Tausche milde Symptome gegen schwere Erkrankung: Nebenwirkungen von Impfstoffen, die bislang verschwiegen werden

Um eine informierte Entscheidung zu fällen, bedarf es einer fundierten Informationsbasis.
Um sich für oder gegen eine Impfung mit einem der neuen Impfstoffe gegen COVID-19 zu entscheiden, muss jeder die Vorteile, die sich für ihn mit der Impfung verbinden, mit den Nachteilen gewichten, die damit für ihn verbunden sind.
Diese Abwägung der Vor- und Nachteile ist ohne die dazu relevanten Informationen nicht möglich.

Seit Tagen fordern wir eine Diskussion über die Nebenwirkungen, die mit den neuen Impfstoffen von Pfizer/Biontech, Moderna und AstraZeneca/Oxford University verbunden sind. Wer sich impfen lassen will, sollte nicht nur die vermeintlichen Vorteile kennen, die sich mit einer Impfung verbunden, sondern auch deren Nachteile.

Wie es scheint, gibt es eine Blockade durch Medien und Polit-Kaste, wenn es darum geht, die Risiken, die sich mit Impfstoffen verbinden, auch nur zu erwähnen. Tut man das, wird man schnell als “Covidiot” bezeichnet, in die rechte Ecke gestellt und dort gleich noch zum Anitsemiten erklärt. Die Denunziations-Maschinerie läuft in dieser Hinsicht wie geschmiert. Man muss sich deshalb fragen, wovor die Hersteller, die Medien, die Polit-Darsteller so große Angst haben, dass sie jede informierte Diskussion über die Vor- und Nachteile einer Impfung unterbinden wollen.



In zurückliegenden Beiträgen haben wir bereits von Nebenwirkungen berichtet, die man aus den veröffentlichten Trial-Daten der Phasen I/II, für die drei derzeit sich um Notfallzulassung bemühenden Impfstoffe entnehmen kann. Die Nebenwirkungen reichen von Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, Fieber und Erbrechen bis zu Schlaflosigkeit und diversen Varianten von Verdauungsstörungen. Sie sind so verbreitet, dass man sicher sein kann, mindestens irgend eine Art von Schmerzen nach der Impfung zu erleben: Tausche Asymptomatik gegen Schmerz. Dies zu berichten, ist eigentlich die Pflicht der “Anstalten des öffentlichen Rechts”, die angeblich so wichtig sind, um Bürgern ein informiertes Urteil zu ermöglichen.


Wir haben in einer Reihe von Beiträgen zusammengestellt, was man über die Impfung und die bisherigen Impf-Aspiranten wissen muss, um eine informierte Entscheidung treffen zu können.


Um unseren Lesern einmal einen Eindruck davon zu vermitteln, mit welchen Nebenwirkungen die Unternehmen, die derzeit Impfstoffe testen, rechnen, hier eine Seite aus dem Trial-Protokoll von Moderna. Man kann davon ausgehen, dass die Einwilligungserklärung, die Teilnehmer an den klinischen Tests unterschreiben müssen, um an den Trials teilnehmen zu können und alle Risiken, selbst zu tragen, der im folgenden präsentierten Seite weitegehend entsprechen:

Die Seite stammt aus dem Protokoll von Moderna zum Trial von mRNA-1273.
Stattliche Nebenwirkungen. Besonders interessant ist diese Passage:

“There is a theoretical risk that active vaccination to prevent the novel viral infection caused by SARS-CoV-2 may cause a paradoxical increase in the risk of disease. This possibility is based on the rare phenomenon of vaccine-associated disease enhancement which was first seen in the 1960s with 2 vaccines made in the same way (formalin-inactivated whole virus) and designed to protect children against infection with RSV (Chin et al 1969) or measles (Fulginiti et al 1967). Disease enhancement has also been proposed as a possible explanation for cases of more serious disease associated with dengue vaccination (Thomas and Yoon 2019; WHO 2018). It is not known if mRNA-1273 will increase the risk of enhanced disease”

Warum ist diese Passage besonders interessant?
Nun, zum einen haben sich Timothy Cardozo und Ronald Veazey gerade u.a. über diese Passage geärgert. Beide haben u.a. dies zum Anlass genommen, um einen Beitrag im International Journal of Clinical Practice zu veröffentlichen. Zum anderen wird in dieser Passage eine perverse Wirkung von Impfstoffen beschrieben, von der die meisten noch nichts gehört haben werden: Antibody-dependent Enhancement (ADE). Impfungen, die vorgenommen werden, wenn ein Virus in einer Bevölkerung virulent ist, ein Geimpfter also leicht mit dem Virus, einem mutierten Stamm des Virus in Kontakt kommt, dann kann die Impfung dazu führen, dass er, der eine hohe Wahrscheinlichkeit hatte, nicht oder nur leicht zu erkranken, schwer, sehr schwer erkrankt und in manchen Fällen stirbt.

Dieses Risiko wird von Moderna als “theoretisches Risiko” dargestellt. Das ist es nicht. Das Risiko, das sich mit ADE verbindet, ist gering, aber kein theoretisches Risiko, es ist im Gegenteil ein empirisch gut belegtes Risiko, wie Cardozo und Veazey nicht nur schreiben, sondern anhand der Studien (wir haben die Studien für Interessierte zusammengestellt), die dies zeigen, belegen. Was Cardozo und Veazey insbesondere ärgert ist die Tatsache, dass Moderna das Risiko von ADE nicht nur als theoretisches Risiko verharmlost, sondern unterschlägt, dass das Risiko von ADE für MERS und SARS-CoV-1, also die nächsten Verwandten von SARS-CoV-2, dem Pathogen, das COVID-19 auslöst, gut belegt und mit ein Grund dafür sind, dass bislang kein Impfstoff gegen das eine, wie das andere zugelassen wurde:

“In addition, both Moderna and Johnson and Johnson term the risk of vaccine-elicited disease enhancement as “theoretical”. Finally, in citing the risk, Pfizer and Moderna note prior evidence of vaccine-elicited disease enhancement with RSV and dengue, as well as feline coronavirus (Pfizer) and measles (Moderna), however, SARS and MERS are not mentioned. […] In all, the evidence from the Pfizer, Moderna and Johnson & Johnson protocols for their COVID-19 vaccine trials when contrasted with the evidence for antibody-dependent enhancement of disease presented by this report and widely available to any skilled practitioner in the field establishes that patient comprehension of the specific risk that receiving the vaccine could convert a subject from someone who experiences mild disease to someone who experiences severe disease, lasting morbidity or even death is unlikely to be achieved by the informed consent procedures planned for these clinical trials.”



Die drei genannten Unternehmen, so vermuten Cardozo und Veazey lassen die Teilnehmer an ihren klinischen Tests darüber im Unklaren, dass sie die Impfung von jemandem, der bestenfalls milde Krankheitssymptome erlebt hätte, zu jemandem macht, der schwer erkrankt, dessen Sterberisiko erhöht ist. Und wenn die Testteilnehmer, die eine umfangreiche Einwilligungserklärung vor ihrer Teilnahme am Trial und somit vor ihrer Impfung unterschreiben müssen, über diese Nebenwirkungen, diese Risiken im Unklaren gelassen werden, wie wahrscheinlich ist es dann, dass Hans W., der sich beim Gesundheitsamt in M impfen lässt, von diesen Risiken erfährt? Die bisherige Behandlung des Themas “Risiken / Nebenwirkungen” im Zusammenhang mit COVID-19 Impfstoffen, legt eher den Schluss nahe, dass Hans W. ebenso im Unklaren gelassen wird, wie die Testteilnehmer.

Das Risiko, ADE, wird nach Ansicht von Cardozo und Veazey noch dadurch erhöht, dass alle Impfstoffe, die derzeit entwickelt werden, auf dem orginalen Stamm von SARS-CoV-2, dem so genannten “Wuhan-Virus”, entwickelt werden. Der am häufigsten verbreitete Stamm von SARS-CoV-2 ist aber die Mutation D1614G. Dadurch, dass Impfstoffe auf dem Wuhan-Virus basieren, dessen Mutation D1614G aber am weitesten verbreitet ist, wird die Wahrscheinlichkeit von ADE erhöht.

Diese Wahrscheinlichkeit ist nach wie vor relativ gering. Das ist das Erfreuliche. Aber selbst eine Wahrscheinlichkeit von 1% transformiert dann, wenn 80.000.000 Menschen geimpft werden in 800.000 Fälle, hinter denen sich 800.000 Leben verbergen, die durch ADE beeinträchtigt, erheblich beeinträchtigt, vielleicht sogar beendet werden. Darüber muss diskutiert werden! Jeder, der sich impfen lässt, muss wissen, worauf er sich einlässt.

Warum Medien und Polit-Darsteller das Thema Nebenwirkungen nicht ansprechen, vermeiden, wie der Teufel das Weihwasser, ist vor dem Hintergrund der doch gut dokumentierten Nebenwirkungen und Risiken, die sich mit einer Impfung gegen COVID-19 verbinden, eine Frage, auf die sich nur schwierig eine Antwort finden lässt.


Studien, die die Relevanz von ADE belegen


Cardozo, Timothy & Veazey, Ronald (2020). Informed Consent Disclosure to Vaccine Trial Subjects of Risk of COVID-19 vaccines worsening clinical disease. International Journal of Clinical Practice.
Der Beitrag (das ist den Faktenheinis ja so wichtig) ist Peer Reviewed und steht zur Veröffentlichung an.


Wir danken Dr. habil. Heike Diefenbach, die das Problem, dass das Medikament schlimmer sein kann als die Krankheit, zuerst erkannt und in die griffige Formulierung, Tausche asymptomatische Erkrankung gegen Erkrankung und Schmerzen durch Impfung” gebracht hat.

Wir danken einem Leser von ScienceFiles für den Hinweis auf die Studie von Cardozo und Veazey!


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Wir haben in einer Reihe von Beiträgen zusammengestellt, was man über die Impfung und die bisherigen Impf-Aspiranten wissen muss, um eine informierte Entscheidung treffen zu können.


Wenn Sie die Wahl haben zwischen dem Risiko, das mit einem Impfstoff einhergeht, und dem Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, welches Risiko wählen Sie? Das haben wir unser Leser gefragt. Bislang haben sich 1.572 Leser an der kleinen Umfrage beteiligt. Ergebnis: 41 wählen den Impfstoff, 1.531 das Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren.

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