Neid und Verachtung: Was den Gutmenschen ausmacht

Gutmenschen haben wir bereits einige Posts gewidmet. Von Studien über Gutmenschen haben wir berichtet und unsere eigene Definition und Typologie des Gutmenschen entwickelt. Dazu später.

Zunächst zum Neger, jenem Begriff, der für Gutmenschen so unerträglich ist, dass sie ihm die Existenz verweigern, in verfolgen, ausmerzen und seine Benutzung verbieten wollen.

Warum?

darwin-greatNeger ist ein deskriptiver Begriff. Er bezeichnet einen schwarzen Menschen. Mit dem Begriff Neger eine Bewertung zu verbinden, z.B. eine positive Bewertung, weil Neger in der Regel athletischer sind als Weiße, wie man bei Olympischen Spielen oder im Basketball regelmäßig sehen kann, ist eine Leistung dessen, der die entsprechende Bewertung vornimmt.

Man kann also festhalten, dass die Bewertung gar nichts mit der Beschreibung zu tun hat, dass sie von demjenigen, der sie mit dem Begriff “Neger” in Verbindung bringt, gemacht wird.

Wenn nun also ein Gutmensch nicht anders kann als mit dem Begriff “Neger” eine negative Bewertung zu verbinden, dann ist das seine negative Bewertung, dann kommt darin seine Verachtung für Neger zum Ausdruck, nicht die derjenigen, die den Begriff deskriptiv benutzt haben.

Man kann also festhalten, dass die Behauptung, der Begriff “Neger” sei negativ, sei diskriminierend, eine Behauptung ist, die sich nicht unbedingt aufdrängt, und es ist eine projektive Behauptung, die derjenige, der die negative Bewertung vornimmt, auf den Begriff und alle seine Benutzer überträgt.

Meyer WeltaltasNun stellt sich die Frage, warum sollte man allen seinen Mitmenschen, die den Begriff “Neger” benutzen, von Erich Kästner bis Otfried Preußler, von Immanuel Kant bis zu den Autoren von Meyers Weltatlas für Kinder, auf dessen Seite 64 der Begriff “Neger”, als historisch ethnographischer Begriff, der er nuneinmal ist, allein fünfmal geschrieben steht, warum sollte man ihnen allen niedrige Motive unterstellen, ihnen nachsagen wollen, sie wollten Neger diskriminieren?

Die Antwort kann keine rationale Antwort sein, denn wer andere vorab-bezichtigt, sie diskreditiert noch bevor er sie kennt, quasi in einem Rundumschlag, der macht damit Kooperation unmöglich und schadet sich auf lange Sicht selbst. Die Antwort muss entsprechend eine psychologische sein, und die Antwort, die sich hier quasi aufzwingt, ist ein Schuldkomplex, eine pathologische Projektion des eigenen schlechten Gewissens auf andere:

Weil Gutmenschen, die den Begriff “Neger” verbieten wollen, Neger verachten, deshalb wollen sie anderen den Begriff “Neger” verbieten, quasi als Form der Selbstbestrafung und Selbstreinigung. Ein solcher Masochismus ist nicht neu, neu ist, dass die Bestrafung über den Umweg der öffentlichen Reinigung vollzogen wird. Sie ist somit eine Form des Exhibitionismus, mit der Gutmenschen sich von jedem Verdacht, die Verachtung zu empfinden, die tatsächlich in ihnen schlummert, reinigen wollen. Zudem wollen sie die eigene Verachtung zum Massenphänomen stilisieren, um nicht mit ihren schlechten Gedanken alleine zu sein.

Dass dem so ist, dafür spricht die Wahl der Zielgruppen, die sich Gutmenschen für ihre Hilfe auserkoren haben. Dabei handelt es sich ausschließlich um Gruppen von Menschen, die man als weißer Gutmensch sozial unter sich verortet, Menschen, die in scheinbar armen Verhältnissen leben und deshalb zu Bildungsfernen degradiert werden können. Menschen, die keinen deutschen Stammbaum, der mindestens drei Generationen zurückreicht, nachweisen können, weshalb sie als dem eigenen deutschen Weißsein unterlegen angesehen werden und zu Personen mit Migrationshintergrund stereotypisiert werden können und besonders: Neger.

Alle Schwarzen eignen sich nach Ansicht von Gutmenschen hervorragend zur Degradierung, denn sie sind in Deutschland farbfremd, kommen nach Ansicht der Gutmenschen zumeist aus Entwicklungsländern, die man unter sich verortet, kurz: Sie erfüllen alle Kriterien, um von Gutmenschen auf der sozialen Leiter noch unterhalb der eigenen Position eigneordnet werden zu können.

Und deshalb können sie missbraucht werden, dazu missbraucht werden die Verachtung, die Gutmenschen für alle empfinden, die sie sozial unter sich wähnen, zu zelebrieren und dafür zu sorgen, dass für alle sichtbar wird, dass die entsprechenden Gruppenangehörigen auch sozial untergeordnet sind. Wie zeigt man das am besten: Indem man die entsprechenden Gruppenangehörigen zum Schutzgut degradiert, indem man erklärt, sie seien zu hiflos, um sich selbst zu helfen. Deshalb bedürften sie der Hilfe durch Gutmenschen, die auf diese Weise ihre soziale Position gesichert haben und zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: (1) Sie können sich als Helfer zelebrieren, die denjenigen, die sie kleingeredet haben, helfen wollen, wieder groß zu werden, und (2) sie können die Verachtung kaschieren, wie sie denken, die sie in erster Linie motiviert hat die entsprechenden sozialen Gruppen zu Zielgruppen zu machen.

Und deshalb haben wir für Gutmenschen des beschriebenen Typs nur Verachtung (Das war eine Bewertung, die auf einer Begründung basiert: all das, was vor “Und deshalb” steht.).

Entsprechend müssen wir unsere Typologie der Gutmenschen um den “bösartigen Gutmenschen” ergänzen, der seinen Minderwertigkeitskomplex in Verachtung gegenüber denjenigen umwidmet, die er unter sich wähnt. Seine angebliche soziale Überordnung, will er dadurch sicherstellen, dass er sich in der Person des Helfers zelebriert.

Darüber hinaus gibt es noch die folgenden Typen von Gutmenschen:

Weber Wissenschaftslehre

  • Zweckrationale Gutmenschen; Sie missionieren andere, um sich damit einen eigenen Vorteil zu verschaffen.
  • Wertrationale Gutmenschen; Ihnen geht es um die Seele ihrer Opfer. Wertrationale Gutmenschen verfolgen ihre Opfer, wenn es sein muss bis ans Kreuz, werten Menschen mit anderer Meinung ab, wo sie ihnen begegnen.
  • Affektive Gutmenschen; Affektive Gutmenschen halten sich einfach für gut. Es gehört zu ihrem Selbstbild. Sie hinterfragen nichts und verfolgen keine Ziele, sie bilden die unterstützende Masse, die auf die Führung durch Führer (vermutlich Opportunisten, also zweckrationale Gutmenschen) warten.

Gutmenschen haben wir wie folgt definiert:

“Das, was den Gutmenschen ausmacht, ist sein missionarischer Eifer, der sich wiederum aus der eingebildeten Überlegenheit des eigenen unvernünftigen Überzeugungssystems speist. Dieses Überzeugungssystem zeichnet sich dadurch aus, dass es völlig unbegründet ist. Unbegründet ist ein Überzeugungssystem dann, wenn es keinerlei empirische Belege für seine Gültigkeit gibt. Das Überzeugungssystem ist unvernünftig, weil es auf transzendete Werte rekurriert, die das Zusammenleben unter Menschen erschweren oder gar verunmöglichen. Diesen transzendeten Werten opfern Gutmenschen das gute Zusammenleben mit anderen.”

Die Argumentation im vorliegenden Post ergänzt die Forschungsergebnisse von Eric J. Pedersen, Robert Kurzban und Michael E. McCullough, die gezeigt haben, dass Gutmenschen in erster Linie von Neid getrieben werden.

Langsam nähern wir uns dem an, was Clifford Geertz “dichte Beschreibung” genannt hat, eine dichte Beschreibung von Gutmenschen.

©ScienceFiles, 2015

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35 Responses to Neid und Verachtung: Was den Gutmenschen ausmacht

  1. MURAT O. says:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

  2. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Neid und Verachtung: Was den Gutmenschen ausmacht

  3. E D says:

    Hallo Michael,

    prima Artikel. Die Verbindung mit irgendeiner Konnotierung des Wortes “Neger” als etwas zu beschreiben, das im Kopf des Hörenden geschieht, ist auch mein Hauptargument gegen Sprachpolizisten.

    Was jedoch entgegnen Sie denen, die (mehr oder weniger unbewiesen) ins Feld führen, daß das Wort “Neger” dem Derogativ “Nigger” sehr nahe steht, weshalb man es deshalb vermieden müsse? Oder, noch unbeweisbarer, weil meist kein Neger in der Nähe: Neger mögen es selbst nicht, so bezeichnet zu werden.

    Gäbe es hierzu – außer der naheliegenden Forderung, empirische Beweise vorzulegen – eine aus Ihrer Sich logische Replik?

    Beste Grüße
    ED

    • 1) Wieso steht Neger “Nigger” sehr nahe? Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
      Selbst bei “Nigger” ist die Bewertung umstritten, wie jeder Puff Daddy Kenner weiß, von the Notorious BIG ganz zu schweigen.
      2) Steht Weißer eigentlich dem Begriff Bilagáana nahe?
      3) Für die Frage, ob ein Begriff beschreibt oder nicht, ist es unerheblich, ob der Begriff von wem auch immer gemocht wird oder nicht.

    • rote_pille says:

      Ich dachte, das Wort “Nigger” wäre extra von Rassisten erfunden worden, um sich von der früher gängigen Bezeichnung “Neger” abzugrenzen und Abwertung auszudrücken, da selbst Martin Luther King stets von “negro population” oder Ähnlichem gesprochen hat.

      • Hosenmatz says:

        Bei “Nigger” verhält es sich wahrscheinlich so ähnlich wie bei den Wort Schlampe. Wenn ein Afroamerikaner das Wort für sich benutzt, dann ist das ok. Wenn ein Weißer (Euroamerikaner?) das Wort für einen Afroamerikaner verwendet, dann ist er ein Rassist.
        Wenn eine Frau sich als Schlampe bezeichnet (siehe slut-walk), dann ist sie eine Heldin der Femo-Lesben-Bewegung. Bezeichnet ein Mann die selbe Frau als Schlampe, dann ist er ein sexistischer Macho.

    • Wolfgang Bartels says:

      Ich lebe in Brasilien.
      Hier nennen sich Schwarze selbst Negao, Negro und Namen die selbst ich als abwertend finde. Neger ist nicht abwertend. Abwertend ist was man darüber denkt. Wer bei Neger etwas abwertendes denkt und das Wort deswegen verbieten möchte ist ein Rassist. Denn er dachte abwertend über den Neger.

  4. Vielen Dank, hilfreicher Artikel.

    Wenn man mit den Gutmenschen diskutiert und sie mit ihrer irrationalen
    Argumentation nicht durch kommen, dann sind sie halt moralisch überlegen.
    Daran können , wie in meinem Fall, langjährige Freundschaften zerbrechen.
    Übrigens sagen die US-Schwarzen zu sich selbst Nigger.
    Neger kommt übrigens von spanischen negro das aus dem lateinisch niger für „schwarz“ abgeleitet ist.

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  6. Der immer wieder gemachte Grundfehler ist, die Sprache nicht als Ausdruck gesellschaftlicher/sozialer Verhältnisse zu begreifen sondern als Werkzeug zur Veränderung derselben. Ich habe bisher weder mit Neger, Mohr (s. Sarotti), Zigeuner (wielange darf man noch Sinit und Roma sagen?) ja nicht einmal mit dem Begriff Hexe eine primär negative Beschreibung verbunden. Aber man vermeidet damit natürlich die Notwendigkeit die Verhältnisse zu ändern, wenn man das Wort verbietet reicht das ja!
    Genauso, wie das -in, -a oder -x nicht die Benachteiligung von Frauen (so sie existiert) aufheben kann. Scheingefechte der Gutmenschen!
    Ich habe mir übrigens zum Grundsatz gemacht, wer mich beleidigen darf entscheide ich selbst 🙂

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  8. blubbahü says:

    Neger heißt schwarz, ganz einfach oder?
    Nigger heißt Sklave, das ist nicht an die Hautfarbe gebunden.
    Als England mit den Amis den Vertrag geschlossen haben jährlich 30000 irische Sklaven nach big Amerika zu schicken, wurden diese bei Ankunft ja auch
    white Nigger genannt.

  9. jugen says:

    so etwa hat die Sprachzensur angefangen…

    Unser Lehrer Doktor Specht – Zum Thema “Political Correctness”


    und jetzt sitzen wir in der Sch…

  10. wreinerschoene says:

    Neger bedeutet “schwarz” genauso wie “Schwarzer”. Das ist weder diskriminierend gemeint noch so gedacht. Wer das verbieten will, sollte einmal darüber nachdenken, wie man dagegen vorgehen kann, wenn ein “Schwarzer” “Weißer” oder “Weißbrot” sagt, auch er reduziert einen Menschen auf die Hautfarbe, ebenso wie ein Weißer der “Schwarzer” sagt. Wenn es eine Diskriminierung ist, so ist es ebenso diskriminierend in umgekehrter Form. Allerdings regt sich da, kein “Gutmensch “auf.

  11. Pingback: Neid und Verachtung: Was den Gutmenschen ausmacht | volksbetrug.net

  12. Uranus says:

    Durch die immer dreister werdenden gutmenschlichen Eingriffe in alle Lebensbereiche besteht Anlaß zu der Annahme, daß dadurch auch die Sensibilitätsschwelle immer weiter abgesenkt wird, ab der einzelne Menschen die dreisten Eingriffe auch als solche wahrnehmen können. Das ist für mich der positive Aspekt daran. Das kommt sehr eindrücklich in dem gezeigten Cartoon vom Missionar und dem Neger hervor. Anstatt den Blick schuldbewußt zu senken, wenn ein Missionar der politischen Korrektheit den Menschen wieder einmal eine angebliche Schuld an was auch immer aufschwatzen will, liefert der obige Beitrag schneidige Argumente, um solchen Missionaren selbstbewußt entgegenzutreten und ihre Keulen der politischen Korrektheit in verfaulte Stöckchen zu verwandeln.

  13. Sogenannte Gutmenschen zeichnen sich durch die “drei B” aus: blöd, bösartig oder beides …

  14. Rüdiger says:

    Sage ich Neger, dann hat das schon einen spitzen Unterton.
    Normalerweise: Schwarze(r).
    Hier ein aktueller Artikel zum angemessen empfindsamen Umgang mit schwarzen Schülern.
    http://nypost.com/2015/03/14/politicians-are-making-schools-less-safe-and-ruining-education-for-everyone/

    Oben heißt es am Ende “…auf Führung durch den Führer…warten…”
    Sind da Freunde des ordoliberalen, starken Staates gemeint?
    Mit etwas Ordoliberal sind die Deutschen bis ca. 1970 ganz gut gefahren.
    Und das Wort Sozialethik ist in Verbindung mit Neoliberal auch nicht zu hören.
    Bedauerlich.

  15. BeFree says:

    “Das, was den Gutmenschen ausmacht, ist sein missionarischer Eifer, der sich wiederum aus der eingebildeten Überlegenheit des eigenen unvernünftigen Überzeugungssystems speist.”
    Man kann es in einem Wort zusammenfassen: Dummheit.
    Die Vorwegnahme des von den Apologeten der NWO/Globalisierung auch für die zukünftig in Europa zu schaffende milchkaffeefarbene Mischrasse mit Einheits-IQ 90.
    An diesem Ziel sind die mitlaufenden Gut- und Bessermenschen bereits angekommen, sonst würden sie ja nicht jedem sich als Rattenfänger betätigenden Campaigner des Gutmenschtums folgen.
    Es gibt aber auch die persönlichen Profiteure unter den Gutmenschen. Die nämlich, wie z.B. irgendwelche geltungsbedürftigen B-Promis, PR-geile Schauspieler von gestern und alternde Rampensänger von vorgestern etc., welche sich hiervon mediale Beachtung und einen höheren Verkauf ihrer mittelmäßigen Musik und ihrer unterirdisch schlechten Filmchen erhoffen. Das sind solche, welche die bornierte Masse der 90-IQler benutzen, um auf deren Einfalt durch die Medien in der Darreichungsform der Reality-TV-Kanäle und über die Titelseiten der Yellowpress zu surfen. Für die beiden Letztgenannten sind diese kritikunfähigen und mit eingebautem Denkstop versehenen kleinen Hyperventilierer die Brühe, aus der sie ebenfalls ihre Gewinne schöpfen.
    “Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König.”
    Ersetzen wir bei dem bekannten kleinen Kinderliedchen das Wort froh durch dumm und schon haben wir Sinn, Zweck und Rhythmus des Gutmenschentums gefunden.
    Der Gutmensch erfindet sich übrigens nicht selbst, sondern wird von den Eliten extra und zielgerichtet wie Gummibärchen in Tüten vorrätig gehalten, um bei Bedarf deren wahre, korrupte und korrumpierten Ziele zu vernebeln.

  16. A.S. says:

    Eigentlich sollte es entscheidend sein was mit dem Wort transportiert werden soll. I.d.R. merkt man recht schnell ob ein Wort als Beleidigung gemeint ist oder nicht.
    Ich hab Schüler auch schon mal begrüßt mit “Ihr Arschlöcher” und alle haben sich gefreut. Sprache funktioniert nicht ohne die Zwischentöne. Schade das Gutmenschen diesen Aspekt völlig ignorieren und den Worten von vornhinein eine Bedeutung zuschreiben, die wenn überhaupt durch den Tonfall oder wie im Artikel gesagt durch die Phantasie des Lesers/Hörers entsteht.

  17. preussin says:

    Oho, dieser Bericht hat es auf den Punkt gebracht. Jetzt kann ich die Befindlichkeiten der Gutmenschen/Bessermenschen für mich besser einordnen. Klasse, habe mal wieder einiges gelernt an Hintergrundwissen. Stimme dem Gesagten vollumfänglich zu. Bestätigt meinen bisher noch nebulösen Eindruck dieser Mitmenschen. Sehe jetzt klarer. Danke dafür!

  18. Engel07 says:

    Ha, gerade durch Zufall etwas gefunden, was genau zum Thema passt. Es ging um das Thema Till Schweiger und seine Pöbeleien bei der Sendung “Maischberger”. Dazu Leserkommentare aus der “Rheinischen Post”:

    Mir wurde mal ein Account einer anderen NRW-Zeitung gelöscht, weil ich gegen die Grünen gewettert habe.

    “Sie haben die Grünen kritisiert” – eine Begründung, die ich immer noch gespeichert habe.

    Nee, sondern weil sie einfach unverschämt und beleidigend waren. Etwa so: “… einen betrunkenen Til Schweiger, der wirres Zeug schwafelte und seine menschenverachtenden Ansichten laut aussprach”

    Oder so: “Frau Maischberger selbst gehört zum untersten Niveau”

    oder so: “linksextreme Türkin Sevim Dagdelen”

    ————————————————————-

    Haben Sie was gegen Türken, oder warum erwähnen Sie das explizit? Genau solche Leute wie Sie sind die Brandstifer hier im Land, die mit dafür verantwotlich sind, dass die Hemmschwelle bei rechten Gewalttätern immer weiter sinkt. Durch solche Kommentare fühlt sich der Mob regelrecht beflügelt.

    • Gernot says:

      Nun, es sind auch schon eine ganze Anzahl Rechter umgebracht worden. Ihrer Diktion zufolge verböte sich daher jede Kritik an Rechts, da sie Antifa-Schläger, -Messerstecher und -Brandstifter “regelrecht beflügeln”.

  19. Florian Geyer says:

    Was den Gutmenschen ausmacht wurde bereits vor Jahren vom amerikanischen Facharzt für Psychiatrie und Gerichtsgutachter Dr. Rossiter ausgeführt:
    Es ist der induzierte Irrsinn!

    http://www.nonkonformist.net/1312/dr-lyle-rossiter-gutmenschen-klinisch-geisteskrank/

  20. M. Dippold says:

    Die Bezeichnung für Afrikaner spiegelt ihren rechtlichen Status wider. Der ursprüngliche Name ist Mohr, von Luthers Bibelübersetzung (Mohrenwäsche) über Shakespear (The Moor of Venice) bis zu Dr. Heinriccht Hoffmann (Struwwelpeter). Eine Berliner Narrenzunft, Berlin-Postkolonial.de will die 1700 angelebte Mohrenstraße nun wegen “Rassismus” umbenennen, Vorschlag Melson Mandela Avenue … Geschichtsfälschung.
    In vorkolonialer Zeit hatten die Europäer jeder eine Staatsangehörigkeit, Neger und Negersklaven hingegen nicht und damit auch keine bürgerlichen Rechte außer den AllgemeinenMenschenrechten von 1789. Selbst konstituierte Monarchien wie die Haussastaaten wurden nicht anerkannt, moderne Staaten wurden erst durch die kolonisation gegründet.
    Mit der Kolonisation, der deutschen zB., wwurden die Neger zu “deutschen Eingeborenen”, “indigène français” ohne bürgerliche Rechte, jedoch mit paternalistischer Fürsorgepflicht der Kolonialverwaltung. Unterschieden wurde zwischen Reichsangehörigen und Schutzgebietsangehörigen.als die Mandatsverwaltung des Völkerbundes überging in die Treuhandverwaltung der Vereinten Nationen 1946, bekamen zahlreiche Kolonien einen Autonomiestatus, die Menschen wurden “Bürger der Französischen Union” mit einer gemischtrassigen Volksvertretung unter der Leitung des französischen Hochkommissars. Eine Kameruner Staatsangehörigkeit, eine Gabuner, eine ivorische gab es kurz vor der Unabhängigkeit 1959, Kameruner Reisepässe, nationalfarben, Nationalhymnen. Seit diesen Tagen gibt es in Afrika keine Neger mehr, nur noch Nationalitäten wie Senegalesen oderMalier.
    Eine Ausnahme bildet die Aufwertung des Begriffes in der Négritude von Léopold Sédar Senghor, mit dem Adjektiv : La raison est hellène, l’émotion est nègre.
    Selbst deutsche Jugendliche wissen um die geschichttliche Entwicklung der Sprache, Geschichtsfälschungen sind ein Merkmal ausgesprochener Dummheit.

  21. Gernot says:

    Bitte sehr:
    United Negro College Fund
    http://www.uncf.org/sections/WhoWeAre/index.asp

  22. Gustl says:

    So machen die GOOGLE Bucher-Digitalisierungen Sinn. Die Rechtschreibnazis lesen keine Bücher, sie verbrennen sie höchstens. Aber wenn man alle Bibilotheken auf einen Klick nach Schlüsselwörtern zu unerwünschen politischen Meinungen durchsuchen kann, findet man auch ohne lesen zu können jede Menge ….

  23. Pingback: JAWOs Links am Mittwoch – KW 34/35 in 2015 Affäre "Hart aber fair" - NICHT-Feminist

  24. Horst says:

    Habe heute einen schönen Vergleich auf der WordPress-Seite von Olivier Kessler gefunden,
    Gutmenschen vs. gute Menschen leicht erklärt:
    https://olivierkessler.files.wordpress.com/2015/09/gutmensch.jpg

  25. horst says:

    In den höfischen Medien spricht man neuerdings auch von Gutmenschen.

    Zitat:
    Von „linken Gutmenschen“ sprach Rainald Becker in seinem Tagesthemen-Kommentar. Und es war nicht etwa so gemeint, dass jeder, der andere als Gutmensch bezeichnet, ein Rechtspopulist wäre oder ein Nazi. Nein, Becker wandte sich gegen den Vorwurf, durch die zeitweiligen Grenzkontrollen würde „das Grundrecht auf Asyl“ außer Kraft gesetzt oder Flüchtlingen „eine sichere Heimstatt“ verwehrt, „wie Grüne und linke Gutmenschen jetzt wohl vermuten werden.“

    Zitat:
    „Dem ‘Gutmensch’ werde ‘durch eine bewusst ätzend-ironische Verkehrung des Sinns ‘guter Mensch’ ein naives, fanatisches ‘Gutseinwollen’ unterstellt. Übrigens gern von ‘Aber-Nazis’.“ Aber-Nazis sind, auch das ist unter ndr.de zu lesen, homophobe Menschen, die ihre Ausländerfeindlichkeit mit einem „aber“ zu relativieren pflegten.

    Zitat:
    Der abwertend verwendete Ausdruck Gutmensch widerspreche „Grundprinzipien der Demokratie, zu denen die notwendige Orientierung politischen Handelns an ethischen Prinzipien und das Ideal der Aushandlung gemeinsamer gesellschaftlicher Wertorientierungen in rationaler Diskussion gehören.“ So schön können halt nur Sprachpolizisten formulieren.

    Sehr zu empfehlen:
    http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/in-den-tagesthemen-faellt-das-schlimme-g-wort-gutmensch/

  26. Pingback: Die Gutmenschen des Jahres 2015 | ScienceFiles

  27. JuergenK says:

    Zum Thema Nigger: lat. niger = schwarz, dunkel, böse, beißend, düster, schrecklich, tückisch … (Quelle: dict.cc)

    Wem die Konnotationen zum lateinischen Worte niger noch nicht ausreichen:

    Achtung Ironie\

    Das Wort Affe oder ape stammt von afa bzw. apa.
    Afa/apa wiederum bedeutet Plattnase! (Quelle: Grimm)

    Jetzt gibt es da einen ganzen Kontinent Namens Afrika was von afa rihha/rice kommt und Affenreich bedeutet.
    Nimmt an die Bedeutung von afa/apa hinzu, dann wird daraus “Das Reich der Plattnasen”

    Wow! Seltsam, dass die Legionen der SJW das bis heute nicht entdeckt haben.

    Ein ganzer Kontinent abschätzig genannt “Reich der Plattnasen”.

    Der ganze Kontinent heißt Affenreich, sollten wir da nicht besorgt sein? Ist das nicht Rassismus pur?

    Warum sich über Neger, negro, nigger order nigga aufregen, wenn man doch gleichzeitig zulässt dass ein ganzer Kontinent heute noch “Affenreich” genannt werden darf?

    Man muss nur mal einen PC Begriff wie “african american” genau anschauen. Übersetzt heißt das “Amerikaner aus dem Affenreich”. Ist das jetzt noch PC? Können die SJWs damit leben?

    Sollten die SJW hier nicht sofort zu den Waffen greifen? Oder zumindest fordern, dass “Afrika” aus Millionen von Büchern und Milliarden von Artikeln entfernt und durch etwas wie “Zweitgrößte Landmasse” ersetzt wird?

    Kontinent sollte man auch nicht mehr sagen, das wäre eine Beleidigung für die schützenswerte Minderheit der Inkontinenten, oder nicht?

    Was? Ach so, ‘tschuldigung. “Zweitgrößte Landmasse” ist nicht auch SJW-Konform. Denn es gilt ja das Prinzip der Gleichheit und Undiffamierbarkeit. Zweit ist eine Diskriminierung einer Minderheit und damit ebenfalls Rassismus, right?

    \Ironie Ende

  28. Jan Dietrich says:

    Diskriminierung ist sowieso ein kompletter Wortunsinn. Discriminare=Unterscheiden. Dementsprechend “diskriminiert” jeder Ausdruck andere Ausdrücke. Diskriminierung wird immer analog mit dem richtigen lateinischen Wort “postponere” verwechselt, welches der korrekte Begriff für “benachteiligen” ist. Postponierung, eingedeutscht.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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