Inszenierter Klimawandel: Re-Feudalisierung der Gesellschaft durch Verarmung der produktiv Erwerbstätigen

Der Klimawandel-Hoax und die COVID-19 Maßnahmen, der Kampf gegen Rassismus und die LSBTIQ+Manie, sie alle werden dazu benutzt, um soziale Hierarchie zu schaffen, um diejenigen, die unter einem solchen Rubrum tätig sind, über andere zu stellen, um Menschen Zugang zu Ressourcen zu bestreiten, die man sich selbst zugesteht, um letztlich den Wohlstand einer bestimmten Klasse von Menschen, von produktiv-erwerbstätigen Menschen zu zerstören und auf diese Weise eine “alte” soziale, eine feudale Hierarchie wiederherzustellen, die mit dem Motto “Build Back Better” und dem Schlagwort “Great Reset” ganz offen angestrebt wird, eine Hierarchie, in der wenigen möglich ist, was heute vielen möglich ist, in der wenige gut und zufrieden leben, während viele damit beschäftigt sind, über die Runden zu kommen.

Wir diskutieren schon länger darüber, wie man so abstruse Dinge wie die Zerstörung westlicher Gesellschaften durch bösartige Ideologien wie Critical Race Theory, Genderismus oder Anti-Rassismus durch die Klimawandel-Erzählung oder COVID-19 Maßnahmen erklären kann, erklären kann, ohne sich mit dem Begriff WEF oder Neue Weltordnung zufrieden zu geben und damit nur ein Etikett für etwas einzuführen, das man offenkundig doch nicht erklären kann.

Wir versuchen heute eine solche Erklärung.
Es handelt sich dabei um eine laufende Arbeit, an der Dr. habil. Heike Diefenbach und Michael Klein immer einmal wieder sitzen. Dass wir heute eine Zwischenstand veröffentlichen, das hat mit einem Interview zu tun, das Jordan Peterson mit Richard Lindzen, einem der wenigen Wissenschaftler, die sich zum Thema “Klimawandel” kompetent äußern können, geführt hat. Das Interviews zeigt über weite Strecken einen Richard Lindzen, der sich offenkundig in einer Gesellschaft sieht, die im fremd ist, in der ihm Dilettanten erklären wollen, dass er von dem, was er seit Jahrzehnten erforscht, keine Ahnung hat, weil sie, diese Dilettanten, ein paar Brocken aufgeschnappt haben, die sie nun wie einen Fetisch vor sich hertragen. Lindzen geht es, wie es uns geht.

Im Verlauf dieses Interviews kommen Peterson und Lindzen zu der Frage, wie man den Wahnsinn, der uns als “Klimapolitik” zugemutet wird, erklären kann. Lindzen spricht in diesem Zusammenhang davon, ohne das weiter auszuführen, dass es wohl Leute gibt, die nicht mitansehen können, dass es anderen gut geht, weshalb nun versucht wird, mit Klimapolitik zu verhindern, dass es anderen gut geht. Peterson klassifiziert dies sofort als Neidmotiv. Kein Wunder, er ist Psychologe.

Aber wir nicht. Wir sind Soziologen und Politikwissenschaftler und deshalb an gesellschaftlichen Prozessen interessiert, die einen Wahnsinn, wie wir ihn derzeit sehen, hervorbringen und vor allem für eine bestimmte Zeit aufrecht zu halten vermögen.

Wir laden Sie heute ein, mit uns eine Reise zu den Ursachen zu beginnen. Das sehr empfehlenswerte Gespräch, das Jordan Peterson und Richard Lindzen miteinander geführt haben, haben wir am Ende dieses Textes verlinkt.


Die prekäre Klasse, wie wir sie definieren, ist eine Klasse, die sich aus Personen zusammensetzt, deren sozialer Status materiell oder immateriell prekär ist.

Ein materiell prekärer Status ist zum Beispiel bei all den akademischen Hungerleidern gegeben, die ein sinnloses Studium aufgenommen oder absolviert haben und sich nach dem Studium mit allerlei Formen von beruflicher Prostitution über Wasser halten müssen.

Ein immatriell prekärer Status ist bei Leuten vorhanden, die wie z.B. Bill Gates, viel Geld ihr eigen nennen, aber feststellen, dass mit dem vielen Geld weder sozialer Status noch ein Sinn im Leben einhergeht.

Ein immateriell prekärer Status, der leicht in einen materiell prekären Status abgleiten kann, ist bei Personen gegeben, die sich materiell, obschon sie auf materielle Suprematie hingearbeitet haben, nicht von Personen unterscheiden, die aus ihrer Sicht zur Unterschicht, zur Arbeiterklasse gehören.

Ein immateriell prekärer Status, der mit materieller Verlustangst einhergeht, stellt sich z.B. bei Leuten ein, die alles daran gesetzt haben, um in eine “Position” zu gelangen, von der sie sich sozialen Status versprochen haben: Professor, Bundestagsabgeordneter, Gewerkschaftsfunktionär, NGO-Mitarbeiter, Amtsleiter … all die Positionen, die einst mit sozialem Status verbunden waren, sie sind heute, nach dem “Marsch der Linken durch die Institutionen“, der unter der Fahne von Gleichstellung in Geschlecht und Sexueller Abweichung, durchgeführt wurde, zerstört, können das nicht mehr bereitstellen, was sich die immateriell Prekären so sehnlichts wünschen: Status.

Wie reagieren Sie, wenn Sie das Wort “Experte” oder “Professorin” oder “Aktivist” hören?

Belustigt?
Mitleidig?
Entsetzt?

Wie auch immer Sie reagieren, Sie werden nicht mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Achtung reagieren, die allein den sozialen Status anzuerkennen vermag, den sich diese Leute, diese gescheiterten Existenzen so sehr wünschen. Es gehört zu den größten Schocks im Leben der nach symbolischem Status Strebenden, deshalb nach symbolischem Status Strebenden, weil sie über materielle Leistungen keinen Abstand zwischen sich und diejenigen, die sie in Klassen oder Schichten wähnen, die unter ihnen angesiedelt sind, bringen können, dass sich auch die Hoffnung auf symbolischen Status, symbolische Anerkennung nicht erfüllt.

Weil Leute anfangen zu lachen, wenn jemand sagt, er sei “Experte”.
Weil Leute mit “Professorin” nur Quotengünstling, nicht aber Kompetenz oder Leistung verbinden.
Weil Universitäten keinen sozialen Status mehr verleihen können, nun nachdem sie zum Hort der Übriggebliebenen zum Market for Lemons geworden sind.
Weil Leute Mitleid empfinden, angesichts von Personen, die versuchen, ihre Persönlichkeitsprobleme dadurch zu lösen, dass sie sich soziale Identitäten, etwa die eines “Aktivisten” zulegen. Und Mitleid muss man empfinden angesichts des Eingeständnisses, das mit dem Wort “Aktivist” einhergeht, dem Eingeständnis keinerlei nützlichen Beitrag für die Gesellschaft erbringen zu können und in vielen Fällen auch nicht erbringen zu wollen – dazu kommen wir später.

Selbst Leute wie Bill Gates oder Klaus Schwab, von denen man sicher sagen kann, dass sie keine materielle Sorgen drücken, scheinen nach unserer Beobachtung von immateriellen Statusängsten getrieben, denn wenn man, wie Bill Gates, so viel Geld verdient hat, dass man nicht weiß, wohin damit, wird man sich irgendwann die Sinnfrage stellen, weil Geld allein nicht glücklich macht. Bill Gates hat das sicher getan und zu seinem Erschrecken keine Antwort gefunden. Manche dieser extremreichen Aktivisten, die nachdem sie vom Geld der Vielen, das in ihre Taschen geflossen ist, reich geworden sind, ihre “Empathie” für diese Vielen entdeckt zu haben vorgeben, suchen den Sinn ihres Lebens und Reichstums nun vermeintlich darin, Gutes zu tun. Jedenfalls nach außen. Tatsächlich geht es darum, die eigene Existenz dadurch aufzuwerten, dass man versucht, andere zu manipulieren, ihnen Gefängnisse zu bauen, in denen nur wenige Handlungsoptionen offen stehen, ihnen das Leben so zu erschweren, dass Wohlstand und Unabhängigkeit für sie vergangene Träume sind, denn Wohlstand und Unabhängigkeit, das haben nur noch die stinkreichen Manipulateure, die Gates und Schwabs.

Und darum geht es letztlich:

Was war so schlimm daran, dass es Menschen gut gegangen ist?
Daran, dass sich ein Handwerker ein kleines Imperium aufbauen konnte, wie das Charlie Mullins getan hat.
Was war so schlimm daran, dass auch Menschen, die vergleichsweise wenig verdienen, dennoch genug verdienen, um sich ein angenehmes und ordentliches Leben leisten zu können, ein oder zweimal im Jahr in Urlaub fahren zu können, weitgehend ohne Sorgen ins Bett gehen und aufstehen zu können?

Genau das war daran schlimm, dass sie das konnten. Aus Sicht der prekären Klasse, wie wir sie gerade beschrieben haben, stehen ihnen diese Wohltaten nicht zu, Wohltaten, die die Mitglieder der prekären Klasse für sich reservieren wollen, um wieder Abstand zwischen sich und diejenigen zu bringen, die ihnen materiell längst das Wasser reichen können. Nichts ist schlimmer für einen, der studiert, um sozialen Status zu erheischen, als von einem Arbeiter, der sich im Schichtsystem der BASF nach oben gearbeitet hat, sowohl in Wohlstand als auch in Prestige überholt zu werden. Ergo haben nach unserer Ansicht die Angehörigen der prekären Klasse, die in ständiger Gefahr sind, abzurutschen, versucht, symoblische Werte zu schaffen, um sich von der Arbeiterklasse zu differenzieren.

Dr. habil. Heike Diefenbach hat dies schon Mitte Mai 2019 in ihrem Beitrag: “Klassenkampf 2.0!? Symbolische Erwerbstätigkeit für die prekäre Mittelschicht” beschrieben:

Ausgangspunkt ist die Annahme, dass die formale Hierarchie in der gegenwärtigen Sozialstruktur westeuropäischer Gesellschaften auf der schlichten Praxis des Sich-über-„die Menschen“-Äußerns basiert, auf der selbst- oder fremdzugeschriebenen Fähigkeit oder Möglichkeit, „die Menschen“ angeblich charakterisieren und beurteilen zu können, ganz so, als sei das „Expertentum“ eine Form akademischen Tratschens.

Dies ist der Prozess, durch den sich Personen in der sozialen Hierarchie über anderen Personen verorten. „Die Menschen“ werden von „Experten“ beschrieben, beurteilt, bemaßnahmt etc., während sich die „Experten“ dem Urteil „der Menschen“ systematisch zu entziehen versuchen, gewöhnlich durch Formeln, die „die Menschen“ gar nicht erst als selbstständig Handelnde auftreten lässt, sondern als „Opfer“ böser Mächte oder Personen, die nicht „Experten“ sind, sondern eine Art falsche Propheten, denen „die Menschen“ in ihrer mentalen Einfachheit auf den Leim gehen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die „Mitte-Studie“ aus dem Hause der Stiftung, die sich Friedrich Eberts Namen bemächtigt hat.

Diese Praxis stellt nicht nur den Versuch dar, sich in der sozialen Hierarchie über der Arbeiterschicht und in der Mittelschicht zu verorten, sondern sie dient auch der psychischen Hygiene: sie ist eine Art symbolische Verkehrung der Realität, wie sofort klar wird, wenn man sich probeweise vorstellt, LKW-Fahrer für Speditionen oder Busfahrer würden allesamt beschließen, für nicht absehbare Zeit in Streik zu treten, oder wenn man sich eingesteht, dass man sehr froh ist, wenn der Installateur sich bereit findet, angesichts des heimischen Wasserrohrbruchs doch noch am selben Abend oder überhaupt in den nächsten Tagen zu kommen. Im Vergleich dazu wird man die Abwesenheit einer großen Anzahl von „Experten“ kaum bemerken, und in vielen Fällen wäre ihre Abwesenheit, würde man sie bemerken, für die Mehrheit der Bevölkerung ein erfreulicher Umstand: man stelle sich nur vor, die Angestellten der Heinrich-Böll-Stiftung oder des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (aber nicht für erwachsene Männer!) würden streiken oder würden alle entlassen und die entsprechenden Einrichtungen umstandslos geschlossen – wer außer den dort Angestellten und den mit ihnen finanziell Vernetzten würde es bemerken? Und von denjenigen, die es bemerken, wie viele würden es bedauern?

Die Verortung dieser prekären Mittelschicht erfolgt also vorrangig – und vor dem Hintergrund eines Mangels an materiellen und immateriellen Ressourcen – dadurch, dass man sich über Andere, gewöhnlich als „die Menschen“ Bezeichnete, charakterisierend und bewertend äußern zu können glaubt und dass man die reale eigene Abhängigkeit von „den Menschen“ möglichst vollständig ausblendet und sie statt dessen als ein „Problem“ behandelt, mit dem irgendwie umzugehen ist, z.B. als Rassisten, Homophobe, Rechtsextreme o.ä.. Dass dies so ist und Faktoren wie formale Bildungsabschlüsse oder berufliche Qualifikationen bei der Verortung in der sozialen Hierarchie bei Weitem nicht mehr die Wichtigkeit haben können, die sie in früheren Zeiten (vielleicht) hatten, hat mit der Inflationierung formaler Bildungstitel zu tun, begleitet von der Tatsache, dass mit den Titeln bzw. formalen Qualifikationen in vielen Bereichen eine sinkende inhaltliche Qualifikation einhergeht. Die Person der Frau Doktor, die Gender Studies studiert hat und keinerlei Kenntnisse oder Fähigkeiten von den Methoden der empirischen Sozialforschung oder von soziologischen Theorien, geschweige denn nennenswerte über Sozialwissenschaften hinausgehende Fähigkeiten, hat, illustriert diesen Punkt vielleicht am besten: Sie hat – wie die anderen 40 Prozent ihres Jahrganges – ein Abitur erreicht, vermutlich unter weitgehender Abwahl unliebsamer Fächer wie Physik und Mathematik, und hat danach ein Studium aufgenommen, das die Beschränkung auf sehr spezifische Inhalte und die Ablehnung des Erwerbs von Wissen um andere Inhalte geradezu zum Programm erhoben hat. Ihr akademischer Titel ist in keiner Weise mit anderen akademischen Titeln (anderer Personen in anderen Fächern an anderen Universitäten in anderen Bundesländern) vergleichbar und qualifiziert sie im Wesentlichen dazu, Forderungen nach weitergehenden Qualifikationen als „hegemonial“, „weiß“, was auch immer, abzuweisen. Man kann also sagen, dass sie einen akademischen Titel dafür erhält, dass sie Leistungsstandards abweist und keine Qualifikationen hat, jedenfalls keine, die außerhalb des sehr, sehr engen und inhaltlich definierten Raumes, den „Gender Studies“ bevölkern, nachgefragt werden.

Source

Mit der Inflationierung von Bildungstiteln und dem Gender Mainstreaming samt des Strebens nach Gleichverteilung von Männern und Frauen in Schreibtisch-Jobs ist das Problem entstanden, dass eine immer größere Anzahl von mehr oder weniger un- oder sehr eingeschränkt qualifizierten Personen mit dem Anspruch auf Mittelschichtszugehörigkeit und damit einen Schreibtisch-Job und möglichst „Experten“-Status produziert wird. Für sie gibt es keinen Arbeitsmarkt, denn sie werden mangels tatsächlicher und relevanter Qualifikationen und überprüfbarer Leistungen nicht gebraucht. Der Gang zum Arbeitsamt bzw. der „Agentur für Arbeit“ bzw. dem „Jobcenter“ kommt aber auch nicht in Frage, weil er mit dem Status des Experten, des Akademikers, des Mittelschichtlers und insbesondere mit dem der angeblich selbstständigen, formal gut gebildeten „power“-Frau, schwierig zu vereinbaren ist, bedeutet er doch, dass derjenige, der sich selbst als jemand verorten will, der „die Menschen“ beschreibt, berät, anleitet, erzieht, beurteilt, seinerseits beschrieben, beraten, angeleitet, ggf. erzogen, beurteilt wird – und dies angesichts schlechter Vermittlungschancen vermutlich für eine ziemlich lange Zeit.

Die Flut von Instituten und An-Instituten, sogenannten Stiftungen, Beratungsstellen, Initiativen, Maßnahmen, Projekten etc., deren Finanzierung den Steuerzahlern aufgebürdet wird, ist ein direkter Ausdruck, wenn nicht ein direktes Ergebnis der Inflationierung von Bildungstiteln und der daraus folgenden Aufblähung der Mittelschicht bzw. derer, die den Anspruch erheben, ihr zuzugehören, sowie des Gender Mainstreamings, das mehr Personen auf Schreibtisch-Jobs hieven möchte, einfach, weil sie weiblich sind, und auch dann, wenn keine Nachfrage nach ihrer Tätigkeit besteht. Diese Flut wird ermöglicht durch eine Umverteilung aus den Taschen der Produktiv-Erwerbstätigen in die Taschen der Prekären und Nutzlosen, denen in Fake-Berufen und mit Fake-Tätigkeit ein Auskommen auf Kosten anderer ermöglicht wird.

De facto handelt es sich bei den entsprechenden, häufig befristeten, Jobs vorrangig um eine Form symbolischer Erwerbstätigkeit, die Mittelschichtszugehörigkeit suggerieren und auf Rente und Krankengeld anrechenbare Zeiten sowie bezahlten Mutterschaftsurlaub und Elternzeiten produzieren soll, damit die symbolisch Erwerbstätigen dieselben Vorteile haben wie tatsächlich Erwerbstätige – ohne einen angebbaren und überprüfbaren Nutzen erbringen zu müssen. Die „Karrieren“ symbolisch Erwerbstätiger beschränken sich auf ein Umher-Gereicht-Werden in immer demselben Netzwerk. Wer Glück hat, schafft es vom Projektmitarbeiter in einem befristeten Projekt über eine Sprecher-Tätigkeit für irgendeine Stiftung, irgendein Institut für irgendetwas zum Leiter derselben, wobei weder als Sprecher noch als Leiter Unabhängigkeit von politischem Willen besteht, der mehr oder weniger alle (relevanten) Entscheidungen vorwegnimmt. Wer Pech hat oder einfach dumm ist, läßt sich als Projektmitarbeiter in einem befristeten Projekt dazu verleiten, „die Menschen“ zu beschimpfen und zu beleidigen und findet sich vor Gericht wieder, vielleicht vorbestraft, so dass es schwierig wird, dieses klägliche Menschenopfer auch nur im eigenen Netzwerk symbolisch zu beschäftigen, sind solche Beschäftigungen doch gewöhnlich dem sogenannten Öffentlichen Dienst angelagert.

All das hat jedoch nichts genutzt.
Der Wandel in modernen Gesellschaften, den viele immer so lange beschwören, so lange er sie nicht betrifft, er hat dazu geführt, dass die beschriebenen Angehörigen der prekären Klasse ihrer Symbolik verlustig gehen. Wir haben oben bereits dargelegt, dass der “Marsch der Linken durch die Institutionen”, dazu geführt hat, dass diese Institutionen nun zerstört sind, dass Positionsinhaber eher Gelächter auslösen, wenn sie sich als “Professorin” oder “Experte für …” ausgeben, wenn sie stolz darauf verweisen “Abgeordneter des Deutschen Bundestags” oder mit abgeschlossenem Studium zu sein. Fast jeder kann heute ein Studium abschließen, damit verbindet sich kein sozialer Status mehr, und Bundestagsabgeordneter zu werden, das setzt fast schon das Fehlen jeder Qualifikation und vorweisbaren Leistung voraus, wie man hier oder hier nachlesen kann. Kurz: Die Symbolik, das einzige Mittel, mit dem sich die materiell Armen der prekären Klasse von der Klasse der produktiv Erwerbstätigen absetzen können, es ist zerstört, zerstört von genau den Leuten, die es nutzen wollten, um sich abzusetzen.

Und hier schließt sich der Kreis zur Klimawandel-Hysterie oder den COVID-19 Maßnahmen.

Feuer und Flamme für beides sind entweder Personen, die zur prekären Klasse gehören und die hoffen, mit den Maßnahmen, die im Rahmen von Klima-Politiken oder COVID-19 Politiken getroffen werden, diejenigen treffen zu können, von denen sie sich bedroht fühlen und die sie deshalb hassen: Die Angehörigen der erwerbstätigen Klasse, die mit Arbeit mehr verdienen als sie nach Studium und Prostitution im jeweiligen Feld, je verdienen könnten. Die notwendige Prostitution, der Verkauf der eigenen Zukunft an eine Ideologie, in der Hoffnung, man erhalte eine Auszahlung dafür, dass man zum Beispiel zum 100%igen Klimakrieger geworden ist, sie ist die zweite Quelle von Neid und Missgunst, denn diejenigen, die aus eigener Kraft Erfolg und Unabhängigkeit erreicht haben, diese Leute, die Blogs betreiben, die selbständige und unabhängige Erwerbsarbeit mit einem entsprechenden Lebensstil verbinden, sie sind ein ständiger Dorn im Auge, der daran erinnert, dass man sich nicht verkaufen muss, um erfolgreich zu sein – im Gegenteil.

Ergo hoffen die meisten derjenigen, die mit Feuer und Flamme den Krieg gegen z.B. diejenigen, die sie Klimawandel-Leugner nennen – der Anklang an den Holocaust ist kein Zufall und damit justiziabel – dass die Maßnahmen, die eine Klimakrise abwenden sollen, die es nicht gibt, ausreichen, um denjenigen, die unabhängig leben, ihr Auskommen bestreiten können, ohne sich an ihren Staat, eine Partei oder eine andere ideologische Vereinigung verkauft zu haben, eben diese Unabhängigkeit zu nehmen. Das selbe Motiv aus Neid und Missgunst, begründet in Statusangst beflügelt diejenigen, die am liebsten fünf Masken übereinander tragen, um ihren Gehorsam auszuweisen, die sich acht Spritzen von was auch immer setzen lassen, um die Untertanen-Medaille in Gold zu erhalten und die all diejenigen, die sich verweigern, mit ihrem Hass und ihrem Ärger verfolgen, sich über jeden Laden freuen, dessen Inhaber als Folge der “Maßnahmen” aufgeben muss. Dass dieselben Motive hinter all dem, was man nicht anders als als Versuch, westliche Zivilisation und Kultur zu zerstören, hinter allem, was woke ist, stehen, das führen wir hier nicht mehr aus. Es ist offensichtlich. Auch die Begeisterum für den Krieg in der Ukraine, die die prekäre Klasse ergriffen und die Flüchtlinge zum symbolischen Gut gemacht hat, mit dem man sich differenzieren kann, mit einem klassichen Verstoß gegen das Instrumentalisierungsverbot von Kant, der zeigt, wie moralisch verkommen diese Leute sind, gehört in diese Reihe.

Bleibt noch der Link zu denen, die sich aus zynischer Boshaftigkeit derjenigen bedienen, die wir gerade beschrieben haben, den Gates und Schwabs, den Soros und all den anderen, die die Leere, die sie fühlen, dadurch bekämpfen wollen, dass sie in die Leben anderer eingreifen, sie schlechter, nicht etwa besser machen, denn wahre Macht zeigt sich für diese kaputten Menschen darin, dass man andere zwingen, zu etwas manipulieren kann, was sie von sich aus nicht getan hätten. Und einmal ehrlich, wer verzichtet schon freiwillig auf ein gutes Leben?

“Menschen, die nach Größe streben, sind gewöhnlich böse Menschen: es ist ihre einzige Art, sich zu ertragen.”, hat einst Friedrich Nietzsche geschrieben.

Die Anpassung an die heutigen “Philantropen” besteht nun darin, die “Größe”, nach der gestrebt wird, als möglichst große Zerstörung der Lebensgrundlagen für möglichst viele Menschen zu definieren.



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