Adieu der Wissenschaft: Hochschule Biberach bildet jetzt Klima-Sanitäter aus

Die Zeiten, in denen sich Wissenschaftler darüber klar waren, dass sie durch Forschung nicht in den Vollbesitz der unabänderlichen und ewig gültigen Wahrheit gelangen, sind lange vorbei. Die Zeiten, in denen die strikte Trennung zwischen dem, was man den Begründungszusammenhang nennt und dem, was als Verwertungszusammenhang bezeichnet wird, eingehalten wurde, eine Trennung die Wissenschaft erst möglich gemacht hat, sind auch vorbei.

Heute ist es für Hochschulen en vogue, sich zu politischen Claqueuren und Handlangern zu degradieren und zur Hilfstruppe der Politdarsteller zu werden. Vor zwei Tagen haben wir über die Technische Universität Dortmund berichtet, die den Schritt aus der Wissenschaft in das Geschäft gegangen ist, das aus Gefälligkeit als Gegenleistung für Steuergelder besteht.

Heute haben wir ein Beispiel von der Hochschule Biberach, das man als Indikator dafür ansehen kann, dass die Hochschule Biberach auf dem besten Weg ist, es der TU-Dortmund gleich zu tun.





„Klimaretter werden“, so der Aufmacher, mit dem für die Aufnahme eines Studiums in “BWL und Energie” bzw. in “Gebäude und Energie” geworben wird.

„Biotechnologie, Energie, Bau und Weiterbildung. Das sind die thematischen Schwerpunkte in Lehre, Weiterbildung, Forschung und Transfer der Hochschule Biberach“, so kann man auf der Seite der Hochschule lesen. Was man sich unter dem thematischen Schwerpunkt „Weiterbildung“ in Weiterbildung vorzustellen hat, ist nicht ganz klar…

Ein Blick in die Angebote zeigt, es hätte etwas werden können, mit der Hochschule. Umso ärgerlicher, dass die Hochschule Biberach den Mythos des menschengemachten Klimawandels noch um einen weiteren, fast noch idiotischeren Mythos zu ergänzen müssen glaubt: Menschen seinen in der Lage, das Klima zu retten. Wir hoffen, dass der Supervulkan unter dem Yellowstone-Nationalpark nicht in Lachen ausbrechen wird.

Derartiger Blödsinn ist nicht nur ärgerlich, er schädigt die wissenschaftliche Integrität einer Institution, die sich die Mühe gemacht hat, sich eine Satzung zur Sicherung wissenschaftlicher Standards zu geben.

Darin heißt es:

„Zu einem schwerwiegenden Fehlverhalten gehören insbesondere:
a) Falschangaben, z. B. durch
• das Erfinden von Daten,
• das Verfälschen, z. B. durch Auswählen und Zurückweisen unerwünschter Ergebnisse, ohne dies offen zu legen oder durch Manipulation einer Darstellung oder Abbildung,…“

Der Klimawandel, der von Menschen gemacht sein soll und zu dessen Behebung die Hochschule Biberach Klimasanitäter ausbilden will, basiert auf Falschangaben, nicht nur deshalb, weil sich alle Angaben über die Umwelt-Katastrophen und Temperaturerwärmungen durch den angeblichen von Menschen verursachten Klimawandel als falsch erwiesen haben, sondern vor allem deshalb, weil weiterhin so getan wird, als wären diese falschen Angaben richtig.

Das Zurückweisen unerwünschter Ergebnisse, deren aktive Unterdrückung ist mittlerweile zu einer Normalität geworden, die viele der Wissenschaftler, die von einem Unterstützer der These vom menschengemachten Klimawandel durch Prüfung der Fakten zu einem Gegner der These wurden, sehr genau kennen. Von entsprechenden Erfahrungen berichten u.a. Dr. Claude Allégre, Dr. Judith Curry, Dr. Caleb Rossiter oder Dr. Richard Tol, um einige zu nennen, von denen wir auf ScienceFiles bisher noch nicht gesprochen haben.

Schließlich ist belegt, dass sowohl Al Gore als auch das IPCC Abbildungen und Datenreihen manipulieren, um den erwünschten Effekt einer Erwärmung darstellen zu können.

Bei seiner Darstellung hat Gore vergessen darauf hinzuweisen, dass gemessen an der Geschichte der Erde, die derzeitige CO2-Konzentration so gering ist, wie zuletzt vor 320 Millionen Jahren. Die rechte Abbildung zeigt den historischen Verlauf.

Kurz: Die Klimareligion verstößt gegen die Satzung zur Sicherung wissenschaftlicher Standards, die an der Hochschule Biberach eigentlich gelten soll. Weshalb die Verantwortlichen sich entschlossen haben, den Klima-Hoax dennoch zu unterstützen, ist angesichts der öffentlichen Förderung, die in Strömen fließt, wenn man sich zum Jünger der Klimareligion macht, leicht zu beantworten, schon weil den meisten Hochschulen der Opportunismus näher steht als Grundsätze einer freien Wissenschaft.

Dass die Hochschule Biberach sich durch ihren Sanitätskurs aus der Reihe ernstzunehmender Einrichtungen höherer Bildung verabschiedet hat, ist zwangsläufig und vielleicht auch gewünscht, denn mit Wissenschaft, mit der Methode das Zweifels kann man in einem durch und durch ideologischen Umfeld voller religiöser Eiferer und Überzeugungstäter nur anecken. Dazu braucht man Mut, Stamina und Unabhängigkeit. Nichts davon scheint es an der Hochschule Biberach zu geben.

Aber vielleicht tun wir der Hochschule Biberach auch Unrecht. Vielleicht ist die Ausbildung zum Klimasanitäter ein Versuch, die durch Klimaalarmisten stark beschädigte wissenschaftliche Integrität vieler Bildungsinstitutionen zu bandagieren und am Leben zu erhalten.


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