevestre, Morgane Mailhe, Barbara Doudier et al. “Clinical and microbiological effect of a combination of hydroxychloroquine and azithromycin in 80 COVID-19 patients with at least a six-day follow up: A pilot observational study.” Travel medicine and infectious disease (2020): 101663.
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1477893920301319

Hydroxychloroquine, Azithromycin und Zink sind gemeinsam wirksam gegen COVID-19

Auf Grundlage von 932 Patienten kommt eine Studie aus New York zu dem folgenden positiven Ergebnis:

After adjusting for the time at which zinc sulfate was added to our protocol, an increased frequency of being discharged home (OR 1.53, 95% CI 1.12-2.09) reduction in mortality or transfer to hospice remained significant (OR 0.449, 95% CI 0.271-0.744). Conclusion: This study provides the first in vivo evidence that zinc sulfate in combination with hydroxychloroquine may play a role in therapeutic management for COVID-19″

Carlucci, Philip, Tania Ahuja, Christopher M. Petrilli, Harish Rajagopalan, Simon Jones, and Joseph Rahimian (2020). Hydroxychloroquine and azithromycin plus zinc vs hydroxychloroquine and azithromycin alone: outcomes in hospitalized COVID-19 patients. medRxiv.


In vitro-Tests zeigen, dass Hydroxychloroquine erfolgreich SARS-CoV-2 bekämpft.

Liu, Jia, Ruiyuan Cao, Mingyue Xu, Xi Wang, Huanyu Zhang, Hengrui Hu, Yufeng Li, Zhihong Hu, Wu Zhong, and Manli Wang (2020). Hydroxychloroquine, a less toxic derivative of chloroquine, is effective in inhibiting SARS-CoV-2 infection in vitro. Cell discovery 6(1): 1-4.
Besprochen auf ScienceFiles


Yao, Xueting, Fei Ye, Miao Zhang, Cheng Cui, Baoying Huang, Peihua Niu, Xu Liu et al. (2020). “In vitro antiviral activity and projection of optimized dosing design of hydroxychloroquine for the treatment of severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2).” Clinical Infectious Diseases.


Studien, die zu dem Ergebnis kommen, Hydroxychloroquine sei nicht wirksam

Quasi-klinische Studie aus New York mit großer Fallzahl von mehr oder minder ernsthaft Erkrankten :

“In this observational study involving patients with Covid-19 who had been admitted to the hospital, hydroxychloroquine administration was not associated with either a greatly lowered or an increased risk of the composite end point of intubation or death. Randomized, controlled trials of hydroxychloroquine in patients with Covid-19 are needed. (Funded by the National Institutes of Health.)”

Geleris, Joshua, Yifei Sun, Jonathan Platt, Jason Zucker, Matthew Baldwin, George Hripcsak, Angelena Labella et al. (2020). “Observational study of hydroxychloroquine in hospitalized patients with Covid-19.” New England Journal of Medicine.
Besprochen auf ScienceFiles.

Kleines Sample mit nur 11 Patienten; keine Wirkung von Hydroxychloroquine und Azithromycin

“In summary, despite a reported antiviral activity of chloroquine against COVID-19 in vitro, we found no evidence of a strong antiviral activity or clinical benefit of the combination of hydroxychloroquine and azithromycin for the treatment of our hospitalized patients with severe COVID-19. Ongoing randomized clinical trials with hydroxychloroquine should provide a definitive answer regarding the alleged efficacy of this combination and will assess its safety.”

Molina, Jean Michel, Constance Delaugerre, J. Le Goff, Breno Mela-Lima, Diane Ponscarme, Lauriane Goldwirt, and Nathalie de Castro (2020). “No evidence of rapid antiviral clearance or clinical benefit with the combination of hydroxychloroquine and azithromycin in patients with severe COVID-19 infection.” Med Mal Infect 10.


11 Studien bilden die Grundgesamtheit, mit 2.354 Patienten, die Hydroxychloroquine erhalten haben und 1.952, die es nicht erhalten haben. Die Ergebnisse sprechen gegen eine Wirksamkeit von Hydroxychloroquin:

“The overall mortality was not significantly different among patients who received hydroxychloroquine compared to the control group (OR: 1.41, 95% CI: 0.76 to 2.62; p = 0.28). Clinical worsening or lack of symptomatic improvement did not differ between patients who received hydroxychloroquine compared to those who did not (OR 1.1, 95% CI: 0.6 to 2.02; p = 0.76). Viral clearance, assessed by RT-PCR, did not differ significantly between the hydroxychloroquine and the control groups (OR: 1.13, CI: 0.26 to 5.01; p = 0.87). The evolution of changes on chest CT imaging was reported only in two studies; a more pronounced improvement was observed with the use of hydroxychloroquine compared to standard care (OR: 2.68, CI: 1.1 to 6.6; P = 0.03). The incidence of adverse events was significantly higher with hydroxychloroquine (OR: 4.1, CI: 1.42 to 11.88; p = 0.009). Conclusions: Our meta-analysis does not suggest improvement in clinical progression, mortality, or viral clearance by RT PCR among patients with COVID 19 infection who are treated with hydroxychloroquine. There was a significantly higher incidence of adverse events with hydroxychloroquine use.

Jose Chacko, Gagan Brar, Robert Premkumar (2020). Hydroxychloroquine in COVID-19: A systematic review and meta-analysis.


Hydroxychloroquine als Prophylaxe

“Chloroquine is a cheap drug that has been used for decades—predominantly for malaria prophylaxis, for which it had excellent results and good safety and tolerability. Severe adverse events, which mainly involve retinal and psychiatric symptoms, occur only when doses prescribed for malaria are substantially higher than required. Inhibition of severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2) replication seems essential to reduce the risk of spread and development of COVID-19. SARS-CoV-2 is highly contagious. Most people who live in areas with a high incidence of COVID-19 are apparently healthy, but they can be SARS-CoV-2 negative and healthy or healthy but with asymptomatic infection. In both cases, effective drugs such as chloroquine and its related formulations might prevent infection (ie, in those who are SARS-CoV-2 negative) or the development of severe symptomatic disease (ie, in those who are SARS-CoV-2 positive and asymptomatic or with minor symptoms), substantially reducing morbidity and mortality due to COVID-19. The dose used might be the same as that usually administered for malaria treatment given chloroquine inhibited SARS-CoV replication at a 50% effective concentration of 8·8 μmol/L. The half-maximal inhibitory concentration (IC50) of chloroquine inhibition of SARS-CoV replication in Vero E6 cells, 8·8 μmol/L, is substantially lower than the plasma concentrations that are reached in humans when the drug is prescribed to treat malaria at a dose of 25 mg/kg over 3 days.1 For long-term prophylaxis, even lower doses could be used. Doses of 3·6 mg/kg, similar to those generally prescribed to treat rheumatoid arthritis, lead to plasma concentrations of 1–3 μmol/L—ie, the same concentration range as the IC50 for SARS-CoV inhibition. Alternatively, hydroxychloroquine could be used, for which even greater efficacy has been reported in in-vitro studies. Prophylaxis could last for the whole duration of an outbreak, and in countries in which malaria is not endemic, there is no risk of negative events associated with the development of resistance to this drug. In countries where malaria is endemic, appropriate monitoring of resistance among Plasmodium spp is needed.”

Die Unterdrückung und Bekämpfung des Einsatzes von Hydroxychloroquine war ein Verbrechen an der Menschheit, für das die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden sollten. Spätestens nach der oben besprochenen Studie von Zixuan et al. (2022) steht fest, dass HCQ ein potentes Mittel gegen SARS-CoV-2 ist und warum dies so ist. Aber schon Jahre zuvor, spätestens im Mai 2020 musste den Verantwortlichen klar sein, dass mit HCQ mehr Chancen in der Behandlung von an COVID-19 Erkrankten verbunden sind als Risiken durch Nebenwirkungen. Bedenkt man, welche Nebenwirkungen bei gleichzeitig minimaler Wirkung, die Verantwortlichen in Politik und Medizin in Kauf nehmen, wenn es um die Verabreichung experimenteller angeblicher Impfstoffe geht, dann zeigt sich einmal mehr, dass HCQ absichtlich und wohl im Wesentlichen aus Gewinnsucht [oder sinistren Motiven] in seiner Anwendung unterdrückt wurde.

Deshalb ist die Unterdrückung von HCQ ein Verbrechen an der Menschheit.

Der Ort, solche Verbrechen zu verhandeln ist Den Haag.



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