Diffamierungsspirale II: Wie Linke FakeNews produzieren und zum Diffamieren benutzen

Vor einiger Zeit haben wir die „Theorie der Diffamierungs-Spirale“ aufgestellt, die sich wie folgt zusammenfassen lässt.

  • black hole spiralEine falsche Behauptung wird in die Welt gesetzt.
  • Die falsche Behauptung wird von Mainstream-Medien aufgenommen und verbreitet. Die Mainstream-Medien haben sich mit viel Begeisterung auf die falsche Behauptung gestürzt, Stängele wollte mit seiner Petition Homosexualität aus dem Lehrplan von Schulen verbannen.
  • Die falsche Behauptung zeichnet sich dadurch aus, dass sie aus einer Bewertung besteht und sich gegen eine Person oder Personen richtet, die z.B. gegen den politischen Mainstream Stellung bezogen hat oder haben. Unser Beispiel, an dem entlang wir die Theorie der Diffamierungsspirale entwickelt haben, war die Petition von Gabriel Stängle, die sich gegen den Bildungsplan 2015 der Baden-Württembergischen Landesregierung gerichtet hat. Die falsche Behauptung, die anschließend durch die Medien ging, lautete: Die Petition fordere, Homosexualität solle aus dem Lehrplan gestrichen werden – eine nachweislich falsche Behauptung, die von der damaligen Landesregierung in Baden-Württemberg in die Welt gesetzt wurde.
  • Auf Basis der falschen Behauptung, die von Mainstream-Medien verbreitet wird, formiert sich Widerstand. Der Widerstand richtet sich gegen die Chimäre, die Mainstream-Medien verbreiten. Die nächste Schleife der Diffamierungs-Spirale ist erreicht. Aktivisten und sonstige Berufsaufgeregte machen gegen die falsche Behauptung mobil und drehen die Spirale durch Begriffe wie Homophobie und Homosexuellen-Hass eine Umdrehung weiter.
  • In der nächsten Schleife der Diffamierungs-Spirale können Mainstream-Medien nun wahre Berichte über z.B. eine Gegenpetition, die verlangt, dass Homosexualität im Lehrplan enthalten bleibt und die sich gegen die ursprüngliche Petition von Stängle richtet, verbreiten und damit die falsche Behauptung, die Grundlage aller nachfolgenden Aktivitäten ist, zementieren.

Mit jeder Schleife der Diffamierungs-Spirale wird eine weitere Aufregungsstufe genommen. Zwischen dem, was in der ursprünglichen Petition von Stängle steht und dem, was in Massenmedien, Gegenpetitionen, aktuellen Stunden und zu anderen Anlässen über diese Petition verbreitet wird, gibt es nicht einmal mehr eine Schnittmenge. Die Fronten zwischen denen, die mit der Petition ein ihnen wichtiges Anliegen kundgetan haben und denen, die auf Grundlage einer falschen Behauptung ein Feindbild errichtet haben und es nun geradezu liebevoll ausschmücken, sind verhärtet, es gibt keine Möglichkeit der Verständigung.

Das ist der Zweck von Diffamierungs-Spiralen: Verständigung zwischen Bürgern, die von sich denken, sie seien unterschiedlicher Ansicht, zu verunmöglichen. So, wie wir die Systematik der Diffamierungs-Spirale hier beschrieben haben, könnte man denken, die Technik stamme direkt aus dem Werkzeugkasten sozialistischer Diffamierungs-Spezialisten, wie sie in der Stasi (Stichwort: Zersetzung) am Werk gewesen sind (Wohin sind die entsprechenden Stasi-Experten eigentlich alle verschwunden?).

Und tatsächlich zeigt das, was Prof. Dr. Werner Patzelt wiederfahren ist, dass Linke sich sehr gerne der Technik der Diffamierungs-Spirale bedienen. Patzelt hat auf seinem eigenen Blog gerade seine Erfahrungen damit zusammengefasst, dass er die Pegida-Bewegung wissenschaftlich aufgearbeitet hat. Weil Patzelt an Erkenntnis und nicht an Ideologie interessiert ist, fehlen bei ihm die für Linke und Meinungsterroristen so wichtigen Stichworte, wie „Nazis“, „Rechtsextreme“, „Pack“. Patzelt untersucht, was Pegida ist, wie Pegida entstehen konnte und welchem Zweck, Pegida dient. Er tut dies, wie es Wissenschaftler tun, beschreibend und erklärend, nicht bewertend.

Das war zu viel für einige Mitarbeiter und Studierende der Technischen Universität Dresden, von denen man sich fragen muss, was sie an einer Universität wollen. Wissenschaft wollen sie offensichtlich nicht betreiben. Ihr Bestreben war vielmehr darauf gerichtet, eine Diffamierungs-Spirale gegen Werner Patzelt zu starten:

  • Jamula IndoktrinationDie Diffamierungs-Spirale beginnt damit, dass die Mitarbeiter und Studenten der TU-Dresden, sich „tatsachenverdrehend-denunziatorisch“, wie Werner Patzelt schreibt, über Patzelt äußern. Dass man ihn vom Beobachter und Analytiker der Pegida zum Unterstützer und Anhänger der Pegida gemacht hat, erklärt sich Patzelt mit einerseits Ahnungslosigkeit, andererseits Böswilligkeit auf Seiten der entsprechenden Mitarbeiter und Studenten.
  • Die falsche Behauptung, Patzelt sei Unterstützer und Anhänger der Pegida wirkt auf mache Journalisten, wie Licht auf Mücken. Sie schwärmen, denn das journalistische Geschäft läuft besser mit denunziatorischen als mit deskriptiven Inhalten, wie sie glauben. Also verbreiten einige Zeitungen die böswillig falsche Behauptung der Mitarbeiter und Studenten aus Dresden.
  • Auf Grundlage dieser falschen Medienberichte inszenieren Studenten außerhalb von Dresden Widerstand gegen Werner Patzelt, wenn Patzelt z.B. an der HTWK in Leipzig einen Vortrag halten soll oder an die Universität Mainz eingeladen ist, um dort einen Vortrag zu halten.
  • Dieser Widerstand der Studenten, die böswilligen Falschaussagen nur zu willig auf den Leim gehen, vermutlich weil nicht wenige von ihnen die Böswilligkeit teilen, die die Triebkraft hinter den falschen Behauptungen ist, die Mitarbeiter und Studenten der TU-Dresden aufgestellt haben, wird wiederum Gegenstand von Berichten in den Mainstream-Medien. Das falsche Bild vom Pegida-Unterstützer Patzelt hat sich mittlerweile gesetzt und dazu geführt, dass im Hinblick auf Werner Patzelt zwei Lager von Feinden und Freunden entstanden sind, zwischen denen keine Verständigung mehr möglich ist.

Hier endet zunächst die Diffamierungs-Spirale, und für Wissenschaftler stellt sich hier die Frage, wie es dazu kommen kann, dass falsche Behauptungen aufgestellt werden, von Medien verbreitet werden und dazu genutzt werden, Personen des öffentlichen Lebens zu diffamieren. Das Stasi-Konzept der Zersetzung stellt eine Möglichkeit der Erklärung dar. Die Böswilligkeit, mit der falsche Behauptungen wissentlich in die Welt gesetzt werden, kann so erklärt werden, denn Ziel des Konzeptes der Zersetzung ist die „systematische Diskreditierung des öffentlichen Rufes, des Ansehens und des Prestiges auf der Grundlage miteinander verbundener wahrer, überprüfbarer und diskreditierender sowie unwahrer, glaubhafter, nicht widerlegbarer und damit ebenfalls diskreditierender Angaben“. So steht es nachzulesen in Richtlinie Nr. 1/76 zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV) des Ministeriums für Staatssicherheit.

Diese Erklärung geht von zielgerichtetem Verhalten, von absichtlicher Verleumdung und Diskreditierung derjenigen Menschen aus, die es wagen, von der Ideologie abzuweichen, die die Diffamierer als Wahrheit durchsetzen wollen. Dass diese Erklärung zutrifft, dafür spricht, dass Werner Patzelt sich von Anfang an sehr ausführlich mit den falschen Behauptungen, die über ihn in die Welt gesetzt wurden, auseinandergesetzt und jede falsche Behauptung widerlegt hat. Zudem hat er die falschen Behaupter regelmäßig zu Stellungnahmen aufgefordert und hat ebenso regelmäßig Schweigen geerntet.

Ein anständiger Mensch, der einsehen muss, dass er eine falsche Behauptung über z.B. Werner Patzelt in die Welt gesetzt hat, einfach deshalb, weil ihm klipp und klar nachgewiesen wird, dass seine Behauptung falsch ist, ein anständiger Mensch entschuldigt sich und stellte seine falsche Behauptung richtig. Schon das Schweigen derjenigen, die die falschen Behauptungen in die Welt gesetzt haben, zeigt: Bei ihnen handelt es sich nicht um anständige Menschen. Das spricht dafür, dass sie Patzelt böswillig und absichtlich diffamieren und verleumden wollten.

Nun gibt es noch eine zweite Erklärung, eine, auf die wir regelmäßig zurückkommen und die Patzelt mit dem Begriff „Ahnungslosigkeit“ beschreibt: Dummheit, die einem Realitätsverlust geschuldet ist.

Wir haben den Umstand, dass Dumme am öffentlichen Diskurs in Deutschland teilnehmen können, darauf zurückgeführt, dass es eine Reihe geschlossener Systeme gibt, wie Luhmann das genannt hat. Geschlossene Systeme (oder Echo-Chambers), Mainstream-Medien, politische Netzwerke, linke Studenten und Mitarbeiter an der TU-Dresden, sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Mitglieder des Systems nur die Inhalte als korrekte Inhalte ansehen, die sie sich gegenseitig wieder und wieder als korrekte Inhalte bestätigt haben. Die gegenseitige Bestätigung und Beglaubigung der Richtigkeit der eigenen Position erfolgt dabei nicht über kognitive Mechanismen, die eine Prüfung dessen, was man glaubt, an dem was ist, zum Gegenstand hat. Die Mitglieder der geschlossenen Systeme tauschen vielmehr Affekte miteinander. Sie bestätigen sich gegenseitig, gute Menschen und würdige Angehörige der eigenen Gruppe zu sein, indem sie einen gemeinsamen Feind bekämpfen. Sie zetern über Rechte, wüten gegen Nazis, schimpfen über Anti-Feministen und stilisieren jeden zum Feind, der nicht ist, wie sie selbst. Die Mitglieder derartiger selbstreferentieller Gruppen müssen über kurz oder lang verdummen, weil sie zum einen nicht lernen können, denn lernen kann man nur aus Fehlern und im Austausch mit der Realität und beides kommt in der Welt der Abgeschlossenen nicht vor. Zum anderen verdummen die Mitglieder derartiger Gruppen, weil man durch den ausschließlichen Austausch von Affekten notwendig verdummen muss. Wer das nicht glaubt, der soll einmal den Test machen, wie lange er es durchhält, seinen Selbstwert und seine Identität einzig daraus zu beziehen, dass er über eine Gruppe (imaginierter) Feinde und von morgens bis abends herzieht. Weil die Mitglieder selbstreferentieller Gruppen als Folge ihrer Weigerung, sich mit Fakten in der wirklichen Welt auseinanderzusetzen, verdummen, deshalb sind sie nicht fähig einzusehen, wenn sie sich im Irrtum befinden, und sie sind nicht dazu in der Lage, Argumente entweder zu formulieren oder zur Kenntnis zu nehmen. Folglich müssen sie jeden Kontakt mit Widerspruch und Kritik vermeiden, was uns zurückführt zu der Kommunikationsverweigerung, die Patzelt regelmäßig begegnet ist, wenn er versucht hat, mit denen, die falsche Behauptungen über ihn in die Welt setzen, Kontakt aufzunehmen.

Welche der beiden Erklärungen richtig ist, ob sich beide Ergänzungen ergänzen, das sind empirische Fragen, die man im Rahmen eines entsprechenden Forschungsprojektes beantworten müsste.

fakenewsEs ist problemlos möglich, FakeNews als Begriff in die Diffamierungs-Spirale einzubauen, denn FakeNews, die nachweislich falschen Behauptungen über Stängeles Petition oder Patzelts Präferenzen, die es in die Mainstream-Medien geschafft haben, sind der Ausgangspunkt der Diffamierungs-Spirale, was zeigt, FakeNews sind nicht neu und wurden auch nicht von der Stasi erfunden, nur sehr wirkungsvoll eingesetzt. Das legt den Schluss nahe, dass FakeNews kein Problem sind, das sich ausschließlich auf der rechten Seite des ideologischen Spektrums findet, sondern ein Problem, das sich in gleichem Ausmaß, wie Patzelt meint auf der linken Seite des politischen Spektrums findet. Wir sind hier anderer Meinung, wir denken, dass FakeNews ihren Ausgangspunkt auf der linken Seite des politischen Spektrums haben, schon weil Linke affiner für böswillige Unterstellungen sind, wenn es darum geht, den politischen Gegner zu diskreditieren. Dennoch wollen wir Werner Patzelt das Schlusswort überlassen:

“(1) Fake News lassen sich wirkungsvoll als Kampfmittel einsetzen – was ja lange schon bekannt ist.

(2) Die einschlägigen Fake News über mich gingen von Mitarbeitern und Studierenden am Dresdner Institut für Politikwissenschaft aus. Dass diese Fake News weiterhin – und zwar ganz kontrafaktisch – wie korrekte Aussagen behandelt und kolportiert werden, geniert diese Leute nicht. Ich behandle das als ein verachtenswertes Verhalten.

(3) Es wurde in diesem Fallbeispiel nachgewiesen, dass mit Fake News zu arbeiten bzw. naiv mit ihnen umzugehen keine Eselei nur von Rechten ist. Vielmehr waren auch Linke – sowie Wissenschaftler – schon lange vor ihren heute bekundeten Sorgen über die Folgen von Fake News ihrerseits im „postfaktischen Zeitalter“ angekommen. Meine Meinung: Es wäre gut, wenn die Blüte des Post- oder Alternativfaktischen allmählich zu Ende ginge – und zwar ebenso wie inzwischen jene Zeit des „radikalen Konstruktivismus“ zu Ende gegangen ist, zu dessen absehbar missratenem Nachfolger die heutige „Post- und Alternativfaktik“ geworden ist.

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15 Responses to Diffamierungsspirale II: Wie Linke FakeNews produzieren und zum Diffamieren benutzen

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  2. dneail says:

    Das sogenannte “linke” Utopien hinterherrennen ist ja seit mehr als 100 Jahren kein Geheimnis. Das Sie dafür, ganz real, auch massive Schäden personell und materiell verursachen ebenfalls. Der Text ist ganz nett, aber keine wirkliche Überraschung.

    Schön ist die Andeutung des “Wahnsinns” dem gewisse Leute anheimgefallen sind und welche keine Beweise, Fakten und auch keine Experimente mehr benötigen.

  3. egon werner says:

    Viel Text, alles richtig. Nun möchte ich das Gesagte auf den Punkt bringen. Das ist der Weg, den wir gehen werden, der Weg in eine schlimme Diktatur.

    • Alfred Marenberg says:

      Wer im “Frieden” Alles mit Ruhe und “Nachsicht” – man könnte auch wenn man böse ist Feigheit dazu sagen – erträgt, darf sich nicht beklagen, wenn er in einer Diktatur aufwacht. Jeder, der ein halbwegs normales Elternhaus bzw. vernunftoriente Erzieher hatte, hatte mit 99,9% Sicherheit das prägende “Erlebnis” einer im entscheidenden (!) Augenblick erhaltenen Ohrfeige, von der er
      im ähnlichem Prozentsatz wusste WARUM er sie erhalten hatte. In geradezu lächerlichem “Menschen-Rechts” Geblubber werden solche in der Regel segensreiche Handlungen verdammt.

  4. Bernhard says:

    Ich könnte mir vorstellen, “Fake News” ganz einfach als -Lügen- und “Postfaktisch”
    als -Faktenlos- zu benennen.Die deutsche Sprache ist viel präziser als dieses “Denglish”

  5. ineitzke says:

    »Verständigung zwischen Bürgern, die von sich denken, sie seien unterschiedlicher Ansicht, zu verunmöglichen.«

    Dies erfolgt zusätzlich durch die Steigerung von Verunsicherung und Angst mit schnellen Zustech-Lösch-Attacken, welche aus dem nicht mehr überschaubaren Dickicht des Para-Antifa-Netzes so blitzkriegmäßig erfolgen, dass diese Aktionen es gar nicht bis in die Öffentlichkeit der Hauptstrommedien schaffen.
    Beispiel:
    https://twitter.com/ineitzke/status/810198584826228736
    Durchschaut und Überblick noch jemand das Linksnetzwerk?:
    NichtEgal, das Aufstehen-gegen-Rassismus-Bündnis, die Hasskriminalität-Monitoring-Taskforce Hate-Speech, die symbiotisch von Fälschern profitierende und sich selbst erfüllende Prophezeiungen schaffende Fake-News-Correctiv-Deutungspolizei, Mimikama, …

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  7. Engelchen says:

    Links ist keine politische Überzeugung, sondern eine schwere geistige Krankheit, welche man behandeln muss. Notfalls mit Antiidiotikum! Die Lügen sind so frech und dumm, dass man nur noch lachen kann. Laut deren Doktrin lügen nur die Rechten und Putin samt Trump sind Abgesandten des rechten Teufels. Bei den Nazis stand auch das Wort sozialistische im Parteinamen. Diese Brut muss gestoppt werden, sonst geht dieses Land bald den Bach runter

  8. Günther says:

    Man kann das ganze Dilemma noch so sehr wissenschaftlich beleuchten, im Grunde ist die Misere aber ganz einfach strukturiert, wie so oft bei hochkomplexen Themen! Die Basis ist ganz einfach Verleumdung. Verleumdung gab es immer und in jeder Gesellschaft. Die Deutschen leben aber in einer Zeit in der die Verleumdung ein legitimes Instrument der staatlichen Medien und der herrschenden Politiker geworden ist. Es wurde ein Paradigmenwechsel vollzogen, vor unser aller Augen und ohne die geringste Scham. Unrecht wurde zu Recht. Jede Lüge, jede Verleumdung, jeder Rechtsbruch ist legitim wenn er “dem höheren Ziel dient” zu den vermeintlich “guten” zu gehören. Angela Merkel hat das auf höchster Ebene vorgemacht, ist es da ein Wunder dass die Mehrheit der Deutschen ihr nun folgt?

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  10. Adebar says:

    So sorgen Linke dafür, daß unliebsame Meinungen, in den Kommentarspalten der Medien, nicht die Oberhand gewinnen:

    “jetzt: Was genau ist „ichbinhier“?

    Hannes Ley: Das ist eine Aktionsplattform auf Facebook. Wir sehen uns an, wo in den großen und bekannten deutschen Medien es Hasskommentare gibt unter den Beiträgen, posten die in unsere Gruppe und machen Counterspeech. Wir gehen rein in die Kommentarspalten, schreiben gegen den Hass an, sachlich und respektvoll. Und liken die guten, konstruktiven Kommentare, damit die auch weiter oben erscheinen und mehr Gewicht bekommen. Das ist eigentlich auch die Aufgabe der Medien und ihrer Social-Media-Teams. Die Welt und die Tagesschau zum Beispiel machen das sehr gut, moderieren die Diskussion und sperren Leute, die Hass verbreiten. Andere hingegen, wie etwa Focus Online und die Huffington Post, machen das so gut wie gar nicht. Mit der Leserredaktion von Focus Online war ich persönlich in Kontakt, und man sagte mir, sie arbeiten an dem Problem und bedankten sich für unsere Hilfe und Unterstützung.”

    http://www.jetzt.de/politik/facebook-gruppe-ichbinhier-kaempft-gegen-hetzte

  11. Jürg Rückert says:

    Ähnliche Methoden:
    – Das Overton-Fenster oder wie man Kannibalismus hoffähig macht
    ( https://gloria.tv/article/mJS8rijafZuq31aVxGQFxBaPs ).
    – Die Savonarola-Variante unter Stalin (Jewgenina Ginsburg, Marschroute eines Lebens, Kapitel „Die Lawine“ – sehr lesenswert). Ein Bekannter wird denunziert sprich angeklagt. Die Ermittler befragen nun auch mich: “Ist Ihnen der Revisionismus des X nicht aufgefallen? Warum haben Sie das nicht zur Anzeige gebracht? Kennen Sie noch mehr Klassenfeinde?” etc. Wenn ich nun winsele und andere ans Messer liefere, kann ich mit Gnade rechnen, ansonsten …

    Das anthropologische Verständnis sieht die Sippe, den Stamm und dann Feindesland bzw.
    die rote Sippschaft vor Ort, den roten Stamm und dann die Klassenfeinde.

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