Olaf Scholz: logischer Fehler-Extremist im Bundeskanzleramt

Nachdem Vladimir Putin die Aufforderung von Olaf Scholz, von Olaf Scholz, stellen Sie sich das vor: Olaf Scholz! ignoriert hat und seine Einheiten NICHT aus der Ukraine abgezogen hat, vielleicht hat ihn die Drohung Scholzens, die deutschen Bürger werden schon sehen, was Putin davon hat, nicht aus der Ukraine abzuziehen, eher befremdet, es soll Politiker geben, die nicht generell gegen die Interessen der Mehrheit der eigenen Bevölkerung anregieren…, wie auch immer, weil er bei Putin abgeblitzt ist, hat Olaf Scholz seinen Groll nun gegen die eigene Bevölkerung gerichtet und zwar mit einem Hasstweet, diesem Hasstweet:

Ein hervorragendes Beispiel, das man in der Lehre von Logik als Muster für einen ganzen Sack voller Fehlschlüsse benutzen könnte, wenn Logik noch gelehrt würde. Aber Logik gehört an deutschen Hochschulen zu Fächern mit Seltenheitswert, was kein Wunder ist, denn wo Ideologien wie Genderismus, Critical Race Theory und sonstiger anti-wissenschaftler BS blühen, da ist für Logik natürlich kein Platz mehr.

Beginnen wir mit dem direkten Widerspruch, den Scholz hier prodziert, und zwar innerhalb von zwei Sätzen. Eine reife Leistung, die gar nicht so einfach zu erreichen ist. Versuchen Sie es. Sie werden feststellen, dass Sie, wie die meisten Menschen, bei Beginn und in der Regel auch noch am Ende des zweiten Satzes NOCH WISSEN, was sie im ersten Satz gesagt haben. Was darauf zurückzuführen ist, dass Sie, wenn Sie zwei Sätze in Folge sprechen oder schreiben, damit ein Informationsinteresse verbinden. Bei Kanzler Olaf ist das anders. Er will nicht informieren, er will drohen oder abschrecken und da passiert es dann schon einmal, dass man sich widerspricht und sich dabei als ANTI-Demokrat entlarvt.

Sie dürfen, Kanzler Olaf hat es in seiner Gnade gewährt, “ihre Meinung äußern”, friedlich. Denn das sei eines der wichtigsten Rechte “unserer Demokratie”. Wenn Sie aber eine Meinung äußern, die Kanzler Olaf nicht gefällt, die er für extremistisch, querdenkerisch oder verfassungsfeindlich hält, dann ist es Essig mit dem “wichtigsten Recht unserer Demokratie”. Es ist natürlich ein blödsinniger Trick zu versuchen, die eigene Variante von Demokratie dadurch heilig zu sprechen, dass man sie zu “unserer Demokratie” macht. Sie kennen das: WIr und die, eines der Hauptkennzeichen für Rechtsextremisten. Das sagen nicht wir, das sagt die Amadeu-Antonio-Stiftung. Die AAS-Stiftung wird von Scholzens Ministerien finanziert, aus den Steuergeldtöpfen. Was die AAS-Stiftung sagt, gilt demnach als richtig, und die AAS-Stiftung sagt, dass Leute, die eine künstliche Trennung zwischen Wir und denen aufbauen, Rechtsextremisten sind.

Weiter mit Kanzler Olaf, dessen Demokratie zwar Meinungsäußerung auch bei Kundgebungen zulässt, aber nur, wenn dabei lebensgroße Plakate von Kanzler Olaf durch die Straße getragen werden. Werden lebensgroße Plakate durch die Straßen getragen, die Kanzler Olaf in einem durchgestrichenen Zustand zeigen oder anderen Schabernack mit ihm treiben, dann ist diese Art der Meinungsäußerung unzulässig. Alles, was Extremisten und Querdenker und Verfassungsfeinde äußern ist – egal ob es friedlich oder nicht geäußert wird, nicht zulässig. Die Demokratie von Kanzler Olaf, “seine Demokratie”, sieht also gerade keine generelle Meinungsfreiheit bei friedlicher Äußerung vor. Ein klassischer Fehlschluss der Bejahung des Konsequens, der seine Ursache darin hat, dass im Kopf von Kanzler Olaf kein Platz für den diversen Gedanken ist, dass auch ein Extremist oder ein Querdenker, selbst ein Verfassungsfeind im Stande ist, eine Meinung friedlich kundzutun. Schon erschreckend, wie ideologisch denkbehindert manche sind.

Die Unterscheidung nach “Extremisten, Querdenkern und Verfassungsfeinden”, sagt viel über die in den Kreisen von Kanzler Olaf, in seiner seltsamen Form von Demokratie verwendeten Worthülsen aus, aber sie schlägt natürlich zurück, denn aus der getrennten Aufzählung folgt, dass Querdenker keine Extremisten sind und keine Verfassungsfeinde und Verfassungsfeinde keine Extremisten. Kanzler Olaf ist offenkundig kein Querdenker, sonst wüsste er das, aber er weiß es nicht, denn er ist ein Geradeausdenker, der die Schiene befährt, auf die man ihn gesetzt hat und die Schiene, die Kanzler Olaf mit seinem Tweet befährt, das ist die Verleumdungsschiene, auf der es darum geht, so viele Wortstationen wie nur möglich anzufügen, die allesamt negativ besetzt sind: Extremist, Querdenker, Verfassungsfeind.

Querdenker?

Duden: “Person, die eigenständig und originell denkt und deren Ideen und Ansichten oft nicht verstanden oder akzeptiert werden”.

Passt. Scholz dürfte zu denen gehören, die den größten Teil ihres Lebens damit verbracht haben, umsonst auf originelle Ideen zu warten, und die, aufgrund dieser Geschichte des Scheiterns zu verbissenen Einheitsdenkern geworden sind, die ihre Denkscholle gegen jeden, der es auch nur wagt, eine marginal abweichende Ansicht zu äußern, verteidigen. Warum?
Weil er die marginal abweichende Meinung oder Ansicht weder versteht noch akzeptiert.

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“Unsere Demokratie ist wehrhaft”, sagt Scholz, also seine und die von Leuten, die ebenso wenig originelle Denker sind. Wehrhaft heißt in seinem Zusammenhang, dass sich “seine Demokratie” mit den Mittel, die ihr zur Verfügung stehen, gegen diejenigen wehren wird, die aus offensichtlichen Gründen ausgegrenzt und zu irgend etwas negativ Abweichendem gestempelt wurden, Extremisten, Verfassungsfeinde, Querdenker, [make your pick] und zwar mit Gewalt, das droht Scholz hier an, sonst müsste er nicht das “wehrhafte” seiner seltsamen Form von Demokratie betonen, seiner Demokratie, die gegen falsche Meinungen selbst dann vorgeht, wenn sie friedlich geäußert werden und auf diese Weise eines, nein zwei der “wichtigsten Rechte der Demokratie”, aber gerade nicht der Demokratie von Scholz und Seinesgleichen, beseitigt, die Meinungsfreiheit und die Versammlungsfreiheit.

Und so kommt es, dass sich Scholzens Demokratie als Autokratischer Staat am Rande zum Totalitarismus entpuppt. Totalitarismus ist übrigens eine Regierungsform der Mittelmäßigen bis weiter Zurückgebliebenen, derjenigen, die sich nicht im Wettkampf der Ideen durchsetzen können, schon deshalb nicht, weil sie keine haben, derjenigen, die aus diesem Grund die Ordnungsmacht “ihrer Demokratie” auffahren müssen, um Menschen, die friedlich nicht nur Ideen äußern, sondern abweichende Ideen eben daran zu hindern.

Falls Sie ein Beispiel für eine reductio ad absurdum suchen, eine selbstreferentielle, bei der derjenige, der spricht oder schreibt, mit einem vollmundigem EIngangsstatement aufwartet, das er dann, wie im Fall von Scholz, in knapp zwei Sätzen ad absurdum führt, hier haben sie eines.

Dass Leute wie Scholz Kanzler werden können, das zeigt, dass Meritokratie, also ein Belohnungssystem für Leistungen, das die Besten prämiert, in Deutschland nicht einmal im Ansatz funkioniert.

Betrachten Sie diesen Post bitte als Vorschuss auf die nächste Wahl zum Denkbehinderten der Woche, die wir am nächsten Montag durchführen wollen. Nachdem uns Leser mitgeteilt haben, dass es in ihrem Haushalt zum Ehekrach über die Frage kommt, wer der Denkbehinderte der Woche ist, haben wir uns entschlossen, beim Montag zu bleiben, um den Eheleuten die Möglichkeit zu geben, sich unter der Woche mehr oder minder aus dem Weg zu gehen und zu vermeiden, dass das Wochenende durchstritten wird.



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