Tag: Soziologische Klassiker

Auf der Suche nach „sozialen Kausalitäten“ („social causations“)

Robert M. MacIvers Entwurf der Sozialwissenschaften von Dr. habil. Heike Diefenbach Der Text, in dem ich vor Kurzem an den fast vergessenen Soziologen und Politikwissenschaftler Robert M. MacIver erinnert habe und in dem ich eines seiner Bücher (nämlich „The Elements of Social Science“ aus dem Jahr 1921) mit Bezug auf die Frage nach dem Grundlagen

Harold Garfinkel zum neunten Todestag: Die Realität sozialer Ordnung

– und nein, die Ethnomethodologie beschäftigt sich nicht mit der Interpretation von Zeichen von Dr. habil. Heike Diefenbach Der amerikanische Soziologe Harold Garfinkel, der am 21. April 2011 im Alter von 93 Jahren verstorben ist, ist Sozialwissenschaftlern verschiedener Disziplinen und Interessengebiete bekannt als Vater der Ethnomethodologie im Sinne von Erfinder und Begründer der Ethnomethodologie. Die

Randall Collins über Abstraktionen, Reifikationen und sozialen Wandel

von Dr. habil. Heike Diefenbach Randall Collins, der am 29 Juli 78 Jahre alt wird, ist ein U.S.-amerikanischer Soziologe, der in Deutschland nur unter Sozialwissenschaftlern und Studenten einer Sozialwissenschaft einigermaßen bekannt sein dürfte, und zwar als ein Konflikttheoretiker oder als Verfasser von informativen Einführungs- oder Überblicksbüchern in oder über die Soziologie bzw. soziologische Theorien und

“Verschwommenheit in vielen Köpfen ..: – Vilfredo Pareto aktueller denn je

von Dr. habil. Heike Diefenbach Vilfredo Federico Damaso Pareto, der am 15. Juli 1848 in Paris geboren wurde und im August 1923 in Genf starb, ist heute vermutlich nur noch der Mathematik gegenüber aufgeschlossenen Ökonomen sowie einigen Soziologen bekannt. Ihnen allen ist Pareto vermutlich vor allem als Wohlfahrtsökonom ein Begriff, der das Konzept der „maximalen

Robert K. Merton, Soziologe extraordinaire: Wissenschaft braucht eine liberale Gesellschaft

von Dr. habil. Heike Diefenbach Wie wir aus den Reaktionen vieler unserer Leser auf Sciencefiles wissen, haben sehr viele Menschen den Eindruck, dass Sozialwissenschaften oder (besonders) die Soziologie keine Wissenschaft/en sind, sondern akademisierte Schwatzbuden, in denen in neuerer Zeit dem Unverständlichen oder Sinnlosen von Ideologen die ein oder andere Unterstellung oder Beleidigung hinzugefügt wird, um

Deformationen: Peter L. Berger über den Zustand der Sozialwissenschaften

Öffentlich zugängliche Kritik am Zustand der Soziologie, daran, dass ein Fach, das auf dem Weg zur Wissenschaft war, von Ideologen zerstört und von staatsdienlichen Datenfuzzis lächerlich gemacht wurde, ist international selten und in Deutschland außerhalb von ScienceFiles so gut wie nicht vorhanden. Vor diesem Hintergrund ist der folgende Text von Dr. habil. Heike Diefenbach, in

Soziologie als Wissenschaft statt als „trister und obskurer Journalismus“

Samuel A. Stouffer an seinem 119. Geburtstag – aktueller denn je Von Dr. habil. Heike Diefenbach   Von dem U.S.-amerikanischen Soziologen Samuel A. Stouffer stammt die folgende Charakterisierung der Mißstände in der Soziologie: „In a society which rewards quick and confident answers and does not worry about how the answers are arrived at, the social
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