Langya Henipavirus: MS-Medien erfinden Ausbruch von neuem Virus in China

Die Berliner Zeitung ist auch nur ein Fake-News Organ.

“Gefährliche Spitzmaus: Neues Virus bricht in China aus

In China ist ein neuartiges Virus ausgebrochen, das die Wissenschaft in Sorge versetzt. Das Langya-Henipavirus könnte von der Spitzmaus auf den Menschen übertragen worden sein. Dutzende Menschen sind bereits mit dem Erreger infiziert, wie die Taipeh Times unter Berufung auf eine Studie berichtet, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Im schlimmsten Fall drohe Patienten ein Versagen der Organe.

[…]

Von dem Ausbruch des neuartigen Virus seien dem Bericht zufolge vornehmlich Menschen in den Provinzen Shangdong und Henan betroffen. Sie hätten keinen engen Kontakt zueinander gehabt, und Familienmitglieder seien bislang nicht angesteckt worden. Daher vermuten die Fachleute, dass das Virus nicht von Mensch zu Mensch übertragbar ist.

Wie das Coronavirus werde es jedoch über eine Tröpfcheninfektion übertragen. Diese Paramyxoviren gehören zu den Negativstrang-RNA-Viren, die „tödliche Krankheiten“ verursachen könnten. Henipaviren werden demnach als Viren der Biosicherheitsstufe 4 eingestuft. Die Sterblichkeitsrate liegt dabei laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen 40 und 75 Prozent und somit wesentlich höher als die Mortalität bei Coronaviren.”

Wie die Liste (rechts) der anderen Hysterie-Verbreiter, die sich aus nicht erfindlichen Gründen für Journalisten halten, zeigt, ist der Versuch, Panik mit dem neuen Virus, das in China ausgebrochen sein soll, und an dem schon 35 Menschen erkrankt seien, nicht auf die Berliner Zeitung beschränkt. Alle MS-Medien spielen mit im Konzert des Wahnsinns, zu dem das verkommen ist, was einst der Gegenstand von Medienwissenschaftlern [einer dieser Mode-Studiengänge ohne eigenes Erkenntnisinteresse] war.

Keiner derjenigen, die sich hier über das NEUE Virus aufregen, das sich “IN CHINA AUSBREITET” und an dem “SCHON 35 MENSCHEN” erkrankt sind, in den Provinzen Shangdong und Henan, also 35 von rund 190 MILLIONEN Bewohnern beider Provinzen, hat den Text, in dem die angebliche Entdeckung eines neuen Virus beschrieben wird, gelesen, denn hätten sie den Text gelesen, ihre Schlagzeilen wären ihnen am Stift verkümmert.

Es geht um diesen Text, der gerade im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde:

Zhang, Xiao-Ai, Hao Li, Fa-Chun Jiang, Feng Zhu, Yun-Fa Zhang, Jin-Jin Chen, Chee-Wah Tan et al. (2022). A Zoonotic Henipavirus in Febrile Patients in China.” The New England journal of medicine 387(5): 470-472.

Interessanterweise steht im Text nichts von “neu”, dafür etwas von “febrile Patients”, also von Patienten, die Fieber haben, Und es steht noch mehr NICHT im Text. Dafür stehen Dinge im Text, die das, was nicht nur deutsche, sondern internationale Medien, in diesem neuen orchestrierten Versuch, Hysterie zu schüren, mit dem angeblich neuen Virus, das angeblich eine Mortalität von 40 bis 75 Prozent mit sich bringt, wie die WHO angeben soll, zur Schaffung von Hysterie unter ihre Konsumenten bringen wollen.

Beginnen wir hinten:

Die WHO gibt in der Tat eine Mortalität von 40 bis 75 Prozent an:

für das Nipah-Virus, das zuletzt in Bangladesch und Malaysia gesichtet wurde.

Das Rätsel des Nipah-Virus löst sich schnell, denn das neue Virus, das Zhang et al. (2022) gefunden zu haben glauben, es ist nichts anderes als eine Variation in Nipah, eine neue Variante, die weitgehend mit Nipah [auch Henipa] identisch ist.

“During sentinel surveillance of febrile patients with a recent history of animal exposure in eastern China, a phylogenetically distinct henipavirus, named Langya henipavirus (LayV), was identified in a throat swab sample from one patient by means of metagenomic analysis and subsequent virus isolation. The genome of LayV is composed of 18,402 nucleotides with a genome organization that is identical to that of other henipaviruses LayV is most phylogenetically related to Mojiang henipavirus, which was discovered in southern China.”

Nipah oder Henipaviren sind RNA-Viren, insofern ist es nicht erstaunlich, dass sie in unterschiedlichen Varianten vorkommen. Erstaunlich ist jedoch, dass die deutschen und anderen MS-Medien den Beitrag von Zhang et al. (2022) benutzen wollen, um den Ausbruch eines NEUEN Virus in China, das tödlicher als das Coronavirus sein soll und sich “AUSBREITET” herbeizuschreiben.

Quelle: Zhang et al. (2022).

Warum erstaunlich?
Deshalb:
Die neue Variante von Henipavirus, die die Autoren gefunden haben wollen, das Langya Henipavirus, es wurde in 35 Patienten mit Fieber gefunden, und zwar im Zeitraum von Dezember 2018 bis März 2021 (Abbildung C). Der letzte Fall von Langya Henipavirus, den die Autoren gefunden haben, liegt also bereits mehr als ein Jahr zurück. Seither hat sich offenkundig nichts mehr getan. Wenn, dann hätten es die Fake-News Medien sicher in weit spationierten Lettern über ihre Erste Seite geschmiert – oder?

Interessant im Hinblick auf den Versuch, Menschen in Angst und Schrecken vor einem neuen, angeblich sehr tödlichen Virus zu versetzen, ist natürlich die Frage der Übertragung, denn eine Epidemie oder eine Pandemie setzt eine Übertragung von Mensch zu Mensch voraus. Ob eine solche für Langya Henipavirus möglich ist, das ist unbekannt, bekannt ist hingegen, dass KEINER der 35 Erkrankten und niemand, der mit einem der 35 Erkrankten eng zusammenlebt, sich bei einem (anderen) an Langya Henipavirus Erkrankten ANGESTECKT hat:

“Although human-to-human transmission has been reported for the Nipah virus, we found no obvious spatial or temporal aggregation of human cases or the assigned haplotypes on the basis of three common single-nucleotide polymorphisms (Fig. 1C). There was no close contact or common exposure history among the patients, which suggests that the infection in the human population may be sporadic. Contact tracing of 9 patients with 15 close contact family members revealed no close-contact LayV transmission,”

Die Frage, WIE Henipaviren es schaffen, Menschen zu infizieren hat die WHO im Zusammenhang mit dem Nipah-Virus beantwortet:

“Transmission is thought to have occurred via unprotected exposure to secretions from the pigs, or unprotected contact with the tissue of a sick animal.”

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Weitere Beobachtungen für das Nipah-Virus zeigen, dass, sofern es eine Ansteckung gibt, die Ansteckung weitgehend über Exkremente erfolgt, dies gilt auch für wenige Fälle, in denen der Verdacht besteht, dass sich Menschen bei Menschen mit dem Nipah-Virus angesteckt haben [die entsprechenden Fälle wurden aus Indien berichtet]. Halten Sie sich also von Spitzmaus-Ausscheidungen fern. In keinem Fall essen!

Das war der gute Rat zum Schluss.

Übrigens sind die Autoren sich nicht darüber sicher, ob sie überhaupt ein neues Virus entdeckt haben, denn ihre Analyse kann die vier Kochschen Postulate nicht einhalten, die erfüllt sein müssen, um eine kausale Beziehung zwischen einem Pathogen und einer Erkrankung postulieren zu können. Im vorliegenden Fall bleibt es also bei der Vermutung, dass die berichteten Symptome Fieber, Müdigkeit, Husten, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Mangel an weißen und roten Blutkörperchen und Störungen der Funktionsweise von Nieren und Leber durch die gefundene Varinate eines Henipavirus verursacht wird.

Fassen wir zusammen:

  • Es gibt keinen Ausbruch eines neuen Virus in China.
  • Die 35 Fälle des “neuen” Virus, von denen MS-Medien berichten, sind im Zeitraum von Dezember 2018 bis März 2021 gesammelt worden.
  • Das “neue” Virus ist eine Variante eines bekannten Virus.
  • Ob das “neue” Virus für die berichteten Erkrankungen verantwortlich ist, kann nicht eindeutig belegt werden.

Sie sehen, Ihr unmittelbarer Tod in einer neuen von China ausgehenden Pandemie steht bevor. Am besten Sie lassen sich mit COVID-19 Gentherapien von Pfizer behandeln, das hilft zwar nicht, aber es hilft auch nicht gegen SARS-CoV-2, so what, der CFO bei Pfizer freut sich. Und tragen Sie in jedem Fall eine Maske, wenn sie mit den Händen in Spitzmausfäkalien wühlen, damit Sie sich nicht anstecken.

Und nicht vergessen: Abstand halten.



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