Unter Folter freiwillig gestehen, unwirksame Wirksamkeit und matschige Holzwege: Wahl zum Denkbehinderten der Woche [KW3]

“Mit Verlaub, mit Atomenergie kann man im Winter nicht heizen”.

Ein Satz, der das gesamte neuronale Netzwerk, das sich im Kopf von Claudia Roth bemüht, ein rudimentäres Maß an Intelligenz aufrecht zu erhalten, entblöst. Das schwarze Loch, das sich aufgetan und alle Vernunft verschluckt hat, es hat unsere Leser überzeugt: Claudia Roth wurde mit 506 Stimmen (22,2%) zum Denkbehinderten der Kalenderwoche 2 gekürt.

Roth musste sich gegen harte Konkurrenz durchsetzen.

Winfried Kretschmann hat sich erst auf der Zielgerade geschlagen gegeben, 470 Leser (20,7%) waren von seinem missglückten Versuch, Gelehrsamkeit zum Ausdruck zu bringen, in dem er a) versucht sich mit Philosophen zu schmücken und dabei deren Lehre b) vollkommen verballhornt, überzeugt. Hinter Roth und Kretschmann geht es eng zu.

Susanne Johna konnte sich im Kampf um Platz 3 hauchdünn vor Sascha Lobo und Michael Knödler behaupten. Dass Gesunde, die eigentlich krank sind, ihre Krankheit als Gesundheit missverstehen könnten, weil sie ihre Krankheit nicht bemerken, diese Erkenntnis von Johna direkt vom Rande des Wahnsinns hat 389 Leser (17,1%) überzeugt. Mit 382 Stimmen (16,8%) bliebt Sascha Lobo nur knapp hinter Johna. Seine Erkenntnisse über Denkpest galten den 382 Lesern als herausragender Indikator für Denkbehinderung. Michael Knödler ging an fünfter Stelle der wöchentlichen Denkbehinderten Charts durchs Ziel. Sein Beitrag, in dem er Ungeimpften die Schuld an Inflation zuschiebt, hat 365 Leser (16,0%) überzeugt. Wolfgang Mückstein ist abgeschlagen. 163 Leser (7,2%) haben ihr Vertrauen in seine Denkbehinderung ausgesprochen. Zu wenig, um auf den vorderen Rängen zu landen. Obschon, die Unlogik, die Mückstein zu kultivieren scheint, sie hat schon eine ganz eigene Qualität.

Die Einlassungen der Kandidaten der letzten Woche können hier nachgelesen werden.

Auch in der laufenden Woche haben wir wieder ein hochkarätiges Bewerberfeld. Das Feld der Aspiranten zum Titel “Denkbehinderter der Woche” ist dicht und obschon es einen Bewerber gibt, der bei den Bookies unseres Telegram-Diskussions-Kanals in Führung liegt, sind doch noch nicht alle Messen gesungen. Die Konkurrenz ist stark.

Sie werden es sehen.

Beginnen wir mit dem magischen Glauben. Wenn es gewittert, dann stellt man eine schwarze Kerze ins Fenster. Die schwarze Kerze sorgt dafür, dass der Blitz beim Nachbarn einschlägt. Schlägt der Blitz dennoch im eigenen Haus ein, dann war die Kerze nicht richtig geweiht. Magischer Glaube zeichnet sich dadurch aus, dass Ereignisse, die in keinerlei Zusammenhang stehen, schwarze Kerze und Blitz, der nicht eingeschlagen hat, als in einem direkten Zusammenhang stehend beschworen werden. Diese Beschwörung dient ausschließlich dazu, den eigenen Glauben und den der Kongregation zu stärken. Sie dient nicht dazu, der Realität auch nur eine Sekunde lang gerecht zu werden. Magischer Glaube ist das Gegenteil von Rationalität und Rationalität ist notwendig, um die Realität korrekt wahrnehmen zu können.

Einen magischen Glauben in ausgeprägter Form finden wir bei unseren beiden ersten Bewerbern um den Titel des Denkbehinderten der Woche:

Wir haben Bundeskanzler Karl Nehammer den Vorrang gegeben. Er ist unsere Startnummer 1.

Nehammer wird wie folgt zitiert:

“Die Impfpflicht sei der Weg, um die Freiheit wieder zu erlangen: “Freiheit darf keine leere Worthülse sein”, so Nehammer, der zu Beginn seiner Rede auch auf seine überstandene Infektion eingeht und betont, dass er nun aus eigener Erfahrung bestätigen könne, dass die Impfung wirke. Dass nur mit der Impfpflicht die Freiheit zu erlangen sei, sieht in Europa aktuell nur Österreichs Regierung so.”

Die unsägliche Verballhornung von Freiheit, bei der der Geiselnehmer erklärt, dass das Lösegeld für die Geisel der einfachste Weg zurück in die Freiheit sei, die wollen wir heute einmal links liegen lassen. Sie vermengt Bösartigkeit und Denkbehinderung in zu offensichtlicher Weise. Statt dessen interessieren wir uns für die eigene Erfahrung von Karl Nehammer, der sich, obwohl er schon dreimal geimpft wurde, dennoch mit SARS-CoV-2 infiziert hat. Dieses offenkundige und klägliche Scheitern der COVID-19 Impfstoffe / Gentherapien ist jedoch nichts, was Nehammer aus seiner eigenen Erfahrung ableitet. Nein, er lässt seinem magischen Glauben freien Lauf und attribuiert die Tatsache, dass er – wie auch die meisten Ungeimpften – nicht ernsthaft an COVID-19 erkrankt ist, auf seine Impfung / Gentherapie. Der Blitz, der nicht im Haus von Nehammer eingeschlagen hat, hat also deshalb nicht eingeschlagen, weil Nehammer eine korrekt geweihte schwarze Kerze ins Fenster gestellt hat. Magischer Glaube in Reinkultur und unsere Startnummer 1.


Startnummer 2 geht an Anke Richter-Scheer.
Anke Richter-Scheer ist Facharzt für Innere Medizin und kann der Versuchung nicht wiederstehen, in Talkshows als Gast aufzutreten. Einen dieser Auftritte – bei Plasberg – hat Richter-Scheer dazu genutzt, ihren Magischen Glauben in Reinkultur auszuleben und Folgendes von sich zu geben:

 

Ein jüngerer Kollege, der zweimal geimpft gewesen sei, sei an CORONA, also an COVID-19, ein Unterschied, der einer Fachärztin geläufig sein sollte, gestorben. Sein Tod sei vermeidbar gewesen. Wie? Wenn er viermal geimpft gewesen wäre. Das behauptet Richter-Scheer allen ernstes und fügt noch als Beleg für die Wirksamkeit einer vierten Impfung [für die es keinerlei Belege einer Wirksamkeit, sondern nur Belege ihrer Unwirksamkeit, wie immer aus Israel gibt] an, dass sie in einem Altenheim eine ganze Station geboostert habe und viele dort nun “Corona-positiv” seien. Eindrücklicher kann man Denkbehinderung kaum dokumentieren. Die Frage, was passieren müsste, damit Richter-Scheer die Unwirksamkeit, die Schädlichkeit von COVID-19 Impfungen / Gentherapien auch nur in Erwägung ziehen würde, die erübrigt sich. Wenn nach der 25. Impfung Geimpfte positiv getestet werden und an “Corona” versterben, dann ist das für Richter-Scheer vorhersehbar ein Beleg dafür, dass eine 26. Impfung notwendig ist. Leute, die wie Richter-Scheer gegen die Vernuft Amok laufen, stellen auch nach dem 20. Blitzeinschlag wieder eine geweihte schwarze Kerze ins Fenster ihres nunmehr 21. Hauses, denn dieses Mal klappt das, mit der Einschlagverhinderung.

Leute wie Richter-Scheer lassen einem sprachlos zurück. Das einzige, was wir tun können ist, sie zur Wahl zum Denkbehinderten der Woche aufzustellen: Startnummer 2.


Wir haben dieses Mal ein international besetztes Starterfeld. Und als Startnummer 3 geht Barbara Jakopp an den Start.

Barbara Jakopp vertritt im Wettstreit der Haute Stupidité die Schweiz. Jakopp ist Oberarzt für Infektiologie am Kantonsspital in Aarau und wird in Nau.ch wie folgt zitiert:

“Das Coronavirus zirkuliert unter Ungeimpften mehr als unter Geimpften. Darum entstehen so tendenziell mehr neue Mutationen. Eine Expertin warnt.
[…]
Sie sei überzeugt, «dass die Impfung der Weg aus der Pandemie ist». Ob dies aber möglich sei, wisse sie nicht.

«Vor allem Personen, die nicht geimpft sind oder noch keine Auffrischimpfung haben, werden sich mit Omikron anstecken.» Ob es danach nochmals eine Impfung brauche, weil die nächste Mutation komme? Könnte sein.

Denn, so warnt die Infektiologin: «Das Virus zirkuliert, vor allem unter Ungeimpften. Damit steigt das Risiko für ungünstige Mutationen.» Und weiter: «Das Gerücht, dass Mutationen durch Geimpfte entstehen, stimmt nicht. Unter Geimpften zirkuliert das Virus weniger, es ist kontrollierter.»

Jakopp erklärt, wie das kommt. «Eine geimpfte Person hat durch die Impfung bereits Antikörper und das Virus kann sich nicht frei entfalten.»

Auch hier wollen wir nicht in die Einzelheiten gehen. Dass Geimpfte häufiger von SARS-CoV-2 heimgesucht werden als Ungeimpfte, Geboosterte quasi einen Startvorteil gegenüber Ungeimpften haben, wenn es darum geht, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, das ist mittlerweile hinlänglich belegt. Dass SARS-CoV-2 nicht zwischen Geimpften und Ungeimpften unterscheiden kann, sollte dem gesunden Menschenverstand zugänglich sein und eigentlich keines Beleges bedürfen. Dass sich die Virenladungen bei Geimpften und Ungeimpften nicht unterscheiden und Mutationen vorzugsweise in Geimpften entstehen, was in etlichen Studien belegt wurde, das ist ebenfalls denen, die sich mit der Materie befassen, bestens geläufig und dass ein Immunschutz, der nicht gegen ein Virus hilft, auch dann nicht hilft, wenn man ihn bis zum St. Nimmerleinstag boostert, auch das ist all denen, die sich mit Viren beschäftigen, bekannt. Damit stellt sich die Frage, wofür “die Expertin”, die “warnt”, eigentlich “Expertin” ist.

Wir denken, Jakopp ist “Expertein” in Denkbehinderung und stellen sie deshalb zu Wahl, denn die Bereitschaft Bullshit in erheblichem Umfang in einem lokalen Blatt unter Hinzufügung des eigenen Konterfeis zu verbreiten, sie steht nicht nur als Beleg für die Menschen, die in der Sozialpsychologie als fast schon krankhaft nach Anerkennung bettelnd beschrieben werden, sozial gestörte Persönlichkeiten finden sich hier in der Regel, sie steht auch für das, was Dunning-Kruger so hervorragend herausgearbeitet haben: Die Größe der Klappe steht in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis zu Kompetenz und Wissen.

Barbara Jakopp unsere Startnummer 3.


Er ist wieder da.
Wir wissen, Sie haben auf ihn gewartet.
Wegen der anhaltenden großen Nachfrage, die er mit Unfug am Fließband goutiert, präsentieren wir ihn als unsere Startnummer 4: Minister Karl.

Lassen Sie sich das Ganze also in einem leicht angekölschten Akzent von uns erklären: Es war also so, dass der Inquisitor, der schon vor der Folter das Geständnis gekannt hat, dem Gefolterten jederzeit die Möglichkeit eingeräumt hat, sein Geständnis freiwillig zu unterschreiben. Denn wahre Reue macht nur Sinn, wenn sie freiwillig erfolgt. Mit der Impfung, da müssen Sie sich das Ganze genauso vorstellen. Eine Impfpflicht ist wie Folter: Sie macht Ihr Leben so miserabel wie möglich, nimmt ihnen Freiheit, wie bei der Folter, quält sie psychisch und physisch, wie bei der Folter, fügt ihnen Schmerz und Gewalt zu, wie bei der Folter und all das nur, damit sie ihr Heil erkennen und das unterschreiben, was schon vor der Folter für sie vorbereitet wurde, ihr Geständnis (bei Folter), ihre Einverständniserklärung inklusive Verzicht auf Schadenersatz bei herkömmlichen und erwartbaren “Impfschäden” bei Lauterbachs.

Nett – oder?

Minister Karl: Startnummer 4.


Die Startnummern 5 und 6 kann man nicht unabhängig voneinander betrachten, wenngleich sie sich in einer entscheidenden Nuance unterscheiden. Wolfgang Mückstein und Boris Palmer. Wolfgang Mückstein, der wie Minister Karl so langsam zum Stammgast wird, ist, wie der Ober-Boris aus Tübingen ganz versessen auf eine Impfpflicht. Warum, das weiß niemand, denn wirksam ist das Zeug, das derzeit verspritzt wird, nachweislich nicht, nicht gegen Omikron, aber das spielt bei denen, die sich eine Impfpflicht in den Kopf gesetzt haben, vermutlich um ihre eigene Fehlentscheidung, sich impfen zu lassen und ihre (bezahlte?) PR für Pfizer/Biontech nicht zu offensichtlich werden zu lassen, keine Rolle. Eine Rolle für sie spielt nur Impfpflicht und Impfpflicht, denn, der Fortbestand der deutschen Menschheit, dem Teil der Menschheit, der früher zu wenig Raum hatte und heute zu wenig Impfstoff hat, er hängt von Impfpflicht ab. Also gibt Ober-Boris Palmer aus Tübingen seiner Frustration darüber, dass es Menschen gibt, die – wenn es um Impfpflicht geht  – anders denken als er, der kleine Autokrat aus dem Schwäbischen, wie folgt Ventil:

“Palmer fordert bei “Maischberger – die Woche” erneut, eine schnelle Einführung der allgemeinen Impfpflicht: “Wir diskutieren so lange, bis es zu spät ist. Wenn die Omikronwelle durch ist, brauchen wir die Impfpflicht nicht mehr. Wir müssen jetzt Ergebnisse liefern.”

Tatsächlich wird es nach der Omikron-Welle, der relativen Harmlosigkeit dieser Variante von SARS-CoV-2 geschuldet, wohl in der Tat für eine Impfpflicht zu spät sein, denn nach Omikron werden viele eine natürliche Immunität gegen SARS-CoV-2 entwickelt haben. Impfung nicht mehr nötig. Impfpflicht ohne Grundlage. Aber so meint der Ober-Boris aus Tübingen das natürlich nicht. Er will die nackte Angst verbreiten, mit einer Impfpflicht, bei der notwendig die Impfstoffe zum Einsatz kommen, die ihre Wirkungslosigkeit gegen Omikron hinlänglich unter Beweis gestellt haben, Omikron den Garaus machen. Man soll, bei Leuten wie Palmer nicht mehr nach Vernunft suchen. Es ist vergebene Liebesmühe. Entweder die Palmers dieser Welt sind von ihrer Angst getrieben oder ihre Lust, andere zu gängeln, ist mit ihnen durchgegangen. Was auch immer sein mag, es ist nicht in Vernunft, sondern in Emotion begründet, keinem Argument, keiner Realität zugänglich.

Torschlusspanik basiert auf einer Emotion, und Torschlusspanik scheint bei Palmer am Werk zu sein, wenn er eine Impfpflicht so schnell wie nur möglich fordert, um Omikron zu besiegen.

Boris Palmer ist unsere Startnummer 5.


Ein paar Kilometer weiter, in Wien, da sitzt Wolfgang Mückstein. Er ist unsere Startnummer 6 und auch ein Fan von Impfpflicht. Auch Mückstein ist die Einführung einer Impfpflicht ein sichtliches Bedürfnis. Leute, die von Bedürfnissen getrieben sind, die die Kooperation anderer erfordern, um umgesetzt zu werden oder umgesetzt werden können, wenn man andere zur Kooperation zwingt, befassen sich in der Regel nicht sonderlich mit den “guten Gründen”, die die Umsetzung ihrer Manie begründen könnten. Sie benötigen irgend einen Grund, einen, der weder belegt noch wissenschaftlich fundiert sein muss, einfach einen Grund, den man auf Nachfrage angeben kann, um die eigene Manie zu rechtfertigen: Bei Boris Palmer ist die angebliche Sorge um die Omikron-Welle, deren Verheerungen nur durch eine Impfpflicht vermieden werden können, der vorgeschobene Grund, bei Mückstein ist es einer, der dem von Palmer diametral entgegen steht:

“Er erwarte sich noch im Laufe der Woche Antworten, so Mückstein. Die Impfpflicht verteidigte er auf Nachfrage. Diese helfe zwar nicht mehr gegen die Omikron-Welle, sei aber die “mittelfristige” Basis für einen sicheren Herbst, so der Minister.”

Der eine will Omikron mit Impfpflicht besiegen, der andere hat bereist vor Omikron kapituliert, will aber dennoch eine Impfpflicht, als “mittelfristige Basis” gegen ein Virus, das es im Herbst (1) vielleicht gar nicht mehr gibt, (2) in einer den Impfstoffen entkommenden Variante gibt, (3) zwar noch gibt, dessen Bedeutung angesichts des Tsunamis an Krebs- und Herzkreislauferkrankungen, die sich als Mischung aus Impf-Nebenwirkungen und wegen COVID-19 aufgeschobener Behandlungen eingestellt hat, irrelevant geworden ist.

Dessen ungeachtet will Mückstein eine Impfpflicht. Sie ist ihm ein persönliches Befürfnis. Sein Selbstwert hängt offenkundig von der Impfpflicht und ihrer Durchsetzung ab. Mückstein ist unsere Startnummer 6.


Mit Startnummer 7 schicken wir Christian Drosten ins Rennen.

Christian Drosten fährt auf einem matschigen Sandweg mit breiten Reifen schneller als mit weniger breiten Reifen. Das Auto mit den breiten Reifen, das ist Omikron. Es hat zwar mehr PS aber nur wegen der breiten Reifen einen Vorteil als das Delta-Auto auf dem Matschweg. Und dann gibt es die vielen Geimpften, die auf dem matschigen Weg, mit oder ohne Breitreifen, das war nicht ganz genau zu klären, natürlich langsamer unterwegs sind als auf der Autobahn.

So ist das. Deshalb wirkt die Impfung.

Wir haben das Gefühl, Christian Drosten ist auf dem Holzweg. Vielleicht – und sein Aufzug spricht dafür – wurde er auch auf dem falschen Fuss erwischt.

Sandweg, Matschweg oder Holzweg: Christian Drosten ist unsere Startnummer 7.


Bleibt noch ein Platz im Starterfeld und der geht an Armin Willingmann. Wir hatten wirklich die Qual der Auswahl, aber Willingmann, Willingmann offenbart so augenscheinliche Symptome einer bereits fest sitzenden Denkbehinderung, das wir ihn all den anderen Bewerbern vorgezogen haben und als Startnummer 8 ins Rennen schicken.

Willingmann verkündet im MDR, dass “Preise steigen” müssen, damit die Energiewende gelingen könne. Die Wende in der Energiepolitik, die Willingmann für “dringend” erklärt, was notwendig ist, denn Menschen Geld aus der Tasche ziehen zu wollen, mit der Begründung, der Zweck der Enteignung sei eigentlich irrelevant, das funktioniert nicht so, also behauptet er Dringlichkeit, eine so hohe Dringlichkeit, dass alle in Sachsen-Anhalt, dort gibt er den Umwelt- und Achtung: Wissenschaftsminister, zur Kasse gebeten werden. Alle müssen mehr bezahlen. Das ist zwar ungerecht, aber wegen dem größeren Ganzen, Sie wissen schon, dem dringlichen, ganz wichtig und weil es so wichtig ist, deshalb müssen “Energiekunden in Sachsen-Anhalt … angesichts rasant steigender Preise aber auch aufgefangen werden”, sie sollen deshalb “Ausgleichszahlungen” erhalten. Eine Idee, wie sie nur einem Sozialisten kommen kann. Von Leuten, nach deren Verständnis Strom aus der Steckdose und Geld von der Bank kommt, und nach deren Verständnis der Staat, er nimmt und gibt, im Besitz eigener Geldmittel ist, so dass er einerseits Menschen dazu zwingen kann höhere Preise zu zahlen, wegen der Dringlichkeit dessen, das nicht benennbar, aber dennoch ganz wichtig ist, andererseits einigen der Bestohlenen wieder etwas zurückgibt, so wie der Räuber, der von schlechtem Gewissen geplagt wird, weil er das Haus der Familie X vollständig ausgeräumt hat, weshalb er sich entscheidet, den Tisch und zwei Stühle zurückzugeben.

Derartige Formen des Ringtausches, bei dem Irre anderen Geld abzwacken um X zu finanzieren und um die Folgen davon, anderen Geld abgezwackt zu haben, zu mildern, sind nicht von Dauer. Sie stürzen in der Regel nach wenigen Jahren in sich zusammen. Allerdings haben die Folgen dieser irren Politik alle zu tragen.

Armin Willingmann ist unsere Startnummer 8.

Auch diese Woche keine einfache Entscheidung.
Wen wählen Sie?

  • Karl Nehammer, dessen magischer Glaube Krankheiten versetzt,
  • oder Anke Richter-Scheer, die bei der 8. Boosterimpfung angekommen, nach der 9. schreit,
  • oder Barbara Jakopp, die ihr gesammeltes Unwissen geballt veröffentlichen lässt,
  • oder Minister Karl, den modernen Folterknecht, der freiwillige Impf-Eingeständnisse erzwingt,
  • oder Boris Palmer der Omikron mit Impfpflicht besiegen will,
  • oder Wolfgang Mückstein, der Impfpflicht will, obschon Omikron damit nicht besiegt werden könne,
  • oder Christian Drosten, der mit Omikron GTE auf dem matschigen Sandweg auf dem Holzweg ist,
  • oder Armin Willingmann, der Geld klaut und die Folgen des Diebstahls für manche mit geklautem Geld mildern will.

Auch diese Woche ist es keine einfache Wahl.

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