Kurswechsel: Regierung Johnson setzt zukünftig auf Medikamente gegen COVID-19

Hören Sie auch das Gras wachsen?
Nein?
Wir schon.
Vielleicht hören Sie es auch, am Ende dieses Textes.

Ende März hat Matt Hancock, der britische Gesundheitsminister im Unterhaus gesagt, dass er glaube, mit SARS-CoV-2 könne in Zukunft so umgegangen werden, wie derzeit mit Influenza:

“My goal is we will eventually see Covid as something that has to be managed rather like flu.”

Natürlich ist diese Hoffnung immer noch im Kontext der Impf-Erzählung zu sehen: Mit Impfung soll Herdenimmunität erreicht werden. Bei zukünftigen Wellen von SARS-CoV-2 reicht es dann, diejenigen zu impfen, die besonders gefährdet sind. Inzwischen gibt es jedoch Anzeichen dafür, dass diese Aussage von Hancock Teil eines größeren Kurswechsels ist, eines, der SARS-CoV-2, da wo es notwendig wird, weil sich Symptome von COVID-19 einstellen, medikamentös zu Leibe rücken will, einer, in dem Impfung absehbar nicht mehr die zentrale Rolle spielt, die sie jetzt, zumindest nach den Aussagen der Regierungsmitglieder, spielen soll.

Hören wir also das Gras wachsen?

Die Britische Regierung hat die Gründung einer Antivirals Taskforce bekannt gegeben. Aufgabe dieser Taskforce wird es sein, Medikamente, mit denen Personen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, ZUHAUSE behandelt werden können, ausfindig zu machen, wenn notwendig, deren Entwicklung in Auftrag zu geben. In der Meldung, mit der die Gründung dieser Taskforce bekannt gemacht wird, ist von zwei NEUEN antiviralen Medikamenten die Rede, die bis in den Herbst des laufenden Jahres entwickelt worden sein sollen. Medikamente, die im Vereinigten Königreich hergestellt werden sollen. Boris Johnson ist mit der folgenden Aussage zu Protokoll genommen worden:

“Our new Antivirals Taskforce will seek to develop innovative treatments you can take at home to stop COVID-19 in its tracks. These could provide another viral defence against any future increase in infections and save more lives.”

Selbstverständlich beeilen sich sowohl Johnson als auch Hancock in ihren Stellungnahmen zur Gründung der neuen Taskforce “our fantastic vaccination programme” über den grünen Klee zu loben, aber das kann nicht davon ablenken, dass dann, wenn der Mehrheit derjenigen, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden, ein antivirales Medikament in Form einer Tablette oder Kapsel zur Verfügung steht, das eine Erkrankung an COVID-19 effektiv verhindert, keinerlei Grundlage für eine Impfung mehr vorhanden ist. Ebenso liefert die realistische Annahme, dass eine medikamentöse Behandlung keinen 100%igen Schutz liefert und eine schwere Erkrankung an COVID-19 die Folge sein kann, keine Grundlage für Impfung, denn bei schwerer Erkrankung, die auch eine Impfung nicht 100% auszuschließen im Stande ist, gibt es die beiden im Vereinigten Königreich als wirkungsvolles Mittel gegen COVID-19 entdeckten Medikamente Dexamethasone und Tocilizumab bzw. Sarilumab.



Auch wenn Patrick Vallance, der Chief Scientific Adviser der Regierung Johnson davon spricht, dass Tabletten dabei helfen könnten, die zu schützen, die nicht gegen COVID-19 geimpft seien, ist offenkundig, dass die Notwendigkeit einer Impfung dann entfällt, wenn ein Medikament bei positivem Test eine hohe Wahrscheinlichkeit bietet, eine Erkrankung an COVID-19 zu verhindern und damit das zu leisten, was Impfungen auch leisten sollen – im besten Fall leisten soll.

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Hören Sie nun auch das Gras wachsen?

Hier wird versucht, aus der Hysterie, die auch die britische Regierung angefacht hat, um sich selbst Kompetenzen zu verschaffen, die das Unterhaus ohne die Pandemie-Hysterie nicht herausgerückt hätte, ohne Gesichtsverlust herauszukommen und die Tatsache, dass bislang noch jedes Virus mit der Zeit harmloser wurde, wenn es nicht vollständig verschwunden ist, zu einer Folge der eigenen Maßnahmen zur Eindämmung von SARS-CoV-2 und zur Herstellung einer Herdenimmunität zu machen. Nachdem der Lockdown bis zum Sommer vollständig Geschichte sein wird, im Vereinigten Königreich, mit der Impfkampagne die Erzählung verbunden ist, per Herdenimmunität eine nochmalige relevante Ausbreitung von SARS-CoV-2 verhindern zu können, ist die Behandlung dessen, was dann als vereinzeltes Wiederauftauchen von SARS-CoV-2 bezeichnet werden wird, mit Medikamenten, mit einer Art Aspirin gegen Kopf- und Halsschmerzen, Übelkeit, Husten und Erbrechen, der logisch nächste Schritt.

Eine Empfehlung für die neue Taskforce haben wir auch schon: Ivermectin, ein Medikament, das umfassend wirksam ist und das wir hier bereits ausführlich besprochen haben (eine neue Studie aus der Dominikanischen Republik füttern wir demnächst an).


Wie ist das nun bei Ihnen, mit dem Gras?



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