8.343 Todesfälle und zumeist innere Blutungen : Nebenwirkungen der COVID-19-Impfstoffe [7. Juli 2021]

Wir haben ja in der Zwischenzeit gelernt, dass die Nebenwirkungen, die in den Datenbanken der

  • MHRA (Großbritannien);
  • FDA (USA)
  • WHO (weltweit)
  • EMA (EU)

und so weiter, gesammelt werden, gar nicht gesammelt werden, um Nebenwirkungen abzubilden, sondern einfach so. Kleine Jungs sammeln Bildchen ihrer Fussball-Ideole und kleben sie in Heftchen. Die oben genannten Institutionen sammeln eben Nebenwirkungen, nicht, um die Daten zur Grundlage von irgendwelchen Analysen zu nehmen, auch nicht, um die Daten von anderen zur Grundlage von Analysen machen zu lassen. Nein. Einfach um die Daten gesammelt zu haben. Datensammeln ist Selbstzweck. Nicht, dass Sie denken, es ginge darum, Informationen bereit zu stellen, darum, frühzeitig Gefahren, die sich mit COVID-19-Impfstoffen verbinden, zu erkennen.

Nein.

Wo denken Sie hin?
Es geht darum, Daten zu sammeln.
Es gibt einen entsprechenden Haushaltsposten. Also werden Daten gesammelt. Es gibt ja auch einen Haushaltsposten für Bundestagsabgeordnete.

Wenn nun jemand kommt, und die Daten dennoch analysiert, wie das hier der Fall ist oder hier oder hier [Diese Datenanalysierer sind wirklich nervig], dann läuft die Verleugnungs- und Diffamierungsmaschinerie sofort an, und zwar mit den folgenden Aussagen:

  • Den Daten, die wir sammeln, kann man gar nichts entnehmen…;
  • Das sind einfach nur Daten, die zeigen nichts…

Zuweilen wird auch die Strategie gewechselt:

  • Die Daten zeigen, dass nichts auffällig ist… [obwohl sie nichts zeigen];
  • Auf Basis der Daten gibt es keinen Grund zur Sorge … [obwohl die Daten nicht ausgewertet werden können];

Dessen ungeachtet gibt es Leute, die gegenüber diesem Humbug resistent sind und den Wert der entsprechenden Datenbanken für die Suche nach Mustern und den Vergleich mit entsprechenden Daten für andere Medikamente, sehen und die Daten entsprechend auswerten.

Wir zum Beispiel.

Wir schreiben seit dem 27. März 2021 Daten aus der Datenbank der WHO “VigiAccess”, die bei der University of Uppsala geführt wird, fort. Das Fortschreiben von Daten ist ein gutes Mittel, um Mustern auf die Spur zu kommen, vor allem dann, wenn wie im Fall der WHO-Datenbank, der Nutzer über die Grundgesamtheit im Unklaren gehalten wird (natürlich mit Absicht).

Unsere heutige Fortschreibung umfasst den Zeitraum vom 30. Juni bis zum 7. Juli. In diesem Zeitraum ist die Anzahl der Meldungen von Nebenwirkungen um 72.320 auf 1.350.092 angestiegen. Das sind rund 7.000 Meldungen weniger als in der Vorwoche. Indes ist die Zahl der gemeldeten Todesfälle in der letzten Berichtswoche im Vergleich zur Vorwoche wieder gestiegen. 503 Tote sind hinzu gekommen. Damit sind zwischenzeitlich 8.343 Menschen, die nach COVID-19-Impfung verstorben sind, in der WHO-Datenbank erfasst. In der Vorwoche war die Zahl der Toten lediglich um 207 angestiegen. Das waren 30 am Tag im Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung Verstorbene, der bislang geringste Tageswert. Die neue Woche hat einen Anstieg der täglichen Toten auf 72 gebracht. Das ist vermutlich der sehr erratischen Art und Weise, in der manche nationalen Behörden ihre Daten an die WHO weitergeben, geschuldet. Wie dem auch sei, auf 100.000 Meldungen kommen derzeit 618 Tote, ein Plus von 4 Toten im Vergleich zur Vorwoche.

Auch diese Woche widmen wir uns wieder einer Klasse von Nebenwirkungen, die in der Datenbank der WHO über 137 einzelne Krankheitsbeschreibungen verstreut ist: Haemorrhagie, Blutungen, zumeist innere Blutungen, zumeist mehr oder weniger harmlos, zumeist, nicht immer, in jedem Fall ein Zeichen dafür, dass nach einer Impfung ein Gefäß leckt und Blut ins umliegende Gewebe fließen kann und somit eine Beobachtung, die sich in gewisser Weise symbiotisch zu der Beobachtung verhält, dass nach einer COVID-19 Impfung eine Häufung von Thrombosen zu beobachten ist. Wir haben die folgende Darstellung auf Klassifikationen von Nebenwirkungen beschränkt, die mehr als 10 Fälle aufweisen. Also z.B. auf die 973 Blutungen im Gehirn oder die 577 Blutungen im Auge, die nach Uppsala gemeldet wurden. Die 137 Einzelmeldungen haben wir wieder auf “Leidensklassen” aggregiert. Das Ergebnis sieht so aus:

  • Blutkreislauf und lymphatisches System: 13 Blutungen;
  • Herz: 15 Blutungen;
  • Augen und Ohren: 1.339 Blutungen;
  • Verdauungssystem: 1.418 Blutungen;
  • Generelle Leiden zumeist Blutungen an der Injektionsstelle: 723 Blutungen;
  • Verletzungen: 117 Blutungen;
  • Muskeln: 17 Blutungen;
  • Nervsensystem, vornehmlich Gehirn: 1.580 Blutungen,
  • Nieren: 29 Blutungen;
  • Geschlechtsorgane: 3.824 Blutungen;
  • Atemwege: 91 Blutungen;
  • Haut: 370 Blutungen;
  • Gefäßsystem: 2.586 Blutungen;

Insgesamt finden sich in der WHO-Datenbank zuzüglich der von uns nicht berücksichtigen Nebenwirkungen, für die weniger als 10 Meldungen erfasst sind: 12.122 (+ 236) = 12.358 Fälle zumeist innerer Blutung nach einer Impfung. Auf die Gesamtzahl der Meldungen berechnet bedeutet dies, dass 0,9% der gemeldeten Nebenwirkungen eine zumeist innere Blutung nach Impfung zum Gegenstand haben.

Ist das ungewöhnlich?
Natürlich nicht. Wie jeder von uns weiß, sind innere Blutungen eine Alltäglichkeit. Wer kennt sie nicht: die Blutung im Auge oder im Ohr, im Gehirn oder den Nieren, in Geschlechtsorganen oder die Einblutungen in Organe aus Gefäßen… Alles ganz alltäglich, wie Sie sicher aus ihrem täglichen Leben wissen.

[Wer es nicht bemerkt hat, das war Ironie.]



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