Prof. Dr. Günter Buchholz: “Sektion Gender- und Frauenforschung abwickeln!”

Es reicht offensichtlich immer mehr Wissenschaftlern mit dem Gender-Spuk.

Die Liste derjenigen, die versuchen, von den Sozialwissenschaften zu retten, was zu retten ist, wächst.

Sie wächst zum großen Teil im Verborgenen, weil Mut unter Sozialwissenschaftlern eine selten zu findende Tugend ist – auch wenn wir nicht verstehen, was die öffentliche Kundgabe seiner Meinung, dass Genderismus, Feminismus oder wie sich die manische Beschäftigung mit Geschlechtsteilen auch immer nennen mag, mit Wissenschaft nicht zu vereinbaren ist, mit Angst zu tun hat, vor allem wovor die entsprechenden Wissenschaftler überhaupt Angst haben.

Aber, vorauseilende Angst vor eingebildeten Entitäten ist eine weitverbreitete Qualität, die gewöhnlich und ganz so, wie Leon Festinger das beschrieben hat, damit erklärt wird, dass man gar keine Angst habe, vielmehr sich zu schade sei, um sich mit einem solchen Unsinn wie Genderismus zu befassen. Deshalb lässt man die Schergen des Genderismus walten!

buchholzEiner, der diese vorauseilende Angst nicht teil, der sich traut, seinen Mund aufzumachen, ist Prof. Dr. Günter Buchholz, der unseren letzten Beitrag zum Anlass genommen hat, eine Forderung aufzustellen, die wir unterstützen und deren Verbreitung wir unseren Lesern ans Herz legen. Prof. Dr. Günter Buchholz hat sich in der Vergangenheit bemüht, zu klären, ob Genderismus einen Kern von Wissenschaftlichkeit vorweisen kann. Er wurde angefeindet und seine wissenschaftliche Befragung wurde von den Genderisten boykottiert.

Das dokumentiert einmal mehr: Genderisten sind keine Wissenschaftler. Sie lagern sich an Sozialwissenschaften an, saugen sie aus wie ein Schwamm (sponge) und geben nichts zurück.

Es ist höchste Zeit, dem Gender-Spuk ein Ende zu bereiten. Deshalb unterstützen wir die Forderung von Prof. Dr. Günter Buchholz:

Innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Soziologie gibt es eine genderistische Abteilung, oder eine Sektion “Frauen und Geschlechterforschung”,die, nicht zuletzt im Interesse der vielen anderen Sektionen, die wissenschaftlich seriös arbeiten, zügig abgewickelt werden sollte, um den Ruf der deutschen Soziologie zu retten, was hoffentlich noch möglich ist. Denn es gibt keine feministische Wissenschaft, das ist vielmehr ein Widerspruch im Beiwort, eine contradictio in adiecto. In demselben Sinne kann es zum Beispiel auch keine “christliche Wissenschaft” geben, wie etwa den “Kreationismus” in den USA, der die Gültigkeit der Bibel der biologischen Forschung unbefragbar voraussetzt, so wenig wie es irgendeine andere X-Wissenschaft geben kann.

Denn Wissenschaft ist nur dann Wissenschaft ist, wenn sie bei sich bleibt. Und dies gerade dann, wenn sie sich bewußt bleibt, dass Wissenschaft immer ein sozialer Prozess ist, dass es also immer eine soziale Kontextualisierung gibt, die sich auf Entstehungsmotive und Verwendungsinteressen auswirken.

Entscheidend aber ist die STRIKTE TRENNUNG DES BEGRÜNDUNGSZUSAMMENHANGS sowohl vom Entstehungs- wie vom Verwendungszusammenhang, ohne diese jedoch zu ignorieren. Ich erinnere in diesem Zusammenhang beispielhaft an die experimentelle Entdeckung der Kernspaltung und die Folgen.

Der Begründungszusammenhang von Wissenschaft kennt einzig und allein Methoden, Logik und empirische Evidenz.

Und deshalb sind alle X-Wissenschaften keine Wissenschaften. Denn es wird hier der Begründungszusammenhang von Wissenschaft, der allein wissenschaftstheoretischen und methodischen Ansprüchen genügen muß, vermischt mit Motiven des geschichtlichen Entstehungszusammenhangs und mit Interessen des Verwendungszusammenhangs von Wissenschaft. Letztere gibt es immer, aber Wissenschaft kann nur betrieben werden, wenn sie vom Begründungszusammmenhang strikt ausgeschlossen bleiben. Der Wissenschaft darf weder ein Vorurteil noch ein Dogma noch ein feministischer Konsens (das Patriarchatsdogma) vorgeschaltet werden, sondern es muß methodisch korrekt geforscht werden, und diese Forschung muß ergebnisoffen sein. Ist das nicht der Fall, dann ist das keine Wissenschaft, sondern bloße Ideologieproduktion.

Und hier geht es weiter.

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20 Responses to Prof. Dr. Günter Buchholz: “Sektion Gender- und Frauenforschung abwickeln!”

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Prof. Dr. Günter Buchholz: “Sektion Gender- und Frauenforschung abwickeln!” | netzlesen.de

  2. Hosea says:

    Ein sehr lesenswerter Erlebnisbericht zum Thema ‘Genderwahn in Berlin’ oder ‘geschlossene Weltbilder und Wahnwelten’:

    http://www.danisch.de/blog/2014/12/04/veranstaltungsbericht-was-tun-gegen-antifeminismus/

  3. Peter Pyrit says:

    Was treibt Sie die Abschaffung einer Studienrichtung zu fordern? Ihre ganze erste Seite ist voll davon. Wer ist der Adressat? Der Staat? Der Staat hat diese “Fachrichtung” installiert. Sie ist Teil des Machtgefüges der IV Berliner Republik.

    Das macht er nicht grundlos und schon gar nicht weil ein paar durchgeknallte FemoRassistInnen versorgt werden müssen.

    Der FemoRassismus greift tief in die Strukturen der privaten Beziehungen der Menschen untereinander ein. Für “das kälteste aller Ungeheuer” ein gefundenes Fressen seine totalitären Ansprüche durchzusetzen. Daher wurde er Staatsdoktrin, nicht wg. dem hirnlosen Lügengeschichten den diese faschistoiden Geschlächterkämpfer tagtäglich ablassen.

    Das ist wie mit der “Vergewaltigung in der Ehe”. Ein an und für sich sinnloses Gesetzgebungsverfahren da Vergewaltigung natürlich strafbar ist. Für den Staat aber ein gefundenes Fressen um sich tief in due innersten Belange der Menschen untereinander einzumischen und dort einzunisten. Das ist Big Brother in Reinkultur und Sie regen sich über ein paar Pöstchen- und Pensionsrittern auf.

    Diese ganze Gendersosse hat nicht Mann gegen Frau zum Ziel sondern will die Gemeinschaft auflösen und durch Staat ersetzen. Merkel Junker und wie Sie alle heißen führen die totale Machtübernahme durch. FemoRasismus ist ein Werkzeug unter vielen (oder was glauben Sie warum ernsthafte Gegenargumente gegen diesen ganzen hanebüchenen Genderunsinn nie zu Wort kommen?). Die Einheitspartei z.B.ist eine weitere unter vielen anderen Maßnahmen

    Ihre “Forderungen” halte ich für politisch naiv und für vollkommen an die falschen adressiert.

    • meier, hans (kempten) says:

      Diese Darsatellung hat was für sch.

      ABER dieser Satz stimmt so nicht ganz:

      “Ihre “Forderungen” halte ich für politisch naiv und für vollkommen an die falschen adressiert.”

      Es ist doch schon mal gut, wenn das Schlachtvieh langsam zu sich kommt und begreift, dass es im Schlachthof ist – auch wenn es sich mangels Alternative an die Schlachthauslampe wendet oder an den Schlachtermeister selbst.

      DESHALB DIE GEGENFRAGE:

      Was wäre denn wie zu tun?

    • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

      Und was tun Sie selbst angesichts Ihrer nach Ihrer Meinung weniger naiven Sichtweise?

      Verhält es sich so, wie ich vermute?: Man lehnt sich zurück, sieht der schlechten Welt von einer einsamen Bergspitze aus bei ihrem Treiben zu, hält ansonsten die Klappe und beurteilt Leute, die dies nicht tun, als naive Deppen, weil es, wenn man sie nicht negativ bewerten würde, so dumm aussehen würde, dass man selbst nichts tut – außer natürlich die herrschenden Strukturen gänzlich zu durchschauen und zu wissen, dass alles sinnlos ist?

      Da kann ich nur sagen:

      ganz prima, das tolle Engagement und die grandiose Verantwortungsübernahme für die Welt, in der wir leben (müssen)!

      Ich bin nur froh, dass ich mir meine Naivität bewahren konnte, statt ein ewig klagender, untätiger Zeitgenosse zu sein, der andere Leute zu entmutigen versucht!

  4. Wanderer says:

    Dieser Genderkram ist Leerstoff(!) von und für Idioten. Bis dieser Mist aufkam dachte ich immer, dass Hass kein Teil von mir sei. So leicht kann man sich irren. Meiner Meinung nach ist es ein sinnfreies Unterfangen, Idiotenkram mit Vernunft beseitigen zu wollen – schon gar nicht, wenn Idioten die Standards festlegen. Meiner Unterstützung kann sich Prof. Dr. Buchholz, und auch alle Anderen, die sich dagegen zur Wehr setzen, gewiss sein!

    MfG

    • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

      Letzteres freut uns natürlich!

      Aber ich sehe nicht so recht, welche Mittel statt Vernunft Sie vorschlagen, um gegen den “Genderkram” in der Wissenschaft (und sonstwo?) vorzugehen.

      Im übrigen halte ich es für sehr naiv zu meinen, dass gesellschaftlicher Wandel anders möglich wäre, als auf möglichst vielen Ebenen und auf viele verschiedene Weisen (in derselben Richtung) zu agieren. (Das ist ein Punkt, den ich auch dem anderen Kommentator, Peter Pyrit, s.o., ins Buch schreiben würde.)

      Und vergessen Sie nicht, dass die Genderisten – auch, wenn Sie es nicht explizit machen – sehr viel Wert darauf legen, vernünftig und kritisch zu erscheinen; warum sonst sollten Sie so versessen darauf sein, sich an Universitäten oder überhaupt in der institutionalisierten Wissenschschaft zu verankern? Offensichtlich meinen Sie, dass sie damit Status gewinnen, also mit etwas, für das sie keineswegs die Standards festgelegt haben, sondern im Gegenteil: dem sie hinterher laufen, um noch irgendwie auf die Plattform des Zuges aufzuspringen!
      Insofern denke ich, dass man sie am Punkt “Vernunft/Kritik/Wissenschaftlichkeit” am besten packt.

      • Wanderer says:

        Wer definiert Vernunft? Ist es vernünftig, Sexualkundeunterricht vor der Pubertät einzuführen? Ist es vernünftig, einem Heranwachsenden zu erklären, dass er noch gar nicht wissen kann, welches Geschlecht ihm liegt? Vernunft ist etwas, wovon sich sowohl das Regime als auch die Masse der Bevölkerung verabschiedet hat. Um also mit Vernunft argumentieren zu können, muss sie erst einmal vorhanden sein.

        • Offensichtlich haben Sie Vernunft gerade definiert, als Realdefinition auf Basis ihrer Ansicht, dass Vernunft in der “Masse der Bevölkerung” nicht vorhanden ist – eine fette Behauptung angesicht der Tatsache, dass Sie die Masse der Bevölkerung sicher nicht auf das Vorhandensein von Vernunft untersucht haben und wenn Sie es in kleinerem Maßstab hätten, z.B. im Rahmen ihrer Familie, dann wären Sie schnell zu dem Punkt gekommen, dass Sie Vernunft selbst definieren müssen, um zu wissen, was sie nicht vorfinden und ihre Definition hätte notwendiger Weise auf allgemeine Prinzipien zurückgegriffen, die sich in der conditio humana finden, z.B. dass es vernünftig ist, zu essen, wenn man Hunger hat, zu trinken, wenn man Durst hat, das Weite zu suchen, wenn man sich einer Gefahr gegenübersieht, der man nicht begegnen kann oder will oder dass es vernünftig ist, sich an Sprachkonventionen zu halten, wenn man verstanden haben will oder an Verhaltenskonventionen, wenn man nicht verprügelt werden will, kurz: Dass Vernunft etwas mit dem Handlungszweck zu tun hat und entsprechend definiert werden kann als rationale Mittelwahl zur Verfolgung eines entsprechenden Zwecks – ob ihr Kommentar ein rational gewähltes Mittel zur Verfolgung des intendierten Zwecks war?

          • Wanderer says:

            Schließt ihre Betrachtung von Vernunft den Sex mit Kindern ein, wenn man Lust dazu hat? Mir scheint sie glauben mehr, als das sie wissen. Aber wenn sie der Meinung sind man könne mit solchen platten Ansichten mehr bewegen als die Protagonisten dieser Bewegung, wünsche ich ihnen viel Glück dabei. Erstaunlich, dass sie jede Suppe auszulöffeln bereit zu sein scheinen, die man ihnen vorsetzt. Normaleerweise gibt man sie zurück.

            • Da Sie ein so großer Verfechter, der relativen Definition sind, müssten Sie erst “Kinder” definieren, um diese Frage zu beantworten, wobei Sie immer berücksichtigen müssen, dass Sie der Ansicht sind, Vernunft lasse sich nicht bestimmen und sei vor allem nicht vorhanden … Eine Ansicht, die ich nach Lektüre Ihres letzten Kommentars nicht mehr ganz so weit von mir weisen würde, wie ich das noch vor Ihrem letzten Kommentar getan hätte. Ansonsten sollten Sie bei Ihrer Meinung bleiben, ich hoffe, im Hinsicht darauf, können Sie Sicherheit erreichen, mit der Meinung anderer, selbst wenn Sie Ihnen schriftlich vorliegt, haben Sie offensichtlich sehr, wenn nicht zu große Verständnisschwierigkeiten, über die auch das freie Assoziieren nicht hinwegtäuschen kann.

            • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

              @Wanderer

              Bislang hatte ich den Eindruck, dass Sie Ihre Kommentierungen hier ernst meinen und tatsächlich ein Anliegen haben, aber Ihre fatalistische Hinterfragung von “Vernunft” hätte mir zu denken geben müssen ….

              Vermutlich finden Sie, dass man, wenn man willkürlich genug ist, diesen neuerlichen Kommentar von Ihnen vernünftig finden kann, aber ich für meinen Teil kann nun wirklich nichts vernünftiges darin sehen.

              Soweit ich sehe besteht er aus einer Ansammlung dümmlicher oder wie Sie sagen würden;:, platter Beleidigungs- und Diskreditierungsversuche gegenüber Michael Klein (was ein ad hominem ist und kein Argument darstellt),ohne dass mir nachvollziehbar ist, warum Sie auf einmal dermaßen primitiv und aggressiv reagieren.

              Gehören Sie zu den Leuten, die es nicht ertragen können, wenn ihnen nicht nur Widerworte gegeben werden, sondern dies auch noch in einer Form, mit der Sie rhetorisch oder argumentativ nicht konkurrieren können?

              Das tut mir leid, aber es berechtigt Sie nicht, hier so primitiv herumzuproleten.

              Daher: Ich werde Michael Klein bitten, sich selbst und uns allen Ihre Ausfälle zu ersparen. Vielleicht erholen Sie sich wieder von dieser Talsohle, und dann können Sie sich ja wieder vernünftig äußern – und “vernünftig” heißt hier zu allererst: unter Einhaltung der nach wie vor (außer vielleicht in Ihrem sozialen Netzwerk) gängigen Höflichkeitsregeln!

        • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

          Wie Michael Klein schon versucht hat, zu erklären:

          “Um also mit Vernunft argumentieren zu können, muss sie erst einmal vorhanden sein.”

          ist ein unlogischer Satz, weil er voraussetzt, was Sie in Frage stellen wollen: eine Definition von Vernunft.

          Vermutlich meinen Sie das aber gar nicht, sondern meinen einfach, dass Appelle an die Vernunft nur dann hilfreich sind, wenn derjenige, an den appelliert wird, im Stande ist, ein vernünftiges Argument als solches zu erkennen.

          Ich persönlich denke, dass viel mehr Leute solche Argumente ERKENNEN können als es den Anschein hat, dass sie aber nicht bereit sind, sie ANzuERKENNEN, d.h. sich ihnen auch zu beugen, wenn sie liebgewonnene Gewohnheiten oder Floskeln gefährden.

          Auf diesen Widerspruch muss und kann man hinweisen, und widersprüchliche Äußerungen sind unvernünftig und werden von der Mehrheit der Menschen auch so erkannt und eingeordnet.

          Ich sehe daher die Chancen dafür, mit Vernunft zu agumentieren, bzw. den Erfolg eines solchen Unterfangens recht positiv.

          Was schlagen Sie alternativ zum Argumentieren mit Vernunft vor?

          • Wanderer says:

            Ich meinte es so, wie es geschrieben steht. Und daran ist nichts unlogisch. Vernunft, wenn sie nur einseitig vorhanden und beim Verursacher der Unvernunft erst wieder “beworben” werden muss, ist keine Basis für eine Diskussion.

            Was ich vorschlagen würde, fragen sie? Ich frage sie: haben sie schon mal einem Irren erklärt, dass er irre ist? Wenn ja, was kam dabei heraus? Wenn nicht, wie bewerkstelligen sie das?

            Vernünftig wäre gewesen, gar nicht erst in diese Situation zu kommen.

            • Was ich vorschlagen würde, fragen sie? Ich frage sie: haben sie schon mal einem Irren erklärt, dass er irre ist? Wenn ja, was kam dabei heraus? Wenn nicht, wie bewerkstelligen sie das?

              Was, wenn ich gerade den Eindruck bekomme, Vernunft ist nur einseitig, und zwar auf meiner Seite vorhanden? Was machen wir jetzt?

              Das, was Sie hier vorschlagen:

              Vernünftig wäre gewesen, gar nicht erst in diese Situation zu kommen.

              Also, Ihre IP-als Spamm identifizieren und Wanderer vom Kommentieren ausschließen?

            • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

              Das ist aber wirklich vewirrend:

              erst schreiben Sie, sie hätten es so gemeint “wie es geschrieben steht” (wie ein Bibelspruch!), dann erläutern Sie, was Sie gemeint haben, genau in dem Sinn, den ich als Alternative genannt habe – seltsam!

              Falls Sie tatsächlich gemeint haben, was “geschrieben steht”, so muss ich bei dem bleiben, was auch “geschrieben steht”, dass es nämlich unlogisch ist: wenn man keine – vielleicht auch nur vage – Definition von Vernunft hat, und sei sie noch so idiosynkratisch, dann kann man nicht entscheiden, ob es sich bei etwas, was man beobachtet, um Vernunft handelt oder nicht. Das ist doch eigentlich einfach zu verstehen, oder!?

              Und wenn Sie schreiben:
              “Vernünftig wäre gewesen, gar nicht erst in diese Situation zu kommen”,

              dann halte ich das für absolut nicht konstruktiv, denn die Welt ist kein Paradies, und jeder Mensch macht Fehler, entscheidet suboptimal etc. Und dann? Dann ist es vernünftig, wenn man nach einem Weg sucht, aus dem Schlamassel wieder herauszukommen, statt jammernd oder zornig zu rezitieren, dass es soweit nicht hätte kommen dürfen oder sollen (selbst, wenn das voll und ganz stimmt)!

              Wenn Sie mich fragen:

              “haben sie schon mal einem Irren erklärt, dass er irre ist?”,

              dann bin ich heute fast geneigt zu antworten: ja, das ist noch gar nicht so lange her ….

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