Einstürzende Narrative: Erstmals mehr geimpfte Infizierte als ungeimpfte Infizierte im Vereinigten Königreich

Nach wir vor gibt es Polit-Darsteller, allen voran der demente Mensch, der in den USA Präsident spielt, die behaupten, eine Impfung sei die Rettung vor COVID-19 und deshalb dazu drängen, sich impfen zu lassen, weil, wie Creepy Joe Biden meint, wer sich nicht impfen lasse, andere töte.

Dieser hinterhältigen Form des moral priming, bei der versucht wird, Menschen in ein schlechtes Gewissen zu manipulieren, um sie gefügig zu machen, stehen die Fakten gegenüber, die für das Vereinigte Königreich zeigen, dass die Anzahl der positiv auf SARS-CoV-2 Getesteten unter den Geimpften erstmals höher ist als die Anzahl der Ungeimpften. Am 12. Juli 2021, so zeigt die ZOE COVID Study (dazu gleich), standen 16.671 Geimpften, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, 15.005 Ungeimpfte, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, gegenüber, das entspricht einem Anteil von 52.6% für Geimpfte an allen positiv Getesteten.

Quelle: Lockdown Sceptics

Die britische Impfkampagne gehört zu den am weitesten fortgeschrittenen Kampagnen, 68,10% der Bevölkerung sind mit Stand des gestrigen Tages geimpft. Geimpft wurden sie mit dem Versprechen, gegen Infektion, bei dennoch Infektion schwere Erkrankung und Tod geschützt zu sein. Beide Narrative stürzen derzeit in sich zusammen.

Zum einen entwickeln sich die britischen Zahlen, was die Effektivität einer Impfung angeht, in Richtung der israelischen Daten, für die wir schon vor ein paar Tagen gezeigt haben, dass eine Effektivität der Impfung nicht mehr zu finden ist. Tatsählich ist nicht nur das Risiko, positiv auf SARS-CoV-2 getestet zu werden, für Geimpfte und Ungeimpfte weitgehend identisch, das Risiko für Geimpfte nach positivem Test ernsthaft an COVID-19 zu erkranken, ist zudem höher als das Ungeimpfter (siehe Abbildung).

Für das Vereinigte Königreich haben wir auf Basis der Technical Reports von Public Health England berechnet, wie hoch die Effektivität der im Vereinigten Königreich verimpften Impfstoffe gegen die angeblich so gefährliche Variante “DELTA” derzeit ist und sind zu Effektivitäten zwischen 47% und 70% gekommen. Höher als in Israel, deutlich geringer als von Herstellern und Regierungen behauptet. Die Berechnung kann hier nachgelesen werden.

Solche Berechnungen sind Momentaufnahmen, denn das, was als Pandemie bezeichnet wird, ist ein dynamischer Prozess: Täglich werden z.B. im Vereinigten Königreich rund eine Million Tests durchgeführt, täglich werden Hundertausende geimpf, täglich kommen neu Erkrankte hinzu. Die erste Abbildung in diesem Post trägt dieser Entwicklung im Hinblick auf die Verteilung der positiv Getesteten nach Impfstatus Rechnung und zeigt eine besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Geimpfte werden positiv getestet und – so muss man hinzufügen; immer mehr Geimpfte scheinen schwer an COVID-19 zu erkranken. Letzteres basiert derzeit noch auf anekdotischer Evidenz, denn offizielle Daten sind (noch) keine vorhanden bzw. wenn sie vorhanden sind, dann werden sie nicht veröffentlicht. Folglich muss man sich derzeit an Meldungen entlanghangeln, die z.B. für Schottland davon berichten, dass sich die Anzahl der doppelt Geimpften, die in Krankenhäuser eingewiesen werden, in den letzten beiden Wochen verdreifacht hat.

Ebenfalls anekdotische Evidenz stellen Einzelschilderungen dar, die man in den letzten Tagen vermehrt auf Twitter und in anderen sozialen Netzwerken finden kann, solche:

Schließlich zeigt auch das Verhalten derjenigen, die Daten aufbereiten und bereitstellen, dass etwas im Busch ist. So berichtet Will Jones in seinem heutigen Post bei den Lockdown Sceptics davon, dass ZOE, der Unternehmen, das für die oben präsentierten Daten über den Impfstatus positiv Getesteter verantwortlich ist, die Fortschreibung der dort veröffentlichten Daten gestoppt hat, weil, so die offizielle Begründung, die Anzahl der nicht Geimpften, die positiv getestet werden und die ihre Daten zur Verfügung stellen, zu gering geworden sei, als dass noch entsprechende Hochrechnungen erfolgen könnten.

Was für ein Zufall, dass die Fallzahl gerade jetzt in die Knie zu gehen scheint.

Sucht man auf den Seiten von ZOE nach der Datenbasis, die genutzt wird, um Abbildungen wie die oben präsentierte zu erstellen, dann ist das ein sehr mühseliges Unterfangen, an dessen Ende man aus den wenigen Infos und dem, was man als statistischen Sachverstand mitbringt, ein ungefähres Bild dessen gewinnen kann, was bei ZOE getan wird. Offenkundig basieren Abbildungen wie die oben dargestellte auf Meldungen von Nutzern der ZEO COVID APP, die ihre Daten zur Verfügung stellen und positive Tests sowie Symptome melden. Die so erhaltenen Daten werden dann auf die tatsächlich gemeldeten positiven Test im Vereinigten Königreich hochgerechnet, um die Verteilung von Geimpften und Ungeimpften zu erhalten. Ob die Anzahl der Ungeimpften, die ihre Daten zur Verfügung stellen, zu gering geworden ist, als dass eine entsprechende Hochrechnung noch problemlos möglich ist, das ist eine jener Behauptungen, die man nur aufgrund der Daten beantworten kann, jener Daten, die man bei ZOE nicht findet.

Also muss man sich behelfen und die Jubeltexte nach Informationen durchstöbern. Die letzten Abbildungen, so steht in einem Text vom 15 Juli zu lesen, basierten auf Daten von 10.303 Personen, die im Zeitraum vom 26 Juni bis 11 Juli positiv per PCR-Test auf SARS-CoV-2 getestet wurden. Das ergibt eine Anzahl von 687 positiven Tests pro Tag. Die Verteilung zwischen Geimpften und Ungeimpften die darauf für das gesamte Vereinigte Königreich berechnet wird, stellt eine mehr oder minder gleiche Verteilung von Geimpften und Ungeimpften dar. Möglich ist, dass diese Verteilung mit dem Anteil der Bevölkerung, der geimpft ist, gewichtet wird. Das würde  bedeuten, dass derzeit rund 3 Geimpfte auf einen Ungeimpften kämen, so dass von 687 täglichen Tests 171 Ungeimpften und 515 Geimpften zugeschrieben werden, was für den gesamten Zeitraum zu 7.729 Geimpften und 2.574 Ungeimpften führt, genug, um die Datenreihe forzuführen. Die Behauptung, die Fallzahl erlaube die Fortschreibung nicht mehr, wäre demnach vorgeschoben, passte aber in das Bild des offiziellen und hektischen Versuchs, nicht nur die Nebenwirkungen von COVID-19-Impfungen zu verharmlosen, sondern auch die Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen maßloss zu übertreiben.

COVID-19-Impfstoffe schützen NICHT vor Ansteckung.
COVID-19-Impfstoffe schützen NICHT vor Erkrankung.
COVID-19-Impfstoffe schützen NICHT vor Tod.

Und die derzeitige Erzählung, dass Impfstoffe aber die Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken, zu erkranken, zu sterben, reduzieren, sie gerät ins Rutschen. Was wohl in ein zwei Monaten noch von dieser Erzählung übrig ist?

Das neueste Opfer von SARS-CoV-2, das trotz doppelter Impfung zu beklagen ist, ist übrigens Sajid Javid, der britische Gesundheitsminister. Er habe, so hat er getweetet, nur milde Symptome. Man wird bescheiden und ist mittlerweile froh um milde Symptome, den Schutz vor Ansteckung erwartet bereits niemand mehr. Und die Frage, ob ohne Impfung überhaupt Symptome (und Ansteckung) vorhanden wären, die stellt derzeit (noch) niemand (außer uns).



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