Arglistige (?)Täuschung von Bewerbern durch die HafenCity Universität Hamburg

Die zweite Runde des Professorinnenprogramms hat begonnen! Eine neue, perfide Welle der Täuschung schwappt über Deutschland. FInanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) werden landauf und landab männliche Bewerber über ihre Bewerbungschancen getäuscht und veralbert. Den entsprechenden Bewerbern entstehen Kosten für die Bewerbung, die ihnen niemand erstattet, denn sie müssen dafür herhalten, dass die perfide Form der Männerdiskriminierung, die das Professorinnenprogramm darstellt, nicht offenkundig wird.

Die neuesten Beispiele hinterhältiger Diskriminierung und arglistiger Täuschung stammen von der HafenCity Universität in Hamburg.

Dort wird ein “Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Postdoc), Entgeltgruppe 14 TV-L” gesucht:

HafenCityUniversitaet

“Im Rahmen der zweijährigen Postdoc-Tätigkeit soll die oder der Stelleninhaber/in zwei bis drei Forschungsvorhaben zur Antragsstelle bringen, um eines davon anschließend als Drittmitellprojekt an der HCU durchzuführen. Der oder die Postdoc wird im Prozess der Antragsschreibung von der Professur Projektentwicklung begleitet…”

Man beachte die politisch korrekte Form, die explizit der Ansprache männlicher und weiblicher Bewerber dienen soll. Umso hinterhältiger sind die im Text versteckten Verweise darauf, dass männliche Bewerber keine Chance haben, die Stelle zu erhalten, denn: “Finanziert aus den Projektmitteln des BMBF” so heißt es zu Beginn der Ausschreibung und in eher beiläufigem Ton. Wer diesen beiläufigen Hinweis nicht mit dem weiteren Hinweis am Ende des Textes, nach dem “Die Vergabe der Postdoc Stelle … an die Richtlinien des Professorinnenprogramms des BMBF gebunden” ist, in Zusammenhang bringt, der hat keine Chance, die hinterhältige Art, in der neuerdings Männer diskriminiert werden, zu erkennen.

Offensichtlich bedeutet soziale Kompetenz in diesen modernen feministischen Zeiten, dass man über die Hinterhältigkeit, Arglist und Gemeinheit verfügt, männliche Bewerber erfolgreich zu täuschen, ihnen Kosten zu verursachen, und sie zu Feigenblättern zu machen, mit denen die eigene Schamlosigkeit verdeckt werden kann. Zumindest in Sachen Gemeinheit und moralische Verkommenheit hat die HafenCity Universität in Hamburg eine Exzellenz-Position erreicht und verdient auch eine entsprechende Förderung durch das BMBF.

Und damit sich das Ganze auch lohnt, ist nicht nur die beschriebene Stelle ausgeschrieben, sondern darüber hinaus noch die folgenden vier Stellen, die den dargestellten, versteckten Hinweis auf die beabsichtigte Diskriminierung männlicher Bewerber in gleicher Weise enthalten:

hcu-logoUm es noch einmal unmissverständlich festzustellen: Die HafenCity Universität Hamburg täuscht männliche Bewerber über ihre Bewerbungschancen, versteckt die beabsichtigte Berufung eines weiblichen Bewerbers hinter verwaltungstechnischen und dem nicht Eingeweihten nichtssagenden Formulierungen wie: “finanziert aus Projektmitteln des BMBF und gebunden an dessen Vergaberichtlinien” und “Die Vergabe der Postdoc-Stelle ist an die Richtlinien des Professorinnenprogramms gebunden”, so dass man nicht anders kann als von einer arglistigen Täuschung auszugehen.

Die Perfidität mit der Verantwortliche an deutschen Universiäten männliche Bewerber täuschen, die Nonchanlance, mit der sie männlichen Bewerbern Kosten verursachen und bei Ihnen Hoffnungen wecken, die umsonst sind, die moralische Abartigkeit, mit der hier über männliches Menschenmaterial aus Legitimationsgründen verfügt wird, ist nicht mehr zu überbieten, und die einzigen Fragen, die uns noch im Zusammenhang mit dem Professorinnenprogramm und allen sonstigen Günstlingsprogrammen zur Beförderung von weiblichen Kandidaten, die offensichtlich nicht konkurrenzfähig sind, bewegen, sind: Wie lange wollen sich Männer und Frauen, die nicht als konkurrenzunfähig, behindert und bestenfalls drittklassig gelten wollen, diese Form der offenen Diskriminierung an deutschen Universitäten eigentlich noch gefallen lassen? Wann gibt es die ersten Klagen gegen diese offene Form der Diskriminierung? Wann wird die Antidiskriminierungsstelle mit Beschwerden überschüttet, und wann setzt sich eine Männerbewegung an Universitäten in Bewegung, um dieser üblen Form des Missbrauchs ein Ende zu bereiten?

(Früher haben wir uns gefragt, wann Professoren sich dagegen stellen, dass ihre Profession entwertet und als ideologischer Brückenkopf missbraucht wird. Aber das fragen wir uns nicht mehr. DIe Antwort ist nie, fehlendes Rückgrat und fehlender Mut die offensichtlichen Erklärungen.)

Verantwortlich für die Ausschreibungen aus Hamburg ist übrigens die “Personalverwaltung”. Wie im Dritten Reich werden ideologisch opportune Tätigkeiten mehr und mehr von Verwaltungen, von Referaten übernommen, werden die Diskriminierungen im Alltag zum Vorgang auf dem Schreibtisch, der dort sitzenden Täter. Aber auch daran, so steht zu befürchten, werden sich deutsche Gemüter früher oder später gewöhnen, oder etwa nicht?

Wer damit beginnen will, die Antidiskriminierungsstelle mit Beschwerden an ihren Daseinszweck zu erinnern, der kann gerne mit Verweis auf dieses Post oder die Blacklist damit beginnen. Wir bitten nur darum, uns auf dem Laufenden zu halten, am besten durch eine Kopie der geschickten Email an: ScienceFiles.

P.S.

Im letzten Post haben wir gezeigt, dass Sozialismus und Feminismus auf der selben Geisteshaltung basieren. Das müssen wir angesichts dieser neuen Belege des staatsfeministischen Wirkens etwas modifizieren, Sozialismus scheint moralisch weniger verkommen zu sein als Feminismus.

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2 Responses to Arglistige (?)Täuschung von Bewerbern durch die HafenCity Universität Hamburg

  1. Orwell says:

    Hilft es da nicht, einfach einmal eine Anzeige zu erstatten? Man könnte eine Strafanzeige ja auch öffentlich lancieren, das würde die Aufmerksamkeit und ggf. auch die Aktivität der Staatsanwaltschaft eventuell beeinflussen.

    Meines Wissens nach sind Staatsanwaltschaften verpflichtet zu ermitteln. Auch wenn natürlich nicht zu erwarten ist, dass etwas herauskommt.

    Gleichfalls sollte man den EGMR anrufen. Ein zitierfähiges Aktenzeichen erhällt man immer.

  2. Pingback: Petition: Keine weitere öffentliche Finanzierung von Genderismus an Hochschulen und Schulen | Kritische Wissenschaft - critical science

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