Kategorie: empirische Sozialforschung

Bertelsmann-Studie: Zwei-Drittel der Deutschen sind totalitär und naiv

Man muss nicht nach dem Motiv oder der Intention der Verfasser fragen, wenn die Ergebnisse einer „Online-Panel-Befragung“, die seit 2015 in drei Wellen durchgeführt wurde, zeitlich so getaktet wurde, dass ein Ergebnisbericht kurz vor der Bundestagswahl bereit steht. Man muss schon deshalb nicht nach ihren Motiven fragen, weil der Ergebnisbericht mit „Die Stunde der Populisten?“

Haters gonna hate und Spinners gonna spin

Beim Gunda-Werner-Institut, dem Feminismus- und Geschlechter-Ableger der Heinrich-Böll-Stiftung hat die Technik Einzug gehalten. Scheinbar gibt es einen Praktikanten, der von HTML und Java-Script ein wenig versteht und deshalb gibt es bei der Stiftung eine Online-Umfrage, eine Online-Umfrage zum Thema „Hasskommentare“. Welch‘ anderes Thema als „Hasskommentare“ könnte man bei der Gunda-Werner-Stiftung schon bearbeiten wollen? Wo früher

Test: Wie leicht lassen Sie sich vom BMFSFJ manipulieren?

Soziale Netzwerke liegen Politikern und Ministerien ja bekanntlich besonders am Herzen (oder im Magen). In sozialen Netzwerken, so hört man, gibt es Hate Speech, es werden Lügen verbreitet, Gerüchte hochgekocht, es wird manipuliert und getäuscht, dass sich die Balgen bieten. So jedenfalls die Folklore, die Politiker verbreiten. Und weil sie die ersten zu sein scheinen,

Nationalismus: infantiler Kampfbegriff

Plastikwörter nennt Uwe Pörksen jene Bestandteile der deutschen Sprache, die allgegenwärtig zu sein scheinen, ständig benutzt werden und von denen dennoch kaum bekannt ist, was sie eigentlich bezeichnen. Solidarität ist ein solches Wort. Nationalismus ein anderes. Nationalismus und Solidarität, sie wirken nicht über ihren Inhalt, sondern über die Vorstellung, die man damit verbindet. Solidarität, der

N24-EMNID-Junk-Umfrage: 56% wollen mit Linksautonomen verhandeln -> Papierkorb

Derzeit wird von N24 das Ergebnis einer Umfrage, einer N24-Emnid-Umfrage verbreitet, die sich mit „den gewalttätigen Ausschreitungen rund um das linksautonome Wohnprojekt Rigaer Straße in Berlin“ beschäftigt. Die N24-Emnid-Umfrage ist ein Lehrstück in versuchter Manipulation. 1000 Personen will Emnid am 12. Juli befragt haben, per Telefon wie zu vermuten steht und natürlich ist die Umfrage repräsentativ.

Forcierte Hass-Umfrage: Opportunistische Meinungsforschung

Die Landesmedienanstalt in Nordrhein-Westfalen vermeldet auf Ihrer Internetseite, den neuesten Coup in Sachen Hate Speech: Die Ergebnisse einer forcierten Hass-Umfrage: “Das Internet ist längst zu einer der wichtigsten Quellen für die Meinungsbildung geworden. Gegenwärtig ist allerdings zu beobachten, dass sich im Netz zunehmend Hetze und Diskriminierung verbreiten.“ Es sei angemerkt, dass es keine Daten gibt,

Junk Science: Enthemmte Mitte oder enthemmte Akademiker?

Alle zwei Jahre wieder, kommt sie auf uns nieder: die Mitte-Studie, in der sich Medizin- und Patchworksoziologen der Universität Leipzig, um Elmar Brähler an empirischer Sozialforschung versuchen. Die Mitte-Studie des Jahres 2012 haben wir bereits unter der Überschrift “Die Konstruktion des Rechtsextremismus” analysiert. Die 2014-Auflage der Mitte-Studie haben wir uns erspart. Die 2016-Auflage müssen wir

Niedergang der SPD: Je mehr weibliche Mitglieder desto weniger Wähler

Aggregatdatenanalysen führen in der empirischen Sozialforschung nach wie vor ein Schattendasein. Zusammenhänge zwischen z.B. dem Anteil an Zweitstimmen einer Partei und der Arbeitslosenquote auf Grundlage von Wahlkreisen abzubilden, ist nicht nach dem Geschmack der meisten Sozialforscher. Derzeit regiert in der Sozialforschung ohnehin die qualitative Sozialforschung, die in weiten Teilen als nettes Kaffeekränzchen praktiziert wird, in

Umfrage: Mehrheit der Deutschen will EU loswerden

Nicht nur die Holländer sagen “Nein” wenn es darum geht, die Europäische Union und ihre Abkommen, Verträge und Tätigkeiten zu legitimieren, auch in Deutschland wächst die Anzahl derer, die Nein sagen, und hat schon ein beträchtliches Ausmaß erreicht. An unserer neuesten, derzeit noch laufenden Befragung haben bislang mehr als 1.500 Personen teilgenommen, die im Folgenden präsentierten Zwischenergebnisse basieren auf

Umfrage: Schluss mit Parteienoligarchie und -selbstbedienung

Demokratie ja, aber ganz anders, so kann man das erste Zwischenergebnis aus unserer jüngsten Befragung zusammenfassen. Die von uns befragten Deutschen haben die Nase mit der Art und Weise, wie die vermeintliche Demokratie in Deutschland praktiziert wird, gestrichen voll. Sie wollen durchgreifende Änderungen und Reformen nicht nur in der Art und Weise, wie Parlamente bestückt werden, sondern auch in

Unruhe, Revolution, Aufstand: Nicht in Deutschland – oder?

Wenn man die Unzufriedenheit, die weite Teile der Bevölkerung in Deutschland ergriffen zu haben scheint, in Stichpunkten Revue passieren lässt, dann fragt man sich unwillkürlich und nach mehr oder weniger kurzer Zeit, warum es in Deutschland so ruhig ist: Warum gibt es keinen Aufstand, keine Unruhe, angesichts: einer Flüchtlingskrise? einer Enteignung durch die Geldpolitik der

Naive gesucht: Umweltministerium missbraucht Bürger

Wenn es darum geht, das, was sie durchsetzen wollen, mit Legitimität zu versorgen, greifen Politiker immer häufiger auf Repräsentativität zurück. Eine repräsentative Stichprobe soll dabei helfen, Kritikern den Mund zu stopfen, denn die Maßnahmen, die man gerade in ein Gesetz verpacken will, sie werden von einer repräsentativen Stichprobe der Bundesbürger unterstützt. Ein Stammleser hat uns heute auf den Bürgerreport zum

Systematischer Zufall vor drei Landtagswahlen

Meinungsforschungsinstitute haben immer eine Überraschung parat. Forsa, das innovativste, wenn es darum geht, Reliabilität und Validität vorzuspiegeln, hat nun den systematischen Zufall erfunden: “Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt 1.001, nach einem systematischen Zufallsverfahren ausgewählte … Bürger … befragt. Die Erhebung wurde vom 2. bis 8. März 2016 mithilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt.” Was könnte wohl ein systematisches

Umfrage zu Bundestagsparteien: Miserable Politik – miserables Personal

Das ideologische Band zwischen vielen Wählern und den im Bundestag vertreten Parteien ist gerissen. Dieses Ergebnis haben wir Anfang Februar auf Grundlage einer Befragung, die wir durchgeführt haben, berichtet. Damals konnten wir eine erhebliche ideologische Entfremdung zwischen etablierten Parteien und Bürgern aufzeigen, die darauf zurückzuführen ist, dass die im Bundestag vertretenen Parteien von den meisten befragten Bürgern als weiter

Sonntagsfragen-Wirklichkeit: AfD im Aufwärtstrend – CDU wird durchgereicht

Um das Ausmaß der Manipulation darzustellen, an dem derzeit eine Reihe von Meinungsforschungsinstituten und Zeitungen beteiligt sind, die in einer konzertierten Aktion das etablierte Parteiensystem gegen die AfD zu verteidigen versuchen, haben wir einmal die Daten des Instituts für Demoskopie in Allensbach (IfD) zur Hand genommen. Das IfD bemüht sich zumindest, wissenschaftliche Standards einzuhalten und nicht zum politischen Handlanger dessen

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